Beiträge von Erreff

    Domen Makuc ist seit dem 25. Juni Vater der kleinen Eli und vermisst nicht nur sein Baby, sondern auch Freundin Tija Ocvirk, Leichtathletin und ehemalige slowenische Meisterin auf der 400-Meter-Strecke.

    „Für mich ist an Graz besonders gut, dass es nur etwas mehr als eine Stunde entfernt liegt von meiner Freundin und meinem Baby. Ich vermisse sie sehr, das ist wirklich nicht leicht.“Ein Besuch von Tija und Eli ist also fest in Makuc‘ Graz-Kalender eingeplant.

    Nach der Saisonvorbereitung ziehen alle drei dann in die gemeinsame Kieler Wohnung, und der 26-Jährige kann seine „Wohngemeinschaft“ mit Gonzalo Pérez de Vargas auflösen. „Die Jungs sind alle sehr nett zu mir. Ich wurde gut aufgenommen und habe das Gefühl, schon viel länger hier zu sein. Besonders ‚Gonchi‘, mit dem ich fünf Jahre lang zusammengespielt habe, hat mir geholfen.“ Darüber hinaus gebe es schließlich auch noch die „Balkan Connection“ mit Kollegen wie Domagoj Duvnjak oder Veron Nacinovic. Makuc: „Wir finden uns.“ So richtig einsam wird es also doch nicht für den Slowenen in der Grazer Knochenmühle.
    Quelle KN

    Ich persönlich gehe ja davon aus, dass Kiel um Platz 2 mitspielen wird.

    Sollte dies nicht der Fall sein bin ich gespannt, wie lange es in Kiel ruhig bleiben wird.

    Kiel bekommt mit Makuc und Köster 2 gestandene Rückraumspieler. Dazu keine nennenswerten Abgänge. Natürlich muss man mit diesem Rückraum und Torleuten sagen, dass die CL zählt und sonst nichts.

    Als ob in Kiel eine Person glücklich ist, wenn man am Ende die Cl Quali verpasst.

    Wahrheit entsteht nicht durch ständiges Wiederholen

    Die Arena hat einen entsprechenden Mietpreis. Ich finde es nicht günstig, aber von Unverschämtheit bin ich weit weg. Schau nach Flensburg: Dort kostet ein Sitzplatz gegen Lugi Lund auch 20 Euro.

    Bei dem Spiel ist Tag der Vereine. Bei Abnahme von zehn Karten kostet ein Ticket nur zehn Euro.

    So sieht es aus.

    Nein, weil dann der Kreis anders besetzt worden wäre. Natürlich brauchte man nach der Verletzung von Pekeler im letzten Jahr einen weiteren Kreisläufer. Aber den zentralen Abwehrspieler mit einem in der Abwehr untauglichen, reinen Angriffskreisläufer (mit Vertrag bis 2027) zu ersetzen, erfordert schon ganz spezielle Managementfähigkeiten.

    Mit wem wäre der Kreis denn dann besetzt?
    Laube sollte erstmal Veron entlasten, damit der als neuer Spieler nicht gleich hinten und vorne ran musste. Bei einem Vertrag nur für eine Saison, hätten wir jetzt wieder noch eine Überbrückung gebraucht, bis Fischer kommt.

    Wie gesagt, Laube mit Vertrag bis 2027 war selten dämlich. Da muss man leider noch ein Jahr irgendwie durch bis Fischer kommt.
    Auf Halb gibt es hingegen genug Optionen.

    Warum kommt Fischer erst 27? Weil bis dahin Laube noch da ist?

    Ob Fischer früher aus Hannover weg gewollt hätte? Wer weiß .Ob der THW hätte Ablöse zahlen wollen / können? Wenn nein, hätten wir diese Saison nur Peke und Veron. Das fände ich ehrlicherweise dämlich.

    Vergiss mir die TW nicht. Deren Quoten gehaltener Würfe waren in der letzten Saison deutlich zu wenig. Vor allem Gonzalo (Platz 30) sollte sich erheblich steigern, aber auch Andi muss in Zusammenarbeit mit der Abwehr über eine hoffentlich verbesserte Abstimmung zulegen. Ansonsten wird es für eine vordere Platzierung kaum reichen.

    Ich erwarte nicht, dass der Angriff deutliche Defizite der Abwehr ausgleichen kann, wie es vor allem bei den Füchsen der Fall war. Es klingt zwar gut, dass Børge das Ziel ausgegeben hat, mehr Abschlüsse von 6 Metern zu kreieren. Dies ist aber ein längerfristiger Prozess, d.h. die Umstellung wird dauern. Da sind die bisherigen Topteams dem THW bisher zu deutlich überlegen.

    „Man muss Hunger auf Entwicklung und Qualität haben. Wenn der vorhanden ist, kann man Spaß haben“, so Lund.

    Mit dem Brustton der Überzeugung „Die Hoffnung auf eine gute Saison ist da“, so Wolff.

    Quelle KN

    Laut KN hat Skippy beim Training alles mitgemacht, muss aber zusätzlich noch was für seine Schulter tun.

    Madsen ist auf einem guten Weg und man hofft, dass er zum Saisonstart sein Comeback geben kann.

    Lund setzt viel auf Tempo und mehr 1 vs 1 und auf eine gute Kommunikation und Spaß. Die Spieler scheinen zufrieden zu sein.

    Klingt doch alles ganz positiv:)

    Emil ist täglich in Verhandlungen, wann er endlich wieder spielen darf.

    Kiel. Schritt für Schritt und Tritt für Tritt erobert sich Vincent Büchner seit Ende Juni seine neue Heimat. Bereits vor vier Wochen zog der neue Linksaußen von Eisenach nach Strande. Vor den Toren Kiels fand der 28-Jährige mit Ehefrau Mailin und Goldendoodle Eddie einen „Wohlfühlort mit Garten“.„Überhaupt verspüre ich eine unglaubliche Vorfreude auf alles, was hier auf mich zukommt“, sagt Büchner. Seit zwei Wochen habe er dem Trainingsstart entgegengefiebert. Seinen Antrittsbesuch auf der Geschäftsstelle absolvierte er schon im Vorwege, holte sich die Schlüssel für die Halle ab, machte sich mit dem Trainingszentrum vertraut und verabredete sich mit Patrick Wiencek und Andreas Wolff zu einer Partie Padel. Büchner ist angekommen in Kiel.
    „Die nächsten Wochen werden extrem herausfordernd und spannend“, prognostiziert Büchner. Lund sei in den ersten Tagen sehr kommunikativ und offen aufgetreten. „Man merkt sofort, dass er etwas erreichen will“, sagt Büchner. Das wolle er auch. Er wisse aber auch, dass er weiter hart an sich arbeiten müsse. „Ich muss jetzt mit Børge in den Austausch gehen, was er von mir haben will und erwartet.“
    „Kiel bedeutet für mich pure Leidenschaft, aber auch Kampf. Das entspräche auch seinem Naturell. „In meinem Spielstil ist viel Kampf. Ich versuche, immer wie ein kleiner Terrier in die Zweikämpfe zu gehen. Ich habe in Eisenach erfahren, dass keiner gerne gegen einen ekligen Spielstil spielt.“ Dieses Stilmittel könne er auch beim THW einbringen und er wolle seine Quote beim Torwurf weiter nach oben schrauben. „Zuletzt lag ich immer zwischen 70 und 75 Prozent. Da ist noch Luft nach oben.“

    Quelle KN

    Hab was von Mitte Juli gelesen (also jetzt...) und am 30.7. geht es ins Trainingslager nach Österreich.

    Weiß jemand einen Stand zu der Verletzung von Köster? Steigt der voll in die Vorbereitung mit ein oder erstmal auf Sparflamme?

    26.7. Trainingsspiel in Stralsund.

    Mal sehen, wer dann alles dabei ist.

    Besuch bei THW-Kiel-Legende Marek Panas

    Marek Panas hat sich vorbereitet. Der-Dauerbrandofen knackt und knistert. Jugendherbergsflair. Auf einem Röhrenfernseher setzt ein Mann mit schwarzem Schnurrbart zu einem waghalsigen Wurf an. Er trägt ein Trikot mit der Nummer drei und die Kapitänsbinde am linken Arm. Dieser Mann ist eine Schlüsselfigur in der Historie des Handball-Rekordmeisters THW Kiel und hat heute nicht mehr viel mit Handball zu tun.

    „Wir waren technisch gut, der Handball ist einfach nur viel schneller geworden“, sagt Panas bei einer Tasse dampfendem Kaffee. Er bezeichnet sich als „Dirigent von einem Orchester“ und lacht so, dass die Augen unter den buschigen Augenbrauen mitlachen: „Es war nicht so interessant, was Trainer gesagt haben.“ Panas, der Eigenwillige, der Unangepasste. Schon immer. Panas ärgert sich, wenn junge Trainer die damalige Spielweise belächeln: „Wir waren nur langsamer, aber wir waren gut und haben mit dem Kopf gespielt.“
    Manchmal vermisse er die Ostseehalle, das Autogrammeschreiben. „Das gemeinsame Essen im THW-Heim im Krummbogen.“

    Der Start in Kiel war holprig. Das Ende abrupt. Panas erinnert sich an seinen ersten Tag: „Ich kam in eine Drei-Zimmer-Wohnung in der Robert-Koch-Straße und dachte, ich gucke nicht richtig. Eine Tür vom Schrank ist fast rausgefallen.“ Er grinst, ein schelmisches Grinsen dort, wo bis vor fünf Jahren dieser prägnante Bart war. „Ich habe zu Heinz Jacobsen gesagt: ,Mit diesem Sperrmüll und einem Schwarz-Weiß-Fernseher wohnen wir nicht. Ich gebe dir zwei Tage. Wenn ich dann keine neuen Möbel und einen Farbfernseher habe, reisen wir wieder ab.“ Der Rest ist Geschichte. Wenig später zog Panas in einen Mehrfamilien-Neubau in der Rendsburger Landstraße (und wurde Nachbar des Autors dieser Zeilen), ganz nah bei der Helmut-Wriedt-Halle, in der der THW Kiel damals trainierte.
    Wer weiß, ob alles so gekommen wäre, hätte nicht der THW Kiel im Jahr 1987 – noch war die Wiedervereinigung nicht in Sicht – drei Spieler aus der DDR verpflichtet: den Halblinken Henry Blatter, Linksaußen Fred Radig und Rechtsaußen Mario Wille. Sie waren geflohen, über Schwabing nach Kiel gekommen. „Ich hätte vielleicht einen aus diesem ,Rostock-Päckchen‘ genommen, eher keinen“, sagt Panas, der die politischen Hintergründe nicht verstand. „Keiner hat mir erklärt, warum die drei so wichtig waren. Und dann? Kommen dann ein Jahr danach noch mal drei?“ Also verlängerte Panas seinen Vertrag nicht, ging zurück nach Polen.

    Quelle KN