Freundschaft!
Da sehe ich den fehlenden Bescheidenheit nicht das größte Problem, sondern in der Überzeugung, dass man anders ist als andere Klubs. Irgendwie die Naturgesetze des Handball in Kiel nicht gelten würden wie andernorts. Exemplarisch - ich habe es sicher schon mindestens einmal geschrieben - ist für mich die Verpflichtung von Perez de Vargas. Als Landin ging war es wichtiger das mit dem großen Namen zu beantworten, der irgendwann kommt, statt mit einer Lösung, die sofort hilft. Man hätte ja PdV trotzdem verpflichten können. Aber ihn zu holen und dann gar nicht machen zu wollen...
Oder Zarabec gehen zu lassen, um Skipagotu zu holen. Eine funktionierende Lösung abzugeben, nur damit man den "heißesten Scheiß" im Kader hat. Das sind für mich alles Symptome, dass die konkreter Personalpolitik von dieser Idee befallen ist, etwas ganz anderes, besonderes zu sein und man nicht den normalen Kaderaufbau machen muss, wie andere, sondern die spezielle Lösung finden muss. Darüber ist in den letzten Jahre mehr kaputt gegangen als man gewonnen hat. Das war früher vielleicht einmal anders.