Beiträge von Valter

    Sascha, solange Du nicht anfängst mitzusingen, bleibe ich auf dem Tonkanal mit Kommentar. Das schon mal vorweg. Sonst droht die Betätigung der Mute-Taste.

    Wer weiß. In Italien hat mir mal ein Capo seine Speisekarte vorgesungen (etwas Gedrucktes gab es nicht und auch nur wenig Gerichte). Das hat mir sehr gefallen. Ein Sportkommentator, der seinen Kommentar singend vorträgt, wäre sicher gewöhnungsbedürftig, aber warum nicht?

    Dass ich Jichas öffentliches Kritisieren der Spieler scheisse finde, hab ich ja schon geschrieben. Dass er zb Dahmke ausnimmt, wundert mich dagegen nicht, jedenfalls nicht was seinen grundsätzlichen Einsatzwillen betrifft und auch nicht seine Leistung gegen Eisenach.

    Hätten alle ihr Leistungsvermögen so abgerufen wie Rune, hätten sie gewonnen.

    Geht es wirklich um das eine Spiel oder geht es bereits um eine Serie desolater Leistungen? Macht es da wirklich Sinn, einzelne Spieler von Kritik auszunehmen. Sich jetzt auf die ersten 20 Minuten eines Spiels zu kaprizieren, halte ich für lächerlich. Sowas ist ihnen doch nun bereits öfters passiert. Was macht es für einen großen Unterschied zwischen den ersten 20 Minuten gegen Eisenach und den letzten 20 Minuten gegen Stuttgart.

    Bin gespannt ob der THW nun wieder in die "Hoch-Phase" schlüpft nach 2 miesen Spielen. Aber ein Sieg Hamburgs würde Jichas Stuhl vermutlich noch mehr zum Wackeln bringen.

    In Kiel wackelt nichts. Szilagyi steht eisern zu seinem Buddy und kritisiert ebenfalls die Herangehensweise des Teams an das Spiels gegen Eisenach, wobei einige Spieler von der Kritik wohl ausgenommen werden, warum auch immer u.a. Dahmke.

    Immerhin hat die KN erkannt, dass beim THW zwischen Anspruch und Wirklichkeit Welten klaffen. Laut Jicha müssen sie auch ein unteres Limit haben. Schauen wir mal, wo sich das einpendelt.

    Könnte mir vorstellen, dass gerade bei ihm bei der Entscheidung VL oder nicht viel vom Trainer abhängen wird, nachdem er ja immer wieder direkte Kritik vom jetzigen Trainer kassiert hat (Spielzug nicht wie vereinbart gespielt etc.).

    Da wäre ich nicht so sicher. Jicha lässt Elias aus seiner Not heraus doch weitgehend freie Hand, so zu agieren, wie er es für richtig hält. Dies ist nicht immer mannschaftsdienlich. Bsp. aus dem letzten Spiel: Statt im Tempogegenstoss auf den mitgelaufenen völlig freien Zerbe zu passen, der nur noch das leere Tor vor sich hat, sucht er den eigenen Abschluss (aus seiner Position durch die Beine eines mitgelaufenen gegnerischen Abwehrspielers).

    Kurzum: Elias muss mannschaftsdienlicher spielen, (d.h. auch: andere besser machen wie Gidsel in Berlin) wenn er auf Dauer für den THW ein Gewinn sein soll. Dazu braucht er natürlich die passenden Partner. brodie79 weist zurecht darauf hin, daß Elias mit Emil nicht so umspringen kann wie mit Reinkind und Johanssen. Er muss auch auf seine Mitspieler eingehen.

    Ich gehe nach der Theorie, sie könnten stark sein nächste Saison.

    Wenn man immer nur vom theoretischen Optimum ausgeht, kann man natürlich nur zur Prognose kommen, in der nächsten Saison wird alles besser. Diesen Fehler macht der THW bereits seit drei Jahren.

    Zu den TW:

    Als bekennender Andi Wolff Fan (hab ihn in seiner 1. THW-Zeit Niklas Landin vorgezogen), hab ich mittlerweile akzeptiert, dass er nicht nur überragende, sondern auch normale und manchmal auch richtig schlechte Tage hat. Er wechselt sich mittlerweile auch schon selber aus. Dies hat es früher bei ihm nicht gegeben. Insgesamt ist er aber immer noch ein sehr guter TW.

    Den gleichwertigen Gespannpartner hat er aktuell nicht. Da zählen für mich auch nicht mehr die Leistungen der Vergangenheit. Die Verpflichtung von PdV stellt sich für mich aufgrund des langen Vorlaufs aus heutiger Sicht als Fehler heraus.

    Daraus folgt dann auch, dass die Mischung des Duos nicht ausgewogen ist. Als zweiten TW hinter Andi würde ich lieber einen Jüngeren sehen. Aber da müssen wir jetzt mit leben und das Beste hoffen.

    Der THW spielt deutlich längere Angriffe als andere Mannschaften und hat daher weniger Gegentore als Berlin oder die SG. Besser ist die Abwehr aber gegenüber Berlin nicht. Zur SG ziehe ich den Vergleich lieber nicht. Hier sollte man schauen, wie viele GT pro 50 Angriffe des Gegners fallen. Das ist eine verlässliche Aussage für die Qualität einer Abwehr und den Torleuten dahinter. Und da steht Kiel definitiv nicht unter den Top 3

    Die Statistik hin oder her ist für mich zweitrangig. Da vertraue ich lieber meinen Augen. Und was ich da in dieser Saison sehe, überzeugt mich nicht.

    Und wenn dann noch Spieler verpflichtet werden, von denen 0,0 Abwehrverhalten zu erwarten ist, bin ich davon überhaupt nicht begeistert. In diesem Zusammenhang habe ich mich über die Verpflichtung von Köster riesig gefreut und mir erlaubt, die von Makuc in Zweifel zu ziehen.

    Und wenn ich was vergleiche, dann nicht nur die aktuellen Top-Clubs (ohne ihre Abwehr stünde der SCM nicht dort, wo er aktuell steht), sondern auch die aktuelle mit früheren Abwehren beim THW. Und da sehe ich eindeutig eine fallende Tendenz.

    Elias hat noch keine Saison in Kiel ohne Verletzung überstanden und muss aktuell auch viel zu früh zu viel übernehmen

    Man stelle sich vor, da käme jetzt noch die CL hinzu, zwei Spiele pro Woche über einen längeren Zeitraum, und das ohne leichte Gegner, wo man ihn schönen könnte. Für mich stellt sich da bereits die Frage, ob sein Körper diesen Belastungen standhalten würde. Daher braucht er auch eine entsprechende Trainingseinstellung, die von Jicha ja in der Vergangenheit bereits mal bemängelt wurde.

    Ich will wirklich nichts beschwören, und ich würde ihn sehr vermissen, aber es würde mich auch nicht wundern, falls er ruhigere Gewässer, zudem mit CL-Garantie, der rauen Kieler See vorziehen würde.

    Das sind aber so Dinge, bei denen man sich in die Tasche lügt.

    Von der Sorte gibt es jede Menge beim THW. Die Leistung der TW sind aber leichter einzuordnen.

    Zu Andi Wolff:

    Ich habe keine Zahlen, nur ein ganz persönlicher Eindruck. Seine Leistungen sind in der Nati deutlich besser. Könnte es daran liegen, dass er dort eine Abwehr hat, die ihren Namen zurecht trägt? Beim THW gibt es die Abwehr früherer Tage leider nicht mehr. Dazu braucht man sich nur das Torverhältnis anzuschauen.

    Aber ja, Andi hat auch schlechte Tage. Ob er sie so bei Kielce auch schon hatte, weiß ich nicht. Ich habe ihn jedenfalls aus seiner ersten Zeit beim THW stärker in Erinnerung. Aber da war noch ein anderer Gespannpartner da, der bei Schwächen sofort übernehmen konnte. Den hat er im Moment nicht.

    Zu PdV:

    Er ist seit ein paar Monaten von einer schweren Verletzung zurück. Die Leistung früherer Tage konnte er bisher nicht mehr bestätigen. Ob er nochmals dazu zurückfindet, kann man hoffen, aber sicher ist das nicht.

    Ich habe heute schon einem/einer anderen User/in die Frage gestellt und stelle sie nun auch Dir: Was bezweckst Du eigentlich mit so einem Kommentar?

    Denk mal darüber nach, dann kommst du vielleicht selber drauf. Vielleicht hast du ja meine letzte Diskussion mit capitano19 und Onehitwonder gelesen/verfolgt. Hat mir sehr viel Spaß gebracht.

    Auf Provokationen und Anmache habe ich jedenfalls keinen Bock mehr und gehe darauf, wie dir bekannt sein dürfte, seit längerem nicht mehr ein.

    Den THW hat doch auch in den Spielzeiten, die erfolgreich waren seit 2015 ausgemacht, dass sie eher über die Breite als über die Spitze gekommen sind. Beim letzten Meistertitel 22/23 hatte Bilyk die meisten Feldtore mit 121. Das entsprach ca. 12,5% der Tore. Das ging runter bis Fraatz auf Platz 15 mit ca. 3,4% der Tore. Dazwischen waren 13 weitere Spieler des THW. Es funktioniere mal der, mal der und mal der. Jicha hat eigentlich nur an Sagosen hier und da zu lange festgehalten und ansonsten die Breite genutzt. In jener Saison hatte der THW am Ende acht Spieler im Rückraum, wovon eigentlich immer sechs im Saft waren. In Hinrunde fiel Sagosen noch aus, in der Rückrunde dann Weinhold. Durch das Nutzen der Breite des Kaders konnte kompensiert werden, dass schon "damals" in der Spitze keine Spieler mehr da waren, die jedes Spiel funktioniert haben. In den letzten drei Jahren ging der Anteil des besten Feldtorschützen beim THW kontinuierlich nach oben. Erst Johansson mit etwas über 14%, dann Madsen mit über 20% und diese Saison Skipagøtu. Hätte er sich jetzt nicht verletzt zwischendurch würde sein Anteil vermutlich bei über 25% liegen.

    Nächste Saison sind es erstmal auf dem Papier wieder acht Spieler im Rückraum, aber das bringt auch nur so richtig etwas, wenn Skipagøtu dauerhaft fit bleibt und Madsen komplett genesen zurück kommt. Dann kann man vermutlich über die Kaderbreite offensiv wieder durchprobieren. Und dazu muss es auch noch irgendwie passen. In den ersten Spielen diese Saison konnte man z.B. gut sehen, dass Madsen große Probleme hatte, dass das Spiel minutenlang an ihm komplett vorbei lief, weil es die One-Man-Show von Skipagøtu war. Madsen konnte man richtig ansehen, dass er den erstbesten Ball aufs Tor werfen wird, egal, wie schlecht die Position ist, weil er endlich auch am Spiel teilnehmen wollte.

    Nichtsdestotrotz wird man aus meiner Sicht mit Individualhandball, egal, ob das Würfe aus dem Rückraum sind oder Skipagøtu und Makuc rennen ohne Vorbereitung in die Abwehr nicht auf die Effektivität von 70% herum kommen, welche die guten Teams in der Offensive haben. Die beste Quote vom THW in den letzten Jahren war 20/21 mit 66,5%. Zu der Zeit waren die Top-Teams auch noch nicht bei 70%, sondern eher so im Bereich 67-68% und Kiel hatte da noch mehr geworfen. Heißt vom reinen Ergebnis her hatten sie kein Problem, auch wenn das Spiel "damals" schon nicht modern war. Das funktionierte, weil der THW nach der Verpflichtung von Pekeler auch bei den Gegentoren entweder Liga-Spitze oder nah dran war. Diese Kombination hat es ausgemacht.

    Für mich muss Kiel entweder defensiv wieder Liga-Spitze werden oder sie müssen offensiv eine andere Spielart entwickeln, welche eine höhere Effektivität ermöglicht oder sie müssen von der individuellen Qualität wieder eine Menge Weltklasse verpflichten oder entwickeln. Individuelle Weltklasse verpflichten sehe ich finanziell nicht, ob man die Abwehr bei der Menge an Spielern, die ihre Stärke primär offensiv haben, wirklich wieder so stabil kommt, scheint fraglich. Für eine Entwicklung zu einem Mannschaftsspiel in der Offensive gab es unter Jicha auch nicht wirklich Anzeichen, dass sowas möglich erscheint. Für mich müsste bzgl. der Kaderplanung für Reinkind ein starker Defensivspieler geholt werden. Dann gäbe es die Chance, dass man defensiv wieder entscheidend zulegt.

    Berlin ist letzte Saison Meister geworden mit einem Rückraum aus Andersson, Lichtlein, Gidsel, Langhoff, Wiede und dem wenig eingesetzten Beneke. Dazu die Außen Freihöfer und West av Teigum, am Kreis Marsenic und Darj, sowie Herburger als primärer Abwehrspezialist. Über Gidsel muss man nicht reden, aber er alleine kann das auch nicht ziehen. Da sind eine Menge Spieler, die individuell nicht das oberste Regal sind, die aber Weltklasse zusammenspielen. Eine Mannschaft, die mehr ist als die Summe der einzelnen Teile. Hier wurde über Jahre eine Spielweise entwickelt, welche die Stärken der Spieler nutzt und geguckt, wie man die Schwächen kompensieren kann. Dann spielt man z.B. eine offensive Abwehr, wenn Gidsel auf Halb verteidigen muss und geht auf Steals. Akzeptiert nicht nur, dass man überspielt wird, sondern geht schon in den Gegenstoß, wenn der Gegner noch nicht mal geworfen hat. Und das sollte doch der Anspruch an die Trainerposition sein und nicht, dass es am besten überall Weltklasse braucht, damit der Trainer erfolgreich sein kann.

    Sehr gute Analyse von dir brodie79 , wie eigentlich immer! Diese könnte, nein müsste doch Ausgangspunkt für eine fruchtbare Diskussion sein.

    In deinem Text steckt für einen allgemeinen THW-Thread-Beitrag viel zu viel Inhalt. Das wird wieder mal von den meisten überlesen, für ermüdend empfunden (wurde ja alles hier bereits zigfach ausgeführt) bzw. nicht ernst genommen und durch einen ablenkenden Spruch mindestens "zugedeckt", wenn nicht gar mutwillig zerstört, damit ja keine fruchtbare Diskussion zustande kommt.

    Daher an dich die Frage: Sollte man deine Analyse nicht zum Ausgangspunkt in einem gesonderten Thread machen, z.B. unter der Überschrift:

    Kann es dem THW gelingen, seinen Handball zu modernisieren und damit wieder zur Erfolgsspur zurückzufinden? Wenn ja, auf was kann aufgebaut werden und welche Änderungen sind dafür erforderlich?

    Oder oder...

    Ich würde dir da gerne folgen. Vielleicht gibt es ja weitere interessierte Mitstreiter.

    Ich glaube nicht, dass die CL-Quali locker zu schaffen wäre. Das schafft hier kein Team in der Liga. Die Spiele gegen den SCM sollte man nicht überbewerten. Sie waren jeweils knapp und der Unterschied waren die TW bei den 7m. Wenn Wolff o. PdV nicht stark liefern, ist es nicht so dolle mit dem THW. Der Kader ist aktuell für mehr nicht ausreichend, aber daran wurde ja nun gearbeitet.

    Aus einer Aussage (Ich glaube, dass die CL-Quali locker zu schaffen wäre) trieft doch die pure Überheblichkeit. Etliche haben die Aussagen aus dem Trailer und Szilágyi´s "Märchenstunden" so verinnerlicht, dass sie weiter daran glauben nach dem Motto: Wir sind Kiel, wir können DM werden! Da reicht ein einfacher Blick auf die Tabelle aus, um diese Aussage zu entlarven.

    Ich definiere das so: In beiden Wettbewerben so mitspielen zu können, das man in der Champions League ins Viertelfinale kommt (sehr sicher, Final Four optional, das ist eh dann viel Glück gefragt), in der Liga aber keine großen Probleme hat sich erneut für die Champions League zu qualifizieren.

    Danach würde die noch mögliche Qualifikation über einen EL-Sieg sicher für den THW zu früh kommen. Ich sehe aber auch die wirtschaftlichen Zwänge und würde dem THW wünschen, dass er diese letzte verbliebene Chance nutzt.

    Wo ist da der Unterschied?

    Die sind ja genauso realitätsverweigernd und reden immer noch von der CL, wenn auch in weite Ferne gerückt. Wenn die im gleichen Atemzug sagen würden, dass die CL noch über den EL-Sieg möglich sein könnte, würde ich es noch verstehen.

    Da werden bald die Geldgeber was zu sagen.

    Welche Geldgeber meist du? Diejenigen, die bezüglich der Profi-Mannschaft des THW das sagen haben, oder Sponsoren, die sich fragen müssen, ob sie noch das richtige Projekt unterstützen?

    Vom neuen AR-Vorsitzenden bin ich bereits enttäuscht. Wofür er steht, habe ich keinerlei Ahnung. Der alte AR-Vorsitzende war dagegen ja regelrecht kommunikativ.

    Ist der Kader der neuen Saison ein CL-Kader für das aktuelle Format der CL? Ich erlaube mir mal diese Art der Frage.

    Für mich lautet die Gretchenfrage: Gelingt es, aus dem Kader eine schlagkräftige Mannschaft zu formen, die zudem attraktiven Handball spielt.

    Der aktuelle Trainer hat m.E. bewiesen, dass er das nicht kann, ansonsten würde Elias nicht als Einzelkämpfer unterwegs sein und es nicht diese desolaten Auftritte geben, wo alles in sich zusammenbricht.

    Auch einem neuen Trainer muss man Zeit geben. Mir geht es da zunächst nicht um reine Ergebnisse (ein frühes Ausscheiden wäre für mich nicht das Problem), ich möchte einfach eine positive Entwicklung im Zusammenpiel sehen.

    Aber ich stelle Dir mal folgende Frage: Der THW würde gerne in der CL spielen. Wie würde der 34 Jahre alte Pekeler in der Kaderzusammensetzung der aktuellen Saison wohl die Belastung in der CL stemmen können?

    Dem ist er nicht mehr gewachsen. Dies gilt aber fast für die komplette Mannschaft. Ein Auftritt in der CL wäre in dieser Saison ein Desaster a la Kolstad geworden. Sie gehört aktuell in die EL und kann dort um den Titel mitspielen. Mir ist das so lieber, obwohl es mit Einnahmeverlusten verbunden ist.

    Dann lese ich, dass er helfen kann bei der Integration von Spielern wie Köster oder Makuc. Julian Köster hat bei Turnieren auf höchster Ebene gezeigt, dass er das das Niveau spielen kann. Außerdem ist der nicht 20, sondern 26. Makuc spielt in Barcelona. Die brauchen als Dule, damit sie den Sprung zum THW reibungslos schaffen? Den Punkt sehe ich einfach nicht

    Für Julian Köster ist Dule ein Hemmschuh. Die Mannschaft ist blutleer und braucht dringend neue Leader. Ich würde Julian sofort zum Kapitän machen. In Gummersbach hat er mehr als einmal bewiesen, dass er dieser Rolle gewachsen ist, auch beim THW. Da ist aber noch der sakrosanke Dule. Da wird wieder ein Jahr Entwicklungszeit für die Mannschaft verschenkt werden.

    Es wurde zumindest Nacinovic geholt

    Wenn Patrick gewollt hätte, hätte Szilagyi auf die kurzfristige Nachverpflichtung von Laube gegen eine Ablöse verzichtet. Also kann man ihn schon dafür loben, dass er ein Einsehen hatte, losgelassen und seine Karriere als aktiver Handballer beendet hat.

    Bei Dule hätte ich mir das auch gewünscht. Während er in der letzten Saison als RM mit Emil und Eric im Angriff noch ganz ordentlich performt hat, kommt in dieser fast nichts mehr. Und auch auf der Halbposition in der Abwehr ist er von dynamischen 1gegen1-Spielern leicht auszuwackeln.Die Wahrscheinlichkeit, dass er in der kommenden Saison dem THW von Nutzen sein kann, ist recht bescheiden.