Ja, war keine gute Idee. Wird nicht wieder vorkommen. Ich habe den Beitrag überarbeitet, die Absätze gelöscht und werde das Thema in diesem Thread nicht weiter diskutieren, da es auch Off-Topic ist.
Beiträge von nozdormu
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KI-BeitragJa war ein Fehler. Habe den Beitrag überarbeitet und die Off-Topic Teile entfernt.
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Da gebe ich dir recht,...denn es gibt ja auch noch die sogenannten Spätentwickler (siehe Levke Kretschmann)!!
Genau das meine ich: Spätentwicklerinnen wie Kretschmann passen halt so gar nicht in diese „mit 17/18 oben, sonst wird das nix“-Logik.
Und wenn man sich anschaut, was neuro- und sportwissenschaftlich zur motorischen Entwicklung gesagt wird (Peak irgendwo Anfang/Mitte 20), wirkt der ganze Hype um U17/U19‑Schablonen noch absurder (auf mich). -
Auf Muth komplett, den Rest sehe ich zumindest ähnlich. Es kommt auch immer drauf an, aus der Perspektive welchen Vereins Du das betrachtest und wie Du "was werden" definierst. Eine spätere Nationalspielerin wird in der Regel nicht mehr in der A-Jugend im zweiten Jahr noch A-Jugend spielen. Und lassen wir da mal Spielerinnen wie eine Chiara Rohr außen vor, die aktuell gar nicht hätte nominiert werden dürfen. Es kommt aber auch oft auf gewisse Konstellationen an. Man muss nur sehen, wie stark Lara Egeling beim BVB aktuell vom zweiten Kreuzbandriss von Lena Hausherr profitiert hat und dazu kommt eben eine Formkrise der anderen Linksaußen. Zack, spielt Egeling, die das dann auch noch super macht. Das geht ganz schnell. In dem Fall passte es. Optimal wäre aber, wenn solche Talente im zweiten Jahr A-Jugend alle nur noch in der zweiten Liga spielen würden. Titel in der Jugend sind nicht wichtig, sondern die Entwicklung der Spielerinnen.
Danke für die Einordnung. Genau deshalb stören mich diese Pauschalen so: Aus „im Idealfall spielt sie mit 18 schon 2. Liga“ wird dann ganz schnell „wer mit 16 noch nicht A‑Jugend‑Bundesliga spielt, kann es lassen“. Mein B‑Jugend‑Spruch war bewusst überspitzt, um zu zeigen, wie schräg solche Faustregeln sind – und deine Beispiele belegen ja gerade, wie individuell die Wege tatsächlich sind.
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Zitat
Desweitern wird U19 völlig überbewertet. Wer was kann, der spielt gewöhnlicherweise im 2. A-Jugendjahr keine A-Jugend-Saison mehr. Muth hat mit ihrem Wechsel zu Leverkusen (ansatt in der BVB-A-Jugend zu bleiben) alles richtig gemacht. Problem ist nur, dass man in der HBF auf drittklassige Ausländerinnen setzt.
Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen, komplette Zustimmung.
Bezog sich deine Zustimmung auf Muth, für die das der richtige Weg gewesen sein könnte, oder ernsthaft auf das komplette Zitat? - Das bedient doch ein Klischee. Ich habe noch eins: Wer im ersten B‑Jugendjahr nicht schon A‑Jugend‑Bundesliga spielt, wird es nie schaffen.
Bevor das jemand ernst nimmt: Genau solche Sprüche zeigen doch, wie absurd diese Pauschalen sind. -
Jetzt mal ehrlich: Profi-Schiris oder nicht ist doch aktuell nicht das Problen. Das war es vor drei Jahren nicht und ist es jetzt nicht!
Man muss endlich entscheidend (!!!) am Videbeweis arbeiten.
Und Jutta muss mit ihren Kalde-Wasa-Ansetzungen und ihrem Retourkutschenmist aufhören!
Das muss man lösen. Und zwar zügig!
Anscheinend fragt auch keiner die Spieler. Hat sich nicht der ‚Noch-Spieler, zukünftige Präsident‘ Niklas Weller in Kreis Ab #445 bei seinen Gedanken zur Weiterentwicklung des Handballs genau in diese Richtung geäußert – Stichwort neue Regelauslegung und Umgang mit dem Videobeweis?
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Das ist ein sehr komplexer Sachverhalt und hier, also in der Handballecke, auch schon oftmals diskutiert worden.
....Sehr guter Beitrag! Danke für deine ausführliche Einordnung.
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Die Ausgestalltung eines solchen Jobs wäre ja durchaus spannend. Will man dann tägliche Blöcke an Online/Videoschulungen? Wenn es nicht im Angestelltenverhältnis läuft, wie will man dann die Qualitätssteigerung sichern? Wenn im Angestelltenverhältnis, wie dann wieder loswerden, wenn die Leistung nicht überm Strich ist?
Und das sind ja nur die Basisprobleme.
Ich finde den Gedanken auf jeden Fall spannend.In der DEL gibt es eine kleinere Gruppe von Profischiedsrichtern, die sich ‚zu einhundert Prozent auf den Sport und ihre Aufgabe konzentrieren‘ können, während der Rest weiter semiprofessionell arbeitet. Ex‑Spieler haben diesen Schritt als zweite Karriere bewusst gewählt, was zeigt, dass so ein Modell (im Eishockey) grundsätzlich funktionieren kann.
Spannend ist auch: Playoff‑Einsätze bekommen dort nur die Schiedsrichter, die über die Saison hinweg entsprechend gut bewertet wurden – Leistungsprinzip ist also fest eingebaut. Könnte ich mir für die HBL durchaus als Blaupause vorstellen, z.B. mit einer kleinen Gruppe Vollprofis plus einem größeren Semi‑Pro‑Kader.
Es gibt dazu auch eine kleine Doku-Reihe auf YouTube („Leben für die Streifen“), in der DEL‑Schiris bei Vorbereitung, Reisen, Fitness und Spielen begleitet werden:Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
NBA hat Profi-Schiris, ja. Trotzdem gibt es da mittlerweile Wandertage und das Flopping hat ein Ausmaß angenommen, dass das keinen Spaß mehr macht.
Eishockey hat Profi-Schiris, aber die Leistungen bei den olympischen Spielen waren jetzt auch nicht so toll.
Es ist halt schwierig für Schiris durch die hohe Geschwindigkeit heutzutage und dem Willen der Teams, alles zu tun, um sich einen (auch unlauteren) Vorteil zu verschaffen.
Und es ist ja geradezu ironisch, dass der Videobeweis im Handball das auch noch verstärkt hat statt zu minimieren.
Ja, das stimmt.
Wenn Regeln so leicht unlauter ausgenutzt werden können, sollte man in erster Linie über die Regeln diskutieren – und nicht die Schiedsrichter zum Hauptproblem machen. Das gilt im Grunde für alle Sportarten.
In die gleiche Richtung gehen ja auch Stimmen wie die von Kretzschmar, der die Einführung des Videobeweises zunächst als sinnvoll erachtet hat, jetzt aber, da er fest etabliert ist, eher ein Regel‑ bzw. Anwendungsproblem sieht als ein reines Schiedsrichterproblem.
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Weil die Vereine das Geld dafür nicht bezahlen wollen! Und vielleicht auch, weil man nicht genügend gute Schiedsrichter finden würde, die das Risiko eingehen würden.
Wenn das wirklich die einzigen Gründe sind, ist das für eine Profiliga ziemlich dürftig. Die HBL macht doch sonst auch ihr eigenes Ding und agiert in vielen Bereichen recht losgelöst vom Verband. Warum versucht man ausgerechnet beim Schiedsrichterwesen nicht einmal etwas wirklich Neues, das im Handball so noch niemand probiert hat?
In anderen Sportarten ist man da schon weiter: Im Eishockey werben DEB, DEL und DEL2 ganz gezielt aktuelle und ehemalige Spieler für eine Schiedsrichter‑Laufbahn an und testen das sogar in speziellen „Prospect Camps“. In der DEL stehen inzwischen etliche Ex‑Profis als Referees auf dem Eis, etwa Bastian Steingroß oder Lars Brüggemann, der nach seiner Spielerkarriere erst Top‑Schiedsrichter wurde und heute Schiedsrichterchef der Liga ist.
Vor diesem Hintergrund sehe ich keinen Grund, warum man im Handball nicht versuchen sollte, ehemalige Spieler ganz gezielt für eine professionelle Schiedsrichterlaufbahn zu gewinnen.
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Da bin ich bei Dir. Was mir allerdings in den letzten Jahren aufgefallen ist, beim Weg von Jugend zur 1. Bundesliga, dass eine gewisse Masse hilfreich ist. Da gibt es sicher auch einen besseren Fachbegriff für.
Dies gilt insbesondere für die Nicht-Außen-Positonen. Wie oft haben wir erlebt, dass gute A Jugendliche in der ersten Liga auf einmal vor einer Wand aus Menschen steht und die durchbrüche nicht mehr klappen, zum Teil nichtmal mehr versucht werden.Wir reden hier ja über Frauenhandball – und gerade da sieht man, dass sich im Spitzenbereich diejenigen durchsetzen, die Technik, Timing und Athletik zusammenbringen, nicht einfach nur „Masse“ haben. Wenn eine Jugendliche in der 1. Liga plötzlich vor einer „Wand“ steht und die Durchbrüche nicht mehr funktionieren, liegt das aus meiner Sicht meist eher an fehlender technischer und athletischer Reife (Täuschungsqualität, Antritt, Richtungswechsel, Entscheidung am Kontakt) als an fehlenden Zentimetern Körpergröße.
Und dass Torhüterinnen „groß“ sein müssen, ist auch ein weit verbreiteter Irrglaube aus der Handball‑Steinzeit. Moderne Beispiele wie Dinah Eckerle oder zuletzt Celina Meißner (ca. 1,72 m) zeigen ziemlich klar, dass Faktoren wie Reaktionsschnelligkeit, Antizipation, Beinarbeit und Stellungsspiel wichtiger sind als ein paar Zentimeter mehr Körperlänge.
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Es bringt überhaupt nichts, es jetzt noch komplizierter zu machen, mit noch mehr Sonderregeln.
Es braucht einen einheitlichen Maßstab bei roten Karten! Das ist das A und O.
Solange man das nicht hinkriegt, kann das Ganze nicht funktionieren - ohne immer mehr Theater, Schauspielerei und öffentliche Kritik seitens der Clubs.
Vielleicht liegt ein Teil des Problems auch darin, dass wir im Spitzenhandball immer noch keine echten Profi-Schiedsrichter haben. Stattdessen sprechen wir von Unparteiischen, die einem regulären Beruf nachgehen und zusätzlich noch für Seminare oder ähnliche Formate im Nebenerwerb zur Verfügung stehen.
Wenn man in einer Profiliga einen einheitlichen Maßstab – etwa bei roten Karten – wirklich konsequent umsetzen will, dann braucht es aus meiner Sicht auch entsprechend professionalisierte Rahmenbedingungen auf Seiten der Schiedsrichter.
Vielleicht muss die Liga dann sogar die Ausbildung und Bezahlung selbst in die Hand nehmen – wer Profi-Standards fordert, muss sie auch finanzieren. Die NBA macht das so, warum dann nicht auch die „NBA des Handballs“? -
Mit der zunehmenden Geschwindigkeit im Spitzenhandball entsteht zwangsläufig eine immer größere Zahl an strittigen Spielsituationen. Selbst wenn die Schiedsrichter konstant auf hohem Niveau agieren und der relative Anteil an Fehlentscheidungen gleich bleibt, führt allein die steigende Anzahl dieser Situationen dazu, dass auch die absolute Zahl an Fehlentscheidungen zunimmt. Das verstärkt den subjektiven Eindruck, dass „mehr falsch gepfiffen wird“, obwohl sich die Entscheidungsqualität möglicherweise gar nicht verschlechtert hat.
Der Videobeweis in seiner aktuellen Ausgestaltung trägt aus meiner Sicht nur begrenzt dazu bei, das Spiel tatsächlich „fairer“ zu machen. Wenn man dieses Ziel ernsthaft verfolgen wollte, müsste man eher strukturell ansetzen – etwa durch einen dritten Schiedsrichter auf dem Feld oder sogar durch einen gleichberechtigten Videoschiedsrichter, der aktiv ins Spielgeschehen eingebunden ist.
So wie es derzeit umgesetzt ist, wirkt der Videobeweis eher wie ein halbherziger Kompromiss – getrieben von einer gewissen Technikgläubigkeit und dem Wunsch, „modern“ zu sein, aber ohne wirklich durchdachtes, konsistentes Gesamtkonzept. -
Wir können also festhalten, die Qualität in der Liga steigt weiter....😉
Wenn sie
immer nochjetzt wieder nach Körpergröße gehen, dann wundert mich nichts mehr... -
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Externer Inhalt www.instagram.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Leverkusen schon "rausgerechnet"?
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Noch ein Punkt, der vielleicht eine Rolle spielen könnte: Hat der plötzliche Tod von Joachim Schulz im November womöglich auch Uwe Gensheimers Position bei den Löwen geschwächt?
Schulz war als starker Sponsor (Klinikum Lütgenhof, Rent-a-Friend) und Aufsichtsratsmitglied in den letzten Jahren ein wichtiger Rückhalt für den Verein – und vermutlich auch persönlich für Gensheimer.
Ist da was drüber bekannt? -
Bei den Heimspielen taucht er gerne in der Loge neben dem Stehplatzblock auf und hat gute Laune. Oli ist ein Typ, auf den lass' ich nix kommen. Der hat nach etwas Suche seinen Platz in der "Organisation" (Hallo THW-Fans
) gefunden. -
Anscheinend hat Machulla eine stärkere Position als bei seinem vorherigen Job, spannend!
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Zwei Systeme parallel laufen zu lassen bringt weitere Probleme und Fragen, wie zum Beispiel, welches System nimmt man, wenn es unterschiedliche Informationen gibt?
Einfach das alte System nehmen, in der Annahme, das wird schon richtig sein, könnte in die Irre führen.
Hier wird ja schon gezweifelt, ob die Daten alle rechtzeitig gepflegt werden können. Das Problem wird nicht kleiner, wenn auch noch zwei Systeme aktuell gehalten werden müssen.Sehe ich auch so. Das Rückfallsystem heißt "Papierspielberichtsbogen". Sollte man immer verfügbar haben. Gibt's ja auch als pdf.
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De facto wird niemals jemand einen angelegten Zeitnehmer löschen. Kernunterschied ist die eindeutige User-ID. Wenn ein Papa in der Jugend den Zeitnehmer macht wird in der Realität dieser ZN nach dem Ende der Laufbahn seines Kinden nie sagen: "ich mache das nie mehr! Löscht meine Daten." Vielleicht will der ja bei seinen Enkeln wieder am Tisch sitzen.
Du führst hier momentan eine Nerddiskussion, die in einigen Jahren vielleicht Relevanz im Alltag hat. Das Thema entwickelt sich.
Im Sport ist das Thema doch schon längst da. Der VfB Stuttgart hat z. B. 2021 eine Strafe von 300.000 € akzeptiert, weil tausende Mitgliederdaten an einen Dienstleister ohne ordnungsgemäßen Auftragsverarbeitungsvertrag weitergegeben wurden. (Online-Befragung, u. a. per E‑Mail)
Das mögen für den VfB „Peanuts“ sein, Wellen geschlagen hat es trotzdem – bei chronisch klammen Sportverbänden hätte so ein Bußgeld aber vermutlich ganz andere Auswirkungen.
Dass Datenschutz bisher lax gehandhabt wurde – wie du ja selbst betonst – und beim DHB eine gewisse "Kultur" existiert, sehe ich deshalb ein Risiko.
Wäre halt schön, wenn da jemand was dazu schreiben könnte, der am Test teilnimmt und Einblick hat, wie das gehandhabt wird.