Beiträge von Flevo

    Vor einem Jahr habe ich mit Hochrechnungen zur Hinrunde ordentlich daneben gelegen, aber jetzt sind etwas mehr als zwei Drittel der Spiele gespielt und ich fange mit der Spielerei mal an:

    Platz 17 (HSG Krefeld) 12 Punkte aus 24 Spielen ergäbe hochgerechnet auf 34 Spiele 17 Punkte.
    Platz 16 (TuSEM Essen) 14 Punkte aus 24 Spielen ergäbe hochgerechnet auf 34 Spiele 19,8 Punkte.

    Demnach sind außer Krefeld und Essen noch Ferndorf (17 Punkte aus 23 Spielen), Ludwigshafen und Großwallstadt (jeweils 18 Punkte aus 24 Spielen) sowie "meine" Dormagener (19 Punkte aus 24 Spielen) in der Verlosung. Nettelstedt auf Platz 11 (23 Punkte aus 24 Spielen) ist gerettet, weil rechnerisch nicht möglich ist, dass ALLE Kellerkinder jetzt eine Siegesserie starten.

    Demnach müssten dieses Mal ca. 20 Punkte zum Drinbleiben reichen. Oppenweiler/Backnang kann diese Marke nur noch bei neun Siegen aus den verbleibenden zehn Spielen erreichen. Da das nur noch theoretisch möglich ist, steht der erste Absteiger faktisch fest.

    Und: Sollten unsere Jungs morgen in der Krefelder Yayla-Arena vor ca. 8000 Zuschauern punkten, ist das vermutlich bei sieben (oder neun) Punkten Vorsprung plus deutlich besserer Tordifferenz die endgültige Rettung.

    Und jetzt viel Spaß beim Rechnen und Diskutieren.

    Gruß Flevo

    Die RNL spielen jedes Heimspiel auf einem Boden, unter dem eine Eisfläche ist. Dass die deswegen mit dicken Wollsocken antreten ist mir noch nicht aufgefallen. Wenn der Boden gut ist, sollte das kein Problem sein.

    ...

    Die HSG Krefeld trägt auch einmal pro Saison ein Spiel in der Yayla-Arena aus. Das ist die Eissporthalle der Krefelder Pinguine.

    Das nächste Spiel findet morgen gegen den TSV Bayer Dormagen statt. Wenn ich es richtig überschlagen habe, sind bereits über 7000 Karten verkauft.

    Gruß Flevo

    Sorry Flevo & Andi.Waffen57, das soll kein Vorwurf sein, aber ihr schaut mir immer bei Euren Ideen zu sehr durch die westdeutsche Brille. Oder andere haben immer den Südwesten im Hinterkopf. Die Verhältnisse sind dort nun einmal etwas anders, mit der relativen Häufung von Drittligisten. Im gesamten Norden, in der Mitte, im Osten oder Südosten, sieht es doch ganz anders aus. Die eigentliche Region Nordost, hat z.Z. 8 Drittligisten. 2 sind in Abstiegsgefahr und werden wahrscheinlich oder hoffentlich durch Aufsteiger ersetzt. Das reicht nicht für eine eigene Staffel und wird sich zukünftig eventuell kaum ändern. Vielleicht würden 3 Staffeln eine Zwischenlösung darstellen. Aber die unterschiedlichen bzw. ungleichen Belastungen verschiedener Art, durch stundenlange Anreisen zu Auswärtsspielen z. B., bleiben für viele Regionen bestehen.

    Da hast Du recht. In Nordrhein-Westfalen leben ungefähr so viele Menschen wie in den fünf neuen Ländern zusammen. Handballmäßig ist die Verteilung vermutlich ähnlich.

    Aber wie sollte eine 3. Liga Deiner Meinung nach aussehen? Bei einer Dreistaffelkonstellation die Nordoststaffel in zwei Unterstaffeln Nord und Süd aufteilen? Dann funktioniert das mit "Der Meister steigt direkt auf" nicht mehr.

    Die 3. Liga als reine Amateurliga finde ich nicht gut, weil die 2. Liga dann keinen Unterbau mehr hat. Sie müsste irgendetwas zwischen Profi- und Amateurliga sein.

    Man kann die Fragestellung darauf hinuterbrechen, wieviele Staffeln eine 3. Liga haben sollte. Drei halte ich für optimal, aber ich habe die rheinisch-westfälische Brille auf. ;)

    Gruß Flevo

    Ich stehe auf dem Schlauch, wie soll das gehen? Wenn in einer Saison dann 3 Mannschaften aus NRW aus Liga 2 absteigen hat die jeweilige 3. Liga gelitten?

    Ich denke schon, dass es nach wie vor eine "Neuzuteilung" der Ligen an Hand der geografischen Standorte der 3.Ligisten bedarf. Aber vielleicht fehlt mir gerade auch ein Punkt.

    Danke vorab für eine Erklärung

    Die Idee wäre drei feste Staffeln Nordwest (z.B. die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein), Nordost (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen) und Süd (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern). Dadurch bleiben Nachbarschaftsduelle erhalten und werden nicht auseinandergerissen. Das mit den geografischen Standorten ist also berücksichtigt.

    Nachteil ist natürlich, wenn drei Zweitligaabsteiger aus derselben Staffel kommen. Dann gibt es in der 4. Liga in der einen oder anderen Staffel einen oder mehr Absteiger oder es wird aufgefüllt. Das ist nicht schön, aber das ist heute schon so. Es ist unabhängig davon, ob die 3. Liga aus zwei, drei, vier oder noch mehr Staffeln besteht.

    Gruß Flevo

    Das mit den drei 3. Ligen hatte ich in einem anderen Thread mal geschrieben.

    Ich halte das für gut, weil sich erstens die Reisekosten für die kleineren Vereine nicht/kaum ändern würden, zweitens die größeren Vereine öfter gefordert würden, drittens der jeweilige Meister direkt aufsteigen könnte, viertens die drei Staffeln fest den jeweiligen Bundesländern/Landesverbänden etc. zuordnen könnte und fünftens die komische Aufstiegsrunde entfallen würde. "Komisch" habe ich geschrieben, weil der souveräne Staffelmeister durch ein oder zwei schlechte Spiele zum Abschluss den Aufstieg verspielen könnte.

    Da sich vor 2029 nichts ändern wird, hat man drei Jahre Zeit, darüber nachzudenken.

    Gruß Flevo

    Heiiiimsieg!!!! :jump: :klatschen::klatschen::klatschen:

    TSV Bayer Dormagen - TV 05/07 Hüttenberg 30:29 (HZ 18:14) vor 1390 Zuschauern.

    Die Zuschauerzahlen scheinen sich langsam im deutlich vierstelligen Bereich zu stabilisieren und der TSV holt zwei wichtige Punkte.

    Hüttenberg geht nach drei Minuten mit zwei Toren in Führung (2:4), aber der TSV zwingt die Hessen nach einem 7:1-Lauf nach 15 Minuten zur ersten Auszeit (9:5). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit baut der TSV die Führung bis auf 6 Tore aus (16:10, 25. Minute) und es sieht nach einer deutlichen Halbzeitführung aus. Blöderweise ging ein direkt auszuführender Freiwurf (die 30 Minuten waren bereits abgelaufen) von Hüttenbergs Paul Ohl noch rein. :respekt: , aber ärgerlich für uns. :nein:

    Die zweite Halbzeit ging an den TV Hüttenberg. Nach und nach holten sie den Rückstand aus der ersten Halbzeit auf und glichen schon in der 37. Minute erstmals aus (20:20) =O Durch ein paar wichtige Paraden von Christian Simonsen konnten sich unsere Jungs noch einmal auf 23:20 absetzen (42. Minute), aber auch diesen Vorsprung konnte Hüttenberg wieder ausgleichen (23:23, 47. Minute). Danach wurde es richtig spannend mit leichten Vorteilen für den TSV. Die Entscheidung fiel dieses Mal erst in der vorletzten Minute, als Luis Pauli unsere Jungs mit 30:27 in Führung brachte. Hüttenberg stellte auf offenen Manndeckung um, kam 15 Sekunden vor Schluss noch auf 30:29 heran, aber der Vorsprung wurde über die Zeit gebracht. :jump:

    Unterm Strich war es ein hochverdienter Heimsieg, der uns die Punkte 18 und 19 brachte. Das ist bei noch 10 ausstehenden Spielen möglicherweise(!) schon der Klassenerhalt, aber sicher ist das natürlich noch nicht. Aber Stand heute 14. März 19:30h haben wir sieben Pluspunkte Vorsprung auf Abstiegsplatz 17 und fünf auf Platz 16, dazu die deutlich beste der abstiegsgefährdeten Mannschaften.

    Gruß Flevo

    Und ja, es ist ein Rekord! :respekt:

    Der User Arcosh hat im Oppenweiler/Backnang-Thread geschrieben, dass der TSV einen fast 40 Jahre alten Rekord (aus der Saison 1987/88) übertroffen hat.

    "[bisheriger Rekord: SG Olympia Köln/Longerich - DSC Wanne-Eickel 14:47 (1987/88)]. Insgesamt hat der VfL Fredenbeck noch knapp die Nase vorne. [TSV Altenholz - VfL Fredenbeck 51:30 (2004/05)]" Wenn ich mich richtig erinnere, hat Olympia/Longerich seinerzeit mit einer Kreisligamannschaft die Saison zu Ende gespielt (aus finanziellen Problemen).

    Also übersetzt: Noch nie zuvor hat eine Mannschaft in einem Zweitligapunktspiel auswärts 49 (neunundvierzig!) Tore erzielt. :respekt: Es kann sein, dass unsere Jungs damit einen Rekord für lange, lange Zeit aufgestellt haben. :head:

    Gruß Flevo