• Ich sehe das nicht ganz so sarkastisch. Auch wenn die Korruptionsschraube sich weiter dreht, ist es eine linksidealistische Illusion anzunehmen, dass der Fussball sich damit selbst zerstört. Die Bilder von größtenteils friedlich feiernden Menschen sind zu stark. Auch sollte auffallen, dass diese Mega-WM auch ein Schaufenster der Fankulturen ist. Norwegen kann auf Jahre eigentlich sein Tourismusministerium zumachen, genauso wie Kapverden.

    Durch die Aussenseiterstorys hat die Erweiterung auf 48 Teams mit einem Mal legitimiert. Die Diskussion, ob zu groß ist tot. Schon jetzt freuen sich alle doch schon auf dei WM 2028 in Marokko, Spanien, Portugal-

    Balogunprobleme werden wir wohl erst 2034 in Saudi-Arabien sehen.

    Hab jetzt keine echte Fankultur entdeckt bei dieser WM, sind doch nur Langweiler mit zuviel Asche in den Stadien, die Stimmung ist träge und die vielen langatmigen Spiele flimmern so nebenbei mit auf dem Bildschirm. Vom Hocker reisst das nicht wirklich. Auch nicht Kap Verde, das geht doch alles unter im abendlichen seichten sommerlichen Unterhaltungsprogramm. Von mir aus auch demnächst mit 128 Mannschaften völlig egal.

  • Portugal fliegt raus, weil sie bei einem schnell ausgeführten Freistoß übertölpeln lassen.

    Jo leider , hätte ihnen den Sieg mehr gegönnt als den Spaniern... aber man muss eben über 90 Minuten aufpassen und nicht verschlafen...

    Fankultur gibt es da schon... Die Norweger rudern fast alle Stadien weg... und was mir noch so aufgefallen ist... Es ist fast immer volles Haus in den Stadien...war am Anfang bei dem einen oder anderen Spiel nicht so. Es muss also genug Fans geben die diesen Irrsinn der Preise mitgemacht haben und noch mitmachen werden...

  • In Amerika ist bei vielen Sportarten auch recht üblich, dass viele da sind, die einmal sehr viel Geld für ein Spiel ausgeben. Die Anzahl deren, die dauerhaft da sind, ist manchmal erschreckend gering. Ich war mal eine Zeit lang in Boston und so beim dritten Spiel im TD Garden wusste ich dann, wo was ist und nachdem ich einer Familie erklärt habe, wo sie hin muss, kamen dann noch eine Reihe anderer, weil die alle das erste und auch für längere Zeit letzte Mal da waren und die Wege nicht kannten. Wenn man sich kurz unterhalten hat, hat man schon gemerkt, dass die Preise auch bei "normalen" Sportveranstalten eine Kultur eines Einmal-Events erschaffen, wo man dann vlt. auch nicht auf den letzten Dollar guckt, weil man es nur einmal macht. Entsprechend wenig Fan-Kultur gibt es dann oft genug.

  • In Amerika ist bei vielen Sportarten auch recht üblich, dass viele da sind, die einmal sehr viel Geld für ein Spiel ausgeben. Die Anzahl deren, die dauerhaft da sind, ist manchmal erschreckend gering. Ich war mal eine Zeit lang in Boston und so beim dritten Spiel im TD Garden wusste ich dann, wo was ist und nachdem ich einer Familie erklärt habe, wo sie hin muss, kamen dann noch eine Reihe anderer, weil die alle das erste und auch für längere Zeit letzte Mal da waren und die Wege nicht kannten. Wenn man sich kurz unterhalten hat, hat man schon gemerkt, dass die Preise auch bei "normalen" Sportveranstalten eine Kultur eines Einmal-Events erschaffen, wo man dann vlt. auch nicht auf den letzten Dollar guckt, weil man es nur einmal macht. Entsprechend wenig Fan-Kultur gibt es dann oft genug.

    Das mag schon sein brodie79 und trifft ggf. auf etliche Sportarten zu. Im Motorsport in den USA ist dies scheinbar anders. Hier dominiert die Indycar und vor allem die Nascar Szene. Dort sind z.B. die ca. 36 Nascar Rennen fast immer ausverkauft.