Ich hoffe das mit dem Einsatz von Mikael unser Spiel in Angriff und Abwehr variabler wird … finde es sehr schade, dass wir quasi ohne 2. Welle spielen
TuS Ferndorf 2026/2027
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Ich lese häufig dass die Abwehr top performt nur die Torwartleistung nicht mithält … für mich besteht die Abwehrleistung immer aus dem Zusammenspiel TW und Verteidigung. Ferner ist mir aufgefallen dass wir bei den kassierten Zeitstrafen auf Platz 3 stehen … was in meinen Augen keine positive Statistik ist.
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Schon komisch wie ruhig es hier geworden ist ?!? Heute steht gegen den TVG aus meiner Sicht ein wegweisendes Heimspiel an: danach wissen wir ob der Trend gen Mittelfeld oder Abstiegszone geht
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Da hat Heute der Trainer mit beiden Händen in den Topf gepackt.
7:6 war zu lange keine Lösung. und weiterhin obwohl etwas besser keine Torhüter und halt ein sehr schwacher linker Angriff.
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Wenn das 7:6 nicht funktioniert, war es sehr ausrechenbar.
Die Gegner werden sich besser darauf einstellen, wie heute der TVG sehr gut gezeigt hat.
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Schon komisch wie ruhig es hier geworden ist ?!? Heute steht gegen den TVG aus meiner Sicht ein wegweisendes Heimspiel an: danach wissen wir ob der Trend gen Mittelfeld oder Abstiegszone geht
Ich habe das vor dem Großwallstadt Spiel ähnlich gesehen. Ein Sieg hätte Ferndorf im beruhigenden Mittelfeld gelassen, während uns die Niederlage wieder in die Reihe der Kandidaten bringt, die die Absteiger stellen werden. Es sind wieder "nur" 2 Punkte Vorsprung auf Platz 17...same procedure as every year.
Die Leistung von gestern kann einem Angst machen, denn nach der gut rausgespielten 6-3 Führung ging eigentlich garnichts mehr. Überall hörte man hinterher nur...dieses 7 gegen 6 war schuld usw. Auch wenn ich mich unbeliebt mache...eigentlich hätte Klatt beim hohen Rückstand in der 2.Halbzeit volles Risiko gehen müssen und wieder 7 gegen 6 spielen lassen. Die beiden "Tormaschinen" Jansen und Helmersson (ja, genau den!) hätten dann aus allen Rohren "ballern" müssen. Warum Helmersson in der 2.Halbzeit, wo man wirklich nichts mehr verlieren konnte, keine Sekunde mehr gespielt hat, habe ich nicht verstanden. Wahrscheinlich hat sich Klatt bei dem Gegewind von den Tribünen auch nicht mehr getraut, auf 7 gegen 6 zu stellen.
Ich möchte noch ein paar Sätze zum 7/6 loswerden. Diese im Sommer gut eingeübte Variante hat Ferndorf am Anfang der Saison geholfen und den Angriff variabler gemacht. Es kamen auch wieder Bälle auf Außen und Mathis Michel konnte nach tollen Anspielen oft glänzen und treffen. Er hat Ferndorf gestern sehr gefehlt! (Stoyke ist ja ein netter Kerl, aber leider nicht annähernd ein Michel Ersatz). Trotz einiger weniger Gegentreffer ins leere Tor hat uns diese Variante zu Punkten verholfen. Aber wir spielen in der 2.Liga...die Gegner bereiten sich akribisch auf die Spiele vor. Großwallstadt hat das erstmals perfekt "gekontert" und die richtigen Mittel eingesetzt. Ich würde mir wünschen, dass man in gewissen Situationen weiter 7/6 spielen sollte, aber nicht mehr so oft. Die Gegner haben sich darauf eingestellt.
Wie harmlos Ferndorf im "normalen" Positionsangriff 6/6 spielt, konnte man ja in der 2.Halbzeit sehen. Das erinnerte an die letzte Saison. Zu langsam, überhaupt keine Tiefe, die Außen wurden nicht eingebunden und ohne Michel gibt es am Kreis keine brauchbare Anspielstation (hier und da mal Würtz). Daher muss Klatt kreativ sein und es mit verschiedenen Varianten (7/6, 2 Linkshänder im Rückraum usw.) probieren. Aber ihn jetzt "niederzumachen" weil man in einem Spiel mal viele Gegentore ins leere Tor gefangen hat, halte ich falsch und ungerechtfertigt.
Der volle Kader hat sich meines Erachtens gestern nicht unbedingt als Vorteil erwiesen. Die vielen Wechsel, eigentlich auf jeder Position, haben keine Sicherheit ins Spiel gebracht. Irgendwie hatte ich den Eindruck, jeder sollte mal spielen. Aber wir brauchen eine starke erste 7 mit Automatismen und dann kann man punktuell mal wechseln. Als Beispiel sehe ich den SC Magdeburg. Bennet Wiegert spielt fast immer mit dergleichen Formation und wechselt eher selten. Dadurch ist die Truppe unglaublich eingespielt und es weiß jeder was der andere macht. Daher würde ich mir beim TuS Ferndorf auch eine eingespielte Startformation wünschen, damit dieses ständige "Rumgerenne" weniger wird. Manchmal hatte man gestern den Eindruck, die Spieler haben noch nie zusammen gespielt.
Trotzdem hoffe ich auf baldige Besserung (hoffentlich schon in Nordhorn am Freitag). Lieber mal eine "Packung" an einem Tag, wo wirklich alles schiefläuft, als eine Serie mit 1-Tore-Niederlagen wie letzte Saison. 6 Punkte zum jetzigen Zeitpunkt sind ok. Es darf aber in den nächsten Wochen nicht dabei bleiben.
Noch etwas am Rande: Die Pressekonferenz findet ja in dieser Saison wieder im Foyer statt, was ich generell gut finde. Aber das nun die anwesenden Zuschauer ( z.T. mit Bierflasche in der Hand) Fragen an die Trainer stellen dürfen, fand ich etwas befremdlich

Wie habt ihr denn das Spiel gestern und die Lage allgemein gesehen?
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Das Ziel von 7:6 gegen ist aber nicht das Ballern aus dem Rückraum (der Wurf mit der niedrigsten Erfolgswahrscheinlichkeit), sondern das „Finden“ von freien Würfen eher aus der Nahdistanz.
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Das Ziel von 7:6 gegen ist aber nicht das Ballern aus dem Rückraum (der Wurf mit der niedrigsten Erfolgswahrscheinlichkeit), sondern das „Finden“ von freien Würfen eher aus der Nahdistanz.
Das ist mir klar! Aber wenn man 4-5 Tore zurück liegt, müssen es treffsichere Schützen versuchen. Jansen hat fast jeden Wurf versenkt und Helmersson wäre nach einem Erfolgserlebnis vielleicht auch noch heißgelaufen. Man muss halt alles versuchen und sich nicht im einfachen Positionsangriff ergeben. Das meinte ich! Man kann im 7/6 auch Lücken für den Rückraum reißen.
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Ich sehe das 7:6 als Alternative aber nicht als Dauerlösung und wenn man dadurch das 6:6 „verlernt“ ist das fatal. Übrigens kann man das 7:6 aber auch wie der TVG gestern spielen und den 2. Kreisläufer rechtzeitig zum Wechsel bringen. Hätte den Vorteil, dass der Außen sich auf den Angriff konzentrieren kann und nicht bei jeder Wurfbewegung Richtung Wechselzone sprinten muss. Was mir persönlich nicht gefällt ist das fehlende Tempospiel (3. Letzter bei den Gegenstosstoren)!!! Warum muss ein Tom Jansen auf Außen decken und warum darf Sören Servos nicht seine Dynamik aus der Abwehr heraus in die 2. Welle einbringen… da hatten wir in der letzten Rückrunde einige Lichtblicke.
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Objektiv gesehen gibt der Kader mittlerweile eine Vielzahl an Varianten her. Man kann 7vs6 spielen (Sogar als 7v6.2 mit 2 Linkshändern im Rückraum), man kann einen eher auf Schusssituationen der Halben (Helmersson, Hideg, Mundus, Jansen) ausgelegten Stil spielen - man kann aber auch mit Fanger und Servos den "Magdeburger Stil" des 1vs1-lastigen Vollgashandballs betreiben.
Das Problem ist nur, dass sowohl die gesamte Vorbereitung und auch den Großteil der bisherigen Saison von diesen drei Spielstilen nur einer (das 7v6.2) im Fokus stand und über einen längeren Zeitraum auch im Training erarbeitet werden konnte. Ich denke, wenn wir dem Ganzen mehr Zeit geben, werden sich auch die anderen Stile weiter manifestieren und vielleicht gelingt sogar eine Art Fluidität zwischen den unterschiedlichen Ansätzen. Der Saisonstart hat uns ein gewisses Polster verschafft, was diese Zeit angeht. Die nächsten vier Spiele (Nordhorn, Dresden, Minden, Leipzig) werden alles Partien, bei denen keiner mit einem Sieg rechnet. Im schlimmsten Fall verliert man sie alle und steht unten drin. Joa. Wär nicht so doll, aber auch kein Beinbruch. Denn es sind gleichzeitig auch vier Spiele, in denen das Team sich seine unterschiedlichen Spielstile weiter aneignen und sie verfestigen kann. Ich hoffe nur, dass das Umfeld nicht wieder freidreht und völlig durchknallt in seinen Einschätzungen. Auch das Bashing gegen das 7v6 halte ich für unangemessen - das gilt unabhängig davon, ob man die Variante persönlich mag oder nicht.
Man sollte dem Team Zeit geben, ruhig weiterzuarbeiten. Wie stählerne Wiese schon schrieb haben wir dem Topteam Hagen 47 Minuten lang auf Augenhöhe gestanden - und das ohne Torhüterleistung. Dieses Niveau muss man erstmal spielen können. "Trust the Process" ist die Devise, das sollten wir hier in Ferndorf mittlerweile wissen. Aber scheinbar locken zwei-drei Negativergebnisse und ein schlechtes Spiel sofort die Katastrophisierer hinter dem Ofen hervor, man kriegt fast schon das Gefühl, die empfinden das irgendwie lustvoll. Leute, Sportarten, die im Saisonformat ausgetragen werden, haben immer Prozesscharakter. Ruhe, bitte. Lasst das Team arbeiten.
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