7:6 steht bei der IHF auf dem Prüfstand

  • Über einen Facebookpost von Rasmus Boysen bin ich auf diese interessante Info gestoßen.

    Wenn es gut läuft wird Rücknahme/Anpassung schon bei einem U-Turnier getestet. Der IHF -Rat tagt dazu im Januar.

    Orginal auf Französisch.

    IHF | Vers la fin du jeu à 7 contre 6 ? - HandNews
    Et si le traditionnel 7 contre 6 était bientôt amené à évoluer ? La question a animé les récentes réflexions autour de l’évolution des règles du handball au…
    handnews.fr
    Zitat

    Was wäre, wenn sich das traditionelle 7 gegen 6 bald weiterentwickeln würde? Die Frage hat die jüngsten Überlegungen zur Entwicklung der Handballregeln innerhalb der IHF angeregt. Ein Weg, der ab 2027 zu einem Experiment führen könnte.

    Philippe Bana , Präsident der FFHB und erster Vizepräsident der IHF, bestätigt, dass es eine Debatte über diese Regel gibt, die zu einer wichtigen taktischen Waffe geworden ist. Insbesondere muss der IHF-Rat im Januar über die Möglichkeit entscheiden, seinen Verzicht oder seine Änderung während der Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften 2027 zu testen.

    • Zunächst würde ich den zusätzlichen Feldspieler verbieten, während gegen die Mannschaft eine gegen sich Zeitstrafe hat.
    • 7-gegen-6 als taktisches Mittel um Rückstände aufzuholen finde ich grundsätzlich nicht verkehrt und kann in der Endphase die Spannung erhalten. Eventuell den Einsatz beschränken auf die Mannschaft die sich im Rückstand befindet.
    • Zunächst würde ich den zusätzlichen Feldspieler verbieten, während gegen die Mannschaft eine gegen sich Zeitstrafe hat.
    • 7-gegen-6 als taktisches Mittel um Rückstände aufzuholen finde ich grundsätzlich nicht verkehrt und kann in der Endphase die Spannung erhalten. Eventuell den Einsatz beschränken auf die Mannschaft die sich im Rückstand befindet.

    Jede Mannschaft hat pro Spiel 10 Angriffe für 7 gegen 6, fertig.

    Dann kann sich jede Mannschaft überlegen, wann man es benötigt und inwiefern man sich nicht Angriffe für die z.b. Crunchtime aufbewahren muss

    So wie es jetzt ist, ist es unerträglich. Manche Truppen in Europa spielen das ja fast nur noch, das hat man mit dem eigentlichen Handball nichts zu tun.

    Es kann nicht sein, dass man dauerhaft Defizite ausgleichen kann, nur weil man einen Mann mehr aufs Spielfeld stellt.

    Auch die eigentliche Abwehrarbeit, die es so im Handball gibt, wird so ad absurdum geführt. Man wird gezwungen, defensiv zu bleiben, offensive Abwehrausrichtungen fallen so komplett raus.

    Zudem sind Strafen keine Strafen mehr, somit wird auch das spielen GEGEN Überzahl verlernt bzw muss eigentlich nicht trainiert werden.