Beiträge von JA!

    Das ist sicher richtig, aber eins ist auch sicher. Wenn du mit nem Esel beim Galopprennen startest, wirst du nicht gewinnen, egal wie gut der Jockey ist.

    :jump:

    oder wie der Jockey nach dem Rennen zum Trainer sagt: "Tut mir Leid Chef, aber ich musste ja beim Pferd bleiben.8o"

    Was sind wichtige Situationen?

    Und vor allem für wen. Ich bezweifele z.B. stark, dass die Zustimmung genauso groß gewesen wäre, wenn es andersrum eine solche Entscheidung gegeben hätte. Immerhin war der simulierte harte Gesichtstreffer nicht ausreichend für eine rote Karte (bin mir nicht mal sicher, ob es überhaupt 2 Minuten gab). Auf jeden Fall Check Disqualifaktion negativ und trotzdem gewaltig am Spiel verändert. Dafür lag Fischer ziemlich lange (oder anders, hat sich das Liegen bleiben gelohnt). Egal, passte halt in die Diskussion und zeigt, dass eine objektive Einheitlichkeit gar nicht so einfach ist, wie zuweilen behauptet wird.

    Ich verlagere die heutige Diskussion aus dem "Quo vadis, VfL"-Thread mal hierher:

    Ich plädiere auf jeden Fall dafür den Schiedsrichtern wieder mehr Entscheidungsfreude auf dem Feld zu vermitteln und den Videobeweis als ultima ratio anzusehen. ...

    Den Schrittfehler zu ahnden war nach aktueller Leitlinie wohl zulässig und richtig. Aber ich halte es dennoch für den falschen Weg. Im Fußball erleben wir Situationen, in denen ein Tor zurückgenommen wird, weil 20 Sekunden vorher beim Spielaufbau in der anderen Spielhälfte ein marginales Foulspiel entdeckt wurde. Das ist in meinen Augen nicht zielführend. Wo setzt Du im Handball die Grenze? Was ist, wenn der Video-Assistent versehentlich ein paar Sekunden zu weit zurückspult und die Schiedsrichter dadurch ein zuvor begangenes Foulspiel der anderen Mannschaft entdecken, dass progressiv zu ahnden gewesen wäre?


    Ich persönlich plädiere dafür, den Videobeweis zu reduzieren auf die formalen Spielsituationen (War der Ball hinter der Torlinie? War der Ball vor Ablauf der Spielzeit im Tor?) und die Bestrafung von Unsportlichkeiten abseits des Spielgeschehens und außerhalb des Blickfeldes der Schiedsrichter. Alle übrigen Spielsituationen, die die Schiedsrichter auf dem Feld im Blick haben, sollen sie auf Basis ihrer eigenen Wahrnehmung entscheiden. Persönlich unentschlossen bin ich hinsichtlich des Spielgeschehens in den letzten 30 Sekunden. Aufgrund der Hektik in knappen Spielen und oft der unübersichtlichen aber wohl möglich entscheidenden Spielsituationen am Spielende scheint die Möglichkeit des Videobeweises verlockend, aber eigentlich finde ich es falsch diese letzten 30 Sekunden grundlegend anders zu behandeln als die vorherigen 59:30 Minuten, die gleichwertig zum Endergebnis beigetragen haben.

    Als der Fischer in Magdeburg liegen blieb und anschließend das Tor von MD zurückgenommen und Fischer ein 7m zugesprochen wurde, fand das in der HE viel Zustimmung (auch vom Rheiner). Dabei war das genau der Fall, der zu Theatralik führt, wenn plötzlich eine 0815 Entscheidung geändert wird. Daher habe ich mal das vom Zitat stehen lassen, was ich genau so sehe. Bei dem, wo du unentschlossen bist, bin ich ganz eindeutig bei deiner Begründung, es müssen die gleichen Regeln von Anpfiff bis zum Ende gelten.

    Zum Thema ROT hatte ich schon einmal Rugby ins Spiel gebracht. Warum nicht 2 Minuten und die Aufforderung an einen Videoschiedsrichter/Spielleiter, die Situation auf ein Upgrade zu prüfen. Innerhalb der Zeitstrafe gibt es die Info an alle Beteiligten, ob es bei 2 Minuten bleibt oder auf Rot erhöht wird.

    Mit Thielecke scheint der SCM ein Riesentalent zu haben. Vielleicht wird das mal der Nachfolger von OIM.

    EICHE 05 Biederitz!:head:

    Schade, dass sie Köln knapp verpasst haben, das FF ist am gleichen Wochenende wie das CL FF.


    Btw. Er heißt Thielicke. Klugscheißer Modus aus.

    Also es tut mir leid, aber ich habe mir das Spiel gerade im Relive angeschaut. Ich kann da keine Benachteiligung des THW durch die Schiedsrichter erkennen. Ich hätte es begrüßt, wenn sie die Bank des THW mal ordentlich bestraft hätte für das permanente aufspringen und lamentieren.

    Sehe ich genauso und besonders nervig finde ich, dass Jicha wiederholt nach einem Spiel (also "frei" von Anspannung, Emotionen und Adrenalin) die Schiedsrichter in den Fokus rückt und sich benachteiligt sieht. Dass sich hier noch über die bekanntermaßen harte Gangart der MT mokiert wird, ist aber besonders skurril, wenn ich an so manche Schlachten denke, wo die Protagonisten Wienczek, Duvnjak, Pekeler und Co. hießen. Kann mich u.a. an ein CL Rückspiel vor 2 Jahren erinnern, als man regelrecht Jagd auf die Franzosen gemacht hatte und Dule bspw. von Rechts wegen schon in der 1. Minute mit Rot runtergehört hätte. Auch gegen Gisli, OIM oder auch Gidsel hat man oftmals sehr hemdsärmlig versucht, die Geschwindigkeit zu stoppen. Das war auch des Öfteren 80er jahre Style.

    Ich mag diese übertriebene Härte (die hier angesprochen wurde) generell nicht so, nur wenn man im Glashaus sitzt, sollte man beim Steine werfen wenigstens einen Lendenschurz tragen.

    Nachdem ich das Spiel in der Mediathek noch einmal gesehen habe, muss ich sagen, dass ich die Kritik an Naß nicht ganz nachvollziehen kann. Ja, sein "über--ra--gend" sitzt gewohntermaßen ziemlich locker, aber sonst? Man hat ihm die Begeisterung für das Spiel! (und BEIDE Mannschaften) angemerkt, ist doch okay und nachvollziehbar.

    Bei Andersson hätten sich Sauger und Omi über zwei Minuten nicht beschweren brauchen, genau wie Darj (1.HZ) und Langhoff (2.HZ) für die Griffe in Gislis Wurfarm. Damit kann man das Kapitel Schiedsrichter auch zumachen, außer man muss unbedingt sein persönliches Narrativ von den schlechten Schiedsrichtern allgemein oder der Bevorteilung des SCM gestern im speziellen weiter nähren und einzelne Szenen sezieren. Ich fand, gerade am TV gestern, dass sie das Spiel ziemlich souverän geleitet haben, was bei der Hitze auf und neben dem Spielfeld (inkl. Spielleitung :nein:) sowie auf den Rängen ganz sicher nicht einfach war.

    PS: Meine Stimme hat sich über Nacht noch nicht vollständig erholt. Dafür ist die Freude über das Spiel und den Ausgang immer noch über--ra--gend:klatschen:

    In Neukölln ist auch was los. Die 🍔 Band Deichkind wünscht sich schließlich auch zum Hermannplatz zurück. :lol:

    Wieder was gelernt. Ich dachte immer, Deichkind würde eine Hamburger Lokalität meinen. Aber IN DER NATUR passt natürlich viel besser zu Berlin:lol:

    Jonsson in der Form/Performance vom Hinspiel wäre gut, Letztlich isses einfach: der SCM muss einen guten Tag haben, nicht einer, sondern möglichst viele, Sergey z.B.wäre sehr hilfreich...das Gute ist, auch Berlin wird nur eine Chance haben, wenn möglichst viele Spieler einen guten Tag haben und sie sind M.E mehr darauf angewiesen, dass der SCM keinen guten Tag erwischt als umgekehrt.


    Hat man etwas von Blessuren gehört? Habe so eine Ahnung, dass einer unserer RR angeschlagen war/ist.

    Es ist ja auch nicht so, dass die Füchse da in einer Notlage wären. Wenn in deiner Stadt noch 2 Spitzenarenen existieren, mögen Begehrlichkeiten entstehen, aber die MSH ist zumindest eine solide Heimspielstätte.

    Sehe ich auch so, bin da ursprünglich auf Kono eingegangen, der die MSH in Frage stellte, wenn man weiter wachsen möchte.

    Ich sprach/schrieb ja auch von einem Luxusproblem, eben weil die Füchse eine mindestens solide, eher bessere Heimspielstätte haben.