Beiträge von Valter

    Freundschaft!

    Ist das nicht toll, Green zu sehen, wie er sich bei jedem Gegentor ärgert, als wäre er ein guter Torhüter, der den Ball eigentlich halten müsste? Ist das nicht toll, Green zu sehen, wie er sich bei jeder Parade selbst feiert, als wäre er ein guter Torhüter, bei dem das selbstverständlich wäre? Ich kann das richtig genießen - weil er das nicht mehr in Magdeburg tut.

    War der in den 8 Jahren bei euch auch schon so schlecht? Der war doch mal hinter Landin die Nr. 2 in DK.

    Das weiß ich doch Valter. Mir wär es lieber, das "Großmaul" wär gar nicht erst an der Spree gelandet. Aber so wurden sie zu einem "Fressfeind" auf den begehrtesten Titel im Vereinshandball und den kann man nun mal nicht lieb haben. Bin mal gespannt, ob du ihre Spielweise noch gut findest, wenn sie am langen Graben performen oder ob es dir dann auf den Magen schlägt ;)

    Den Berliner Scharm hab ich zu Zeiten der geteilten Stadt kennengelernt, als man mir dort 18 Monate meiner besten Jahre für Volk und Vaterland geklaut hat. Und wie angedeutet, es gibt durchaus Berliner Mannschaften, denen meine Sympathie gilt.

    Wenn die beiden Mannschaften in der Ostseehalle so spielen wie sie aktuell performen, haben sie Zebras nicht den Hauch einer Chance. Das muss man dann auch akzeptieren.

    Noch ein kleiner Nachtrag zu meinem Post, da einige den vielleicht nicht so richtig einordnen konnten.

    "Wer die Konstanz nicht hat, der hat die Qualität nicht." Das war die Aussage eines Users, auf die ich mich bezogen habe.

    Die Qalität innerhalb einer Mannschaft ist nicht automatisch gleichbedeutend mit der Konstanz oder des sportlichen Ist-Zustandes. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Bayern unter Kovac und Flick. Nachdem Flick übernommen hat, hat die Mannschaft auf einmal die Bundesliga und Europa auseinandergenommen, obwohl das Personal das Gleiche war. Es gibt etliche weitere Beispiele. Der Kader des THW hat selbstverständlich nicht das Niveau des damaligen Bayernkaders. Es ging mir bei dem Punkt aber auch überhaupt nicht um den THW, sondern um die pauschale Aussage, dass nicht vorhandene Konstanz grundsätzlich an fehlende Qualität geknüpft ist. Das ist nicht der Fall. Die Qalität der Spieler und der Mannschaft sind vermutlich die wichtigsten Faktoren, wenn es um langfristigen sportlichen Erfolg geht, jedoch bedarf es noch weiterer passender Umstände, wie beispielsweise den Trainerstab oder das sportliche Umfeld, um das Potential der Qualität auch vollends zur Entfaltung zu bringen. Vielleicht ist für den User das Ergebnis des Zusammenspiels all dieser Dinge ja am Ende die Qualität. Dann hatten wir in diesem Fall einfach unterschiedliche Vorstellungen, was Qualität bedeutet.

    Die Qualität der Spieler und die Qualität der Mannschaft sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

    Es ist Aufgabe des Trainers, die Qualitäten der einzelnen Spieler zu erkennen und daraus eine Mannschaft zu formen. Es müssen die Qualitäten des einzelnen Spielers genutzt werden und nicht etwas gefordert werden, was er nicht liefern kann. Die Spieler müssen zudem zueinander passen. Wenn es dann ideal läuft, hat die Mannschaft sogar mehr Qualität als die Summe der Qualitäten der Einzelspieler. Dies sehe ich aktuell bei den Füchsen als gegeben an.

    Beim THW ist es gerade umgekehrt. Die Qualität der Mannschaft ist schlechter als die der einzelnen Spieler es vermuten lassen. Das Herzstück, an dem vieles hängt, sind nun mal die Rückraumspieler. Diese unterscheiden sich deutlich in ihren handballerischen Fähigkeiten und passen teilweise nicht zusammen. Dies führt dann dazu, dass einige Spieler nicht mehr ihr Potential abrufen können und verunsichert sind. Verantwortlich dafür ist einzig und allein der Trainer. Und dafür braucht es auch keinen Mentaltrainer. Jichas Allheilmittel, jeder möge nur an seine Leistungsgrenzen gehen, verpufft immer mehr.

    Sicher, aber vergessen darf man auch nicht, dass der Bob damit angefangen hat. Nicht hier in der HE, aber in Medien mit größerer Reichweite. Hier ist man dann nur mit drauf gesprungen, oder deute ich das jetzt falsch. ;)

    Der Bob ist doch gar kein Berliner, der ist Essener. Den typischen herben Berliner Scharm, den ich kennen und schätzen gelernt habe, hat er doch garnicht. Er ist einfach nur ein Grossmaul, wie es sie überall gibt, sogar in Kiel, und ich fürchte selbst in Magdeburg ist man nicht ganz ohne.

    Schaut ihn euch doch an, eine gewisse Ähnlichkeit zu Napoleon ist doch nicht von der Hand zu weisen. Aber deshalb kann ich die Füchse Berlin dennoch leiden, vor allem ihre Spielweise.

    Meine Fresse, ist das ein Kindergarten hier. Mein Verein hat den dicksten Sponsoren-Deal, nein meiner ist viel toller. Doch, meiner ist besser. Nein, glaube ich dir nicht, du gibst bloß an. Das stimmt niemals. Ich Weltstadt, du Dorfjacke.

    Mein Gott, ist das albern. :pillepalle:

    Du sprichst ein wahres Wort. Ich danke dir. Als jemand, der sein halbes Leben in Berlin verbracht hat, sage ich: Ob Weltstadt, Stadt oder Dorf, hat alles seine Vor- und Nachteile und seine Berechtigung. Ich bereue nichts und möchte nichts missen. Bei mir hat's die Abwechslungs gemacht.

    Zu viele Krisensitzungen sind auch nicht gut. Wir müssen einfach in jedem Training Gas geben, an der Körpersprache arbeiten, und in jedem Spiel müssen Taten folgen.“

    Ich sagte es bereits. Analysieren müssen Jicha und Szilagyi. Die Mannschaft muss Taten folgen lassen. Beim Fußball sagen die Fans zurecht: Wir wollen sie kämpfen sehen. Es geht in der HBL schließlich noch um die EL-Quali, und in der EL können sie noch den Titel holen und damit ggf. einen Platz für die CL erhalten.

    Die hat Nantes auch nicht

    Das muss aber für die Flensen jetzt absolut ernüchternd sein. Sie verpflichten einen zentralen Spieler und wollen vielleicht ja einen weiteren verpflichten, die gegen absolute Topteams wie Barca (und natürlich den SCM) keine Chance haben?

    An guten bis sehr guten Tagen haben sie immer eine Chance, so wie sie die Füchse in Berlin geschlagen haben.

    Szilagyi ist ein Meister darin, mit blumigen Worten nichts zu sagen.

    Waren die Spieler da nicht bereits weiter? Hat man aus ihren Reihen nicht bereits gehört, sie haben genug geredet, jetzt ist Zeit für Taten.

    Der KN-Reporter hätte fragen bzw. nachhaken sollen, ob er und der Trainer vom AR bereits aufgefordert wurden, ihm ihre Analyse(n) vorzulegen. Habe keine Ahnung, in welchem Turnus der AR tagt und womit er sich beschäftigt. M.E. wird es Zeit, sich mit der Situation und vor allem mit dem Bild, dass der THW aktuell abgibt, zu beschäftigen. Dazu brauchen sie gewiss keine Analyse der Spieler.

    Heißt kein populistischer Aktionismus bei ihm ein Festhalten am Trainer bis Vertragsende oder denkt er dabei, vorerst keinen Spieler auf die Tribüne zu verbannen?

    Arcosh

    Inhaltlich bin ich beim Videobeweis ziemlich der gleichen Meinung. Insbesondere sollten Zufallsbeobachtungen wie im Spiel THW gegen Eisenach nicht zu einer Änderung der Entscheidung führen.
    Ich empfinde es auch als Problem, dass nicht die Aktion als Maßstab für die Herannahme des Videobeweises genommen wird, sondern die scheinbare Auswirkung. Gleichzeitig sehe ich es aber als schwierig an, dass deutlich besser zu machen.
    Vielleicht ist es sinnvoller jedem Team 2-5 Challenges zu geben und den Schiedsrichtern die Möglichkeit zu nehmen.
    Ob dies aber bei einem so schnellen Spiel praktikabel ist? Ich weiß es nicht!

    Allerdings will ich auf den Videobeweis auch nicht verzichten.

    Einen Videobeweis, um Schritte zu kontrollieren gibt es (noch) nicht. Und das ist auch gut so. Damit würde man das Handballspiel durch ständige Unterbrechungen kaputt machen.

    Aber wenn sie im Rahmen einer anderen Überprüfung (Foulspiel) einen eindeutigen Schrittfehler erkennen, müssen die Schiris ihn auch ahnden. Die Krux bei der Entscheidung: Was war zuerst, der Schrittfehler (danach haben sie entschieden) oder das Foul.

    Sascha, solange Du nicht anfängst mitzusingen, bleibe ich auf dem Tonkanal mit Kommentar. Das schon mal vorweg. Sonst droht die Betätigung der Mute-Taste.

    Wer weiß. In Italien hat mir mal ein Capo seine Speisekarte vorgesungen (etwas Gedrucktes gab es nicht und auch nur wenig Gerichte). Das hat mir sehr gefallen. Ein Sportkommentator, der seinen Kommentar singend vorträgt, wäre sicher gewöhnungsbedürftig, aber warum nicht?

    Dass ich Jichas öffentliches Kritisieren der Spieler scheisse finde, hab ich ja schon geschrieben. Dass er zb Dahmke ausnimmt, wundert mich dagegen nicht, jedenfalls nicht was seinen grundsätzlichen Einsatzwillen betrifft und auch nicht seine Leistung gegen Eisenach.

    Hätten alle ihr Leistungsvermögen so abgerufen wie Rune, hätten sie gewonnen.

    Geht es wirklich um das eine Spiel oder geht es bereits um eine Serie desolater Leistungen? Macht es da wirklich Sinn, einzelne Spieler von Kritik auszunehmen. Sich jetzt auf die ersten 20 Minuten eines Spiels zu kaprizieren, halte ich für lächerlich. Sowas ist ihnen doch nun bereits öfters passiert. Was macht es für einen großen Unterschied zwischen den ersten 20 Minuten gegen Eisenach und den letzten 20 Minuten gegen Stuttgart.

    Bin gespannt ob der THW nun wieder in die "Hoch-Phase" schlüpft nach 2 miesen Spielen. Aber ein Sieg Hamburgs würde Jichas Stuhl vermutlich noch mehr zum Wackeln bringen.

    In Kiel wackelt nichts. Szilagyi steht eisern zu seinem Buddy und kritisiert ebenfalls die Herangehensweise des Teams an das Spiels gegen Eisenach, wobei einige Spieler von der Kritik wohl ausgenommen werden, warum auch immer u.a. Dahmke.

    Immerhin hat die KN erkannt, dass beim THW zwischen Anspruch und Wirklichkeit Welten klaffen. Laut Jicha müssen sie auch ein unteres Limit haben. Schauen wir mal, wo sich das einpendelt.

    Könnte mir vorstellen, dass gerade bei ihm bei der Entscheidung VL oder nicht viel vom Trainer abhängen wird, nachdem er ja immer wieder direkte Kritik vom jetzigen Trainer kassiert hat (Spielzug nicht wie vereinbart gespielt etc.).

    Da wäre ich nicht so sicher. Jicha lässt Elias aus seiner Not heraus doch weitgehend freie Hand, so zu agieren, wie er es für richtig hält. Dies ist nicht immer mannschaftsdienlich. Bsp. aus dem letzten Spiel: Statt im Tempogegenstoss auf den mitgelaufenen völlig freien Zerbe zu passen, der nur noch das leere Tor vor sich hat, sucht er den eigenen Abschluss (aus seiner Position durch die Beine eines mitgelaufenen gegnerischen Abwehrspielers).

    Kurzum: Elias muss mannschaftsdienlicher spielen, (d.h. auch: andere besser machen wie Gidsel in Berlin) wenn er auf Dauer für den THW ein Gewinn sein soll. Dazu braucht er natürlich die passenden Partner. brodie79 weist zurecht darauf hin, daß Elias mit Emil nicht so umspringen kann wie mit Reinkind und Johanssen. Er muss auch auf seine Mitspieler eingehen.

    Ich gehe nach der Theorie, sie könnten stark sein nächste Saison.

    Wenn man immer nur vom theoretischen Optimum ausgeht, kann man natürlich nur zur Prognose kommen, in der nächsten Saison wird alles besser. Diesen Fehler macht der THW bereits seit drei Jahren.

    Zu den TW:

    Als bekennender Andi Wolff Fan (hab ihn in seiner 1. THW-Zeit Niklas Landin vorgezogen), hab ich mittlerweile akzeptiert, dass er nicht nur überragende, sondern auch normale und manchmal auch richtig schlechte Tage hat. Er wechselt sich mittlerweile auch schon selber aus. Dies hat es früher bei ihm nicht gegeben. Insgesamt ist er aber immer noch ein sehr guter TW.

    Den gleichwertigen Gespannpartner hat er aktuell nicht. Da zählen für mich auch nicht mehr die Leistungen der Vergangenheit. Die Verpflichtung von PdV stellt sich für mich aufgrund des langen Vorlaufs aus heutiger Sicht als Fehler heraus.

    Daraus folgt dann auch, dass die Mischung des Duos nicht ausgewogen ist. Als zweiten TW hinter Andi würde ich lieber einen Jüngeren sehen. Aber da müssen wir jetzt mit leben und das Beste hoffen.