Jeder erkennt am Usernamen "NeutralitäNeutralität" (hoffentlich).
Als Handballfan interessiere ich mich aber für das "ehemalige" absolute Aushängeschild des Handballs.
Was ich hier bedenklich und fragwürdig finde, ist die "alleinige" Fokussierung auf Jicha. Ja, Jicha ist ein Problem (Oldschool-Handball ohne "Professor-Fähigkeiten" eines Parrondo (oder auch früher Dr. Brack RIP). Beim THW sind die Probleme aber viel tiefgreifenden und wirken von außen nach "Klüngelei". Sprich "ohne Jicha" wird das THW-Problem nicht gelöst, max. könnte ein genialer Trainef andere Vereinsprobleme "besser" kaschieren. Im Verein müsste alles umgedreht werden (nicht öffentlich), aber ich sehe wirklichen gar nichts, weshalb Szilagy nicht mind. genauso dafür (Entwicklung -NEGATIVE- der letzten Jahre) herhalten müsste, wie auch Jicha?! Er trägt letztendlich MEHR Verantwortung (qua Stelle) als Jicha selbst. Und wahrscheinlich reicht das THW-Problem im Verein aber noch weiter (Vorstand, AR).
Vor allem ist die negative Entwicklung gar nicht mehr überraschend, sondern sogar eher vorhersehbar gewesen....
Jicha ist nunur das schwächste Glied einer inzwischen Schwachen Kette. Die Kette muss aber saniert werden, ansonsten, ansonsten ist der THW im Handball in 5-10 Jahrem nix besonderes mehr!
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Ich bin gespannt auf die Saisonanalyse des THW. Die muss man eigentlich abwarten. Aber trotzdem: Der Fisch stinkt nicht nur am Kopf allein.
Ich hab bis heute nicht verstanden, was die Palastrevolte im AR bezwecken sollte und letztlich bewirkt hat. Von außen betrachtet hab ich den Eindruck, dass mit dem Wechsel des AR-Vorsitzenden die Vertragsverlängerung von Jicha durchgesetzt werden sollte und auch wurde.
Uwe Schwenker fordert zu Recht, dass im AR mehr sportliche Kompetenz vorhanden sein muss. Die finanzielle Absicherung ist fundamental wichtig, aber es kann nicht sein, daß man das Sportliche weitgehend dem GF und dem Trainer überlässt.
Es hat ja von den Kritikern hier bisher keiner behauptet, der Trainer sei an allein Schuld. Mindestens genauso viel Schuld an der aktuellen Misere, aus meiner Sicht eigentlich mehr, trägt der Kaderplaner/GF. Es geht doch eigentlich nur darum, kann man sich einen Neustart leisten und wenn ja durch wen?
Ein Anfang wäre aber ein neuer Trainer, der eine kollektive Spielidee hat und auch in der Lage wäre diese umzusetzen. Und hierfür (was ist für den THW die richtige Spielidee und wer ist dafür der geeignete Kandidat) sollte sich der Verein auch Zeit nehmen.