Beiträge von Kacid

    Das ist soviel gefühlte Wahrheit und wenig Evidenz:

    Spieler der SG zwischen 19-23 Jahre:

    2017/2018: Jeppsson, Klein, Nicolaisen, Rød, Krüger.

    2018/2019: Jeppsson, Rød, Golla.

    2019/2020: Wilde, Nissen, Persson, Rød, Ebeling, Hartwich, Golla.

    2020/2021: Pederson, Holpert, Møller, Golla, Rød, Semper, Carstensen, Kirschberg.

    2021/2022: Jetzt habe ich keine Lust mehr alle aufzuzählen, daher nur die, die man kennt: Einarsson, Jakobsen.

    2022/2023: Einarsson, Jakobsen.

    Deine Beispiele für Spieler, die sich positiv entwickelt haben, wären dann Rød und Golla, oder welche würdest du noch dazuzählen?

    Und wie schätzt du dann die Entwicklung von Einarsson und Semper ein?

    In Würdigung der oben genannten Namen müsste man eigentlich jedem Spieler zwischen 19 und 23, der nicht das Potential zum NM-Kapitän hat abraten zur SG zu wechseln, oder?

    Du zählst hier ja viele Spieler auf, die schon als relativ gestandene Spieler zu den jeweiligen Vereinen kamen und dann schlicht und einfach nicht besser geworden sind. die einzige Ausnahme, die ich sehe, ich Zechel.

    Vielleicht müssten wir dann, um trennschärfer zu argumentieren, festlegen bis zu welchem Alter du deine Kritik siehst. Fairerweise sind die, die ich jetzt nachgeschaut habe (Firnhaber, Rahmel) schon Mitte 20 oder so gewesen. Link (2x) war das sicher noch nicht. Wie man die Entwicklung (z.B. von beiden oben genannten) nicht sehen kann, erschließt sich mir nicht. Der eine war Zweitligaspieler, der andere perspektivloser 3. Mann, später haben es beide in die NM geschafft. Zechel fand ich tatsächlich in Essen schon stark, in ER hat er sich mindestens stabilisiert. Link habe ich perspektivlos in Lemgo in Erinnerung bevor er zum HCE ging.

    Marschall (und auch Kellner) habe ich bewusst nicht erwähnt. Bei Marschall weiß ich nicht genau gut, wie seine aktuelle Performance wirklich ist und auch nicht gut, was sein Hanauer Level war. Man könnte auch hier argumentieren, dass es er durch/in Erlangen zum Bundesligaspieler wurde. Du würdest wahrscheinlich trotz Erlangen annehmen, um das fair zu beurteilen, kenne ich aber zu wenig von ihm. Kellner ist imho IN/wegen Erlangen Bundesligaspieler geworden und dann aus multifaktoriellen Gründen (Verletzung, ambitioniertes Medizinstudium) nur noch Drittligaspieler.

    Möglicherweise ist das Umfeld in Erlangen nicht stabil genug, um Jugendliche (!) in den Erwachsenensport zu begleiten, wobei hier auch schon erwähnt wurde, dass es das wahrscheinlich in den meisten Bundesligavereinen nicht ist.

    Erlangen ist auf jeden Fall diesbezüglich auf dem letzten Platz, aber davor konkurrieren Melsungen, Leipzig und Göppingen

    Da würden mich die Belege der starken Meinung auch interessieren.

    Ich sehe durchaus Spieler, die in Erlangen einen Schritt nach vorne gemacht haben.

    In die Nationalmannschaft (bzw. zumindest den erweiterten Kreis):

    Rahmel, Firnhaber, Zechel, Steinert.

    In die erste Bundesliga:

    N. Link, Bissel, Metzner, Theilinger.

    In die zweite Bundesliga:

    Bauer, J. Link, Marschall.

    Das sind jetzt die, die mir spontan einfallen. Da sind jetzt nicht die Namen dabei, die den großen Wow-Effekt haben, dennoch hat jeder dieser Spieler sich positiv entwickelt, sodass ich nicht sehe wie das deine These vom Karrieregrab HCE bestätigt. Natürlich gibt es auch Spieler, deren Wechsel zum HCE sich nicht ausgezahlt hat (Mappes, Zehnder), keine Frage, in Summe sehe ich die aber geringer.

    Worauf begründest du denn deine Einschätzung?

    Die Rugby-Handhabe ist sehr interessant:

    1) Es blieben 1:59 Zeit, um zu überprüfen, ob Ei Entscheidung korrekt ist oder ob es sich die Schiris nochmal angucken sollen. Das sollte bei Profis eigentlich reichen.

    2) Durch die zeitliche Verzögerung zwischen Foul und ggf. Strafverschärfung dürfte jegliches „Eskalieren“ verhindert werden, da die eine Mannschaft Zeit hatte ihren evtl. verletzten Spieler zu versorgen und die andere Zeit hatte sich damit abzufinden, dass eine Spielstrafe folgen könnte. Wenn z.B. der gefoulte Spieler trotz initialem Anschein einer schweren Verletzung fröhlich weiterspielt, wäre es sicher einfacher zu verkraften, wenn eine rote Karte zurückgenommen wird, genauso könnte ein nicht mehr spielfähiger Spieler das Verständnis für eine nachträgliche rote Karte steigern. Und nach der Verkündung der Entscheidung pfeifen die Schiedsrichter wieder an und das Spiel geht weiter, so bleibt auch ausgiebigem Lamentieren keine Zeit.

    Eine für diese Diskussion interessante Szene gab es beim Rugby.

    Hier bekommt ein Spieler eine gelbe Karte (gleichbedeutend mit einer 10-Minuten/Zeitstrafe) und während er eh auf der Strafbank sitzt, findet die Überprüfung statt.

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    Es wurde hier ja immer wieder kritisiert, dass die deutschen Spieler zwar gut zusammenspielen, aber doch die individuelle spielerische Klasse fehlt.

    Ganz ohne Ironie, wie schätzt ihr Lichtleins Leistung ein?

    Die Abwechslung gab es doch schon letztes Jahr.

    Ist aber ein interessantes Ergebnis.

    Kann jemand etwas über die Leistungsstärke von Pforzheim sagen? Ist/War Reichhardt bei den Füchsen verletzt?

    Tatsächlich sehe ich das ähnlich und kann mir vorstellen, dass Machulla, den ich eigentlich sympathisch finde, langfristig zum Problem für die SG werden kann.

    Nicht nur könnte es sich negativ auf die Attraktivität für Neuzugänge auswirken, auch manche Topspieler müssen sich oder überlegen bereits, wie lange sie 60 Minuten durchhalten können. Den zeitweisen Einsatz von Röd ist schon etwas, das als Raubbau wahrgenommen werden kann. Da kommen Wechsel von Spielern im besten Handballalter nicht ganz überraschend.

    Zitat


    Knudsen war jedenfalls Mitte bis Ende der 2000er der beste bzw. einer der besten Kreisläufer der Welt und darüber hinaus in der Abwehr phantastisch.

    Steile These.
    Zum selben Zeitpunkt haben u.a. Ahlm, Gille, Vori, Schwarzer, Jurecki und Urios gespielt.


    Das Lamentieren von Dule geht auch mir echt auf den Sack. Aber in dieser Szene hatte ich die Zeitlupe so gesehen, als ob der Kreis Dule festgehalten hätte und er dann beim Losreißen den unkontrollierten Gesichtstreffer gelandet hätte. Leider gab es keine zweite Zeitlupe.
    ich (THW-Brille :hi:) empfand die Schiris als echte Heimschiris. Z.B. die Stürmerfouls gegen Sagosen haben sie auf der anderen Seite nicht gepfiffen und wenn Nettelstedt gefühlt minutenlang den Ball auf der Höhe der Mittellinie parallel spielt...
    Trotzdem war es eine echte "Nichtleistung" des THW. Nur der Reporter war noch schlechter als Kieler und Schiedsrichter :D


    Das stimmt schon, Duvnjak wurde klar gehalten, der Gesichtstreffer resultierte allerdings nicht aus dem Losreißen sondern daraus, dass er einfach in der Folge des Haltens zu spät am Mann war und dennoch die Aktion setzen wollte. Etwa zwei Angriffe vorher hat Pekeler Dräger im Angriff das Trikot fast ausgezogen mit dem Ergebnis, dass Duvnjak die entstehende Lücke zum Tor genutzt hatte (und noch zwei Minuten für den Gegenspieler gefordert hatte).