Aus der Ferne ist's gut richten!
Eine weitere Perspektive:
angenommen, es wäre euer Sohn, der in derselben Situation ist. Nur angenommen.
(Und jetzt bitte nicht diesem Szenario aus dem Weg gehen mit "soweit wäre das nie gekommen", "das hätte der nie gemacht", "da wäre ich sofort eingeschritten" oder ähnliches! Nein, euer Sohn hat's gemacht.)
Wie würdest du dich verhalten?
Dann würde ich ihm dringend empfehlen, sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen.
Man kann den ganzen Gedankengang auch herumdrehen: Was wäre, wenn mein Sohn in einer leistungsorientierten A-Jugendmannschaft unter Hr. Fuhr spielen und trainieren würde? Dann würde man vermutlich ganz genau hinschauen, als Elternteil. Und jede Aktion in diese Richtung würde sicher unter Einbeziehung der damaligen Situation bewertet werden. Das ist fast unumgänglich und würde unterbewusst immer mitschwingen. Vermutlich würde man sich auch schwer damit tun, ihn unter diesem Trainer spielen und trainieren zu lassen.
Irgendjemand hatte hier mal geschrieben, dass ein ehemaliger geläuterter Bankräuber mit Sicherheit keinen Job mehr in einer Bank bekommen würde. So in etwa sehe ich das auch.