Beiträge von TLpz

    Vorsicht... Hobbyjuristen!

    Wenn E-Jugendliche in Deinem Landesverband E-Jugendliche einen Spielerpass haben (müssen), dann gilt § 19 b SpO DHB. Meldefrist war zuletzt (wurde mehrfach geändert) 30.11. Und mit Erteilung dann auch sofort spielberechtigt für den Zweitverein.

    Wenn ein Zweifachspielrecht beantragt wurde. Das ist im Ausgangspost m.E. unklar, es hieß dort das er in dem anderen Verein nur mittrainiert.

    Liebe erfahrene Handball-Trainer,

    eine Frage : Mein Sohn, ambitionierter E-Jugend Spieler (Jg. 2014) spielt in Erstverein und war da für die E Jugend gemeldet, nun ist sie wegen zu wenig Kinder zurück gezogen , er kann aber in der D Jugend in diesem Verein aushelfen . In seinem Zweitverein trainiert er bisher nur . Dort gibt es aber eine E Jugend, die interessiert ist ihn über Gastspielrecht spielen zu lassen. Die Fristen für die Anmeldung ist ja verstrichen . Gibt es bei Rückzug der Mannschaft vom Erstverein eine Sonderregelung ? Er würde sehr gerne in seiner Klasse spielen.

    Vielen Dank für die Rückmeldungen.

    Ich würde mich auf §22 der Spielordnung berufen. Jugendliche sollen in einer Mannschaft spielen, die ihrer Altersklasse entspricht. Daher könnte ggfs. ein Vereinswechsel ohne Wartefrist möglich sein.

    §19 kommt nicht zur Anwendung, da nach deinen Aussagen kein Gastspielrecht vereinbart wurde.

    was zum großen olympischen Handballskandal gesagt?

    Bei mir ploppten die letzten Tage auffem Handy mehrere reißerische Meldungen über das von Slowenien absichtlich verlorene Spiel gegen Schland auf und nun haben diese Schieber auch noch das HF erreicht.

    Hätte das die deutsche Fußball- Nationalmannschaft im letzten EM- Gruppenspiel gemacht wären sie Europameister geworden und ganz Deutschland hätte gejubelt. So ungefähr...

    Diese mit der (gerichtlich angeordneten!) Einstellung der Komissionsarbeit gegebene gravierende Veränderung im Verfahren zur Aufklärung dieser so oder so unappetitlichen "Angelegenheit" ist den Verbandsgewaltigen auf ihrer Webseite (HBF-info) nicht eine Zeile wert. Die Besetzung der Co-Trainer-Stelle eines Bundesligaaufsteigers schon...

    Für mich ist klar, welche Strategie die Verantwortlichen in dieser beschämenden und in ihrem Verlauf gleichermaßen bezeichnenden Affäre fahren!

    Warum sollte die Handball Bundesliga Vereinigung-Frauen e.V. (lt. Impressum auf hbf-info.de) eine Angelegenheit des DHB auf Ihrer Seite veröffentlichen?

    Nicht dein Ernst oder ? 3,6 Mio zu 0,25 Mio. Einwohnern und Erstligisten gibt es in Berlin außer Union nur noch in Randsportarten würde ich sagen.

    Ich hatte um 2000 herum mal einen Trainerlehrgang in Berlin. Dort hat ein bekannter Trainer, der diese Saison in Ruhestand gegangen ist, genau dies auch so weitergegeben. In Berlin konkurriert man mit etlichen anderen Sportarten. Und da ist Handball genauso Randsportart wie Basketball, Volleyball, Wasserball, Eishockey und und und. Außerdem etliche andere Kultur- und Aktivitätsangebote.

    Also bei über 7.000 Beiträgen, viele hier im Regelforum, hätte ich etwas mehr Kenntnis der Regeln vorausgesetzt. Und etwas weniger Krümelkackerei. Es wurde jetzt schon oft genug dargelegt, dass der Spieler erst im Aus steht, wenn er mit einem ganzen Fuß außerhalb des Feldes steht. Wenn der halbe Fuß über der Linie ist, ist der andere halbe Fuß noch drin.

    Unterschiedlich ausgelegt wird da gar nichts. Du verstehst (oder akzeptierst) einfach die Regel 1.3 bzw. die daraus resultierenden Konsequenzen nicht oder willst diese nicht wahrhaben.

    Zwei Spiele aussetzen ist viel zu wenig.

    Dann nimmt man halt 3 oder 4 Spiele oder eben für 1.-3- Liga eine abweichende Regelung. Englische Wochen gibt es unterhalb der 3. Liga dezent weniger. Der beschriebene Fall ist wieder ein Extrembeispiel, die Regel ist aber für den gesamten Bereich des DHB gültig. Und erfüllt dort ihre Zwecke. Und jeden Fall wird man mit einer allgemein gültigen Regel nicht abdecken können.

    Dann lieber eine einfache Regel, aber nicht anfangen, wie vorgeschlagen, mit Zählen der Einsätze über die Saison hinweg zur Bestimmung, in welcher Mannschaft man die letzten 5 Spiele spielen darf. Denn auch bei einer solchen Regel verhindert man vielleicht Fälle, für die jetzt bestehende Regel günstig wäre. Z. Bsp. ein Spieler, der sich nach 3 Spielen in der 1. Mannschaft verletzt und am 4. Spieltag vor Schluss wieder einsatzbereit wäre. Nach @Beugers Vorschlag dürfte dieser Spieler nur in der 1. Mannschaft auflaufen, anstatt in in der 2. Mannschaft wieder langsam heranzuführen.

    Das ist ein Allgemeinplatz

    Sicher? Festgespielt = 2 Spiele hintereinander auf dem Spielberichtsbogen ist wunderbar vereinfacht. Bei deinem Vorschlag müsste man jetzt wieder, über die Saison hinweg gesehen, nachzählen. Zählen dann Pokalspiele mit? Was ist mit Spielen, die nachträglich anulliert wurden, weil z. Bsp. der Gegner zurückgezogen hat? Zählen die mit oder nicht?

    Dein Vorschlag macht die Regel (wieder) komplizierter, aber nicht besser.

    Warum nicht ganz einfach folgendermaßen: für die letzten fünf Saisonspiele plus Relegation darf jeder Spieler nur noch bei der Mannschaft eingesetzt werden, bei der er mehr/am meisten Saisonspiele gemacht hat. Blei Gleichstand bei der höheren.

    Weil auch da wieder nur eine Erbsenzählerei beginnt und in irgendeiner Konstellation irgendwo einer die Regel so anwendet wie sie vielleicht nicht gedacht ist.

    am fairsten wäre, gar keinen Mannschaftswechsel zu erlauben. Dann müsste konsequenter Weise aber jedes Hopping, also auch Doppel- und Zweifachspielrechte abgeschafft werden. Für betroffene Spieler und Vereine wäre das dann aber ein echtes Problem und für den Handball insgesamt nicht förderlich.

    Das würde dann aber dazu führen, dass durchaus Spiele in höheren Ligen ausfallen könnten (damit meine ich unterhalb 1-3. Liga, dort gelten diesbezüglich ja Sonderregeln). Das vermeidet man gerne und delegiert das Problem nach unten (sofern ein Verein mehrere Mannschaften in einer Altersklasse hat), damit Auf-, Abstiege und Relegationen in höheren Ligen nicht gefährdet werden.

    Zweitens, das Anzeigen der Richtung durch einen der beiden SR ist in diesem speziellen Falle nicht alleinig ausreichend um Ballbesitz für A zu erwirken, da nach Regel 15:6 und 15:7 Regelwidrigkeiten des Werfers und seiner Mitspieler bei formalen Würfen (Freiwurf, Einwurf. etc.) zu korrigieren sind. Dieser "Prozess" war hier jedoch noch nicht durch Spielfortsetzung mit Einwurf abgeschlossen.

    Natürlich reicht das Anzeigen der Richtung der Spielfortsetzung für einen Ballbesitzwechsel. Und um eine Regelwidrigkeit nach 15:6 oder 15:7 begehen zu können, muss man doch in Ballbesitz sein. Also war B durch das Anzeigen in Ballbesitz und hätte nur dann eine Regelwidrigkeit nach 15:6 oder 15:7 begehen können, wodurch A evtl. wieder in Ballbesitz hätte kommen können. Also darf B da auch wechseln.

    4) Die andere Meinung (Sportskollege Hagi63) geht dagegen davon aus, dass auf Grund der „unsicheren“ Entscheidungslage (laute Proteste gegen die erste Einwurfentscheidung) Mannschaft B „noch nicht“ hätte wechseln dürfen. Also Wechselfehler mit Bestrafung.

    Es gab keine unsichere Entscheidungslage. Der SR hat per Handzeichen die Spielfortsetzung und damit den Ballbesitzwechsel zugunsten B angezeigt. Ab diesem Moment darf B wechseln. Wäre er sich unsicher gewesen, hätte er die Spielfortsetzung nicht anzeigen dürfen.

    Ist mir bei den Japanerinnen aufgefallen.....die verdecken den Ball mit der einen Hand (tw. kommt noch eine zweite Spielerin hinzu und verdeckt noch mehr) und

    in irgendeine dritte HAnd wird der Ball übergeben.....

    Schwierig für die Schiris, das zu sehen......

    Verdecken die wirklich? Oder haben mehrere Spielerinnen die Hand am Ball?

    Letzteres dürfte m.E. regeltechnisch in Ordnung sein (auch wenn es so nicht gedacht ist). Wenn mehrere Spieler den Ball mit jeweils einer Hand festhalten und dann ein Spieler los lässt, findet kein Übergeben des Balles statt.

    Die Abwehrspielerin zieht die Angreiferin während der Ballannahme am Trikot nach hinten und bringt diese dadurch so aus der Balance,

    ...

    liegt ihr Körper stabil in der Luft und bekommt keinen weiteren Impuls von außen. Insofern erfolgt der eigentliche Torwurf ungestört

    ...

    Das Ganze passiert auf dem Feld in Bruchteilen von Sekunden

    Ich habe mal 3 Textbestandteile aus deinem Post heraus getrennt. Meine Meinung dazu: Wenn eine Spielerin so am Trikot gezogen wird, dass sie aus der Balance gebracht wird, so kann ein Wurf nicht mehr ungestört stattfinden. Insbesondere, wenn dies in Sekundenbruchteilen erfolgt. Da ist das "aus der Balance bringen" schon ausschlaggebend dafür, ob der Ball 10cm höher oder niedriger einschlägt. Auch professionelle Spieler können physikalische Gegebenheiten nicht außer Kraft setzen.

    Man kann sich ja auch einfach mal überlegen, welche administrativen Zeiten für diese Tätigkeiten erforderlich sind. Die Mitglieder der Kommission machen dies nur nebenbei, sonst würden Sie ja hauptberuflich vom DHB bezahlt werden. Das wäre für das Ergebnis sicher suboptimal. Und wenn die Mitglieder der Kommission Befragungen durchführen wollen/müssen, dann dauert dies auch entsprechend. Nicht die eigentliche Befragung an sich, aber Termine machen (da wird keiner von heute auf morgen Zeit haben) oder bei schriftlichen Befragungen gibt man dem Antwortenden ja auch etwas Zeit. Hinzu kommen da ja auch noch Vorarbeiten und Auswertungen.

    Wer ist verantwortlich für das Wiedereintreten nach Progression ?

    Der Spieler oder Zeitnehmer/Sekretär?

    Der Spieler. Voraussetzung natürlich, das die Strafzeit bzw. der Wiedereintritt an Anzeigetafel oder Schild erkenntlich ist. Für das korrekte Betreten der Spielfläche sind immer die Spieler verantwortlich. Z/S zeigen nur den Fehler an.

    Und ansonsten: Natürlich kannst du auch bei deinen Kindern gerne dich melden. Nur bei einem anderen Jugendspiel, hast du halt nicht so eine doofe Situation, darauf wollte ich hinaus.

    Und genau dieser Vorschlag ist im Jugendbereich (der unteren Leistungsklassen) eher unrealistisch und im o.g. Fall schlichtweg nicht möglich. Eltern sind i.d.R. bei Spielen ihrer Kinder anwesend. Daher sollte man froh sein, aus diesem Pool zu genau diesem Spiel Personen "rekrutieren" zu können, welche die Spieldurchführung unterstützen und absichern. Vor und nach diesem Spiel (oder zu allen anderen Spielen) wird man auf diese Personen i.d.R. nicht zurückgreifen können.

    Und wenn bei einem Jugendspiel ein/e Spieler/in ins KKH müsste, wäre alles andere sowieso egal...

    Allein die Quantität der Mannschaften östlich des Brocken ließ kaum eine andere Staffeleinteilung als die gewählte erahnen. 7000km Fahrstrecke sind doch zumutbar. Mit der Reduzierung auf 36 Mannschaften wird dies noch verschlimmbessert, aber zumindest haben wir so die Chance, wenn schon nicht sportlich, dann wenigstens wirtschaftlich die Optimisten von 1989 zu besiegen. Und die Zweitligisten fahren dann zwischen den finanzstarken Leistungszentren hin und her, am Samstag mit der 1.Reihe und am Sonntag zum Juniorteam. Dann muß man nicht mehr so viele Ziele im Navi speichern... So bringen wir den Handball voran.

    Gibt es eigentlich eine Altersgrenze oder ähnliches für den Einsatz einer Spielerin aus der 1. Frauenmannschaft im Juniorteam des selben Vereins oder kann ich mein gut besetztes Bundesligateam am Sonntag personalgleich in der 3.Liga auflaufen lassen?

    Ui, gleich mit dem ersten Beitrag die beleidigte Leberwurst spielen? Es wird bei der Staffeleinteilung immer irgendwelche Härtefälle geben. In der Regionalliga hat es auch jahrelang keinen interessiert, wenn die sächsischen Mannschaften ständig in den Karlsruher oder Freiburger Raum fahren mussten. Wer ein Patentrezept diesbezüglich hätte, ist beim DHB bestimmt gern gesehen. Klar, man hätte die 8 Ostvereine alleine in einer Staffel spielen lassen können..