Ronaldo schreibt:
ZitatWer Karten früher verkauft, hat früher die Kohle auf dem Konto
kann allerdings auch nicht aus jedem Start eines Vorverkaufs ein Event machen...
Ronaldo schreibt:
ZitatWer Karten früher verkauft, hat früher die Kohle auf dem Konto
kann allerdings auch nicht aus jedem Start eines Vorverkaufs ein Event machen...
Ok, zwischen (im Artikel stand "mindestens 15 bis 20 Begegnungen") 15 bis 20 sind drin (ohne Vorbereitungsspiele - dafür braucht man sicher keine größere Halle - für Eurocup erste Runden, naja).
Die anderen beiden Punkte/Aussagen (einmal ausverkauft; Zusammenhang: NOK-Vizepräsident - Hallenausbau - Olympiastützpunkt) find ich auch interessanter
Interessanter Artikel: 3 Sätze fallen auf:
ZitatMindestens 15 bis 20 Begegnungen pro Spielzeit könne und wolle der VfL in der Kreisstadt austragen
Wieviele Heimspiele möchte der VFL denn in Zukunft bestreiten?
ZitatIn den vergangenen vier Jahren habe man in Gummersbach nur einmal eine ausverkaufte Halle vermelden können,
Gemeinhin ja eher kein Argument für einen Hallenausbau (ich weiß, die Halle ist nicht gerade hübsch, aber...)
ZitatGeben sie mir ein Pack an“, forderte Krämer die Politiker auf, und hatte ein Bonbon im Gepäck. Seine Wahl zum NOK-Vizepräsident sei wahrscheinlich, „und warum soll dann der Handball-Olympiastützpunkt West nicht nach Gummersbach kommen“.
Auch wenn der Satz vom Journalisten ergänzt wurde: Wenn Krämer diesen Zusammenhang wirklich öffentlich hergestellt haben sollte (NOK-Vizepräsident - Hallenausbau - dann Olympiastützpunkt) - das wäre dreist.
Was so eine (im Vorbericht zum Länderspiel 'versteckte') Kurzmeldung in der Zürcher Zeitung für eine Resonanz findet
Im Vorinternet-Zeitalter hätte den auslösenden Artikel vermutlich kaum einer mitbekommen.
Rainer Placke (erhältlich unter mt-online):
ZitatWirrwarr um "Beinahe-Kadetten"
Angebliches Schweizer Angebot für Rolf Hermann allseits dementiert / Brand lädt Lübbecker aus
Lübbecke (nw). Rolf Hermann, Linkshänder des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, wird in der aktuellen Ausgabe der Handballwoche vom 10. Januar mit dem Schweizer Erstligisten Kadetten Schaffhausen in Verbindung gebracht.
weiter mit einhelligen Äußerungen dazu von allen möglichen Leuten: hier
Ps. Vielleicht hatte die NZZ Hermann mit Schröder verwechselt? Reinste und völlig unfundierte Spekulation. ![]()
Felix0711 schreibt:
ZitatFür den Stellenwert des Handballs im Fernsehen eindeutig die falsche Entscheidung, Herr Schwenker...
Wieso? Stattdessen kommt doch einfach Hamburg gegen Lemgo (ist ja auch nicht schlecht).
Und wie Du eben angemerkt hast, ist ein Auswärtsspiel in Göppingen eine gefährliche Sache, auf die sich der THW vernünftig vorbereiten möchte.
Dissertationen und Diplomarbeiten werden heute im Volltext kostenlos immer häufiger (kostenlos) im Internet publiziert (ist einfach billiger, leichter zugänglich und erreicht mehr Menschen). Daher dachte ich mir, daß die zum Thema Handball (-training) hier gesammelt (und diskutiert) werden könnten.
Ich mach mal den Anfang:
ZitatSchlevoigt, Uwe Lothar Dieter: Sportmedizinisches Leistungsprofil von Handballspielerinnen der nationalen und internationalen Spitzenklasse, Diss Gießen 2005
ist im Volltext (free access) erhältlich über diese Seite (PDF-Reader notwendig - Die Arbeit ist besser lesbar als der Abstract auf der Linkseite vermuten läßt
)
Jenny schreibt:
ZitatHast du die Bibel schon mal gelesen ? Wie vorlaut schon sagte, finden sich in der Bibel eine Reihe von Versen, die sich für die Todesstrafe aussprechen ....
Das ist im Prinzip schon richtig, allerdings ist die Bibel schlagwortartig gesagt: "Gottes Wort, niedergeschrieben (und geformt) durch Menschenhand".
Z.B. sind Biblische Bilder und Symbole nicht unbedingt wörtlich zu nehmen. Der Wortlaut (in jeder Formulierung) der Bibel ist also für gläubige Menschen keine absolute Autorität - und entspricht auch nicht Gottes Willen.
Das Primat der Schöpfung schließt die Befürwortung der Todesstrafe m.E. aus.
Nicht ausgeschlossen ist natürlich, daß Todesstrafenbefürworter meinen und meinten, in Gottes Sinne zu handeln.
Olaf schreibt:
ZitatDa hast Du was mißverstanden. Der obige Artikel war eine satirische Jahresvorschau der taz auf das Berliner Sportjahr.
![]()
Uihh Olaf, klar, ich sollte die Artikel vielleicht ganz lesen, bevor ich sie kommentiere - mildernder Umstand für mich: Satire und Realtät liegen bei den Füchsen vielleicht nicht ganz sooo furchtbar weit auseinander. ![]()
Passt hier ja rein:
Tut sich in Pfullingen eigentlich noch etwas in Richtung Neuverpflichtungen?
Hieß doch, daß die Stuttgarter Messegesellschaft (Dauerbrenner
) im Januar entscheiden wollte, ob sie auf Kornwestheim oder Pfullingen setzen wollte (mit entsprechender sofortiger finanzieller Unterstützung).
Ps. In Minden wirds keine geben.
ZitatOriginal von tom_md
Stand heut inhaltlich so in unserer Tageszeitung. (Magdeburger Volksstimme)
Schon erstaunlich, dass sich gerade die Spieler am weitesten herauslehnen, deren Leistungen am meisten zu wünschen übrig ließen...
Artiikel im Wortlaut: hier anklicken
Aus der TAZ (Lokalausgabe Berlin - Johannes Kopp) von heute:
ZitatDie Wehmut des echten Profis
Der 69-fache Handballnationalspieler Christian Rose spielt für die Füchse Berlin. Er soll den Zweitligisten zurück in die erste Liga werfen. Aber das niedrige Niveau vergrault den 29-Jährigen. Und zur WM darf er auch nicht mit
Die Wehmut überkommt Christian Rose immer dienstags um 20 Uhr - auf Knopfdruck. Zu dieser Zeit, erzählt Rose, schalte er den Fernseher ein und schaue sich das Spiel der Woche der Handballbundesliga im DSF an. Dabei hadere er dann ein wenig mit seinem Schicksal. Schließlich könnte er da locker mitspielen.
Mit 29 Jahren steht Rose kurz vor dem Zenit seiner Profi-Laufbahn. Doch sportlich gesehen steht er so tief unten wie nie zuvor. Seit dieser Saison spielt Rose nämlich für die Füchse Berlin. Und die belegen einen Platz in der unteren Tabellenhälfte - der zweiten Liga. Schon oft ist der 69-fache Nationalspieler gefragt worden, warum er freiwillig in die zweite Liga gewechselt sei. Mittlerweile, gibt er zu, stelle er sich die Frage selbst.
Die Antwort lautet: Bob Hanning. Die schier unerschöpflicher Überzeugungskraft des Füchse-Geschäftsführers hat auch Rose angelockt...vielleicht haben ihn Hannings Lockrufe zu sehr berauscht. Heute analysiert er unbeschönigt: "Mir ist vorher nicht bewusst gewesen, dass das Niveau in der zweiten Liga so schlecht und das Gefälle zur Bundesliga so groß ist." Zudem sei ihm der Spaß am Handball verleidet worden, weil die Gegner in der zweiten Liga eigens einen Mann für ihn abstellten, der ihn am Mitspielen hindern soll, erklärt Rose.
ganzer Artikel: [URL=http://www.taz.de/pt/2006/01/09/a0296.1/text.ges,1]hier anklicken[/URL]
Tabellenstand vom TBV Lemgo, wenn ein Spiel nur 30 Minuten dauern würde:
1. TBV Lemgo mit 30: 6 Punkten
Tabellenstand von Lemgo, wenn nur die zweite Halbzeit gewertet werden würde:
9. TBV Lemgo mit 18: 18 Punkten
Quelle: Handball-Statistik.de
Binesa schreibt:
ZitatAus meiner Sicht hat Minden das Rennen um Platz 17 noch lange nicht verloren.
Da hast Du natürlich völlig recht, man muß sich nur anschauen, gegen wen GWD seine sieben Punkte geholt hat:
- zu Hause gegen:
A)Wetzlar,
B) Delitzsch,
c) Pfullingen (+einen Punkt in Lübbecke)
Die absoluten 'Pflichtheimgegner' sind also alle schon weg - und die '4-Punkte-Spiele' finden alle auswärts statt.
.
Fein, haben wir hier mal eine richtige Diskussion :).
Kurz zu meinem Informationsstand: ich kenne als gelegentlicher Lüttfeldbesucher die Halle seit Mitte der 80er Jahren - nach dem letzten Umbau war ich einmal da (mit priviligiertem Zugang) und hab mich da umgeschaut (klar ist aber, daß Du die Halle sicher besser kennst). Lipper kenne ich reichlich ;).
zu a) Zitate alle von Sille:
ZitatUnd das weite Teile der Halle sowie der gesamt Oberrang nur für die VIP's reserviert sind ist schlichtweg falsch. Es gibt VIP-Logen und da kommst du ohne VIP-Ticket nicht rein, das ist richtig und auch logisch....Für den Oberrang kannst du dir auch problemlos ein Ticket kaufen. Ist halt nur "etwas" teuerer.
Der (anders als der Rest der Halle bei dem Spiel nur gemäßigt gefüllte) Oberrang ist komplett von Zuschauern mit 'Armbändchen' besetzt gewesen (die hatte ich jetzt mal unter VIPs subsummiert). Dann gibt es noch die echten VIPs, die hocken in den Kabinen. Einzelkarten für den Oberrang kann man sich in der Tat für jedes Spiel kaufen - Kostenpunkt: 100 €.
Gleich in der Eingangshalle führt ein großes Treppenportal alle priviligierten Gäste in eine 'eigene Welt'. (räumlich äußerst großzügig gestaltet).
Zur (teilweisen) Bunkeratmosphäre im Unterrrang: folgendes Bild: hier anklicken
b)
ZitatAuch die Verkehrsanbindung zwischen Lemgo und Bielefeld spielt da überhaupt keine Rolle (und so schlecht ist die Verkehrsanbindung nun wirklich nicht - ich kann das auch wohl behaupten ich arbeite schließlich in BI und fahre die Strecke jeden Tag - durchaus auch mal mit der Bahn).
Der letzte Zug verläßt Lemgo um 20.07 h!
c) War ja kein Vorwurf an die Drei, ist für den Verein aber eine problematische Situation
d)
ZitatAuch im bodenständigen Lippe wäre es kein Problem eine "Ausländertruppe" zu "kaufen". Da hätten die Fans sicher kein Problem mit
Die 'Fans' vielleicht schon - aber das 'normale' oder gelegentliche Publikum oder die Sympathisanten, die nicht in die Halle gehen? Die Popularität des TBVs in Ostwestfalen basiert auf Stephan, Zerbe, Schwarzer und Baur (man schaue sich nur mal die umfangreiche Presseberichterstattung iin der Bielefelder NW an). Die vier sind auch denen bekannt, die sich nur am Rande für Handball interessieren - und sind mit Sicherheit eine wesentliche Hilfe für die Sponsorenaquisation (Vergleich mal die Bekanntheit bei 'normalen Menschen' von Ahlm usw. mit der von z.B. Schwarzer).
e)
ZitatMan hat aber im Pokalspiel in Kiel und auch beim Heimspiel gegen Kiel durchaus gesehen, dass man mithalten kann
Mithalten können - ohne Frage. Das Problem ist nur, daß das (ohne zu gewinnen) offensichtlich zu Unzufriedenheit in Lemgo führt.
Ich zitier mich mal direkt nach dem Spiel selbst:
ZitatEntsetzt
Bin heute in Lemgo gewesen - war von dem Umbau des 'alten Lüttfelds' entsetzt. Von einer Halle kann man nicht mehr reden - eher von zwei Hallen: einer VIP-Halle (mit eigenem Foyer; eigenem Rang usw. - die Trennung der Publikumsschichten ist in dieser Form meines Wissens einzigartig in der BL - zumindest außerhalb der Arenen) und einer für das normale Fußvolk (auf das das VIP-Publikum räumlich herabsieht). Vip-Raum und so muß heute sein - aber so wie jetzt in Lemgo??
PS. Zur' Ehrenrettung' des Lemgoer 'Förderer'-Publikums sei vermerkt; daß einige ihren alten Platz behalten haben - und sich nicht nicht auf die neuen Ränge begeben haben (diese sind mit allgegenwärtigen Monitoren ausgestattet, auf denen man das Fußballspiel Tschechien-Norwegen betrachten konnte)
erstmals: hier
Pressemitteilung FSCD (Begründung der Hallenumbenennung
)
Zitatgetreu unserem Auftrag: Suchet der Stadt Bestes! Jer. 29,7
Da paßt doch besser aus demselben Kapitel (Jeremia 29,18 ![]()
Der FSCD will die Halle machen:
Zitat"zum Bild des Entsetzens...für alle Königreiche auf Erden, zum Fluch, zum Grauen, zum Hohn und zum Spott unter allen Völkern"
Vielleicht wird die EM ja wirklich bald jedes Jahr ausgespielt! ![]()
EM und WM sind doch für den 'normal' Interssierten eh kaum unterscheidbar (außer, daß bei der WM die Vorrunde noch langweiliger ist).
Edit:
Leider werden in der überregionalen Presse interessante Beobachtungen und pointierte Formulierungen häufig durch sachliche Fehler entwertet, so hier in der Lokalausgabe Berlin der TAZ:
ZitatAbsteiger
Auch in diesem Jahr wird wieder Handball gespielt in der Hauptstadt. Die Reinickendorfer Füchse machen weiter von sich reden. Beinahe wöchentlich präsentieren sie einen neuen Sponsor. Manager Bob Hanning wird nicht müde, seine Vision vom Hauptstadthandball zu besingen. Er redet von der Champions League, von Meisterschaften und Pokalsiegen. Derweil geht beinahe unter, dass die Füchse aus der zweiten Bundesliga abgestiegen sind. In einem Heißluftballon werden den Pressevertretern indes zwei neue Sponsoren für die nächste Saison präsentiert: ein Schreibwarenladen in der Reinickendorfer Straße und eine Wäscherei in der Schönhauser Allee. Präsident, Teppichhändler und Ex-CDU-Spitzenkandidat Frank Steffel ist sich sicher: "Die Füchse werden uns noch viel Freude machen."
Quelle: hier
Hanning sagt (neben vielem anderen
) :
ZitatVon einer Betriebssport- zur Leistungssport-Mannschaft ist es eben kein einfacher Weg. Auch für die Spieler nicht
Die 'Betriebssportmannschaft' ist letzte Saison übrigens 12. geworden. Die Füchse sind in dieser Saison bisher 16. Ach - dieses Gelaber ist einfach nur peinlich und armselig.
Meteokobes schreibt:
ZitatWenn er (Yoon) statt 300.000 nur noch 150.000 verdient, dann kann man dass vielleicht eher verschmerzen, als wenn man von 100.000 auf 50.000 € herunterfallen würde Augenzwinkern.
Zahlen (allerdings aus dem Express, trotzdem mal dokumentiert):
ZitatAlles anzeigen220.000 € FÜR VFL-STAR 220.000 € FÜR VFL-STAR
Yoons Gehalt halbiert…
Gummersbach – Die Uhren stehen still im Oberbergischen. Alle Spieler sind ausgeflogen, der Trainer macht Urlaub. Auch Superstar Kyung-Shin Yoon ist mit seiner Familie nach Asien ausgeflogen – ohne das Vertragsangebot zu unterschreiben.
„Trotzdem sind wir sehr zuversichtlich, dass einer Vertragsverlängerung nichts im Wege steht“, sagt Gummersbachs Manager Stephan Hecker.
Aber der 2,04 Meter große Rückraum-Star muss eine ziemliche Kröte schlucken. Nach neun Jahren beim VfL wird sein Gehalt erstmals gekürzt.
EXPRESS erfuhr: Verlängert er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag, gibt es nur noch die Hälfte!
„Wir mussten sein Gehalt in vernünftige Bahnen lenken“, sagt Hecker über die Vertragsgespräche mit dem Gummersbacher Rekordtorschützen, der noch in diesem Jahr 440.000 € verdient.
Ab der nächsten Saison muss der 32-Jährige kleinere Brötchen backen. Denn Yoon will verlängern. Aber der Tabellenzweite der Handball-Bundesliga bietet für die nächs-ten beiden Jahre nur noch 220.000 €.Die Frage ist doch: Wie hoch waren die Bezüge vorher?
Kann mich übrigens an eine Zeit erinnern, wo der Eindruck erweckt wurde, als würde Joon quasi 'ehrenamtlich' und aus reiner Verbundenheit beim VFL spielen würde. ![]()
Ganzer Artikel: hier
Hier mal was aus der 'trüben Quelle':
Zitat"Ich habe einen Vertrag bis 2007"
Bogdan Wenta hat keinen Kontakt zum SC Magdeburg. Das erklärte der frühere deutsche Nationalspieler am Freitag gegenüber Sport1.de.
"An erster Stelle steht für mich Flensburg. Ich habe einen Vertrag bis 2007", so Wenta. Zudem habe er einen Vorvertrag mit dem polnischen Verband.
Wenta gilt als Favorit auf die Nachfolge von Alfred Gislason beim SCM. Nach Sport1.de-Informationen plant Magdeburg, Wenta zum 1. Juli 2006 zu verpflichten. SC-Trainer Gislason war am Mittwoch beurlaubt worden
Mindener Tageblatt vom 7.1.05
ZitatFür den Nachwuchs gebe es allerdings kaum eine bessere Adresse in der Liga als GWD, wirbt Bredemeier für den eigenen Verein: "Es gibt kein besseres Sprungbrett für junge Spieler." Klubs wie Magdeburg oder Flensburg machten zwar auch gute Jugendarbeit, doch dort hätten eigene Spieler maximal auf den Außenpositionen Chancen in der Bundesliga-Mannschaft. In Minden seien auch im Rückraum zentrale Positionen mit Eigengewächsen besetzt, weist Bredemeier auf Akteure wie Jan-Fiete Buschmann und Arne Niemeyer. Für den Nachwuchs gebe es allerdings kaum eine bessere Adresse in der Liga als GWD, wirbt Bredemeier für den eigenen Verein: "Es gibt kein besseres Sprungbrett für junge Spieler." Klubs wie Magdeburg oder Flensburg machten zwar auch gute Jugendarbeit, doch dort hätten eigene Spieler maximal auf den Außenpositionen Chancen in der Bundesliga-Mannschaft. In Minden seien auch im Rückraum zentrale Positionen mit Eigengewächsen besetzt, weist Bredemeier auf Akteure wie Jan-Fiete Buschmann und Arne Niemeyer.
Genau diese beiden stehen trotz andauernder Verträge (Niemeyer noch zwei Jahre, Buschmann ein Jahr) im Zent-rum der Wechselspekulationen. Gummersbach, Großwallstadt oder Hamburg zählen zum Kreis der Interessierten. Bredemeier gibt sich gelassen. "Bis jetzt ist kein Spieler und kein Klub auf mich zugekommen", sagt er. Wenn einer unbedingt gehen wolle, so könne man ihn nur schwer halten, weiß der Manager. Doch auch im Hinblick auf Nationalmannschafts-Ambitionen seiner beiden Leistungsträger betont Bredemeier: "60 Minuten Wettkampfpraxis bei uns sind besser als 50 Minuten woanders auf der Bank."