• Hallo Handball- Kameradinnen/Kameraden, :hi:


    vermutlich wurde das Thema hier im Forum schon einige Male behandelt, aber meine Suche im Forum hat keine Lösung ergeben.


    Deshalb meine Bitte: Kann mir jemand Literatur (als .pdf) zur Vefügung stellen, die das Thema 6:0 Abwehr behandelt? Natürlich sind die Grundzüge bekannt und wurden bereits in der Vergangenheit dementsprechend erfolgreich umgesetzt.


    Bislang habe ich hier im Forum sehr viel kompetente Unterstützung erfahren und freue mich auch weiterhin über Unterstützung.


    Gruß aus dem HVW
    Stadtinspektor


    P.S. Gibt es eine Zusammenfassung der Neuerungen im Schiri- Bereich.
    Wo kann ich mich schlaulesen? :hi:

  • Die 6:0 Deckung, das best gehütetste Geheimnis des Handballs. :/: In fünfzehn Jahrgängen der "handballtraining" gibt es rund drei oder vier Artikel und keine einzige Artikelserie "Einführung in die 6:0". :wall:


    Meinen Informationen nach ist Heiners Buch wohl die einzige taugliche Quelle.

    Orcas: 1

    Millionarios: 0


    One niiiiiiiiiiiiiiiiiil for the Killer Whales

    One niiiiiiiiiiiiiiiiiil für the Killer Whales

  • für eine moderne variante der 6:0 hat coach-dm recht. da dürfte heiner brands buch erste wahl sein.


    Zickenbändiger: bei den drei oder vier artikeln sind aber doch die grundspielweisen erklärt. einmal auf jeden fall mit bengt johansson und einmal mit dem hc leipzig. inkl. training der entsprechenden zentralen situationen.

  • Was mir fehlt ist eine Aufsatzreihe mit schrittweiser Einführung der 6:0. Es gibt so etwas für die 3:2:1, für die es auch ein klasse Lehrvideo nebst Begleitheft gibt. Seltsamerweise wird die am meisten gespielte Deckung in den Lehrmedien fast totgeschwiegen. (Kein Wunder, dass man selbst im mittleren Leistungsbereich nur so grottig gespielte Deckungen sieht.)

    Orcas: 1

    Millionarios: 0


    One niiiiiiiiiiiiiiiiiil for the Killer Whales

    One niiiiiiiiiiiiiiiiiil für the Killer Whales

  • grundsätzlich kein problem. muss ich aber selbst erst raussuchen. ich weiß nur eben, dass es die genannten artikel gab, aber nicht mehr genau, von wann sie waren .... hcl auf jeden fall im zeitraum der tätigkeit von martin fruelund albertsen ...

  • ...hier nochmal eine kurze Zusammenfassung der Regeln, kopiert aus den News des PfHV.


    Quelle: http://www.pfhv.de/html/Servic…37&usetemplate=4&mode=new


    Neue Regeln 2010
    „Was hat sich geändert?“ – vereinfacht


    Trikots:
    Nur noch Nummern von 1-99 erlaubt, auch auf der Trikotvorderseite (nicht mehr ausschließlich Brustbereich, somit ist der Brustbereich für Werbung uneingeschränkt verwendbar)
    - keine Nummern mit 00, 01, 007 etc.
    - Trikots müssen nicht in den Hosen stecken (war aber bisher schon so, keine Änderung)


    Kopftücher aus religiösen Gründen sind dann erlaubt, wenn sie keine Gefährdung für Trägerin oder Gegner darstellen. Das wurde im DHB-Bereich schon längere Zeit so akzeptiert.


    Verursacht ein Torwart bei einem Gegenstoß den Zusammenprall mit dem Gegenstoßspieler (d.h. der TW bewegt sich auf den Angreifer zu), ist er zu disqualifizieren. Nur der Torwart kann diese gefährliche Situation überblicken und vermeiden, denn genau im Moment einer möglichen Ballannahme wird der Angreifer nach hinten schauen und den Torwart gar nicht wahrnehmen. Steht der Torwart jedoch deutlich vorher, ist bei Kontakt durch den Angreifer auf Stürmerfoul zu ent-scheiden.


    Sperren müssen durch Kreisspieler passiv am Gegner gestellt werden. Aktive Sperren (häufig mit Gesäß, Beinen oder Armen) sind als Stürmerfoul zu werten.


    Der Ausschluss bei „Tätlichkeit“ ist entfallen. Stattdessen wurde hierfür eine Disqualifikation mit Bericht eingeführt. Das führt im DHB-Bereich automatisch zu einer 2-Wochen-Sperre. Wei-tergehende Sperren können je nach Schwere des Vergehens durch die spielleitende Stelle folgen.
    Normale Disqualifikationen (= so genannte Matchstrafen) gibt es nach wie vor, da hat sich nichts geändert.


    Letzte Spielminute: besonders in der Schlussphase und unabhängig vom Spielstand haben die „Notbremsen“ zugenommen. Damit wollen Spieler verhindern, dass Gegner in eine klare Tor-wurfsituation kommen. Das wird ab 1.7.2010 grundsätzlich mit einer Disqualifikation und Bericht (= 2-Wochen-Sperrautomatik, unabhängig davon kann die spielleitende Stelle eine weitergehende Sperre aussprechen) geahndet.


    Ein Gesichtstreffer beim 7m am „stehenden“ Torwart hat eine Disqualifikation zur Folge. Gleiches gilt auch bei einem direkt ausgeführten Freiwurf am Abwehrspieler.


    PASSIV-Warnzeichen: spielt hierbei die abwehrende Mannschaft weiterhin dauernd auf „Unter-brechung des Spiels“, darf nicht auf Passiv entschieden werden. Spielt die Abwehr dagegen möglichst regelkonform, können die SR sehr viel einfacher auf passiv entscheiden. Alle anderen Passiv-Bereiche bleiben unverändert, wurden lediglich neu strukturiert.


    Vergehen von der Auswechselbank aus: greift ein zusätzlicher Spieler (oder Offizieller) bei kla-rer Torgelegenheit des Gegners ins Spielgeschehen von der Auswechselbank (z.B. durch Betreten des Spielfeldes) ein, so wird neben dem logischen 7m auch eine Disqualifikation mit Bericht (= 2-Wochen-Sperrautomatik, unabhängig davon kann die spielleitende Stelle eine weitergehende Sperre aussprechen) fällig.


    Neu eingeführt wurde eine Coachingzone, die ab 3,5m von der Mittellinie bis zu einer hinteren Markierung (in Höhe 7m-Linie) reicht. Nur hier darf der Trainer dauernd coachen. So können die Helfer am Tisch die Wechselvorgänge deutlich besser einsehen.


    |Hans Thomas|

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