Die Crux im Mannschafts-Leistungssport

  • Passt wohl gerade in diese Phase, wo wenige Spiele stattfinden:


    Aus Sicht der Spielerinnen und Spieler in den hohen Leistungsklassen ist das Ligasystem
    doch in gewisser Weise paradox: Man tut alles, um aufzusteigen und mannschaftlichen Erfolg zu haben.
    Ist der Aufstieg mal geschafft, muss ein erheblicher Teil des Teams ausgetauscht werden, um die Klasse halten zu können...

  • Spieler sind letztlich auch Ich-AG's.
    Dementsprechend ist es ja nicht so, dass sie sich aufopfern für den bösen Verein, der sie dann nach dem Aufstieg verabschiedet, sondern dass sie sich damit auch selbst ins Rampenlicht spielen.
    Und wenn es dann für die höhere Klasse nicht reicht, dann ist das so.
    Dafür kommen ja auch Absteiger runter, die zumeist auch auf der Suche nach vielen Neuzugängen sind, da da ebenfalls meistens ein Umbruch ansteht.

  • so ganz verstehe ich das auch nicht :
    es werden meistens kein erheblicher teil des teams ausgetauscht- grad weil es ein mannschaftsspiel ist und ein teil darauf basiert,
    dass die mannschaft funktioniert.
    für mich ergibt sich kein privileg durch einen aufstieg, eine garantierte weiterbeschäftigungsgarantie zu erhalten.
    aufstieg ist das eine- entweder setzt man sich gegen gegner durch, die bis dato ja alle wie man selbst, eine klasse tiefer gespielt
    haben oder man duelliert sich mit einem vertreter der oberen liga, der zumindest eine so schlechte leistung gebracht hat über die
    saison, dass er dadurch in die situation erst gekommen ist. er war bis daher zu schlecht für die obere liga und muss deshalb darum
    kämpfen über den umweg drin zu bleiben.


    will man also eine klasse höher bestehen, ist es doch durchaus normal, andere -auf bestimmten positionen bessere- spieler zu
    verpflichten um die klasse zu halten.


    ich finde, dass das doch dem normalen berufsleben entspricht.
    bringt man besondere leistungen, bekommt man evtl. zulagen oder "steigt auf" zum abteilungsleiter oder ähnliches.
    bestätigt man die leistung, wird man sein einkommen halten, lässt die leistung nach, wird man keine zuschläge mehr bekommen
    oder bekommt keine likrativeren posten mehr.


    lesitungsprinzip nennt man sowas.
    leider im normalen arbeitsleben oftmals "aufgeweicht" - im sport oftmals erst merkbar beim nächsten vertrag.

  • Spieler sind letztlich auch Ich-AG's.
    Dementsprechend ist es ja nicht so, dass sie sich aufopfern für den bösen Verein, der sie dann nach dem Aufstieg verabschiedet, sondern dass sie sich damit auch selbst ins Rampenlicht spielen.
    Und wenn es dann für die höhere Klasse nicht reicht, dann ist das so.
    Dafür kommen ja auch Absteiger runter, die zumeist auch auf der Suche nach vielen Neuzugängen sind, da da ebenfalls meistens ein Umbruch ansteht.


    Und weil sie ich AGs sind, tendiert der eine oder andere auch sicher dazu, mal rechtzeitig einen spielentscheidenden aber entschuldbaren Fehler zu machen, wenn er der Meinung ist, dass er nach einem Aufstieg ausgetauscht würde, weil er den dann gestiegenen Anforderungen nicht mehr entspräche.
    Insbesondere wenn das Karriereende näher kommt, will man ja auch nicht mehr so viel wechseln und es etwas ruhiger angehen lassen. Da kommt ein "versehentlicher Aufstieg" manchmal ziemlich ungelegen

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