Männer-Nationalmannschaft

  • Naja, Du sagst es doch selbst, im Turnier waren die Leistungen teilweise Weltklasse. War aber Mimi Kraus, bei all seinem Talent, jemand, den man über seine Karriere betrachtet als Weltklasse bezeichnen würde? Oder Pascal Hens? I don't know.

    Sicher nicht, würde ich sagen. 2007 hat funktioniert, weil es die Heim-WM war, weil eine besondere Mentalität in der Truppe war und weil dazu eine klare Struktur mit „Spielzughandball“ zugrunde lag. Und eine sehr gute Abwehr mit dem alten Fritz dahinter unglaubliches geleistet hat. Aber der Rückraum war definitiv individuell nicht Weltklasse besetzt. Ist ja doch schon eine Woche her…

  • Ich finde es trotzdem albern den Rückraum vor dieser 07er-Mannschaft also ca. 2000 bis 2004 (als ja viele zurücktraten) nicht als Weltklasse zu bezeichnen. Im Vergleich zu was denn bitte nicht? Als ob die Mannschaft nur über Abwehr und Außen gespielt hätte? Der Rückraum ist der Kern jeder Mannschaft. Es wird niemals eine Weltklassemannschaft geben, wo dieser Kern nicht so eine Klasse besitzt.

  • Von 2000 bis 2004 war der Rückraum aber anders besetzt als danach, unter anderem mit einem Weltklasse-Spieler wie Daniel Stephan oder auch einem Volker Zerbe. Das waren dann schon zwei Drittel der ersten Sieben im Rückraum.

    Du hast mir zuvor genau bei diesem Punkt widersprochen. + nichts gegen Stephan, aber für einen nicht kleinen Teil dieser Zeit war er auch verletzt, also konnte man ihn auch kompensieren, so gut war dieser Rückraum.

  • Freundschaft!

    Kann ich jetzt Franz Beckenbauer zitieren? Der Rückraum war in der Breite aber nie Weltklasse, zumindest nicht seitdem ich den Handball verfolge. Wann hatten wir denn zum letzten Mal einen Spielmacher von absolutem Weltklasse-Format?

    Definiere wir. Paul Tiedemann war einer. Vielleicht noch Peter Rost. Beim DHB wäre es, wenn man das überhaupt so sagen kann, für diese ganze frühe Phase des Hallenhandballs, Bernhard Kempa.