• Es ist im Profisport kein einheitliches Maß gewollt! Die Verbände und Ligen wollen ihre Stars bevorzugen! Das war immer so und wird immer so sein, und da wird kein Videobeweis irgendwas dran ändern. Das sollten sich hier alle mal bewusst machen.

    Das glaube ich eben nicht!

    Im Handball gibt es ja noch nicht so wirklich einen klassisches VAR! Ich bin ziemlich sicher, das es im Fußball mittlerweile deutlich weniger Fehlentscheidungen bei kardinal messbaren Entscheidungen gibt. Vielleicht mögen die Schiris sogar schlechter "ohne" funktionieren, aber das ist spätestens dann egal, wenn die Option gegeben ist. Die Probleme entstehen doch derzeit eher durch fehlerhafte Anwendung (was nur noch mehr für KI spräche!!!).

    Ich bin jedenfalls nicht so technikfeindlich oder -kritisch. Im Handall gibt es eher noch das Problem, dass die Kosten eine besseres auswerten ermöglichen. Was spräche gegen eine Torlinientechnik? Ich glaube nicht, dass das kleinere Tor das Problem ist, sondern aktuell die Kosten, aber wer weiß wie schnell sich das alles ändert! Vermutlich hängt so etwas in ein paar Jahren in jeder unterklassigen Sporthalle!

  • Sportartenübergreifend wird versucht das zu unterstützen, was von Menschen als spektakulär angesehen wird, die nie auf die Idee kommen würden z.B. die Schritte zu zählen. Das ist "Erbsenzählerei" für die Hardcore-Leute im Sport, die im Normalfall einen geringen Bruchteil der Zuschauermenge ausmachen oder ist maximal etwas für Hater. Das nicht von den Regelhütern, sondern im Zweifel sitzen "ganz oben" Leute, die vor allem vermarkten wollen und wenn dafür bei den Schritten im Zweifel nicht alles passt, dann ist maximal zu bevorzugen gegenüber einem Zurückpfeifen von Spektakel, weil da vlt. mal ein Schritt ein zu viel war. Gerade wenn man damit neue Superlative ermöglicht.

  • Ich bin relativ sicher das zuverlässige Regel elementar sind, um neue Märkte zu erobern!

    Dein Einwand bezüglich Spektakel ist aber bestimmt nicht von der Hand zu weisen!

    Es geht hier ja allerdings auch noch ausschließlich um die Schrittregel, sondern auch andere Dinge. Die schnelle Mitte hat sicherlich für Attraktivität gesorgt. Man könnte also Dinge verändern, ohne alles grundsätzlich in Frage zu stellen.

  • Sportartenübergreifend wird versucht das zu unterstützen, was von Menschen als spektakulär angesehen wird, die nie auf die Idee kommen würden z.B. die Schritte zu zählen. Das ist "Erbsenzählerei" für die Hardcore-Leute im Sport, die im Normalfall einen geringen Bruchteil der Zuschauermenge ausmachen oder ist maximal etwas für Hater. Das nicht von den Regelhütern, sondern im Zweifel sitzen "ganz oben" Leute, die vor allem vermarkten wollen und wenn dafür bei den Schritten im Zweifel nicht alles passt, dann ist maximal zu bevorzugen gegenüber einem Zurückpfeifen von Spektakel, weil da vlt. mal ein Schritt ein zu viel war. Gerade wenn man damit neue Superlative ermöglicht.

    Das Problem ist doch, dass sich die Zuschauer an das Spektakel und die nicht so genaue Regelanwendung gewöhnen und dann werden durch den Videobeweis einzelne Spielszenen haarklein auseinandergenommen und entsprechend bewertet mit Verweis auf die Regeln. Das ist doch komplett unglaubwürdig! Wie weiter oben schon geschrieben wurde, ist es willkürlich und es fällt auch immer häufiger auf, wie sich in dieser Saison zeigt. Und ich kann auch dieses "Wenn sie es sich ansehen, müssen sie es pfeifen" nicht mehr hören.

    Falls KI helfen kann, den Sport nachvollziehbarer zu machen und die Schiedsrichter zu entlasten, wäre das sehr zu begrüßen. Vielleicht wäre zunächst auch ein zusätzlicher Videoschiedsrichter denkbar? Der Videobeweis allein wirkt für mich beim Handball immer noch wie ein Fremdkörper.

  • Videobeweis mit Videoschiedsrichter ist im Grundsatz eine gute Idee. Aber die Umsetzung birgt im Einzelfall Probleme. Für eine halbwegs sichere Entscheidung braucht er eine gewisse Zeit, muss sich ggf. bestimmte Szenen mehrfach und aus verschiedenen Perspektiven ansehen. Da sind auf dem Spielfeld u.U. schon zwei weitere Tore gefallen ...

    Trotzdem sehe ich die neuen technischen Möglichkeiten unbedingt als Chance, die Schiedsrichter zu unterstützen und die Fehlerzahl merklich zu reduzieren.

    Positionen, die das Spektakel in den Mittelpunkt stellen und dafür Schiedsrichterfehler in ihrer Bedeutung marginalisieren oder sogar als notwendig erachten, kann ich nicht nachvollziehen und schon gar nicht gutheißen.

    Wenn das Streben nach einem regulären Spielergebnis keine entscheidende Bedeutung mehr hat, könnt ihr auch gleich Wrestling o.Ä. gucken ...