Die Frage ist doch vielmehr, warum er in dieser Position ist. Unabhängig von ihm: Wieso kommt man so oft auf den pauschalen Gedanken, dass ein ehemaliger Profi immer gut für so eine Rolle geeignet sein muss?
Als sportlicher Leiter sind ein gutes Netzwerk in den Handball, ein gutes Auge für Spieler, Verhandlungsgeschick, Weitblick wichtige Punkte. Nicht abschließend, aber das wäre das Profil für mich. Gerade beim Netzwerk in der Bundesliga scheint es deutlich von Vorteil zu sein, entweder selber Bundesliga gespielt zu haben oder aber sehr viel Zeit im Umfeld verbracht zu haben. Ansonsten ist das eher eine "Closed Community".
Gerade bei den "Hard Facts" Netzwerk und Auge für Spieler hat ein ehemaliger Handballprofi entsprechend eine bessere Ausgangsbasis als Otto Normalo. Dass dabei Dinge wie Weitblick und Verhandlungsgeschick bei der Jobvergabe "hintenrunter" fallen, kann ich nachvollziehen - macht es aber nicht richtig.
Welches Profil würdest du als "muster" Sportlicher Leiter dem ehemaligen Handballprofi a la Szilagyi, Vranjes, Wiegert, Witte, Bitter, Schweikardt, Matschke, Gutbrod usw. gegenüberstellen?