Einziger Kritikpunkt an Bietigheim: Catering! Sorry, man hat so viele Verkaufsstände in der Halle, öffnet aber fast keinen davon und produziert dadurch extrem lange Wartezeiten. Das sorgte bei vielen Fans für Unmut - das hat nicht zu so einem Spitzenspiel gepasst.
"Schuld" an diesem Missstand war das Bietigheimer Publikum. Dazu später mehr.
An drei aufeinander folgenden Tagen war die Arena mit über 13000 Zuschauern sehr gut besucht:
Freitag: Steelers - Ravensburg mit 4100 Zuschauern
Samstag: SGBBM - Balingen mit 4300 Zuschauern (Wieviele Kioske waren auf der Gegengerade geöffnet?)
Sonntag: Steelers - Rosenheim mit 4500 Zuschauern
Der Caterer hatte wohl Probleme um die Weihnachtszeit an drei aufeinander folgenden Tagen genügend Personal zu stellen.
Nun zum Bietigheimer Publikum: während bei den Eishockeyspielen schon frühzeitig absehbar war, dass die Arena gut besucht sein wird (gegen Rosenheim waren die Sitzplätze schon Wochen vorher ausverkauft), war dies beim Handball nicht der Fall. Die oberen Drittel der Sitzplatz-Blöcke E, F, G, und H wurde erst wenige Tage vor dem Spiel zum Verkauf freigegeben, da es noch genügend Sitzplatztickets gab. Die Stehplatzkurve J erst am Mittwoch oder Donnerstag. Der große Run auf die Tickets begann wohl erst, als das Personal schon eingeteilt war.
Beim Eishockey waren auf Nord-/Südtribüne jeweils 3 Kioske geöffnet, dazu noch jeweils Bierstände in den Kurven. Beim nächsten Derby - hoffentlich in Liga 1 - wird es hoffentlich besser klappen.