Beiträge von BHC06-JST

    Wäre nicht Finn Schroven aus Dormagen die logische Variante gewesen? Der hat sogar Erfahrung in der 1. Liga aus seiner Gummersbach-Zeit. Oder ist die im Dezember 2023 geschlossene Kooperation beendet? Hab nix gelesen.

    War auch die erste Idee. Dormagen kann ihn halt nicht entbehren.

    Hat der BHC einfach nur einen Linkshänder gesucht ?

    Die ehrliche Antwort wäre wahrscheinlich: ja.

    15 von 18 Clubs der Handballbundesliga verfügten über größere Arenen als der VfL. Nur GWD Minden und der ThSV Eisenach spielten in kleineren Hallen.

    Stimmt ja so auch nur halb, die Uni-Halle ist unzweifelhaft kleiner als die Schwalbe-Arena. Wir wären froh, wenn wir so etwas hier stehen hätten, so unterschiedlich können Perspektiven sein. Falls ihr die irgendwann nicht mehr braucht… :hi:

    Halte ich für fraglich. Der sitzt ja nicht täglich beim Training oder schaut andere Spiele. Der möchte nur den HSV Gräfrath ausstechen.

    Mein Punkt war nur der, dass ich glaube, dass der Aufstiegskampf nicht die zwingende Erwartungshaltung von oben war und dementsprechend auch nicht der unmittelbare Grund für das Ende von Reckenthäler.

    Das reicht als Motivation, um als "maßgeblicher Geldgeber" eines Vereins zu fungieren? Ok. :/:rolleyes:

    Es ist sicher nicht die alleinige Motivation, aber es wäre auch realitätsfern, zu denken, dass das gar keine Rolle spielt.

    Warum bist du bei 6 Minuspunkten, mehreren knappen Spielen gegen Mittelmaßgegner/Abstiegskandidaten und noch 3 Top4-Gegner in den letzten 4 Vorrundenspielen der Meinung, dass man um den Aufstieg spielt? "Deine" Tabelle täuscht eben etwas. Und mit etwas Pech könnte man auch 4-6 Minuspunkte mehr haben. Man hat bisher eine Top4-Mannschaft gespielt und kassierte eine Klatsche.

    Was soll ein anderer Trainer jetzt hier reißen? Offensichtlich hat man eine Mittelmaßmannschaft.

    Horst, du kannst doch lesen? Da steht doch, dass man eben nicht ganz oben dabei ist. Ich glaube aber nicht, dass der Tabellenplatz an sich der Grund für den Rauswurf war. Der ist in Ordnung. Die Leistungen stimmten aber des Öfteren nicht, wie du ja treffend festgestellt hast. Hätte man die Spiele nicht mit +1 gewonnen, sondern mit +5 aufwärts, wäre der Eindruck ein anderer, die Platzierung aber dieselbe.

    Der ist aber nicht tief im Frauenhandball drin, das lässt er seine Verantwortlichen machen.

    Für eine halbwegs realistische Betrachtung der Rahmenbedingungen wird es aber reichen.

    In den nächsten 5 Spielen spielt man gegen die komplette Top4. Und nur Berlin ist Rückrunde. Man hat gegen den 1., 3. und 4. noch nicht gespielt. Neben den Punktverlusten hatte man mehrfach Glück mit knappen Siegen. Hier auf Relegation zu hoffen, ist eher fragwürdig.

    Bitte den ganzen Absatz lesen und verstehen. Alter Sack hat es so dargestellt, als hätte man Reckenthäler rausgeschmissen, weil man nicht unmittelbar um den Aufstieg spielt. Ich bin der Meinung, sie wäre noch im Amt, wenn die Tabellensituation die gleiche, das Auftreten in den letzten Spielen aber ein besseres gewesen wäre. In Liga 2 kann man einen Aufstieg nicht planen, dafür ist die Konkurrenz dann doch zu gut. Das weiß auch Kölker, der vieles ist, aber sicher nicht doof.

    "Maßgeblicher Geldgeber" kann im Frauenhandball bedeuten "zahlt dreiviertel des Deckels"

    Maßgeblicher Geldgeber heißt, dass ohne Kölker die Damen-Profi-Abteilung beim BHC nicht existieren würde, das ist relativ einfach. Ich glaube nicht, dass die reine Tabellenposition das Problem war, man hat nur vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Die Formkurve zeigt aber stark nach unten und die letzten Auftritte waren einfach nicht gut, unter anderem gegen Gräfrath (schöner Derbysieg für den HSV :)) und beim Vereinsevent in der Klingenhalle. Wenn dazu dann klar ist, dass Reckenthäler am Ende der Saison sowieso aufhört…

    Die BHC-Mädels dürften auch davon profitieren, dass Kölker vor 11 Jahren in Solingen enttäuscht wurde. Also Liga 1 sollte schon zeitnah drin sein, allein um den Nachbarinnen den Stinkefinger zu zeigen (aus Sicht des Mäzen)

    Das ist jetzt aber wirklich nichts Neues (okay, zumindest hier in der Stadt nicht). ;)

    Ich verstehe deinen Vorwurf, aber der muss doch wenn überhaupt ans Bundesland Berlin oder den Handball Verband Berlin gehen.

    Wie die Handballvereine der Region ihre Talente finden, fördern und fordern
    Mit einem einzigartigen Nachwuchskonzept bestimmen die Füchse Berlin und der VfL Potsdam den Handball in der Region. Aber wie finden sie ihre Talente? Und was…
    www.rbb24.de

    „Auch ein Blick auf die Auswahlteams des Handball-Verbands Berlin (HVB) zeigt, dass diese den Teams der Füchse-Jugend häufig personell sehr ähnlich sind. Von den 54 Talenten, die aktuell in den vier männlichen HVB-Teams der Jahrgänge 2007 bis 2010 spielen, sind 42 bei den Füchsen. Auch strukturell und bei den Trainern gibt es Synergien, die mit für eine Monopolstellung des Vereins im Berliner Handball sorgen.“ Außerdem läuft z.B. das SLZB bei JtfO konsequent in HV Berlin-Kleidung durch die Gegend (was sie eigentlich gar nicht dürften, aber anderes Thema). So ein paar klitzekleine Verbindungen dürfte es da zwischen Füchsen und HVB schon geben.

    NRW hat noch x-mal mehr Einwohner als Berlin und Ballungsräume, die viel größer sind und da arbeitet auch keiner für den anderen.

    Berlin und Potsdam arbeiten zusammen und haben daher in Sachen Profi-Handball doch überhaupt keine Konkurrenz. Auf einer Fläche, die vielleicht ein bisschen größer ist als Berlin und Speckgürtel, sind hier mit dem BHC, Gummersbach, Hagen, Dormagen, Essen und im Moment sogar noch Krefeld zwei Erst- und vier Zweitligisten. Das finde ich schwerlich vergleichbar.

    Man könnte auch über die Namen der Spieler gehen,aber da entsteht doch wieder die gleiche "Schein Debatte"

    Ich finde das keine Scheindebatte. Um mal ein BHC-Beispiel zu machen: Soeren Servos kam über Opladen und Dormagen in der A-Jugend zu uns. Das kann keiner ernsthaft als Eigengewächs bezeichnen. Ein Lukas Becher dagegen kommt aus Solingen, hat hier C-, B- und A-Jugend gespielt. Das ist für mich ein Eigengewächs. Die Möglichkeiten von Vereinen, die mit Spielern aus der Region arbeiten (müssen), sind einfach andere als bei Vereinen wie den Füchsen, die teilweise schon in der C-Jugend deutschlandweit, sagen wir, „die Augen offenhalten“. ;) Daran ist nichts schlimm und es ändert auch an der Richtigkeit dieser Aussage

    Ich postulieren: auf deutscher Vereinsebene hat in den letzten 20 Jahren kein Verein mehr Geld und Energie erfolgreich in die Jugendarbeit investiert.

    Bob Hanning hat vielleicht ganz ein bisschen damit zu tun.

    nichts. Differenzieren darf man aber schon noch.

    1) RolfBe schrieb ja auch "erfolgreichster" und nicht bester :hi:

    2) Zur These dass man manche Jungs erst mit 15-17 nach Berlin gelockt hat und gar nicht den Löwen Anteil der Ausbildung geleistet hat: 100%ig ist das so.

    War ja mit den DDR Leistungszentren ähnlich, Ich sehe darin erstmal nichts schlechtes.

    Zu 1) Deswegen habe ich auch differenziert, denn es klang schon so, als würde er das damit andeuten wollen. :hi:

    Zu 2). Ist es auch nicht. Man muss nur der Wahrheit zuliebe aufpassen, dass die eigene Kommunikation nicht manchmal das Gegenteil impliziert.

    Die Stimmung dürfte wohl mittlerweile selbst weltweit einzigartig sein

    Nix in Deutschland ist ein Vergleich zum Balkan, auch Eisenach nicht. Ansonsten ist es doch schön für Eisenach, dass Geld dafür da ist oder man das zumindest glaubt, hier ist beides nicht der Fall. Solingen und Wuppertal haben wahrscheinlich jeweils alleine so viele Schulden wie alle Kommunen in Thüringen zusammen. Stellt sich die Frage, wer eigentlich von wem abgehängt ist…

    14 Meistertitel mit A- und B-Jugend

    Das hängt aber auch davon ab, welcher Verein - aus welchen Gründen auch immer - die Möglichkeiten und Strukturen hat, sich spätestens Ende der B-Jugend deutschlandweit die besten Talente zusammenzusuchen. Auch das muss erstmal gekonnt sein und bringt noch nicht automatisch Meisterschaften, zumal Hanning an den angesprochenen „Strukturen“ auch seinen Anteil haben wird. Erfolgreich, ja, aber ich weiß nicht, ob ich ihn auch als besten Nachwuchstrainer bezeichnen würde.

    Ich habe mir die Szenen gerade noch einmal angeschaut. Bei beiden Szenen fühlt es sich in der normalen Geschwindigkeit richtig an Schritte abzupfeifen, mehr können die Schiedsrichter auch nicht sehen. Da sind wir uns glaube ich einig. Nach mehrmaligem anschauen ist das erste Tor tatsächlich sehr knapp 4 Schritte und beim zweiten Tor sind es klar Schritte. Durch die knappe Entscheidung beim ersten Tor hätte ich mich über das gegebene Tor nicht beschwert.

    Es ist schon auffällig, dass nach jedem knappen Spiel hier über die Schiedsrichter diskutiert wird. Ich kann das manchmal verstehen aber nicht wenn es ein Team in 3 Minuten selbstverschuldet 3 Tore verspielt.

    Noch ein Wort zu Christian Prokop...GWD ist zwar nicht der attraktivste Gegner aber dafür einer den Hannover diese Saison nicht schlagen konnte.

    Torschiedsrichter zeigt Tor, merkt dann, oh ne, war gar keins, vergisst den eindeutig fälligen Freiwurf und zeigt einfach Tor ab. Das kann beim besten Willen nicht sein.

    Wenn man das ultimative Hölle Nord-Feeling haben will, muss.man gegen Kiel, SCM oder die Hühnerdiebe Karten ergattern.

    Der BHC ist da dem durchschnittlichen Flensburger vllt etwas egaler.

    Das Spiel war nach 10 Minuten auch einfach zu euren Gunsten entschieden, das trägt jetzt nicht zu einem Hexenkessel bei. Das passiert uns in der 1. Liga halt eher selten, deswegen ist das für uns ungewohnt. :lol:

    Neben den Langzeitverletzten gleich mehrere Spieler, die eigentlich nicht spielfähig (krank, Antibiotika) etc auf der Platte standen.
    Dafür ne achtbare Leistung, weniger Gegentore als im Hinspiel. Ich hab es mir schlimmer vorgestellt.

    Bei 10:3 und 32:20 sah es echt etwas übel aus, aber gut, dass es nur -7 geworden sind. Natürlich ein Stück weit auch dank Flensburger Hilfe. Den Nachwuchsmannschaften viel Erfolg und vor allem Spaß in Schweden.