Okay, danke! Und inwieweit muss ich mich als SR da noch drum kümmern?
Beiträge von Neue Suppe 2000 und 11
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Noch eine kleine Frage. Ich weiß nicht, ob viele Trainer das so machen, aber die beiden Trainer meiner Mannschaft machen während dem Spiel die Verteilung so, dass einer Angriff und einer Abwehr macht.
Dabei ist es so, dass beide gerne mal gleichzeitig stehen.
Gestern kam ein SR zu ihnen und sagte "Ich weiß, ihr seid sehr mitteilungsfreudig, aber es steht bitte immer nur einer von Euch".
Nun, ich weiß ja nicht, aber welchen SR interessiert das? Ob einer oder beide stehen? In den Bundesligen und auch unteren Herrenmannschaften steht bei wichtigen Treffern o.Ä. doch die gesamte Bank inkl. Spielern?
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Ja, ich pfeife für meinen Heimatverein. Momentan ausschließlich.
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P.S. Werder Bremen ist bis hoch zur C jugend nicht wirklich für herausragende jugendteanms bekannt
Der VfL Oldenburg aber

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Ich weiß ja nicht wo Du her kommst, solche Zustände kenne ich in der Massivität nicht.
Ich kenne die doch auch nicht. Bisher war Handball alles aber nicht so. Und mal ein oder zwei Eltern die Ärger machen ok, aber dieses Ausmaß vom Wochenende war mir unbekannt.
Ich komme aus dem Raum Bremen, und wenn man dort gegen eine weibliche E Jugend zu Gast ist und als Verein, dessen Damen in der Bundesliga spielen, gegen einen im Vergleich No-Name Verein verliert, ist der Frust wohl entsprechend hoch.
ZitatD.h. es muss mind. ein Ordner anwesend und als Verantwortlicher im Spielbericht stehen.
Wir haben da immer 0 stehen. Wird sich nach diesem Wochenende aber wohl ändern, da wird unser Vorsitzender ab sofort immer dabei sein.
Ab diesem Wochenende.
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Guten Abend,
ich muss was erzählen. Denn es belastet mich leider doch ziemlich.Am letzten Wochenende habe ich drei Spiele geleitet, zwei E Jugend, eins D Jugend.
Im D Jugend Spiel "ging" es noch. Auf der Tribüne saßen Eltern die ihren Kindern Mut gemacht haben einfach mal in den Hals des Gegners zu greifen. Nach einem von mir gegebenem 7-m und (hier: wirklich netterweise) nur gelber Karte in der 5. Spielminute zeige ich wegen offenbar mangelndem Verständnis kurz an das die Abwehrspielerin an den Hals gegangen ist und darauf ertönte aus der Zuschauertribüne lauthals "Macht weiter so, die sollen nicht so heulen!". Das als Sinnbild dieses Spiels. Die Eltern ermunterten die Spielerinnen leider zu immer mehr Fouls und ich habe die Progression leider nicht anständig auf die Kette bekommen, zwar relativ früh mit gelben Karten angefangen, da das Spiel sehr körperlich war, aber viel zu spät auf 2 Minuten hochgegangen (erst 5 Minuten vor Schluss).
Höhepunkt war dann als eine Mutter von der Tribüne geschrien hat ich solle mal die Gegner bestrafen, weil sie ihr Kind verletzt hätten (es war ein unglücklicher Zusammenstoß im Kampf um den Ball am Torraum). Der gegnerische Trainer schrie dann zurück sie brauche sich nicht wundern, sie fordert ja schließlich die ganze Zeit unfaire Fouls. Ich habe zudem mit einem sehr zurückhaltenden Partner gepfiffen, ich musste praktisch das Spiel alleine leiten. Es war kompliziert, weil die Z/S auch neu waren und dementsprechend mal gepennt haben (Tor vergessen, bei Time-out nicht die Zeit angehalten,...).
Ich kann die Gefühle schwer beschreiben, die ich zu dem Zeitpunkt schon hatte. Ich war schon verunsichert.Die E Jugend Spiele haben aber noch einen drauf gegeben. Im ersten Spiel trat eine praktisch völlig unterlegene Heimmannschaft gegen eine klar favorisierte Gastmannschaft an. Die Gastspielerinnen hatten vielleicht tatsächlich ein wenig Pech mit meiner Unerfahrenheit, in dieser war ich mit manchen Vorkommnissen einfach überfordert. Ich habe aber mit einem anderen Kollegen gepfiffen als oben und bei diesem Partner wusste ich auch er gibt mir Rückenhalt für das was ich tue (so wie ich ihm). Häufig warfen sich die Gäste zu Boden, nach dem sie gefoult wurden. Ich sprach mit den foulenden Spielern, ermahnte sie eindringlich und weiter ging es. Doch von der Tribüne kamen immer wieder und immer mehr unqualifizierte Zwischenrufe. Jedes Foul mehr Elternteile, es war an Lautstärke nicht auszuhalten. Du als Schiedsrichter machst dir dann auch schon während dem Spiel Vorwürfe. Es fielen auch Worte - eigentlich möchte ich sie selbst nicht wiedergeben - wie "W**xer, H****sohn oder B*stard. Ich wollte den Part eigentlich weglassen, aber ich denke es ist wichtig um zu verstehen wie ich mich dabei fühlte. Ich hörte das nämlich alles. Die Heimzuschauer stiegen natürlich mit ein, bis zur Halbzeitpause wurde es unerträglich. Ich bin dann auch nicht auf der Platte geblieben sondern mit meinem Partner in die Kabine gegangen.
Als wir danach wieder drauf kamen, hatten wir das Glück eine sehr erfahrene und nette Sekretärin zu haben. Sie ging (aus wenn es nicht 100%ig ihr Aufgabenbereich ist) zu den Gasteltern und bittete eindringlich um Zurückhaltung. Hat zwar einigermaßen geklappt, jedoch war die Gasttrainerin maximal unentspannt. Sie entwickelte in der ersten Halbzeit offenbar schon eine Hasskappe gegen mich und meinen Kollegen. Nach Wiederanpfiff schrie sie uns regelrecht die Ohren voll. Immer hörte ich ein "Kreis", "Freiwurf", einen "Penalty" oder sonstwas. Dann gab es sogar irgendwann einen Penalty, leider nur für die Heimmannschaft. Die Spielerin prellte an, machte drei Schritte und warf. Tor. Mit dem Tor kurz vor Schluss war das Spiel übrigens gedreht, die Haushohen Favoriten lagen nun mit 16-15 (oder so ähnlich) hinten. Die Trainerin polterte los, die Spielerin hätte nicht prellen dürfen (darf sie, ich habe mir einen Abend vorher extra alle Richtlinien für die E Jugend nochmal durchgelesen). Eigentlich wollte ich sie ignorieren, doch sie hörte einfach nicht auf. Ich gebe ihr also gelb (es reichte!). Sie wollte zwar weiterdiskutieren, war danach aber für den Rest des Spiels still.
Wer aber natürlich nicht? Die Eltern. Nach der gelben Karte ging es nämlich ab, es ging weiter mit den Beleidigungen. Sowas wie Schw*chtel, was mich persönlich besonders trifft, ist auch gefallen. Ich brachte das Spiel unter tösendem Lärm (schlussendlich für die Heimmannschaft, die trotz Unterlegenheit gewann) zu Ende und war eigentlich schon fertig.Ich nahm mir vor, dass zweite Spiel besser zu machen. Es war an und für sich entspannter, kochte dann an einer Situation allerdings hoch. Der Nr. 11 der Gäste habe ich zwei Mal schon mündlich erklärt, er soll aufhören, von hinten noch zu schubsen oder am Trikot zu ziehen, wenn der Gegner im Wurf ist. Und das auch erst, nachdem er das bereits zwei Mal gemacht hat. Bei der zweiten Ermahnung sage ich ihm dann außerdem, es ist auch die letzte Ermahnung. Irgendwie muss er es ja mal verstehen. Und ich kann auch nicht billigend in Kauf nehmen das andere vielleicht verletzt werden. Dann die Situation direkt neben der Gästebank. Nr. 11 im Zweikampf, Gegenspieler schon vorbei, praktisch frei durch (niemand mehr in Reichweite). Nr. 11 lässt aber das Trikot nicht los und reißt einmal dran, der Gegenspieler fällt hin und stößt sich das Knie. Ich halte die Zeit an und gebe ihm dann die zwei Minuten. Die Eltern brechen wieder aus und schreien nur noch rum, oben genannte Begriffe fallen erneut. Der Gästetrainer reklamiert schreiend sofort, ich solle wohl erstmal mit einer gelben Karte anfangen. Ich versuche ein ruhiges Gespräch zu beginnen, erkläre ihm (ich versuche es zumindest) das ich die Nr. 11 bereits zwei mal ermahnte, aber er verwies lautstark auf die gelbe Karte und zwei Minuten seien völlig übertrieben. Ich hab dann gesagt (ich persönlich war auch einfach genervt von der Situation), ich will nichts mehr von ihm hören. Dann dreht er sich um und sagt "Man kann ja aber wohl erstmal gelb geben". Gebe ihm 2 Minuten" und sage nochmals, ich will nichts mehr hören. Hab ich dann auch nicht mehr.
Ich persönlich grüble immer wieder über dieses Wochenende: was habe ich richtig gemacht, was falsch? Hätte ich anders handeln können, oder gar müssen? Außerdem nimmt es mich einfach mit, wie die Eltern (auch in ihrer Vorbildfunktion) sich Benehmen. Ich bin einfach kaputt und fühle mich leer, ich weiß nicht so recht wohin mit mir.
Liebe Grüße
Neue Suppe 2000 und 11 -
Danke Euch!
Dann noch eine Frage:
In den Regeln steht, dass der Mannschaftsverantwortliche mit Zeitnehmer/Sekretär sprechen darf (vgl. 4:2).
Am Wochenende hatte ich allerdings ein Spiel, in dem der MV von einer Mannschaft immer und immer wieder zu Z/S ging und mit ihnen über meine SRentscheidungen gesprochen hat. Das muss doch in meinen Augen unsportliches Verhalten sein...?
Ich finde allerdings keinen Regelbezug.
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Moin, hab heute unseren 1. Herren zugeschaut. Da war ein Spielertrainer bei der Gastmannschaft, der von Anfang an nur Kommentare abgegeben hat. Und ja, die Schiris waren echt nicht die Besten, aber es war ein Beobachter da und die waren wohl sehr nervös (ja sollte nicht sein). Ich muss gestehen, ich habe mich auch ein wenig über die SRleistung beschwert.
Zurück zum Spielertrainer. Unabhängig davon, dass er die ganze Zeit schon ziemlich unqualifiziert merkwürdige Kommentare gibt (beschwert sich wenn der Schiri seiner Mannschaft 7-m-Wurf und dem Gegner 2 Minuten drückt; worüber er sich beschwer weiß ich nicht). Gibt er irgendwann den Satz "Was ist das hier für ein Saustall!?" in Richtung der SR von sich. Wie wertet ihr das? Ich hab tatsächlich keine wirkliche Antwort darauf. Ist das wirklich eine Beleidigung? Spielt da die Tatsache das er schon 40 Minuten vorher im Spiel rumgebölkt, reklamiert und gemeckert hat rein?
Liebe Grüße und schönen Abend noch
Neue Suppe 2000 und 11PS: Was passiert eigentlich wenn auf der Bank nur ein MV A ist und es ansonsten keine Trainer gibt und eben dieser MV A eine Disqualifkation erhält? Muss ein Spieler sich dann auch als Offizieller nachtrage lassen? Oder (z.B. in den Jugendligen) ein Elternteil?
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Moin beisammen,
ich hab da mal ein paar Fragen.
Ich spiele als Linkshänder (logischerweise) auf Rechtsaußen. Seit dieser Saison in der B Jugend Landesliga. An sich würde ich mal behaupten bin ich im Angriff auch gar nicht so unfassbar schlecht. Aber in meinem letzten Spiel z.B. habe ich 2/2 Würfe direkt dem TW in die Hände gespielt.
Mein Problem ist häufig, dass ich total hektisch werfe und gar nicht abwarte. Und egal wie stark ich versuche es mir zu merken, irgendwie ist es sobald der Pass vom Rückraum kommt weg und ich werfe blind irgendwo hin.
Ich kann ich die Bälle auch total akkurat in den Winkel zimmern, aus den schlechesten Winkeln. Aber ich scheitere immer am Torwart.
Außerdem würde ich gerne an meiner Sprungkraft arbeiten. Ich merke, dass auf die Länge eines Spiels gesehen meine Sprungkraft deutlich nachlässt. Anfangs lande ich gefühlt beim 7m, am Ende bin ich froh wenn ich den Boden verlasse.
Genauso übrigens mit meinem Anlauf. Ich warte meist auf den Ball und laufe erst los, sobald ich den Ball habe. Und das meist, weil ich über den Ball vom Rückraum viel zu überrascht bin. Und dann laufe ich teilweise auch nicht mehr weiter, weil der gegnerische Außen schon wieder zuschieben konnte.
Über Tipps, auf die ich im Training achten könnte. Dinge, die mir im Spiel helfen könnten. Und Übungen, die ich zu Hause machen könnte, freue ich mich total.
Danke!
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Alles was im Spielverlauf an unregelmäßigen Dingen auftritt, das nicht auftreten sollte, gehört in den Spielbericht. Und alles, was nicht regelgerecht das Spiel beeinflusst.
Bei einem Spiel letzte Woche (wJD) wollte ein Trainer unbedingt im Spielbericht vermerkt haben, dass seine Spielerin verletzt wurde und deswegen nicht weiterspielen konnte.
Sowas also auch?
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Danke für Eure zahlreichen Antworten!
Ich denke ich kann mir jetzt regeltechnisch ein gutes Bild davon machen.Vielen Dank!
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Moin,
wie schonmal erwähnt spiele ich auch selber Handball. Mein Trainer hat die geniale Idee gehabt, einen Monat lang wöchentlich im Training gegen ältere Jungs zu spielen, die (soweit ich weiß) zwei Ligen über uns spielen (Regionalliga).Da wir die letzten Wochen verletzungsbedingt Probleme hatten (fängt ja gut an), musste ich stets positionsUNgetreu spielen. Bedeutet für mich: Rückraum Rechts. Und das war für mich jetzt mehrere Male ein leichter Ausflug in die Hölle.
Denn immer wenn ich im Angriff auf die Lücke stoße, kommt der selbe Spieler und umklammert mich nicht nur, sondern schlägt mir auf die Hand bzw. meist so auf den Brustbereich. Manchmal sogar, wenn ich den Ball schon längst abgespielt hab.
Ab und zu kratzt er dann auch an den Armen. Davon hab ich jetzt zwei schöne Schürfwunden an den Unterarmen.Ich frage mich (u.a., weil das unnormal weh tut) ob das einfach nur "mein Empfinden" ist und in den höheren Ligen eben so dazu gehört oder ob das tatsächlich eine Regelwidrigkeit ist (meiner Meinung nach letzteres, wenn ich den Ball habe progressiv, ohne Ball sofort 2 Minuten).
Interessiert mich, was Ihr sagt.Liebe Grüße
Neue Suppe 2000 und 11
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Mir ist gerade aufgefallen, dass ich den Thread "Frage bzgl. Kopftreffer" genannt habe. Da war mein Kopf gestern morgen noch nicht ganz wach... xD
Das ist tatsächlich eine der Situationen bei denen der sofort kommen kann. Der Schiedsrichter zählt mit und kann die Pfeife schon hochheben. Das ist ja "mit Ansage".
Verstehe, was Ihr meint. Sobald die SR sehen, dass der fünfte Pass überhaupt gespielt wird, sollte abgepfiffen werden.
Wie es wohl richtig gewesen wäre, haben ja schon mehrere geschrieben. Ich habe eine Idee, wie die Vorgehensweise der Schiedsrichter zustande gekommen sein könnte:
Möglicherweise waren sie der Meinung, dass sie das Foul am Angreifer ahnden müssten (also nicht nur mit der persönlichen Strafe, sondern auch mit einem Freiwurf für den Angreifer), weil sie das passive Spiel noch nicht gepfiffen hatten, als das Foul passierte.
Allerdings wundert mich der Freiwurf dann trotzdem, weil der hereinspringende Außen, der hart abgeräumt wird und der Ball, der trotzdem ins Tor kullert (vielleicht auch, weil dann der Pfiff gekommen war und der Torwart die Arbeit eingestellt hatte?), ja doch eher nach Siebenmeter klingt. Oder war ein Freiwurf für das Foul vertretbar?
Jetzt, wo Du das so schreibst. Wird die Situation noch verwirrender.
Stimmt, eigentlich wäre ein 7-m-Wurf das einzig sinnvolle gewesen. Vor allem in Bezug darauf, dass der Außen eine klare Torchance hatte, nur wurde er dann abgeräumt. Da der Ball trotzdem reinging, müsste nach der Logik der SR (kein Passives Spiel zu pfeifen) das Tor aber gegeben werden (siehe Regel 14:2: "Wenn der Angreifer trotz regelwidrigen Eingreifens der Abwehrspieler ein Tor erzielt, darf nicht auf 7-m-Wurf entschieden werden").
Vermutlich waren sich die SR auch nicht 100%ig sicher.
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Es gab den Pfiff ja gar nicht, wenn ich‘s richtig verstanden hab.
Wie lange braucht man denn, um nach dem 5. Pass zu pfeifen? Der Außen läuft an, springt hoch, kriegt den Stoß - und sie haben immer noch nicht gepfiffen?
Nicht nachvollziehbar, ohne es zu sehen.Naja, der Rückraum passt zum Außen, der schon anläuft und dann braucht er nur noch ein Schritt, ist oben und wird sofort in den Rücken geschubst.
Das dauert maximal 2 Sekunden, eher 1
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Moin zusammen,
ich hab mir gestern ein Spiel unserer 1. Herren (JS) gegen AB angeschaut, und da war eine Situation bei, bei der ich regeltechnisch Nachhilfe brauche. Und zwar folgendes:
Die Schiedsrichter zeigen Passives Spiel für JS im Angriff an. JS 7 hat nach vier Pässen den Ball und sieht das Außen JS 2 komplett frei steht und passt zu diesem. Das ist natürlich der fünfte Pass. Noch bevor die Schiedsrichter pfeifen können läuft JS 2 aber an und kriegt in der Luft einen so heftigen Schubser von AB 13, dass er seine gesamte Körperkontrolle verliert und Richtung Torpfosten "fliegt". JS 2 verliert den Ball unterwegs aber wie auch immer kullert er trotzdem ins Tor.
Danach geben die Schiedsrichter Time-out und sprechen sich kurz ab. AB 13 kriegt dann eine Disqualifikation ohne Bericht (wäre hier sogar mit Bericht vertretbar gewesen?), dass Tor wird allerdings (regeltechnisch ja richtig) nicht gezählt. Trotzdem geht es weiter mit Freiwurf für JS. Wieso? Eigentlich müsste doch AB Freiwurf kriegen, weil die fünf Pässe gespielt waren, oder übersehe ich etwas?
LG
Neue Suppe 2000 und 11 -
Ich empfinde das Tempo als zu gering für Rot. Sie hat noch gar nicht richtig Tempo aufgenommen und ist vor dem Fallen schon halb abgestoppt.
Das ist auch nicht zwingend notwendig. Dafür Regel 8:5a: "der tatsächliche Verlust der Körperkontrolle im Lauf oder Sprung oder während einer Wurfaktion"
Dafür gibt es rot.
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Oh, böser Fehler! Ich kenne auch einen Schiedsrichter, der in der 2. Halbzeit keine Gelben Karten mehr verteilt. Hat er vor 40 Jahren von seinem damaligen Lehrwart so vermittelt bekommen. Hat nur absolut nichts mit den Regeln zu tun. Aber das wurde hier ja schon klargestellt.
Als ich letzten Sonntag ein Spiel mit einem mir bis dato völlig fremden Schiri gepfiffen habe, hat er in der 35' Minute auch einem Spieler gelb gezeigt. Ich war da erstmal überrascht, weil überall wo ich hinkomme sagten alle, dass in der 2. HZ bloß keine gelben Karten verteilt werden dürfen. Dabei habe ich öfters auch am Anfang der zweiten Halbzeit noch Situationen, bei denen ich denke, da hätte ich gut gelb geben können, aber 2 Minuten wären zu viel des Guten.
Die Kriterien für Treffer mit dem Ball gegen den Kopf des Torwarts sind:- Die Regel ist nur in freien Spielsituation anzuwenden, d. h., wenn sich zwischen dem Werfer und dem Torwart kein Verteidiger befindet.
- Der erste Kontakt mit dem Ball muss am Kopf erfolgen und der Ball ändert seine Richtung
- Die Regel greift nicht:
a) wenn der Ball den Kopf des Torwarts erst trifft, nachdem er zuvor einen anderen Körperteil des Torwarts getroffen hat.
b) wenn der Torwart seinen Kopf Richtung Ball bewegt.
In der Situation die wir erlebt haben, hat alles zugetroffen. Im Gegenstoß ein frei einspringender Außen, wirft an die linke Gesichtshälfte unseres Torwarts.
Ich habe überraschenderweise den Text im IHF Regelwerk nicht gefunden.
Bei uns im SR-Kader-Lehrgang wurde klar gesagt, dass sich an der Regelauslegung der IHF nichts geändert hat.
Es muss ein klarer Kopftreffer vorliegen, ein Streifschuss reicht nicht. Man soll daher das Augenmerk darauf legen, ob sich die Flugrichtung des Balles merklich verändert.
Habe dazu auch bei mehreren Quellen bei der Ankündigung der Regeländerungen diesen Passus gelesen, der diese Auslegung bestätigt (u.a. http://www.handballreferee.at, http://www.handball.ch, http://www.hvnb-online.de). Eine weitere Änderung oder nachträgliche Anpassung ist mir nicht bekannt.Bei unserem Torwart ist es halt so, dass er außerdem Hörgeräte hat. Außerdem war es nicht mal wirklich ein "Streifschuss". Der Ball hat schon auch sein Auge getroffen. Weil er sich aber "weggedreht" hat konnte der Ball weiter ins Tor fliegen, während er dan zu Boden gegangen ist.
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Wie ging das Spiel denn tatsächlich weiter? Wurde das Tor gezählt, das Time-out durchgeführt und dann Spielfortsetzung mit Anwurf?
Er hat das Tor gegeben. Dann hat unser Trainer und das Kampfgericht ihn darauf aufmerksam gemacht, dass wir Team-Time-out genommen haben und dann hat er gesagt, dass es ihm leid täte, und dann haben wir das TTO bekommen und anschließend ging es mit Anwurf für uns weiter.
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Also... Du bist mir ja einer.^^ Wir haben Schiedsrichtermangel in Deutschland. Immerhin hat sich jemand bereiterklärt zu pfeifen.
Da hast du natürlich Recht.
Wenn er den direkten Kopftreffer gegen den Torwart sicher gesehen hätte, hätte es bestimmt auch 2 Minuten gegeben.
Kann sein, aber ich bin mir da nicht so sicher. Eigentlich muss er das richtig gut gesehen haben können...
Die grüne Karte... erstmal erinnere ich mich, dass da erst letzte Woche was war.^^ Ich bin, anders als viele hier, auch nicht der Regelfreak. Wäre persönlich aber im Spiel auch zurückgegangen bis zum Pfiff des Kampfgerichtes.
Ja... gestern war da noch sehr viel Emotion drin. Heute nehme ich dem SR die Sache auch nur noch 10% so übel wie gestern. Aber die Time-out Geschichten ziehen sich bei mir irgendwie

Es gibt keine gelbe Karte in der zweiten Halbzeit. Also auch nicht für den ggf. verspäteten Wechsel des Torwartes. Was aber hätten 2 Minuten oder eine gelbe Karte zu dem Zeitpunkt geändert?
Naja, bei 19-20 und noch einer Minute auf der Uhr hätte eine Überzahl schon was her gemacht.
Ja, das eine oder andere hätten 2 Schiedsrichter - VIELLEICHT - besser gemacht. Das gilt aber fast nur für eingespielte Gespanne. Ich habe heute bei einem Jugendtunier E Jugend 3 Spiele gepfiffen. Beim dritten Spiel kam ein zweiter Schiedsrichter dazu. Wir waren echt grottig, als Gespann.^^ E Jugend, erstes Saisonspiel, ich war ziemlich großzügig.
Hab heute mit jemandem zusammen männl. D Jugend gepfiffen, mit dem ich vorher noch nie gepfiffen habe. Aber das hat echt Laune gemacht (abgesehen davon, dass das Spiel auch einfach klasse war), wir haben uns richtig gut verstanden.
Gibt nach 30 Sekunden 2 Minuten für einen Schubser von der Seite. Erstes Saisonspiel der ehemaligen Minis.^^
Also der Spieler wird jetzt nicht mehr so schnell schubsen... Nein im Ernst, das wäre ein Grund weshalb ich keine E Jugend pfeifen mag. Es ist erstmal das pure Chaos, dann spielen die Kinder kreuz und quer und die verstehen die Regeln alle fast noch gar nicht (was ihnen ja nicht übel zu nehmen ist) und ich muss alles erklären. Dafür bin ich einfach nicht der Typ.
Aber alles in allem... war ich gestern etwas zu übermotiviert.
Danke für deine Antwort

LG