Beiträge von Benson

    die Frau kann auch nicht genug kriegen. Mit 44 noch Bustouren bis Freiburg und Rostock. Alles Gute. Spielt da nicht ne Tochter auch schon im höheren Leistungsbereich?

    Ich finde es nicht mehr so bewundernswert, sondern eher bedenklich. Was treibt Jakubisova an? Ist es fehlgeleiteter Ehrgeiz? Oder sind es finanzielle Zwänge? Sie hat doch in ihrer Karierre bereits alles erreicht. Ab jetzt kann sie eigentlich nur noch verlieren, nicht mehr gewinnen.

    Und auch Jugendliche unterliegen dem Mindestlohn, wie zuletzt überall gerade wieder im Hinblick auf Schüler, die Ferienjobs annehmen wollen, vermeldet wurde.

    Wenn sie keinen Vertrag haben, gibt es auch kein Dokument, dass eine Vergütung regelt? Zwickau hat ja auch keine Spielbetriebs-GmbH. Reuter muss einfach nur Mitglied im gemeinnützigen BSV Sachsen Zwickau e.V. sein und schon kann sie Bundesliga spielen. (Vorrausgesetzt, sie hat die nötige medizinische Unbedenklichkeitserklärung.)

    Ich finde die Aufstellung wirft keine Fragen auf. Es ist eigentlich zu früh in der Saison für eine Nominierung, deshalb kann man auch schwierig Experimente starten. Die WM-Heldinnen brauchen eine entsprechende Würdigung. Und die Kreisläuferposition ist eine der größten Baustellen. Petzold nach einer guten Saison zu testen, finde ich sinnvoll.

    Im Artikel werden 100h/Monat genannt. Mindestlohn ist 13,90 Euro. Mit Arbeitgeberanteil wird das 17 Euro sein. Somit würden Spielerinnen wie Reuter (16). Pauli oder Goldammer ihre Vereine 1700 Euro/Monat bzw. 20400 Euro/Jahr kosten. Ganz schön viel für die Tatsache, dass sie nicht spielen und es vermutlich auch nicht (auf HBF-Niveau) könnten.

    Reuter ist Jugendliche. Jugendliche können keine Vertragsspieler sein. Das ist ja gerade der Trick, um die Personalkosten zu senken.

    In einem Artikel der Freien Presse, der mir vorliegt, heißt es, dass die meisten nur "Vertragsamateure" seien oder waren.

    "Vertragsamateure" ist nur ein (abwertender) Kunstbegriff. Alle HBF-Spielerinnen müssen Vertragsspielerinnen sein und das impliziert Dinge wie Sozialversicherung, BG-Versicherung und Mindestlohn. Es sind Berufsspielerinnen und keine Amateure. Ob sie mit der Vergütung ihren Lebensunterhalt bestreiten können, ist ein anderes Thema.

    Ich würde jetzt lieber mal was zu der Behauptung lesen, dass der Spiegel -Text Teil einer Kampagne ist. Das hab ich noch nicht verstanden.

    • Wer hat die Kampagne inszeniert?
    • Mit welchem Ziel?
    • Warum gerade jetzt?
    • Wer soll geschädigt werden?
    • Wer soll profitieren?

    Ich konnte den Artikel mittlerweile auch lesen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, dass das keine koordinierte Kampagne ist. Der Autor verfolgt nur dieses Forum und hat ein paar hier sehr präsente Themen (Zuspitzung HBF Professionalisierung-Debatte, Finanzierung in Zwickau und dieser Thread von Helge Dauerbrenner - Böse Fallen für Vorstände und Infos für Spielerinnen und Spieler in der 3. bis 5. Liga: Mindestlohn und § 32 (2) SpO) geschickt verknüpft. Vielleicht gab es zusätzlich noch eine "proaktive" Ex-Zwickau-Whistleblowerin. Kandidaten dafür gäbe es wohl viele. Es gab in den letzten 3 Jahren eine hohe Fluktuation an Spielerinnen, viele davon haben die Saison nichtmal zu Ende gespielt.

    Für Rentsch dürfte der Artikel unangehm sein, er wird in dem Artikel ja sehr direkt angegangen.

    Die Zuschauerzahlen sind im Pokal niedriger, weil die Einnahmen mit dem Gegner geteilt werden müssen. Man muss die Einnahmen also im Gegensatz zum Ligaspiel offenlegen. Und vermutlich hat kein Verein Lust darauf, eine signifikante Diskrepanz zwischen abgerechneten Einnahmen und der veröffentlichten Zuschauerzahl zu erklären. Der Heimverein darf bestimmte Fixkosten gegenrechnen, die Fahrtkosten des Gasts werden vorher abgerechnet, und was dann am Ende noch übrig bleibt, wird geteilt. Ein Defizit wird ebenso geteilt.

    Hier ist der Link:

    (S+) Handball-Bundesliga der Frauen: Wenn Profis unter dem Mindestlohn spielen
    Die Handball-Bundesliga der Frauen leidet unter akutem Geldmangel. Arbeitsrechtler schlagen jetzt Alarm: Manche Spielerinnen verdienen nicht mal den…
    www.spiegel.de

    Aus meiner Sicht läuft aktuell eine Kampagne.

    Finde ich witzig, dass du das so formulierst. Der Autor liest definitiv hier mit und du schreibst sehr oft negativ zu Zwickau. Also irgendwie ist das dann wohl auch deine Kampagne. ;)

    Wer selber mal reinschauen möchte. Von der Intensität her auf jeden Fall kein Vergleich zum deutschen Supercup gestern.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Als Oldenburger solltest du sehen, dass Oldenburg kein neues Foto hat.

    Viele Spielerinnen, die Verträge hatten und weg sind, sind noch da (z.B. Steffen, Borutta). Andere fehlen (wie Weltstar Rohr).

    Ich hatte unter der Woche mal durchgeklickt und jetzt keine Lust, nochmal alles durchzuschauen. Bei Oldenburg fehlt noch das neue Bild, bei den meisten anderen Teams war vor ein paar Tagen was Neues drin. Deshalb das ? in meinem Kommentar. Bei den Kadern scheint auch noch nicht alles auf Stand zu sein. Aber die Saison ist ja auch erst gestern gestartet, warum sollten da auf der offiziellen HBF-Seite jetzt schon alle Daten stimmen? ;)

    Es gibt nur einen A-Lizenz Lehrgang pro Saison und dieser wird auch vom DHB immer gut dokumentiert. Das sind die Teilnehmer in diesem Jahrgang:

    Neuer Jahrgang der DHB-A-Trainer:in-Ausbildung gestartet | dhb.de

    Zeitz kann also frühestens im nächsten Sommer mit der Ausbildung starten.

    EDIT: Interessant, dass Töpfer keine A-Lizenz hat. Wie erfüllt dann der HCL diese Vorraussetzung für die 1. Bundesliga? Oder gibt es eine Ausnahmeregelung extra für den HC Leipzig?

    Ich stimme bei der Öffentlichkeitsarbeit auch den Vorrednern zu. Es ist schade, dass die Webseiten so vernachlässigt werden. Beim Vfl gab es früher jemanden mit journalistischem Hintergrund, der nur für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig war. In dieser Saison hat der VfL noch keinen einzigen News-Artikel auf seiner Webseite veröffentlicht. Der letzte Artikel ist von Anfang Juni.

    Viele Clubs sind bei Instagram aktiv. Aber Instagram ist kein Netzwerk, dessen Teil ich sein möchte. Man macht z.B. eine Rabattaktion für die Streaming-Pässe, aber diese Info bleibt quasi komplett in Sozialen Medien verborgen. Bei einigen Clubs gabs auch nirgendwo eine Info dazu. Das ist einfach schlecht.

    Und an #689: Hier in diesem Thread kommentieren mehrere User, die in der Vergangenheit in dem Bereich aktiv waren. Insofern ist die Frage ein Eigentor. Das Ding ist halt auch, das heute keine Ehrenamtler mehr bei den professionelleren Clubs gewünscht sind. Diese Jobs machen nun hippe "Content Creator" oder "Social Media Manager". Allerdings sind das dann ausgebildete junge Menschen, die von dieser Tätigkeit auch irgendwie leben müssen. Und das können sich die Frauenbundesligisten dann auch wieder nicht leisten. Ich möchte so einen Job auch nicht mehr machen. Das hat damals ohne Ende Freizeit gefressen.