Beiträge von gummiball

    Ich hab jetzt noch die PK angeschaut, auch hier ist Kehrmanns Verhalten m.E. nicht okay. Es scheint so, dass er echte Probleme damit hat auf sportlich faire Art und Weise zu verlieren - und es ihm regelmäßig an Respekt für die Schiedsrichter mangelt.

    Interessanterweise hat er mit keinem Wort dazu Stellung bezogen, warum er vor Anpfiff der 2. Hälfte seine 2-Minuten-Strafe bekommen hat - er wird schon wissen warum.

    Was stammelt der da eigentlich zusammen? "Beide Mannschaften hätten mehr Spaß gehabt, wenn beide Mannschaften auf dem Spielfeld gestanden hätten" -> Ich war ja nicht da, aber hat jeweils eine Mannschaft alleine gespielt? Ist es das, was er mit "was hier heute abgegangen ist" meint? (Rhetorische Frage 😉)

    Kehrmann wäre gerne in der gleichen Liga wie Wiegert, aber er zeigt immer wieder, dass ihm dazu einfach Dinge fehlen, die man nicht lernen kann! Empathie und Charakter hat man oder eben nicht! Für ihn ist einfach, sich nach Niederlagen nicht zu hinterfragen, da ja immer die "deren Namen jetzt besser nicht genannt werden" schuld sind!

    Es gibt halt Linkshänder, Torhüter und normale 😉.

    Warum sollen die Funktionäre alles ehrenamtlich machen? Bekommt man so die notwendige Qualität?

    Auf diesem Niveau kommt das Ehrenamt an seine Grenzen. Man kann es in der erwarteten Qualität nur schaffen, wenn man finanziell unabhängig ist.

    Ist aber schon ne Ansage, denn hauptamtlich sollte man schon +75K Brutto verdienen. Und das für zwei Personen, deren Leistung nicht direkt zu verzielen ist und der DHB in anderen Bereichen (z.B. Beach) alles auf Kante näht, ist das schon ne Hausnummer.

    Ja sicher, dadurch gibt´s immer wieder 4-6 Schritte. Natürlich schaffen HBL-Spieler den Nullschritt. Das schaffen auch andere. Was ich meinte, der Nullschritt ist doch schon aufgebraucht, wenn sie schon 1 o. 2 Schritte zuvor gemacht haben und dann nicht mehr prellen. Oder kann man den Nullschritt auch hinten ran hängen ;)

    Herrlich, ich stelle mir das in der Praxis vor: 1. Schritt, 2. Schritt, 3. Schritt und dann für mich 4. Schritt und Pfiff. Spieler guckt mich entsetzt an und sagt "häh, jetzt kommt doch mein Nullschritt" 😂😂😂.

    Durch die Regeländerung mit dem Nullschritt aus eigenem Anprellen ist der 4. Schritt ja nun in Teilen auch schon legitimiert, was ich persönlich sehr schade finde, da es dem Abwehrspieler noch weniger Chancen gibt. Aber wenn man Jahre zurückdenkt, hat das mit dem, für die einen "unfassbaren Wackler" und für mich "mit Schritten", von Daniel Narcisse angefangen und sich dann, in einer gewissen Dynamik, bis zur jetzigen Regeländerung entwickelt.

    Ein Regelverstoß wird es erst durch Anpfiff, nicht vorher. Es gab hier aber keinen Anpfiff. Also ist formal auch nichts passiert.

    Wie soll man das denn jetzt wieder verstehen (wirklich ernst gemeinte Frage)? Es wird ein Regelverstoß durch den Anpfiff? Also, wenn ich 15:5 anwende, dann wird es ein Regelverstoß?

    Für mich ist und bleibt es ein Regelverstoß, da 15:5 nicht angewandt wurde.

    Woher schliesst Du, dass es den Schiedsrichtern "zu lange dauert"? Das steht nirgendwo im Text bei Lernender. Das ist eine Interpretation, ja. Sie ist auch ok, ich würde es auch annehmen, aber es ist nicht belegt.

    Äh, da steht was von Nichtausführung nach fünf Sekunden, ergo Spielverzögerung (ja, Interpretation, aber einzig logische Ableitung der Situation).

    Das ist reine Spekulation. Sie geben keinen Grund an, warum sie sich umentscheiden und das ist damit gegenüber jedem etwaigen Einspruchsvorhaben "wasserdicht", da Tatsachenentscheidung.

    Auch hier NEIN!

    Auf Freiwurf ist entschieden. Wenn alle korrekt stehen, dann kann er (im Normalfall) "ohne Pfiff" ausgeführt werden. Wenn es den SR'n dann zu lange dauert, dann greift 15:5 und sie müssen den Freiwurf zur Ausführung anpfeifen. Wenn es dann länger als drei Sekunden dauert, dann und erst dann, kann dagegen gepfiffen werden! Alles andere ist ein Regelverstoß!

    Wenn ich einen Wurf anpfeife, dann hat die ausführende Mannschaft drei Sekunden Zeit, den Wurf auszuführen. Also, wenn die Mannschaft die Wurfausführung nach Anpfiff, verzögert, dann geht es nach drei Sekunden in die andere Richtung.

    Aber, wie oben beschrieben, wenn die Ausführung des nicht anzupfeifenden FW mir zu lange dauert, muss ich die Mannschaft mit einem Pfiff zur Ausführung auffordern.

    Es geht ja teilweise nicht nur um Jugendschutz.... Erwachsene können sich ja ganz anders wehren... aber ja die Funktionäre haben oft den Blick auf die Realität verloren und leben oft in einer eigenen Welt...Ich habe einen Posten , habe Macht.... und die übe ich solange aus wie ich kann... Es sind natürlich nicht alle so , Ausnahmen gibt es immer und überall.

    Keine Ahnung, ob Du die Wortwahl exakt so bedacht hast, aber das ist doch das eigentliche Problem, dass es die Ausnahmen in diese Richtung gibt!!! Anders herum wäre es eigentlich richtig, aber das ist leider Wunschdenken, denn "gib Menschen Macht".... 🙄.

    Warum sollen die Schiedsrichter zur Anzeigetafel gucken, wenn der Wurf an den Pfosten ging?

    Wie ich geschrieben habe, das hätte in diesem Fall nicht geholfen. Aber wenn sie den Spielstand im Überblick haben, egal ob z.B. 20:20 oder +1/-1 oder Heim/Gast vorne oder was auch immer, dann wäre es ihnen beim nächsten Tor aufgefallen, da sich der Spielstand ja um zwei Tore verändert hat.

    Generell war das nur die Antwort auf das Thema "Tore mitschreiben oder nicht" und gleichzeitige Verantwortung für den Spielstand.

    Was ich aber wirklich krass finde, das hat Rheiner schon weiter vorne kurz angerissen, dass es das gleiche Gespann war wie bei Essen-Dessau. Hier stellt sich mir dann die Frage, ob da wirklich die Konzentration, die Erfahrung oder einfach der volle Fokus auf die Sache das Problem ist.

    Lothar Frohwein und alter Sack

    In der Tat gab (Vergangenheitsform, weil ich den Status Quo nicht kenne 😊) es die Anweisung, die Tore nicht mehr mitzuschreiben, ebenso wie die Zeit nicht mehr zu nehmen. Hierfür gibt es geschultes Personal an der Seite. Das ist jetzt wirklich noch nicht so lange her, und damals sind dem geschulten Personal nicht so viele Fehler, eher nicht wahrnehmbar, unterlaufen.

    Zu dem Thema "Tore auf der Anzeigetafel" gibt es eine einfache Lösung. In der TB einfach SK/ZN anweisen, die erfolgten Tore erst nach erfolgtem Anpfiff zu drücken, da sie dann auch erst zählen. Dann kann man anpfeifen, kurz auf die Anzeige schauen und das Thema ist durch.

    Natürlich hätte das in diesem Fall nicht geholfen, es sei denn den SRˋn wäre halt eine Veränderung von zwei Toren aufgefallen.

    Und allgemein gesagt, ja es ist eine eklatante Verschlechterung zu erkennen. Er war vielleicht Old School, aber wenn das Telefon den Namen "Peter Rauchfuß" angezeigt hat, hat man vor dem annehmen erstmal Luft geholt. Wenn er eine Ansage gemacht hat, dann konnte man sich sicher sein, dass das umgesetzt wird und es gab solche Fehler in dieser Häufigkeit nicht, das ist ein Fakt! Also ist es nur logisch, die Fehlersuche in der Zeit danach zu suchen. In Bezug auf die Kampfgerichte muss man aber Jutta ein bisschen aus der Schusslinie nehmen, denn hierfür ist im DHB m.W. Wolfgang Heinz verantwortlich. Klar, Jutta hat den Hut für das Gesamte auf und muss es am Ende auch erklären, aber wie im normalen Arbeitsleben vertraut auch sie in gewisser Weise den "Teamleitern". Das ist keine Absolution, aber ich will das Amt des Schiedsrichterwartes richtig verstanden wissen, denn es ist eine Herkulesaufgabe, in Zeiten wo es massiv am Nachwuchs mangelt, das Niveau der vergangenen Dekaden aufrecht zu halten.

    Und, auch wenn das Argument unpopulär und abgedroschen ist, wer hat heute noch Lust, sich für 90€ (HBL) bzw. 70€ (HBL2) da an den Tisch zu setzen? Das sind inkl. Anfahrt 4-6 Stunden Aufwand, da muss man schon sehr leidenschaftlich sein. Aber dennoch, wenn ich den Job mache, dann dürfen solche Fehler nicht passieren. Ein Tor hat halt zwei kurze Pfiffe und vor allem…. einen Anwurf zur Folge!

    Irgendwie verstehe ich die Diskussion nicht. Saarlouis hat doch nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie in die Aufstiegsrunde wollen, und hierfür braucht man einfach auch einen überdurchschnittlich besetzten Kader. Und wenn sich dann frühzeitig abzeichnet, dass das was wird, dann ist es doch mehr als logisch, dass die Mannschaft nochmal qualitativ aufgewertet wird, um in dieser vielleicht auch zu bestehen. Die Konkurrenz aus den anderen dritten Ligen ist ja auch entsprechend besetzt und, auch das ist absolut logisch, da man nicht weiß, wie die nächste Saison laufen wird, versucht man das Momentum zu nutzen.

    Und was das Thema der ehemaligen Bundesligaspieler angeht.... Ja, insbesondere Kunkel und Weißgerber sind gute Jungs, aber sie sind trotzdem "nur Außenspieler". Am Ende sind sie Abschlussspieler und brauchen eine gute Quote, aber für die Spielsteuerung und auch das Abwehrspiel (das ist bei Kunkel nicht die Kernkompetenz 😉), sind andere verantwortlich. Zu Zechel kann ich nur sagen, dass er mir nachhaltig nur mit dem Highlight DHB-F4 in Erinnerung geblieben ist und danach nicht mehr so viel gekommen ist (bevor jemand schimpft, das ist meine Wahrnehmung 😉).

    Abschließend würde ich mich für Saarlouis freuen, wenn sie es schaffen, denn zum einen würde das Rückschlüsse auf die Qualität der Staffel geben und zum Anderen wären sie dann nächstes Jahr weg 😂.

    Und jetzt freue ich mich auf das Wochenende und die anstehenden Spiele 😅.

    Ganz so schlimm war es gestern nicht, auch wenn vom Anspruch eines erweiterten Nationalmannschaftskaders noch meilenweit entfernt. Langsam aufbauen, er scheint mir auch schon etwas beweglicher als am Anfang.

    Frage an die Regelexperten: 16 Spieler auf dem Spielberichtsbogen sind fix, oder kann man einen Co-Trainer zusätzlich bringen? Wenn nicht, könnte die Benennung als Offizieller tatsächlich ein Fingerzeig für die Zukunft sein.

    Wenn Du 16 Spieler benennst, dann ist der Spielerbereich ausgereizt. Bei weniger als 15 Spielern kannst Du einen Offiziellen als Spieler nachtragen. Ist wie mit den passiven Spielern. Aber einen Offiziellen als 17ten Spieler einzusetzen, das geht nicht.

    gummiball

    Das mit der akzeptierten Aufstellung hat m.E. nichts mit der Sache hier zu tun. Da geht es um die Position von Spielern auf dem Feld, beim Freiwurf, Anwurf, Einwurf etc. Wenn die Schiedsrichter trotz einer falschen Position anpfeifen, gilt die falsche Stelling als akzeptiert.

    Das hat nichts mit Spielern zu tun, die gar nicht auf dem Feld sein dürfen.

    Kann tatsächlich so sein, dieser Passus bezieht sich jedoch auf die generelle Aufstellung vor der Wurfausführung des FW. Keine Ahnung wie das ausgelegt werden kann 🙄🤷‍♂️, denn ich passe halt vorher schon auf, dass alles passt 😂.

    Für mich liegt hier tatsächlich auch ein Regelverstoß vor, weil:

    - In der Regel 4:11 ganz klar beschrieben ist, dass der Spieler im Falle einer Versorgung "die Spielfläche verlassen muss"!

    - Keine Anwendung von 4:11, wenn die Versorgung auf Grund eines progressiv bestraften Fouls erfolgt ist (hier nicht gegeben).

    - Ein Verstoß hiergegen ist als unsportliches Verhalten zu werten.

    Was ich mich frage, ist die Sache, dass die Schiedsrichter das Spiel wieder angepfiffen haben und somit die Aufstellung akzeptiert haben. Allerdings finde ich in Bezug auf die falsche Aufstellung immer nur einen Verweis auf die abwehrende Mannschaft (15:4, 15:5) Unter 15:6 steht, dass eine falsche Aufstellung des Werfers oder seiner Mitspieler zu korrigieren ist, aber nicht die Folgen bei entsprechendem Wiederanpfiff 🤷‍♂️.