Beiträge von gummiball

    Es ist ja schon eine der bekannteren Regeln im Sport. Sollten die Schiedsrichter auf dem Level auch schonmal gehört haben.^^

    Genau wie Schritte, Stürmerfoul, Trikotziehen usw., und hierzu legt niemand Einspruch ein, obwohl das öfter im Spiel vorkommt 😉. Da stellt sich auch keiner vor die Kamera und sagt, dass das eine eindeutige Regel ist, aber egal. Die Anweisung, die ich kenne ist, wenn eine Absicht zum Torwurf erkennbar ist (hier m.E. "ja", da der Spieler eine deutliche Absprungbewegung beginnt), wird auf 7m entschieden.

    Rheiner: Da braucht es keine Rücksprache mit dem TSR. Wenn in dieser Situation, in diesem vermeintlich letzten Angriff, nicht schon über Head-Set besprochen wurde, dass der TW auf der Bank sitzt, und dann nicht das Kommando "TW noch nicht im Torkreis" kommt, dann haben diese Schiedsrichter das komplett vermanagt! Und über das Verhalten des TD verlieren wir hier besser erst gar kein Wort.

    Ich bin der Meinung, dass die getroffene Entscheidung nicht korrekt ist, aber ich hoffe, dass die Spielwertung so bleibt wie sie ist und als Tatsachenentscheidung durchgeht. Denn wenn nicht, dann werden wir in Zukunft viel Spaß haben, wenn der entscheidende Treffer aus einem 1:1 mit Schritten passiert oder vielleicht eine falsche Sperre zu einem Durchbruch führt, aus dem dann der entscheidende Treffer passiert. Es gibt so viele Situationen, die auf Bundesligalevel/international einfach nicht regelgerecht umgesetzt werden (was ich persönlich wirklich eine Katastrophe finde), dass ein positiver Ausgang dieses Einspruchs "die Büchse der Pandora" öffnen würde. Denn dann müsste man die Frage beantworten, wie, und vor allem bis zu welchem Zeitpunkt im Spiel, die Grenze der Tatsachenentscheidung genau definiert ist. Wenn sich jetzt jeder nach dem Spiel hinstellt und z.B. sagt "das ist ein klarer Regelverstoß, weil mehr als drei Schritte laut Regeln nicht erlaubt sind", dann mal Feuer frei.

    Ich war live in der Halle und habe mir die Szene noch einige Male bei Dyn angeschaut. Die angreifenden Spieler (mit Ausnahme des Kreisläufers) sehen nur den Tor-Schiedsrichter. Der Feld-Schiedsrichter hebt seinen Arm erst, als Mappes den Ball schon gefangen hat. Von dem Zeitpunkt an sind es vier Pässe bis zum Abschluss. Das ist unbestritten.

    Nun wird man von der grauen Theorieseite aus bestimmt Argumente finden, die sagen, dass das Vorwarnzeichen des Feldschiedsrichters um Zehntelsekunden früher nach oben ging und deswegen durchaus das Recht bestünde, diesen Pass schon mitzuzählen. Wie Rheiner vollkommen richtig sagt: Es war handwerklich ganz schlecht gemacht von den beiden Herren. Sehr zum Leidwesen der HSG Wetzlar. Da ich mir auch noch einmal das gesamte Spiel angesehen habe, zieht sich das wie ein roter Faden durch das Spiel. Das war eine sehr schwache SR-Leistung, die maßgeblich Einfluss auf den Ausgang des Spiels hatte. Das ist leider so.

    Aber noch einmal zum Ausgang der Frage: Man sollte der Fairness halber ab dem Zeitpunkt zählen, ab dem es für alle klar ist, dass das passive Vorwarnzeichen gehoben wurde.

    Du hast, aus Sicht des Angriffs absolut recht. Die meisten der Spieler haben, auch wenn die Aufmerksamkeit sicher nicht nonstop beim TSR ist, eher seinen Arm wahrgenommen. Allerdings, für die Trainer war das Vorwarnzeichen des FSR sicher klar und deutlich zu erkennen und es kam bestimmt auch der akustische Hinweis.

    Aber, wie sieht es denn mit den Abwehrspielern aus? Die sehen nur den FSR und stellen doch alles auf den vierten Pass ab und denken sich nach dem Abspiel zum fünften Pass, dass es sich ja nun erledigt hat.

    Die Regeln gelten halt für beide Teams und nicht nur für den Angriff oder die supportete Mannschaft 😉.

    Wie willst Du denn feststellen, wann der Zeitpunkt ist, dass es auch dem letzten aufgefallen ist? Letztlich ist es ganz einfach, der FSR hat den Arm gehoben, ab dem Zeitpunkt gilt es. Ja, haben sie, und das auch noch mit Head-Set, wo ein einfaches "jetzt" reicht, einfach blöd gemacht, absolut korrekt.

    Frage: Hätte der Angriff in der Kürze der Zeit denn überhaupt eine andere Angriffsaktion gespielt, wenn sie gewusst hätten, dass schon ein Pass weg ist? Ja, hypothetisch 😉.

    Ich sehe das so:

    Durch die Klarstellung, dass SR, bezogen auf den fünften Pass, erst pfeifen dürfen, wenn der Ball gefangen worden ist, drehe ich das für den ersten Pass entsprechend um. Sie heben den Arm, während der Pass gespielt wird und die Annahme ist dann der abgeschlossene erst Pass. Ist aber nur meine Interpretation dieser Szene, denn normalerweise klappt das mit dem Timing ja, sonst hätten wir das sicher schon öfter gehabt.

    Ich sehe es eher als eine Pflicht der Verantwortlichen an, Einspruch einzulegen. Es muss ja direkt nach dem Spiel erfolgen, wer kann sich bei noch so viel Regel Wissen zu 100 Prozent sicher sein, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt? Da ist es doch, bei den derzeit gültigen Regeln, besser einmal zu viel als zu wenig Einspruch einzulegen.

    So wurde in Ruhe geprüft und der Einspruch zurück genommen, alles gut.

    Nicht Dein Ernst? Von Verantwortlichen im Profisport ist doch wohl zu erwarten, dass sie die Regeln kennen. Und dass das zählen der Pässe eine Tatsachenentscheidung ist, vor allem da es den SR`n freisteht auch früher zu pfeifen, ist jetzt auch keine Raketenwissenschaft!

    Und selbst wenn, dann mache ich das eine Spur leiser und komme danach nicht mit irgendeinem Gedöns über "Respekt". Genau weil Allendorf es so aufgebauscht hat und es zum Thema gemacht hat, hat er in diesem Moment einfach jeden Respekt vermissen lassen und unberechtigt einen Schuldigen vorgeschoben!

    Für Wetzlar ist das Ding jetzt durch und die Schiedsrichter dürfen das Päckchen mit sich rumtragen, also nicht alles gut!

    Wird aber auch dadurch provoziert, dass man es direkt nach Spielende machen muss, um es weiterverfolgen zu können (was natürlich auch seine Logik hat, keine Frage). Machst du das nicht, Pech gehabt, siehe unsere Buzzer-Geschichte in Stuttgart. Egal wie eindeutig es vielleicht sein mag.

    Nein, denn wenn man Leute an der Seite hat, die wirklich Ahnung von den Regeln haben (das wird halt bei den Vereinen immernoch massiv unterschätzt) und nicht nur laut brüllen, dann weiß man auch direkt nach Spielende, ob es ein Regelverstoß oder eine Tatsachenentscheidung gewesen ist!

    Es ist gar nicht so schwer 😉.

    Nervt mich beim Handball langsam massiv ab, und zeigt auch immer wieder, welches Niveau die Funktionäre haben! Irgendeiner brüllt was von Einspruch in die Welt, jeder weiß, dass das totaler Blödsinn ist und dann auf einmal, „nach interner und rechtlicher Beratung hat man sich entschlossen“……und blablabla. Dann noch irgendein Quatsch von wegen Respekt gegenüber den SR‘n, um von der eigenen Inkompetenz mal wieder abzulenken und das Ding ist durch! Mit dem Ding werden die SR am Nasenring durch die Manege gezogen und die kommen mit RESPEKT, unfassbar!

    Ich finde es einfach nur albern!

    Nun aber folgende Situation. die wJC Spielerin foult eine recht kleine wJD Spielerin in dem sie ihr im Wurf an den Hals fässt. Die Spielerin kann zwar ein Tor erzielen, allerdings stellt sich mir die Frage, ob ich dann trotzdem noch eine 2 Minuten Strafe aussprechen darf. Meist sind die Spielerinnen schnell wieder vorne gewesen und wollten schon den Anwurf ausführen. Dann fühlt es sich für mich jedes Mal falsch an, noch eine persönliche Strafe auszusprechen. Ferner auch, weil die Spielerinnen (überraschenderweise sogar eher die C-Jugendlichen als die D-Jugendlichen) mich meist wie Bahnhof angucken, wenn ich etwas aus der Reihe pfeife (also Stürmerfoul, Abwehr durch den Kreis, Zeitspiel,...). Ich bin mir dann sehr unsicher, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, eine Strafe zu verhängen.

    Da brauchst Du Dir tatsächlich die wenigsten Gedanken machen und das sind die Situationen, die das Spiel ein bisschen "entschleunigen" 😂.

    Wer macht den Fehler? Die Abwehrspielerin

    Wer möchte einen schnellen Anwurf machen? Die ehemals abwehrende Mannschaft

    Wem nimmst Du, vermeintlich, den Vorteil? Der abwehrenden Mannschaft, die vertreten durch eine Spielerin, ein Fehlverhalten begangen hat. Hier besteht kein Anspruch auf schnellen Anwurf und somit Vorteilsgewährung für die "Tätereinheit".

    Spielfortsetzung: Tor, Time-Out, Hinausstellung und endlich mal ein entspannter Anpfiff zur Spielfortsetzung 😉.

    Der Trainer steht neben der Spielfläche 😉.

    Ansonsten bin ich auch da zwiegespalten, denn der Schiedsrichter ist für die korrekte Einhaltung der Regeln auf und neben dem Spielfeld verantwortlich. Wie der Trainer mit den Kindern umgeht verordne ich eher in den Bereich der jeweiligen Vereinsverantwortlichen. Natürlich darf er kein Kind beleidigen/physisch angehen, da wäre regeltechnisch was zu machen, aber es ist nirgendwo geregelt, in welcher Lautstärke sich ein Trainer artikulieren darf.

    Solange man sich nicht bewusst ist, dass man einen Fehler gemacht hat, ist es doch auch nicht verwerflich, damit zu argumentieren?

    Für mich ist der Fall vor allem mal wieder eine Bestätigung dafür, dass die Regeln zu komplex sind. Wohl gemerkt, die Regeln sind ja nicht dafür geschaffen, dass sie von einer (halb)professionellen Schiri-Elite in Liga 1+2 und ein paar Nerds im Forum beherrscht werden können, sondern sie sollten von möglichst allen Schiris, die sich halbwegs für ihr Hobby engagieren, ohne Aktenstudium umgesetzt werden können. Wir müssen auch sehen, dass aus Ermangelung von Nachwuchs (warum wohl?) nicht wenige Schiris Ü70 sind und den Anstoßkreis während des ganzen Spiels nicht verlassen. Da passieren ganz andere Fehler. Ich habe größten Respekt für alle, die sich noch auf den Job mit Pfeife einlassen und ebenso viel Verständnis für solche Spezialfehler, wie hier diskutiert.

    Zu dem ersten Satz: Genau diese Frage kommt in dem Regeltest (der seit Jahren nicht mehr gemacht wird 🤷‍♂️) vor. Hier bin ich, wie schon gesagt, nicht dabei, denn das muss ich wissen, dass das keine Verhinderung der klaren Torchance ist!

    Zweiter Absatz d'accord, auch wenn ich Fehler wie Schritte, Prellfehler und STF vs Regelverstöße doch zu unterscheiden weiß 😉. Und der Nachwuchs hat, glaube ich, weniger Probleme mit der Komplexität der Regeln, als mit dem respektlosen Verhalten der Zuschauer ihnen gegenüber. Und in der schnelllebigen Zeit mit zahlreichen optionalen Beschäftigungsfeldern gegenüber dem Schiedsrichterwesen, springen die dann halt wieder ab.

    Ja, das ist ja schon richtig. Nur hat Alter Sack diesen Verstoß auch sicherlich in Unkenntnis gemacht, was aus meiner Sicht auf dem gegebenen Niveau mehr als verzeihlich ist.

    Was ich sagen will: bei einem Verstoß, der wie hier a) in Unkenntnis b) auf diesem Niveau c) so diffizil zu beurteilen ist, dass es mit 99%iger Sicherheit niemand in der Halle besser gewusst hätte, überwiegd m.E. in der konkret beschriebenen Situation der Mehrwert durch den pädagogisch sinnvollen Eingriff.

    Generell war das bei dem Spiel wahrscheinlich überhaupt kein Problem, im und nach dem Spiel. Aber der springende Punkt ist, auf Deinen Post bezogen, das Wort "Unkenntnis" und auf das Spiel an sich, dass es halt gemacht worden ist und im Nachgang vollkommen verharmlosend mit - Meine Entscheidung "7 m da Unterbrechung einer klaren Torgelegenheit". - erklärt worden ist!

    Ich vermute mal, dass, alleine auf Grund dieser selbst beschriebenen Argumentation, es in einem BOL-Männerspiel auch passiert wäre, da es für den Verfasser ja eine korrekte Anwendung ist. Und genau hier tritt das Problem zu Tage, dass es in diesem Bezirk seit Jahren keine Regeltests mehr gibt, da man sich davor fürchtet, dass zahlreiche Schiedsrichter aufhören.

    Als Schiedsrichter habe ich die Verantwortung, die Spiele den Regeln entsprechend durchzuführen. Ja, Fehler können passieren, aber sich dann damit brüsten und des Fehlers offensichtlich gar nicht bewusst zu sein, sorry, aber das geht nicht!

    Wie in verschiedenen Threads festgestellt wurde, gibt es oftmals Unstimmigkeiten in Bezug auf die Umsetzung von Handballspielen. Und, da wir ja immer wieder, durch etwaige Außenkommunikation, feststellen, dass die Handballecke gerne als Medium genutzt wird, können wir hier ja mal eine zentrierte "Formelsammlung" anbieten 🙈😂. Als Aufhänger nehme ich gerne die Formfehler, die in der letzten Saison insbesondere im Jugendbereich bzgl. der weiteren Durchführung der Spiele um die deutsche Meisterschaft aufgetreten sind und dann "ganz schnell und unbürokratisch mit den Vereinen geregelt worden sind".

    Aber ganz aktuell habe ich etwas, da ist mir am Wochenende wieder das sprichwörtliche 🥚 aus der Hose gefallen:

    Ich wurde am Freitag von meinem Ansetzer im Bezirk gefragt, ob ich am Sonntag ein Spiel der mA zwischen einem JBL-Team und einem Regionalligisten pfeifen kann. Zunächst war ich verwundert, dass ich das Spiel alleine pfeifen soll, aber es waren wohl keine Gespanne verfügbar, was eigentlich schon schlimm genug ist. Für die Abrechnung des Spiels, laut FGO auf den Abrechnungen des HHV gilt "die Klassenzugehörigkeit der höchstklassigen Mannschaft" für die Spielleitungsentschädigung. Ich gucke in die DfB der JBL zur Quali, da steht 50 Euro. Also, da es noch keine aktuellen DfB zur Saison gibt, frage ich meinen Ansetzer, ob das noch aktuell ist, es könnte sich ja vielleicht was geändert haben. Er wusste das nicht, für einen Ansetzer im Bezirk jetzt auch nicht unüblich, aber wollte sich kümmern. Am Samstag vormittag schreibt er mir dann, dass es in Hessen 30 Euro für ein Spiel mit JBL-Beteiligung gibt, warum auch immer. Nachfrage beim HHV-Schiedsrichterbereich mit der wirklich zeitnahen Antwort "hessenintern sagen alle 30 Euro, aber keiner weiß wo das steht. Hat man jedoch immer so gemacht", aber es erfolgt eine abschließende Anfrage beim DHB. Diese Antwort hat jetzt etwas auf sich warten lassen, und oh Wunder es sind doch 50 Euro. Aber "die Vergütung eines Freundschaftsspiels mit JBL-Beteiligung ist halt in der FGO nicht geregelt" 🙈. Ok, die JBL gibt es ja nun auch erst 15 Jahre, da kann man mit dem Nachziehen der Formulare in der deutschen Bürokratie auch mal ein wenig hinterherhinken :irony:!

    Immerhin nimmt man den Impuls jetzt auf, um diesen Passus demnächst vielleicht in die FGO aufzunehmen 👏👏👏.

    Hallo zusammen,

    falls meine Frage schon einmal erörtert worden ist, bitte ich vorab um Entschuldigung und freue mich auf einen Verweis, wo ich die Lösung finden kann. Ich schaue Dyn über meinen Sky Q Receiver und habe seit längerem, von der seitlichen Führungskamera (Totale) abgesehen, bei jeder anderen Kameraeinstellung ein unscharfes Bild. Das ist nicht nur beim Hallenhandball so, das war auch bei den Beachübertragungen so. Ehrlicherweise macht es das eigentlich unerträglich, aber wer in den 80ern groß geworden ist, kann sich auch mit so etwas mal arrangieren 🤷‍♂️🙈. Jetzt habe ich aber wieder Lust, die Leistung, die ich ja auch bezahle, in guter Qualität in Anspruch zu nehmen. Da ich weder den Receiver noch den Fernseher gewechselt habe, stellt sich mir die Frage " warum ist das auf einmal so?".

    Freue mich auf lösungsorientierte Rückmeldungen, vielen Dank im Voraus 🙏.

    Lord, mach bitte nicht den Rheiner 😉

    Es stimmt, dass die Schiedsrichter im ganzen Turnier bezüglich Argentinien eine großzügige Linie gepfiffen haben.

    Aber Argentinien hat das Finale durch Leistung erreicht.

    Es ist immer wieder die gleiche Leier, nur Dampfplauderei! Und nein, das sehen nicht alle Argentinier so, wie an den Reaktionen zu erkennen ist!

    Messi hätte im ersten Spiel in der 31. Minute eine rote Karte sehen müssen, dann hätte die Mannschaft den Rest des Spiels in Unterzahl und gegen Österreich komplett ohne Messi (irgendwelche Telefonate jetzt mal ausgenommen 🤬) spielen müssen, Messi also sowohl in diesem und im nächsten Spiel gegen Österreich nicht noch zwei Tore gemacht. Insofern kann man, auf die Messi-Abhängigkeit dieser Mannschaft bezogen, durchaus argumentieren, dass Argentinien von Beginn an „protegiert“ worden ist.

    Ja und ohne jeden Zweifel, wenn die Argentinier Tore gemacht haben, dann waren diese schon Weltklasse und wirklich schön. Und, um Deine Aussage aus meiner Sicht nochmal einzuordnen, ich finde nicht, dass Argentinien im Finale sportlich enttäuscht hat, denn Spanien hat sie, wie alle anderen Mannschaften in dem Turnier auch, einfach kaltgestellt. Aber… sie haben dem Sport an sich (nicht nur dem Fußball, der ja immer als Vorbild herhält) durch das Verhalten auf dem Feld einen Bärendienst erwiesen und sich, da wiederhole ich mich gerne, widerlich benommen!

    Ich weiß nicht, was der Schiri und der VAR gesehen haben.

    Hier hatte die FIFA schon eine kongruente Linie in Sache Argentinien. Zum einen alles umtreten (am Anfang das Foul gegen Olmo)/umspringen (Simeone in den Rücken) /umhauen (Paredes) was sich bewegt, Schiris anmotzen (hat Fernandez eigentlich wirklich geglaubt, er kommt ohne gelbe Karte aus der Situation raus?) ohne weitere Konsequenz, wenn aber der Fuß des Argentiniers berührt wird (Ägypten und Spanien) konnte das nicht laufen gelassen werden. Das muss man ja auch mal bei allem Gemeckere honorieren :irony:.

    Wo ich fast einen Brechreiz hatte, als Cucurella was zu Messi gesagt hat und der dann gleich den Versuch gestartet hat, das anzuzeigen um eine rote Karte zu ziehen.

    Was habe ich Chris Kramer für seinen Abgesang auf die Argentinier nach dem Spiel abgefeiert 🤩🙏🏻. „Liebe U-18-Spieler, bitte nehmt euch kein Beispiel an dem Spiel der Argentinier, das war über die gesamte WM drüber und taugt nicht als Vorbild!“. Oftmals wird das ja einfach verklausuliert, aber wenn jemand so etwas, in dieser Deutlichkeit öffentlich sagt, dann ist das schon ne Ansage.

    Und ja, irgendwie fällt das wirklich auf, dass in der Vielzahl dieser Spiele südamerikanische Teams beteiligt sind (Argentinien eigentlich immer, Paraguay dieses Mal besonders und bei den vorangegangenen WM‘s Uruguay, hier z.B. Suarez 🧛‍♀️).