Der HSV zieht alle Register, die die Rechtsordnung vorsieht. Befangenheitsantrag, deshalb Termin vertagt, war zu hören.
Ich bin auf die Details gespannt...
TuS N-Lübbecke - Hamburg
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- [23. Spieltag]
- Jenny
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Dann wird es aber blöd ...
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Zitat
Der HSV zieht alle Register, die die Rechtsordnung vorsieht. Befangenheitsantrag, deshalb Termin vertagt, war zu hören.
Ich bin auf die Details gespannt...Stand so auch in der Hamburger Hauspostille......
ZitatAm Vormittag hatte die HSV-Delegation mit Prokurist Christoph Wendt und Ehrenrat Claus Runge Kenntnis über die Auswahl der Entscheidungsträger erhalten. Als Beisitzer waren ein Funktionär vom Berliner Handball-Verband und vom westfälischen Handball-Verband benannt worden. Letzterem Verband gehört der TuS als Antragsgegner des HSV an. „Wir haben diese Ansetzung als sehr unglücklich empfunden und daher darum gebeten, die Besetzung zu überdenken“, so Wendt.
Da muß ich noch nicht mal meine Antipathie gegen die HSV aktivieren, um mit dem Kopf schütteln zu können.....
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Den Einspruch des HSV Hamburg konnte ich nachvollziehen und ich fand daran auch nichts Verwerfliches. Aber wem ist mit diesem Befangeheitsantrag geholfen? Anstatt sich über die für DHB-Verhältnisse kurzfristige Ansetzung der Verhandlung zu freuen wird der ganze Vorgang in die Länge gezogen. Selbst wenn es zu einem Wiederholungsspiel kommen sollte, so würde dies nun in die Endphase der Saison fallen in der der Spielplan sowieso schon dicht gedrängt ist. Das alles nur weil ein Beisitzer aus dem westfälischen Handballverband kommt? Als Ersatz könnte der DHB vielleicht einen Beisitzer aus Schleswig-Holstein berufen.
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Wenn sie meinen, dies mit dieser Begründung tun zu müssen, gut. Dann wird der Einspruch eben zwei Wochen später zurückgewiesen.
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Zitat
Gericht weist Ablehnungsgesuch des HSV zurück
Höchste DHB-Kammer sieht im Fall Lübbecke keine Befangenheit vorliegenHamburg. Der HSV Hamburg hat im Kampf um eine Wiederholung des Bundesligaspiels beim TuS N-Lübbecke (30:30) einen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Bundesgericht des Deutschen Handball-Bundes wies ein Ablehnungsgesuch gegen zwei der drei Mitglieder des untergeordneten Bundessportgerichts zurück. Der HSV hatte Hans-Joachim Wolf und Reiner Jahnke für befangen erklärt. Wolf kommt wie einer der Hamburger Meisterschaftskonkurrenten aus Berlin. Jahnke (Waltrop) vertritt den Landesverband Westfalen, zu dem auch Lübbecke gehört.
"Aber beide sind keine Interessenvertreter dieser Vereine", begründet der Bundesgerichtsvorsitzende Klaus-Heinrich Deckmann (Husum) den einstimmigen Beschluss. Damit liegt der Fall wieder beim zuständigen Bundessportgericht. Es muss bewerten, ob ein offenkundiger Regelverstoß spielentscheidend war oder nicht. Die Schiedsrichter Ronny Dedens und Nico Geckert (Magdeburg) hatten in der Partie am 22. Februar den Hamburger Profi Blazenko Lackovic mit einer Zeitstrafe belegt, nachdem dieser das Feld betreten hatte, ohne auf dem Spielberichtsbogen vermerkt zu sein. Korrekt wäre eine Verwarnung der HSV-Bank gewesen.
Laut dem Bundessportgerichtsvorsitzenden Karl-Hermann Lauterbach (Solingen) ist im schriftlichen Verfahren mit einer Entscheidung über ein Wiederholungsspiel bis Ende kommender Woche zu rechnen.(leo)
Anmerkung: Es pfiffen Geipel/Helbig, nicht Dedens/Geckert (--> tolle Recherche)
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Naja, "Der HSV hatte Hans-Joachim Wolf und Reiner Jahnke für befangen erklärt." schrammt ja auch leicht an der Wahrheit vorbei.
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Besonders glücklich ist die Ansetzung jedenfalls nicht.
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Besonders glücklich ist die Ansetzung jedenfalls nicht.
Warum?
Beschluss des Bundesgerichts des DHB zum "Befangenheitsantrag" des HSV.
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Um die teilnehmenden Personen vor anschließender unsachlicher Kritik wegen der gleichen Verbandszugehörigkeit zu schützen
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Zitat
Wenn sie meinen, dies mit dieser Begründung tun zu müssen, gut. Dann wird der Einspruch eben zwei Wochen später zurückgewiesen.
Das Hamburger Abendblatt sieht die sache ein wenig anders:ZitatOffenbar wird die Kammer der Ansicht des HSV folgen, dass es sich um eine spielentscheidende Fehlleistung der Schiedsrichter gehandelt hat und die Partie somit neu anzusetzen ist.
woher die diese Weisheit haben, wird allerdings nicht näher erklärt. Aber die HSV gibt sich "gnädig"
ZitatSo hat der HSV den Vorsitzenden des Bundessportgerichts Karl-Hermann Lauterbach ersucht, das Urteil nicht vor Mittwoch auf den Postweg zu bringen. Grund: Sollte der Tabellenzweite THW Kiel heute beim TBV Lemgo verlieren (20.15 Uhr/Sport1), könnte der HSV angesichts von dann neun Minuspunkten Vorsprung auf den Titelverteidiger seinen Einspruch noch vor Inkrafttreten der Entscheidung zurücknehmen.
http://www.abendblatt.de/sport…egt-der-Pragmatismus.htmlHamburger "Pragmatismus" halt......
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Hamburger "Pragmatismus" halt......
Hamburger Großkotzigkeit würde es auch gut treffen...jetzt mal im Ernst: die haben doch allesamt nen Platten da in diesem merkwürdigen Verein.
Wenn ich es nicht ahnen würde, daß die ein eventuelles Wiederholungsspiel ziemlich deutlich für sich entscheiden würden, würde ich es mir fast schon wünschen...
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Hamburger Großkotzigkeit würde es auch gut treffen...jetzt mal im Ernst: die haben doch allesamt nen Platten da in diesem merkwürdigen Verein.
Sie können es sich anscheinend erlauben. Warum auch immer...
Wenn ich es nicht ahnen würde, daß die ein eventuelles Wiederholungsspiel ziemlich deutlich für sich entscheiden würden, würde ich es mir fast schon wünschen...
Auch wenn ich mir es immer noch nicht vorstellen kann, dass diesem in jeder Hinsicht lächerlichen Einspruch stattgegeben wird, ist der Gedanke an eine komplette Pleite des H$V im Wiederholungsspiel schon sehr verlockend. Naja, aber das ist hoffentlich eh alles hypothetisch.
Derweilen können wir uns daran erfreuen, wie der H$V alle negativen Eindrücke bestätigt und sich immer weiter selbst demontiert bzw. als das zeigt, was er wirklich ist.
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Man sollte schon zwischen Presse und Wirklichkeit unterscheiden
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Zitat
Man sollte schon zwischen Presse und Wirklichkeit unterscheiden
Bei der Trainerfrage war das Abendblatt aber weitaus präziser als der Präsident...... -
Die Sache ist vom Tisch.
Es bleibt beim Unentschieden.
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Die Sache ist vom Tisch.
Es bleibt beim Unentschieden.
Ich habe auch nichts anderes erwartet!
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Dann hat die Begegnung zwischen THW und TBV gestern also anscheinend doch keine Rolle gespielt. Warum musste man dieses ganze Theater dann machen? Was für ein Unsinn...
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Irgendwo ist das ganze eine nicht so erfreuliche Geschichte.
Das Spiel war am 22.02.2011 und wer nicht so ganz in der Materie drin ist
könnte auf den Gedanken kommen das die Verbände DHB/HBL etwas langsam arbeiten und
keine Presseabteilung habenIch habe auf N3 gelesen das der Einspruch vom HSV zurückgenommen wurde
Warum steht da nicht einfach das aus Gründen von....der Einspruch abgelehnt wurde