Es wirkt momentan leider so, als wollten jetzt wieder einige ältere Herrschaften das Ruder übernehmen, allein mit dem Argument, schon „immer dabei“ gewesen zu sein. Vielleicht hat den Herren auch nicht gefallen wie er mit deren Geld umgegangen ist wer weiß.
Das Pille-interview hat das für mich nachvollziehbar erklärt. Der Kernsatz: Die Lagerbildung ging auch schon durch das Sponsorenlager. Es gab Sponsoren die ihre Zusage an die Entfernung von Witte gehängt haben. Damit hatte er keine Lobby mehr und auch keine Argumente. Nachvollziehbarerweise.
Ich habe die Lage zwar etwas hoffnungslos dargestellt, aufgrund der Struktur, aber es gibt ja auch Beispiele, wo ein fähiger Manager einen signifikanten Unterschied macht. man schaue nach Gummersbach. Da visiert man die CL.
Ich würde allerdings wenig auf die Person Heinevetter setzen. Es würde mich sehr wundern, wenn er signifikant neue Sponsoren einwirbt und diese bindet. Dafür ist er viel zu lange TW gewesen und zu "extrovertiert". Kann Heinevetter dem lokalen Autohausbesitzer in mühsamen Gesprächen 30K mehr im Jahr rauslocken? Wenn er es kann, will er das den ganzen Tag machen? Nur darauf kommt es doch im Vertrieb/Marketing am End an.
Vielleicht hat er mehr Grips als C.Hannawald (ähnlich extrovertiert und im Marketing krachend gescheitert) aber ich würde da nicht viele Hoffnungen reinlegen. Bitter in Hamburg hat ne Führungsrolle übernommen, hat aber mit Müller einen Millionär an der Seite, der den Deckel zahlt. Nicht so objektiv vergleichbar.
Zumal Heinevetter noch ne Saison macht, oder?