THW Kiel Teamthread
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Ich hinterfrage das durchaus – und ich habe ja auch nie gesagt, dass die Kritik an sich unberechtigt ist.
Mir geht es um den Umgang damit: Wenn sich die gleichen Punkte immer wieder wiederholen, ist das nachvollziehbar. Aber die Art, wie daraus hier oft sehr schnell eine pauschale Grundsatzkritik wird, sehe ich weiterhin kritisch.
Und noch wichtiger: Ich halte es für einen Trugschluss zu glauben, dass die Wiederholung hier im Forum irgendeinen Einfluss darauf hat, ob beim THW Kiel gehandelt wird oder nicht. Das sind zwei völlig unterschiedliche Ebenen.
Was ich außerdem klar trennen möchte: Inhaltliche Kritik ist das eine – persönliche Angriffe oder dieses Gegeneinander von Usern das andere. Und genau das habe ich mit meinem vorherigen Beitrag gemeint. Du bist leider kein Stück besser.
Am Ende können wir die gleiche Meinung zur sportlichen Situation haben und trotzdem unterschiedlich darüber diskutieren. Mir geht es ausschließlich um Letzteres.
Aber dann sag mir doch mal wie in deinen Augen Diskussionen in diesem Forum aussehen sollte?
Wie soll man sich äußern nach der Niederlage gegen die MT? War davor nicht Stuttgart? Und über Gummibach mag ich gar nicht schreiben!!
Entweder „darf“ (oder soll) man sich gar nicht äußern?? Die Fehler sind ja immer wieder die Gleichen!! -
Aber dann sag mir doch mal wie in deinen Augen Diskussionen in diesem Forum aussehen sollte?
Wie soll man sich äußern nach der Niederlage gegen die MT? War davor nicht Stuttgart? Und über Gummibach mag ich gar nicht schreiben!!
Entweder „darf“ (oder soll) man sich gar nicht äußern?? Die Fehler sind ja immer wieder die Gleichen!!Natürlich soll und darf man sich äußern – darum geht es mir überhaupt nicht.
Für mich macht es einen Unterschied, ob man sagt: „Das 7-gegen-6 hat heute wieder nicht funktioniert, die Wechsel kamen zu spät“ oder ob man direkt beim nächsten Schritt ist: „Es passt grundsätzlich alles nicht“. Beides basiert auf denselben Spielen, aber die Ableitung ist eine andere.
Gerade nach Spielen wie gegen Melsungen oder auch davor ist Kritik völlig berechtigt – nur eben idealerweise bezogen auf das konkrete Spiel und die konkreten Entscheidungen.
Dass sich Fehler wiederholen, sehe ich genauso. Ich finde nur, dass die Diskussion dann nicht jedes Mal automatisch in die gleiche Grundsatzrichtung kippen muss.
Kurz gesagt: Kritik ja – aber möglichst konkret, nachvollziehbar und nicht jedes Mal mit dem gleichen Endfazit.
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Könnte es sein, dass Hr.Szilagyi gestern in Magdeburg war? Ich bin aber nicht sicher, als ich den Herrn mit einem Mitarbeiter des VIPs gesehen habe.
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Natürlich soll und darf man sich äußern – darum geht es mir überhaupt nicht.
Für mich macht es einen Unterschied, ob man sagt: „Das 7-gegen-6 hat heute wieder nicht funktioniert, die Wechsel kamen zu spät“ oder ob man direkt beim nächsten Schritt ist: „Es passt grundsätzlich alles nicht“. Beides basiert auf denselben Spielen, aber die Ableitung ist eine andere.
Gerade nach Spielen wie gegen Melsungen oder auch davor ist Kritik völlig berechtigt – nur eben idealerweise bezogen auf das konkrete Spiel und die konkreten Entscheidungen.
Dass sich Fehler wiederholen, sehe ich genauso. Ich finde nur, dass die Diskussion dann nicht jedes Mal automatisch in die gleiche Grundsatzrichtung kippen muss.
Kurz gesagt: Kritik ja – aber möglichst konkret, nachvollziehbar und nicht jedes Mal mit dem gleichen Endfazit.
Aber zu dem Fazit muss man am Ende kommen, wenn man fest davon überzeugt ist!!
Es geht ja nicht darum zu sagen Trainer X, Manager Y oder Spieler Z sind doofe Menschen, aber möglicherweise ist der Eine oder Andere eben nicht gut genug.
Ich denke hier wird oft genug sachlich Kritik geübt (auch wenn diese sich wiederholt), aber im Laufe der Diskussion ist es doch auch irgendwie logisch, dass es am Ende dann weniger analytisch ist?!
Beispiel:User 1: „ warum denn immer dieses 7:6?“
User 2:“ stimmt! Außenspiel wieder komplett vernachlässigt!“
User 3: „warum bringt er nicht mal Rasmus?“
User 4: „ und Tempo fehlte komplett“
User 5:“zieht sich doch durch gesamte Saison“
User1: „bleibt halt ein Trainerproblem“
User2: „ fehlt aber auch an Spielern“
Usw.
Und am Ende wird dann, in meinen Augen zu Recht, vieles in Frage gestellt!
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Aber zu dem Fazit muss man am Ende kommen, wenn man fest davon überzeugt ist!!
Es geht ja nicht darum zu sagen Trainer X, Manager Y oder Spieler Z sind doofe Menschen, aber möglicherweise ist der Eine oder Andere eben nicht gut genug.
Ich denke hier wird oft genug sachlich Kritik geübt (auch wenn diese sich wiederholt), aber im Laufe der Diskussion ist es doch auch irgendwie logisch, dass es am Ende dann weniger analytisch ist?!
Beispiel:User 1: „ warum denn immer dieses 7:6?“
User 2:“ stimmt! Außenspiel wieder komplett vernachlässigt!“
User 3: „warum bringt er nicht mal Rasmus?“
User 4: „ und Tempo fehlte komplett“
User 5:“zieht sich doch durch gesamte Saison“
User1: „bleibt halt ein Trainerproblem“
User2: „ fehlt aber auch an Spielern“
Usw.
Und am Ende wird dann, in meinen Augen zu Recht, vieles in Frage gestellt!
Ich verstehe den Punkt – und der Ablauf, den Du beschreibst, ist ja auch realistisch.
Mein Ansatz ist nur: Genau an dieser Stelle entscheidet sich die Qualität der Diskussion. Wenn aus mehreren konkreten Beobachtungen automatisch immer! das gleiche Grundfazit entsteht, dann ist das zwar nachvollziehbar – aber eben auch vorhersehbar.
Und das meine ich gar nicht als Vorwurf, sondern als Muster:
Die einzelnen Punkte (7:6, Wechsel, Tempo etc.) sind absolut valide. Die Frage ist nur, ob man sie jedes Mal zwingend in die gleiche abschließende Bewertung überführen muss – oder ob man sie auch mal für sich stehen lassen kann.
Wenn jemand für sich zu diesem Fazit kommt, ist das völlig in Ordnung. Mir geht es eher darum, dass die Diskussion nicht jedes Mal genau dort „enden muss“, sondern auch offen bleiben kann.
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Ich verstehe den Punkt – und der Ablauf, den Du beschreibst, ist ja auch realistisch.
Mein Ansatz ist nur: Genau an dieser Stelle entscheidet sich die Qualität der Diskussion. Wenn aus mehreren konkreten Beobachtungen automatisch immer! das gleiche Grundfazit entsteht, dann ist das zwar nachvollziehbar – aber eben auch vorhersehbar.
Und das meine ich gar nicht als Vorwurf, sondern als Muster:
Die einzelnen Punkte (7:6, Wechsel, Tempo etc.) sind absolut valide. Die Frage ist nur, ob man sie jedes Mal zwingend in die gleiche abschließende Bewertung überführen muss – oder ob man sie auch mal für sich stehen lassen kann.
Wenn jemand für sich zu diesem Fazit kommt, ist das völlig in Ordnung. Mir geht es eher darum, dass die Diskussion nicht jedes Mal genau dort „enden muss“, sondern auch offen bleiben kann.
Nur dann ist die Alternative das Forum zu schließen bzw. KEINE Beiträge mehr zu posten!
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Nur dann ist die Alternative das Forum zu schließen bzw. KEINE Beiträge mehr zu posten!
Das sehe ich nicht so.
Die Alternative ist ja nicht „alles oder nichts“, sondern wie man diskutiert. Man kann die gleichen Punkte ansprechen, ohne dass jede Diskussion zwangsläufig im gleichen Endfazit landet.
Genau darin liegt für mich der Unterschied: Austausch über das Spiel und die konkreten Themen – ja. Aber nicht die automatische Abkürzung zur immer gleichen Grundsatzbewertung.
Sonst wird es auf Dauer tatsächlich eintönig – nicht, weil diskutiert wird, sondern weil das Ergebnis der Diskussion gefühlt schon vorher feststeht.
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Das sehe ich nicht so.
Die Alternative ist ja nicht „alles oder nichts“, sondern wie man diskutiert. Man kann die gleichen Punkte ansprechen, ohne dass jede Diskussion zwangsläufig im gleichen Endfazit landet.
Genau darin liegt für mich der Unterschied: Austausch über das Spiel und die konkreten Themen – ja. Aber nicht die automatische Abkürzung zur immer gleichen Grundsatzbewertung.
Sonst wird es auf Dauer tatsächlich eintönig – nicht, weil diskutiert wird, sondern weil das Ergebnis der Diskussion gefühlt schon vorher feststeht.
Wenn die wohl aus immer wieder kehrende berechtigte Kriktik vorausschaubar ist wieso kommen dann von Personen die es nicht so sehen Gegenargumente oder Lösungsvorschläge?
Die Kritik ist nicht neu und bleibt immer die gleiche dann sollte man doch mal nachdenken warum.
Was soll denn zB User XY schreiben wenn es jetzt schon über ein Handvoll Spiele gab wo Rasmus draußen sitzen muss aber es seine Kollegen nicht besser machen.
Warum sehen das alle nur Filip nicht?
Oder sieht es Filip aber reagiert trz nicht?
Stell mal vor zu den seit Jahren gleichen Baustellen würden noch neue hinzukommen. Dann guckt man über noch mehr hinweg.
Was soll ein Forumsmitglied schreiben wenn ihm das 7:6 alles versaut? Man dann von Jicha zu hören bekommt das 7:6 kam vom Team aus (!) und man dann aufs Parkett guckt und sich denkt was bitte kam da vom Team. Das wirkt eher verunsichert und nicht geplant.
Es sollte doch mal gewissen Menschen zum nachdenken anregen wenn jedes Mal das gleiche verzapft wird. Jeder sieht’s nur der Trainer, Viktor oder der AR/der Verein wollen es nicht sehen.
Wenn hier die Kritik unberechtigt, haltlos und falsch wäre und entkräftet werden würde okay aber es sind Fakten und es ist doch eher ein Armutszeugnis dass man es immer wiederholt erwähnen muss als Fazit weil sich einfach nichts ändert.
und dein sogenanntes Endfazit triffst du doch ganz für dich allein. Weil es deine Meinung ist. Wenn jmd sagt ich kann beim THW keine klare Spielidee erkennen kannst du zustimmen, kannst es wiederlegen mit Fakten oder du lehnst es ab obwohl du selbst kein System erkennst. -
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Wenn die wohl aus immer wieder kehrende berechtigte Kriktik vorausschaubar ist wieso kommen dann von Personen die es nicht so sehen Gegenargumente oder Lösungsvorschläge?
Die Kritik ist nicht neu und bleibt immer die gleiche dann sollte man doch mal nachdenken warum.
Was soll denn zB User XY schreiben wenn es jetzt schon über ein Handvoll Spiele gab wo Rasmus draußen sitzen muss aber es seine Kollegen nicht besser machen.
Warum sehen das alle nur Filip nicht?
Oder sieht es Filip aber reagiert trz nicht?
Stell mal vor zu den seit Jahren gleichen Baustellen würden noch neue hinzukommen. Dann guckt man über noch mehr hinweg.
Was soll ein Forumsmitglied schreiben wenn ihm das 7:6 alles versaut? Man dann von Jicha zu hören bekommt das 7:6 kam vom Team aus (!) und man dann aufs Parkett guckt und sich denkt was bitte kam da vom Team. Das wirkt eher verunsichert und nicht geplant.
Es sollte doch mal gewissen Menschen zum nachdenken anregen wenn jedes Mal das gleiche verzapft wird. Jeder sieht’s nur der Trainer, Viktor oder der AR/der Verein wollen es nicht sehen.
Wenn hier die Kritik unberechtigt, haltlos und falsch wäre und entkräftet werden würde okay aber es sind Fakten und es ist doch eher ein Armutszeugnis dass man es immer wiederholt erwähnen muss als Fazit weil sich einfach nichts ändert.
und dein sogenanntes Endfazit triffst du doch ganz für dich allein. Weil es deine Meinung ist. Wenn jmd sagt ich kann beim THW keine klare Spielidee erkennen kannst du zustimmen, kannst es wiederlegen mit Fakten oder du lehnst es ab obwohl du selbst kein System erkennst.Ich glaube, genau hier liegt der Knackpunkt.
Du gehst sehr schnell von „ich sehe das so“ zu „alle sehen das so – nur die Verantwortlichen nicht“. Das ist aber keine Tatsache, sondern Deine Interpretation. Und genau da wird es schwierig.
Dass sich Themen wie 7:6 oder einzelne Spieler immer wiederholen, stelle ich gar nicht infrage. Die Frage ist nur, was man daraus macht. Wenn jede Diskussion zwangsläufig im gleichen Fazit endet („es ändert sich nichts, also passt grundsätzlich alles nicht“), dann ist das weniger Analyse als vielmehr eine feststehende Überzeugung, die immer wieder bestätigt wird.
Und genau deshalb kommen auch Gegenargumente: nicht, weil die Kritik per se falsch ist, sondern weil diese Absolutheit eben nicht jeder teilt.
Dass Du Dinge kritisch siehst, ist völlig legitim. Aber daraus abzuleiten, dass „alle es sehen“ und nur Trainer, sportliche Leitung oder Verein nicht – das ist schon ein ziemlich großer Sprung.
Am Ende hat jeder seine Sicht. Mir geht es nur darum, dass man die eigene nicht automatisch zur allgemeinen Wahrheit erklärt – und genau so kommt es hier an vielen Stellen rüber.
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Das sehe ich nicht so.
Die Alternative ist ja nicht „alles oder nichts“, sondern wie man diskutiert. Man kann die gleichen Punkte ansprechen, ohne dass jede Diskussion zwangsläufig im gleichen Endfazit landet.
Genau darin liegt für mich der Unterschied: Austausch über das Spiel und die konkreten Themen – ja. Aber nicht die automatische Abkürzung zur immer gleichen Grundsatzbewertung.
Sonst wird es auf Dauer tatsächlich eintönig – nicht, weil diskutiert wird, sondern weil das Ergebnis der Diskussion gefühlt schon vorher feststeht.
Ich verstehe Dich ehrlicherweise nicht!
wenn etwas nicht funktioniert, dann hilft doch eine vielschichtige Diskussion darüber nicht?
Blödes Beispiel: wenn jemand der Meinung wäre, die Verlängerung von Dule war falsch, weil dieser zu alt und zu teuer ist, im Angriff zu oft der Impact fehlt. Dann wird er nicht jünger, weil man seine Abwehrqualitäten lobt.
Was willst Du denn bei den drei aufgezählten Niederlagen unterschiedliches diskutieren? Die Probleme sind ja identisch und am Ende steht das Fazit, dass die Mannschaft nicht gut genug ist. Mannschaft inkludiert hier ausdrücklich Spieler, Trainer, Manager und vermutlich auch den Rest der Bande!
Wollte man jetzt sprachlich spitzfindig sein, dann müsste man vielleicht inflationär die Worte „immer noch nicht“ mit einbauen (der Trainer hat immer noch keinen Plan B, die Wurfauswahl ist immer noch zu schwach, das Außenspiel wird immer noch vernachlässigt usw.), Aber das ändert in meinen Augen nichts!
Nochmal: wie sollte denn in deinen Augen eine sachlichere Diskussion aussehen? Denn wenn Du ständige Wiederholungen bemängelst wird das auch bei sachlicheren Einwänden so bleiben! -
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Ich verstehe Dich ehrlicherweise nicht!
wenn etwas nicht funktioniert, dann hilft doch eine vielschichtige Diskussion darüber nicht?
Blödes Beispiel: wenn jemand der Meinung wäre, die Verlängerung von Dule war falsch, weil dieser zu alt und zu teuer ist, im Angriff zu oft der Impact fehlt. Dann wird er nicht jünger, weil man seine Abwehrqualitäten lobt.
Was willst Du denn bei den drei aufgezählten Niederlagen unterschiedliches diskutieren? Die Probleme sind ja identisch und am Ende steht das Fazit, dass die Mannschaft nicht gut genug ist. Mannschaft inkludiert hier ausdrücklich Spieler, Trainer, Manager und vermutlich auch den Rest der Bande!
Wollte man jetzt sprachlich spitzfindig sein, dann müsste man vielleicht inflationär die Worte „immer noch nicht“ mit einbauen (der Trainer hat immer noch keinen Plan B, die Wurfauswahl ist immer noch zu schwach, das Außenspiel wird immer noch vernachlässigt usw.), Aber das ändert in meinen Augen nichts!
Nochmal: wie sollte denn in deinen Augen eine sachlichere Diskussion aussehen? Denn wenn Du ständige Wiederholungen bemängelst wird das auch bei sachlicheren Einwänden so bleiben!Doch – genau da widerspreche ich Dir.
Nur weil Probleme ähnlich sind, heißt das nicht, dass die Diskussion automatisch eindimensional werden muss. Genau das passiert hier aber häufig: Aus mehreren Beobachtungen wird sehr schnell ein pauschales Gesamturteil – und das steht dann im Grunde schon vorher fest.
Dein Beispiel passt eigentlich ganz gut: Natürlich wird ein Spieler nicht jünger, weil man andere Aspekte lobt. Aber eine vollständige Bewertung besteht eben genau daraus, beides einzuordnen – und nicht nur den Teil herauszugreifen, der die eigene These stützt.
Und genau das ist mein Punkt: Wenn am Ende immer zwingend das gleiche Fazit steht („alles nicht gut genug“), dann ist das keine offene Diskussion mehr, sondern eine bestätigte Grundhaltung.
Zu sagen „es ist immer noch das gleiche Problem“ ist völlig legitim. Aber daraus abzuleiten, dass damit automatisch alles geklärt ist, greift mir zu kurz.
Eine sachlichere Diskussion wäre für mich genau das: Beobachtungen sauber benennen, einordnen – und nicht jedes Mal direkt auf die gleiche Gesamtbewertung verkürzen. Sonst diskutiert man nicht mehr wirklich, sondern wiederholt nur noch.
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Doch – genau da widerspreche ich Dir.
Nur weil Probleme ähnlich sind, heißt das nicht, dass die Diskussion automatisch eindimensional werden muss. Genau das passiert hier aber häufig: Aus mehreren Beobachtungen wird sehr schnell ein pauschales Gesamturteil – und das steht dann im Grunde schon vorher fest.
Dein Beispiel passt eigentlich ganz gut: Natürlich wird ein Spieler nicht jünger, weil man andere Aspekte lobt. Aber eine vollständige Bewertung besteht eben genau daraus, beides einzuordnen – und nicht nur den Teil herauszugreifen, der die eigene These stützt.
Und genau das ist mein Punkt: Wenn am Ende immer zwingend das gleiche Fazit steht („alles nicht gut genug“), dann ist das keine offene Diskussion mehr, sondern eine bestätigte Grundhaltung.
Zu sagen „es ist immer noch das gleiche Problem“ ist völlig legitim. Aber daraus abzuleiten, dass damit automatisch alles geklärt ist, greift mir zu kurz.
Eine sachlichere Diskussion wäre für mich genau das: Beobachtungen sauber benennen, einordnen – und nicht jedes Mal direkt auf die gleiche Gesamtbewertung verkürzen. Sonst diskutiert man nicht mehr wirklich, sondern wiederholt nur noch.
Aber die Beobachtungen sind doch immer die Gleichen! Die Fehler sind doch immer die gleichen! Und da könnte man x Beispiele nennen!
Ich versuche es mal mit einem Beispiel zu verdeutlichen:
Ich propagiere hier seit Jahren, dass die Wandlung des Handballs dazu führt, dass Jicgas Steinewerfer Handball nicht mehr zeitgemäß ist!
Das Spiel wird schneller und die Quoten von Spielern wie Gidsel sind einfach erfolgsversprechender als die eines klassischen Rückraums. Da mag es auch immer mal Ausnahmen geben.
Bei jeder der Niederlagen hatte unser Rückraum gruselige Quoten. Das ist natürlich nicht der einzige Grund, aber soll ja hier Beispiel sein!
Ergo fühle ich mich nach den Niederlagen bestätigt und verweise auf die miesen Quoten bedingt durch das antiquierte Spiel. Man könnte an der Wurfauswahl arbeiten, Spielzüge optimieren, Alternativen wie das Außenspiel implementieren (funktionierte ja nach der EM gut), aber all das passiert nicht!
Dann ist doch die logische Schlussfolgerung daraus, dass es dem Trainer offensichtlich nicht gelingt. Ergo stellt man Jicha in Frage!
Das war jetzt EIN Punkt, aber Einigen (vielleicht sogar Vielen) stoßen diverse Dinge auf! Und eine der immer wiederkehrende Konstanten sind halt Trainer und vorhandene/ eingesetzte Spieler; ergo Kritik am Kaderplaner!!
Um es ganz klar zu sagen: diese Spielen wurden nicht unglücklich verloren, sondern weil das Team schlecht war, keine Lösungen hatte!! -
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Doch – genau da widerspreche ich Dir.
Nur weil Probleme ähnlich sind, heißt das nicht, dass die Diskussion automatisch eindimensional werden muss. Genau das passiert hier aber häufig: Aus mehreren Beobachtungen wird sehr schnell ein pauschales Gesamturteil – und das steht dann im Grunde schon vorher fest.
Dein Beispiel passt eigentlich ganz gut: Natürlich wird ein Spieler nicht jünger, weil man andere Aspekte lobt. Aber eine vollständige Bewertung besteht eben genau daraus, beides einzuordnen – und nicht nur den Teil herauszugreifen, der die eigene These stützt.
Und genau das ist mein Punkt: Wenn am Ende immer zwingend das gleiche Fazit steht („alles nicht gut genug“), dann ist das keine offene Diskussion mehr, sondern eine bestätigte Grundhaltung.
Zu sagen „es ist immer noch das gleiche Problem“ ist völlig legitim. Aber daraus abzuleiten, dass damit automatisch alles geklärt ist, greift mir zu kurz.
Eine sachlichere Diskussion wäre für mich genau das: Beobachtungen sauber benennen, einordnen – und nicht jedes Mal direkt auf die gleiche Gesamtbewertung verkürzen. Sonst diskutiert man nicht mehr wirklich, sondern wiederholt nur noch.
Sorry.....ich habe jetzt die letzten Nachrichten gelesen und komme mir vor wie bei einem Psychologie Kurs......Wie diskutiere ich richtig...staubtrocken...langweilig...viel zu lang und nichtssagend. Das ist ein Forum - jeder soll schreiben was und wie er will...auch emotional...egal ob es sich wiederholt! ABER - Alles respektvoll...vernünftiger ton und ohne Beleidigungen...!!
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Aber die Beobachtungen sind doch immer die Gleichen! Die Fehler sind doch immer die gleichen! Und da könnte man x Beispiele nennen!
Ich versuche es mal mit einem Beispiel zu verdeutlichen:
Ich propagiere hier seit Jahren, dass die Wandlung des Handballs dazu führt, dass Jicgas Steinewerfer Handball nicht mehr zeitgemäß ist!
Das Spiel wird schneller und die Quoten von Spielern wie Gidsel sind einfach erfolgsversprechender als die eines klassischen Rückraums. Da mag es auch immer mal Ausnahmen geben.
Bei jeder der Niederlagen hatte unser Rückraum gruselige Quoten. Das ist natürlich nicht der einzige Grund, aber soll ja hier Beispiel sein!
Ergo fühle ich mich nach den Niederlagen bestätigt und verweise auf die miesen Quoten bedingt durch das antiquierte Spiel. Man könnte an der Wurfauswahl arbeiten, Spielzüge optimieren, Alternativen wie das Außenspiel implementieren (funktionierte ja nach der EM gut), aber all das passiert nicht!
Dann ist doch die logische Schlussfolgerung daraus, dass es dem Trainer offensichtlich nicht gelingt. Ergo stellt man Jicha in Frage!
Das war jetzt EIN Punkt, aber Einigen (vielleicht sogar Vielen) stoßen diverse Dinge auf! Und eine der immer wiederkehrende Konstanten sind halt Trainer und vorhandene/ eingesetzte Spieler; ergo Kritik am Kaderplaner!!
Um es ganz klar zu sagen: diese Spielen wurden nicht unglücklich verloren, sondern weil das Team schlecht war, keine Lösungen hatte!!Ich verstehe Deinen Gedankengang – aber genau da liegt für mich das Problem.
Du setzt Deine Grundannahme („Spielstil ist nicht mehr zeitgemäß“) und liest dann jedes Spiel konsequent durch diese Brille. Schlechte Quoten sind dann automatisch die Bestätigung. Das ist in sich schlüssig – aber eben auch ein klassischer Zirkelschluss.
Dass der Rückraum schlecht wirft, kann viele Gründe haben: Entscheidungsfindung, Gegner, Form, Spielsituation. Du reduzierst es auf eine Ursache – und leitest daraus direkt die „logische“ Konsequenz ab, dass der Trainer nicht funktioniert.
Genau diesen Sprung meine ich. Aus einer möglichen Erklärung wird bei Dir die einzige Erklärung – und damit ist das Fazit im Grunde vorher schon klar.
Du kannst das so bewerten, völlig legitim. Aber es ist eben nicht die objektive Schlussfolgerung, sondern Deine Interpretation. Und genau das wird hier oft als Fakt dargestellt – und das ist der Punkt, den ich kritisch sehe.
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Sorry.....ich habe jetzt die letzten Nachrichten gelesen und komme mir vor wie bei einem Psychologie Kurs......Wie diskutiere ich richtig...staubtrocken...langweilig...viel zu lang und nichtssagend. Das ist ein Forum - jeder soll schreiben was und wie er will...auch emotional...egal ob es sich wiederholt! ABER - Alles respektvoll...vernünftiger ton und ohne Beleidigungen...!!
Aber „jeder schreibt wie er will“ führt halt schnell dazu, dass sich alles im Kreis dreht oder ins Persönliche abrutscht – und genau das passiert hier ja teilweise auch.
Respektvoller und vernünftiger Ton ist eben nicht immer gegeben, und das ist für mich ein Problem.
Wenn dann noch jedes Mal das gleiche Fazit kommt, wird’s nicht emotionaler – sondern einfach nur eintönig.
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Ich verstehe Deinen Gedankengang – aber genau da liegt für mich das Problem.
Du setzt Deine Grundannahme („Spielstil ist nicht mehr zeitgemäß“) und liest dann jedes Spiel konsequent durch diese Brille. Schlechte Quoten sind dann automatisch die Bestätigung. Das ist in sich schlüssig – aber eben auch ein klassischer Zirkelschluss.
Dass der Rückraum schlecht wirft, kann viele Gründe haben: Entscheidungsfindung, Gegner, Form, Spielsituation. Du reduzierst es auf eine Ursache – und leitest daraus direkt die „logische“ Konsequenz ab, dass der Trainer nicht funktioniert.
Genau diesen Sprung meine ich. Aus einer möglichen Erklärung wird bei Dir die einzige Erklärung – und damit ist das Fazit im Grunde vorher schon klar.
Du kannst das so bewerten, völlig legitim. Aber es ist eben nicht die objektive Schlussfolgerung, sondern Deine Interpretation. Und genau das wird hier oft als Fakt dargestellt – und das ist der Punkt, den ich kritisch sehe.
Dann hast Du vielleicht doch nicht genug mitgelesen!
Ich habe oft genug schlechte Quoten bei Emil oder Eric relativiert, weil sie eben oftmals die „Dummen“ sind, die die Notwürfe nehmen müssen.
Wie definierst Du denn „Fakt“ in so einem Forum?
Fakten wären für mich (und natürlich sind sie nicht wissenschaftlich, sondern bauchgefühlte Stammtischfakten):
Zu Beginn der Saison haben wir endlich mehr Geschwindigkeit in unser Spiel bekommen! Das war überfällig und gefühlt kam es zwei, drei Jahre zu spät! Elias ist leider anfällig und sicherlich wurde er auch etwas entschlüsselt, aber das war eine überfällige Neuerung.
Fakt ist für mich auch, dass die Quoten unserer Rückraumspieler zu schlecht sind. Alle Gründe, die Du dazu aufzählst: „Entscheidungsfindung, Gegner, Form, Spielsituation“ ist am Ende Sache des Trainers!!
Nach der EM funktionierte, oh Wunder, unser Außenspiel! Ein ewig und immer wieder geforderter Plan B. Bei den drei Niederlagen war es wieder zu einfallslos und statisch? Wer ist am Ende dafür verantwortlich?Zu Beginn der Saison haben wir ein grandioses Supercup Spiel verloren. Da war ich fein mit! Tolle Leistung- unglücklich verloren! Aber bei fast allen Niederlagen / Punktverlusten stimmte die Leistung nicht! Und wer kommt auch da wieder ins Spiel? Eben!
Das sind für mich Fakten! Es fällt eben auf, dass die Quoten unserer Rückraumspieler seit Jahren schwach sind (zu schwach!!) und eher schlechter werden! Die schlechte Tordifferenz ist für mich ein Marker unseres Niveaus. Da gibt es leider nichts zu diskutieren!
und da nicht jeder zu viel Lust hat wie ich viel zu tippen, sind die meisten Beiträge eben kürzer, aber haben den vergleichbaren Tenor! -
Aber „jeder schreibt wie er will“ führt halt schnell dazu, dass sich alles im Kreis dreht oder ins Persönliche abrutscht – und genau das passiert hier ja teilweise auch.
Respektvoller und vernünftiger Ton ist eben nicht immer gegeben, und das ist für mich ein Problem.
Wenn dann noch jedes Mal das gleiche Fazit kommt, wird’s nicht emotionaler – sondern einfach nur eintönig.
Also möchtest du jetzt gerne die Richtung vorgeben.....wie jeder zu schreiben hat, damit es für dich passt? Bei den Umgangsformen sind wir uns einig - beim Rest ....alles zu steril und öde .....
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Aus vielfacher Foren-Erfahrung kann ich sagen: Hier folgt noch großes Kino.
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Aber „jeder schreibt wie er will“ führt halt schnell dazu, dass sich alles im Kreis dreht oder ins Persönliche abrutscht – und genau das passiert hier ja teilweise auch.
Respektvoller und vernünftiger Ton ist eben nicht immer gegeben, und das ist für mich ein Problem.
Wenn dann noch jedes Mal das gleiche Fazit kommt, wird’s nicht emotionaler – sondern einfach nur eintönig.
Aber das machst Du doch auch. Du hast deine Vorstellung einer idealen Kommunikation und du hättest es gerne genau so!
Die anderen Forumsteilnehmer sehen das vermutlich nicht anders, aber teilen deine Art vielleicht nicht, sondern wollen die Fehler und „Schuldigen“ benennen! -