Bergischer HC - Die Löwen in der 1. Handball-Bundesliga!

  • Steinhaus ist im Sommer 2027 sowieso weg. Aber ich wundere mich schon, dass Du glaubst manchmal reiche eine halbe Stunde Fahrtzeit aus. Für das Thema Regeneration ist das nicht gut und wenn Du zwei Einheiten am Tag absolvierst, dann überlegt man sich eine Rückfahrt zum Wohnort eventuell mal. Beispiel: Innerhalb Solingens bei vier Einheiten am Tag maximal eine Stunde im Auto, bei 45 Minuten pro Strecke sind es bei Radevormwald drei Stunden. Ja, es ist ihr Job. Ihre Verträge haben die Spieler aber unter anderen Bedingungen unterschrieben.

  • Steinhaus ist im Sommer 2027 sowieso weg. Aber ich wundere mich schon, dass Du glaubst manchmal reiche eine halbe Stunde Fahrtzeit aus. Für das Thema Regeneration ist das nicht gut und wenn Du zwei Einheiten am Tag absolvierst, dann überlegt man sich eine Rückfahrt zum Wohnort eventuell mal. Beispiel: Innerhalb Solingens bei vier Einheiten am Tag maximal eine Stunde im Auto, bei 45 Minuten pro Strecke sind es bei Radevormwald drei Stunden. Ja, es ist ihr Job. Ihre Verträge haben die Spieler aber unter anderen Bedingungen unterschrieben.

    Ich schätze deine Meinung zu jedem Thema sehr, aber hier steht viel, was ich selber nicht kenne...

    Zu Steinhaus: Der BHC hat gerade eine Verlängerung bis 2028 bekanntgegeben. Warum sollte er 2027 weg sein? Weil der BHC - den Äußerungen nach dem Nothdurft-Wechsel zum Trotz, eine Ausstiegsklausel drin hat? Weil ein Verein richtig Geld auf den Tisch legt? Weil der Verein trotz Bekenntnis, nur ligaunabhängige Verträge abschließen zu wollen, einen Vertrag für Liga 1 abgeschlossen hat und nächste Saison in jedem Fall absteigt? Weißt du mehr?


    Zur Trainingssituation: Es ist grundsätzlich richtig, dass eine Einigung erzielt wird, wenn man es denn will. Das hätte auch hier klappen können - ob die Umstände dann aber für die langfristige Entwicklung des Vereins zuträglicher gewesen wären (Miethöhe, dadurch verringertes Budget), als sie es jetzt sind, lasse ich dahingestellt. Den Umstand, dass ein Mäzen wie Kölker Erde verbrennt, nachdem er etwas aufgebaut hat, ist auch nicht neu, siehe HSV Gräfrath-Damen. Von daher kann ich das Stück Ideologie, dass zumindest ich bei Jörg Föste in der Entscheidung vermute, durchaus verstehen.

    Dass es für die Spieler eine Umstellung ist, ist auch klar. Am Ende ist es für mich keine eindeutige Entscheidung, was für die langfristige Vereinsentwicklung besser ist. Ein gut angebundenes Trainingszentrum mit einem launischen Eigentümer, der gerne mal die Miete erhöht, für Unruhe sorgt und so die Vereinsentwicklung behindert? Oder eine abgelegene Trainingsstätte mit (hoffentlich) passenderen Umständen?

  • Zu Steinhaus: Weil er sich gerade rasant entwickelt und das anderen Vereinen nicht verborgen bleibt.

    Zum anderen Thema: Ursprünglich hieß der Verein, den Jörg Föste nach oben gebracht hat, Sporting Höhscheid. So hieß der Verein auch noch, als Bob Hanning Mitte der 90er dort Trainer wurde und aus der Essener Jugend Torsten Jansen und Florian Kehrmann mitbrachte. Das ist die ursprüngliche Ideologie, um Deine Formulierung aufzugreifen. Danach fusionierte man gemeinsam mit der PSVg Jahn Solingen zur SG Solingen, später dann mit dem LTV Wuppertal zum Bergischen HC. Jörg Föste ist gebürtiger Solinger, dort aufgewachsen und fest verwurzelt. Mittlerweile spielt der Verein aber seit ein paar Jahren nicht mehr in Solingen. Er verließ sogar das Bergische Land, um mal in Köln zu spielen und oft auch in Düsseldorf. In Solingen trainiert er nun ab Sommer nicht mal mehr. Die Solinger, die immer noch den absoluten Großteil der Fangemeinde stellen, nehmen das zur Kenntnis. Sagen wir mal so: Begeistert sind sie nicht gerade. Der Verein verliert so einen weiteren Teil seiner Wurzeln. Ich sehe das als gefährlich an. Daher bin ich sehr skeptisch.

  • Steinhaus ist im Sommer 2027 sowieso weg. Aber ich wundere mich schon, dass Du glaubst manchmal reiche eine halbe Stunde Fahrtzeit aus. Für das Thema Regeneration ist das nicht gut und wenn Du zwei Einheiten am Tag absolvierst, dann überlegt man sich eine Rückfahrt zum Wohnort eventuell mal. Beispiel: Innerhalb Solingens bei vier Einheiten am Tag maximal eine Stunde im Auto, bei 45 Minuten pro Strecke sind es bei Radevormwald drei Stunden. Ja, es ist ihr Job. Ihre Verträge haben die Spieler aber unter anderen Bedingungen unterschrieben.

    Wer weiß, wie die Tagesplanung dann aussieht. Solange man alles an einem Ort hat ist das besser, als heute hier, morgen da. Du wirst sicher wissen, dass es früher so war und komischerweise hat man da auch ein paar Blöde gefunden, die hier gespielt haben. Steinhaus ist nur ein Beispiel von mehreren, u.a. Morante und M‘Bengue etc. haben in der Vergangenheit auch nicht in SG gewohnt.

    Zu Steinhaus: Weil er sich gerade rasant entwickelt und das anderen Vereinen nicht verborgen bleibt.

    Zum anderen Thema: Ursprünglich hieß der Verein, den Jörg Föste nach oben gebracht hat, Sporting Höhscheid. So hieß der Verein auch noch, als Bob Hanning Mitte der 90er dort Trainer wurde und aus der Essener Jugend Torsten Jansen und Florian Kehrmann mitbrachte. Das ist die ursprüngliche Ideologie, um Deine Formulierung aufzugreifen. Danach fusionierte man gemeinsam mit der PSVg Jahn Solingen zur SG Solingen, später dann mit dem LTV Wuppertal zum Bergischen HC. Jörg Föste ist gebürtiger Solinger, dort aufgewachsen und fest verwurzelt. Mittlerweile spielt der Verein aber seit ein paar Jahren nicht mehr in Solingen. Er verließ sogar das Bergische Land, um mal in Köln zu spielen und oft auch in Düsseldorf. In Solingen trainiert er nun ab Sommer nicht mal mehr. Die Solinger, die immer noch den absoluten Großteil der Fangemeinde stellen, nehmen das zur Kenntnis. Sagen wir mal so: Begeistert sind sie nicht gerade. Der Verein verliert so einen weiteren Teil seiner Wurzeln. Ich sehe das als gefährlich an. Daher bin ich sehr skeptisch.

    Ist glaube ich allen hier im Thread bekannt. Aber wer sind „die Solinger“? In welcher Position bist du, für alle hier zu sprechen, dazu noch von außerhalb? Ich bin auch Solinger und finde das halbwegs bescheuert, aber ich kenne auch die (nicht) vorhandenen Gegebenheiten in dieser Stadt und kann das entsprechend differenziert betrachten. Und auf die meisten Solinger, die ich kenne, trifft das auch zu. Auch in Sachen Identität: Das zentrale Problem ist die fehlende Spielstätte. Nicht wo die Mannschaft unter der Woche trainiert, das merkt die Öffentlichkeit sowieso nicht und von der Vorstellung, dass da irgendeiner auf dem Feld besonders an den zwei Städten SG und W hängt, sollte man sich im modernen Profisport sowieso freimachen. Erst wenn die Jugendmannschaften irgendwann auch nicht mehr in Solingen trainieren sollten, dann sind wir an dem Punkt, an dem ich dir uneingeschränkt zustimmen würde. :hi:

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.

    Einmal editiert, zuletzt von BHC06-JST (1. April 2026 um 22:27)

  • Korrigiert mich mal: Ich komme irgendwie nicht daran vorbei, dass man im Namen des Clubs kein klares Bekenntnis zum Ursprungsort gibt. Der Name "Bergischer HC" gibt einem Stadtverordneten immer die Möglichkeit zu sagen, es gäbe auch andere Städte, die sich darum kümmern können. Die Identifikation mit der verantwortlichen Stadt fehlt so ein bisschen. Das war damals mit den Rhein Vikings genauso. Neuss und Düsseldorf, danach hat sich die Stadt Düsseldorf irgendwie aus der Idee davongestohlen und die Halle nicht mehr bereitgestellt. Hätte das Ding Rhein Vikings Düsseldorf geheißen, wäre das entschieden schwerer gefallen. Das Projekt ging daran ein.

    Die einzigen, wo das bisher funktioniert hat, waren die RNL, aber da steht ne andere Kraft dahinter und keine Stadt ist in der Pflicht.

    Vielleicht sollte man die Namen der Städte irgendwie unterbringen, um einen ganz anderen Druck auf die Stadtverordneten auszuüben?

  • Korrigiert mich mal: Ich komme irgendwie nicht daran vorbei, dass man im Namen des Clubs kein klares Bekenntnis zum Ursprungsort gibt. […] Die Identifikation mit der verantwortlichen Stadt fehlt so ein bisschen.

    Die einzigen, wo das bisher funktioniert hat, waren die RNL, aber da steht ne andere Kraft dahinter und keine Stadt ist in der Pflicht.

    Es fehlt keine Identifikation, es fehlt schlicht und ergreifend Geld. Es gibt nicht den einen Ursprungsort, ohne das Überlaufen des LTV Wuppertal zur SG Solingen wären beide Vereine in den Niederungen verschwunden. Der Name trägt dem Rechnung, und es ist auch logisch, dass man in der Sponsorenlandschaft beide Städte ganz gut gebrauchen kann. Natürlich spielt man mit der Solinger Lizenz spielt und die Jugendmannschaften spielen und trainieren in Solingen. Es weiß aber jeder hier, dass in dem Verein sowohl Solinger und Wuppertaler Teile drinstecken (vielleicht abgesehen von den letzten 50 WSV-Fans, die immer noch hoffen, dass ein Wuppertaler Unternehmen ihren maroden Verein aus reiner Nächstenliebe nochmal groß rausbringt und in dem BHC Konkurrenz sehen). Ob das jetzt 50-50, 60-40 oder 70-30 ist sei mal dahingestellt. Natürlich könnte man das Ding auch HSG Solingen/Wuppertal nennen, aber das würde an dem vermeintlichen „Problem“ ja nichts ändern. Die Situation ist ähnlich wie bei den RNL, mit dem Unterschied, dass in Mannheim schon eine Arena stand. Hier eben nicht. Ich kann dich beruhigen, auch wenn der Verein Solingen und/oder Wuppertal im Namen tragen würde, keine Stadt würde sich da in der Pflicht sehen. Schön wär’s. :lol: Das politische Backing ist in Großstädten naturgemäß anders als in Kleinstädten wie Eisenach oder Gummersbach. Die Kohle kommt sowieso wenn dann von privaten Investoren.

    "HSG Solingen/Wuppertal/Düsseldorf/Radevormwald" oder kurz "HSG Sowudüra"

    VfL GuKö? Ich denke, die Möchtegern-Kölner aus Oberberg sollten dankbar sein, dass ihnen mit Kohle von Stadt und Land eine Arena hingestellt wurde, anstatt sich über Probleme lustig zu machen, die sie vor einiger Zeit selber noch hatten.

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.

    4 Mal editiert, zuletzt von BHC06-JST (2. April 2026 um 10:55)

  • Beitrag von BHC06-JST (2. April 2026 um 10:48)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (2. April 2026 um 10:50).
  • Ich verstehe das Geschichtliche schon. Aber ich habe die Fusion damals nicht mitbekommen. Irgendwann tauchte der Bergische HC auf und ich wusste nicht, wo kommt der jetzt her? Solingen, Wuppertal, Remscheid, Bergisch Gladbach oder gar Leverkusen? Frag mal den durchschnittlichen Handballfan, wo der BHC spielt, das ist heute immernoch kein Handballallgemeinwissen.

    Ne Stadt ist dann bereit, zu investieren, wenn der Name der Stadt dadurch auch etwas gepuscht wird. Ist nicht sicher gestellt, dass alle 2 Wochen ne Horde Gästefans in meiner Stadt auftaucht, vielleicht übernachtet und auch ein paar Kröten da lässt, dann juckt es mich nicht in den Fingern, hier etwas zu unterstützen. Und wenn dann der Name in der Sportpresse auftaucht, weil man den großen THW oder den SCM ärgern konnte, dann isses auch nicht schlecht.

    Ich glaube sogar, dass es da gerade beim Handball auch einen besseren Bezug zu den Sponsoren gibt. Anders als beim Fußball oder den Top 4 Vereinen, wo die dicken Konzerne Geld reinpulvern, musste im Handball ab Mittelfeld 1. Liga den Fleischer um die Ecke ranholen, damit er die Würste anbietet oder das Autohaus xy, was es von einer Marke meist nur einmal in der durchschnittlichen Handballstadt gibt. Oder den Bäcker usw. Oder lokale Unternehmen mit Weltruf. Solingen zB hat da so einiges zu bieten, aber die stehen auf den Ort, Wüsthoff, Zwilling oder Wilkinson Sword, ich wette n farbiges Osterei, die würden für die erste Liga ein paar Euro (mehr) geben, wenn da auf dem Trikot Solingen steht. Und bei den Autohäusern könnte es sogar schwierig werden, überhaupt einen Sponsor zu finden, weil das VW Autohaus aus Solingen plötzlich in Wuppertal Werbung macht und damit der Gebietsschutz gefährdet wird.

    Wie gesagt, ich bin da kein Experte, aber diese überörtlichen Handballverbünde erreichen nach meiner Beobachtung eher selten die Popularität des stärksten Teilnehmers.

  • Okay, grundsätzlich reden wir eigentlich am Thema vorbei, weil wir kein Sponsoren-, sondern ein Infrastruktur-Problem haben, was Sponsoren nicht lösen, aber ich gehe trotzdem gerne drauf ein.

    Ne Stadt ist dann bereit, zu investieren, wenn der Name der Stadt dadurch auch etwas gepuscht wird.

    Das mag in Städten von 50.000 Einwohnern, wo über zwei Ecken jeder irgendwas mit dem entsprechenden Handballverein zu tun hat, so sein. Hier ist es nicht so. Eine westdeutsche Großstadt in der Metropolregion Rhein-Ruhr hat genug andere Probleme, einfach ausgedrückt.

    Ist nicht sicher gestellt, dass alle 2 Wochen ne Horde Gästefans in meiner Stadt auftaucht, vielleicht übernachtet und auch ein paar Kröten da lässt, dann juckt es mich nicht in den Fingern, hier etwas zu unterstützen.

    Diese Rechung geht vielleicht im Fußball auf, aber im Handball, wenn wir ehrlich sind, nicht. Horden von Gästefans sehe ich hier und anderswo eher selten, dreistellig ist schon was besonderes. Und dann haben die eine so kurze Anreise, dass die sicherlich nicht übernachten müssen.

    Oder den Bäcker usw. Oder lokale Unternehmen mit Weltruf. Solingen zB hat da so einiges zu bieten, aber die stehen auf den Ort, Wüsthoff, Zwilling oder Wilkinson Sword

    Wilkinson sponsert schon, Zwilling war in Kurzarbeit und hat Stellen abgebaut - die Schneidwarenindustrie lief schon mal besser, und die ist hier nicht so ganz unwichtig -, Wüsthoff steckt bei den Gräfrather Damen ein paar müde Euro rein, wenn da ernsthaftes Interesse bestünde könnte man mit ein paar Euro mehr da noch weitaus größere Unterschiede bewirken als im Männerhandball. Die bekannten Wuppertaler Unternehmen wie Vorwerk sponsern auch, und das ohne Städtenamen auf dem Rücken. Wenn der Name der jeweiligen lokalen Wirtschaft so wichtig wäre, wäre a) der Wuppertaler SV nicht gerade auf dem Weg Richtung Oberliga, b) Union Solingen nicht insolvent gegangen, c) die SG Solingen und der LTV Wuppertal nicht vor zwanzig Jahren auf dem besten Weg gewesen, aus dem höherklassigen Handball zu verschwinden, und so weiter und so fort. Abgesehen davon hat man auch Sponsoren aus Remscheid und der sonstigen Umgebung, warum sollten die einen Verein unterstützen, der sich explizit auf die zwei Städte beschränkt und nicht das gesamte Städtedreieck und Umgebung repräsentieren will? Man kann das alles so und so drehen. Das Kirchturmdenken funktioniert vielleicht bei Orten, wo im Umkreis von 30km nichts größeres kommt. Das ist hier aber nunmal nicht der Fall.

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.

  • Das war damals mit den Rhein Vikings genauso. Neuss und Düsseldorf, danach hat sich die Stadt Düsseldorf irgendwie aus der Idee davongestohlen und die Halle nicht mehr bereitgestellt. Hätte das Ding Rhein Vikings Düsseldorf geheißen, wäre das entschieden schwerer gefallen. Das Projekt ging daran ein.

    Ist zwar Off Topic, aber stimmt so nicht.
    Mit dem Rückzug des ART aus dem Projekt spielte man wieder in Neuss (man übernahm ja den Neusser HV) bis es dann zur Insolvenz kam.

  • Ich verstehe das Geschichtliche schon. Aber ich habe die Fusion damals nicht mitbekommen. Irgendwann tauchte der Bergische HC auf und ich wusste nicht, wo kommt der jetzt her? Solingen, Wuppertal, Remscheid, Bergisch Gladbach oder gar Leverkusen? Frag mal den durchschnittlichen Handballfan, wo der BHC spielt, das ist heute immernoch kein Handballallgemeinwissen.

    Wie Viele kennen denn noch Kronau-Östringen ?

    Und was die Sponsorenaquise angeht, kann man ja mal beim achtfachen Deutschen Meister Düsseldorfer EG nachfragen, die zwei Monate vor Saisonbeginn kurz vor der Insolvenz standen, weil sie in Düsseldorf mit fast 700.000 Einwohnern nicht genug Geldgeber gefunden haben.
    Selbst da lebt man vom Vermögen Einzelner.
    Da werden sich nicht automatisch die Geldhähne öffnen, wenn man Städtenamen beim BHC unterbringt.

  • Ich sehe da schon gute Punkte in der Argumentation mit dem Städtenamen. Aber das größte Problem bleibt die fehlende Spielstätte in Solingen (oder Wuppertal). Für mich ist der BHC gefühlt immer eher ein Solinger Verein gewesen. Davon ist man jetzt maximal entfernt, weil ab Sommer dort nur noch die Geschäftsstelle zu finden ist.

  • Ich sehe da schon gute Punkte in der Argumentation mit dem Städtenamen. Aber das größte Problem bleibt die fehlende Spielstätte in Solingen (oder Wuppertal). Für mich ist der BHC gefühlt immer eher ein Solinger Verein gewesen. Davon ist man jetzt maximal entfernt, weil ab Sommer dort nur noch die Geschäftsstelle zu finden ist.

    Ich nicht. Solingen und Wuppertal haben dann immer noch kein Geld. Man darf auch nicht vergessen, dass man in Eisenach oder Gummersbach im näheren Umkreis keine größere Konkurrenz hat. Hier sind im Umkreis von 50 Kilometern etliche Erst- und Zweitligisten im Eishockey- und Fußball, in die man auch ganz wunderbar sein Geld stecken kann, siehe Barmenia und Bayer Leverkusen.

    Aber das größte Problem bleibt die fehlende Spielstätte in Solingen (oder Wuppertal).

    Absolut, das liegt aber nicht in der Hand des Vereins. Schwalbe-Arena, Buderus-Arena & Co. wurden auch nicht von den jeweiligen Vereinen finanziert.

    Für mich ist der BHC gefühlt immer eher ein Solinger Verein gewesen. Davon ist man jetzt maximal entfernt, weil ab Sommer dort nur noch die Geschäftsstelle zu finden ist.

    Logischerweise, wenn man mit der Solinger Lizenz spielt, die Geschäftsstelle in Solingen ist und hier die ganzen Nachwuchsmannschaften spielen und die kooperierende Sportschule hier steht. Aber mit Solingen alleine ging es vor zwanzig Jahren schon nicht, heutzutage ginge es noch weniger. Ich finde es lustig, wie BigRick aus der Eisenacher Perspektive denkt, es wäre selbstverständlich, Unterstützung der Stadt zu bekommen. Hier war man nicht mal in der Lage, über gesperrte Duschen in der Klingenhalle zu informieren.

    Davon ist man jetzt maximal entfernt, weil ab Sommer dort nur noch die Geschäftsstelle zu finden ist.

    Gut, den kompletten Nachwuchsbereich sollte man vielleicht nicht unterschlagen. Ich weiß nicht, ob ich das nicht relevanter finde als die Frage, wo ein paar gut bezahlte Profis, die im Normalfall an den Städten nicht besonders hängen, trainieren. Aber das kann man so oder so sehen.

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.