Beiträge von Huhn

    Tja , also von Lemgo kam ja echt nicht viel! Weder in Anfriff noch Abwehr! Kehrmann wie früher als Spieler nur am Beschweren und Labern....
    Positiv war vorallem das es auch ohne Nenad nach einer weile ganz gut geklappt hat! Dankee für die 2 Punkte, es war ein schönes Spiel für die Zuschauer.

    Na, es ist ja wohl sicherlich so, dass nicht jeder Trainer in der Lage ist Entscheidungen gegen seine Mannschaft jederzeit so klaglos, souverän und mannhaft zu akzeptieren, wie es Michael Roth seit Jahren ja Spiel für Spiel eindrucksvoll demonstriert ...
    :unschuldig:

    Zwei feine, natürlich hoch willkommene Punkte für den TBV. Theoretisch kann auch der VfL dieses Spiel gewinnen, da Lemgo doch recht viele Fehler eingestreut hat ( z.B. Anfangsphase des Spiels ), doch Gummersbach hat es nie dauerhaft besser gemacht. Die Mannschaft mit weniger Fehlern, der besseren Chancenverwertung und m.E. der besseren Abwehr hat das Spiel - für mich verdient - gewonnen. Das Torhüterduell ging für mich auf hohem Niveau in etwa unentschieden aus. Lüttis Reflexe gegen Hornkes 7m oder einem Kracher von Hermann ließen mich fast vergessen, das ich Lütti eigentlich mag. ;) Dresrüsse vielleicht weniger spektakulär, aber hinter einer etwas aggressiveren Deckung (Stenbäcken und Mansson für mich in ihrer Defensivarbeit ein formidabler, zukunftsfähiger Innenblock) nicht weniger effektiv als Lütti, der sich dafür aber besser aufregen kann. ;) (Nicht böse gemeint.)

    Vielleicht interessant am Rande: Heute war mal wieder ein Zerbe im Kader des TBV - Lukas Zerbe. Der junge Mann rutschte rein, da neben Haenen der "erste Linkshänder-Nachrücker" Dominik Ebner ebenfalls verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand. Schon interessant - der Vater von Lukas, Andreas Zerbe (älterer Bruder von Volker), hat meines Wisses damals seine ersten Bundesliga-Tore gegen Andreas Thiel und den VfL Gummersbach gemacht(allerdings von der anderen Seite, da Andreas Linkaussen gespielt hat). Das muss so circa drei Jahrzehnte her sein. Viel passiert seit dem, aber ich guck immer noch Lemgo gegen Gummersbach. Nicht mehr als Halbstarker, sondern nu als alter Sack, aber interessant ist es immer noch. ;)

    Nun sind wir also mitten in der Saison 2015/2016.

    Wir können uns wohl sicher sein, dass es eine schwere Saison wird. (Gut, die Überraschung hält sich in Grenzen.) Vielleicht dauert es ähnlich lange, bis der Klassenerhalt unter Dach und Fach ist, wie in der vergangenen Saison ist. Auf der anderen Seite hat der Verein auch in dieser Saison, wie schon im letzten Jahr, etliche (Spieler-)Verträge, die zum Saisonende auslaufen. ( 8, wenn ich mich nicht irre: Dresrüsse, Feuchtmann, Hornke, Rydergard, A.Niemayer, Haenen, Höning, M.Niemeyer ).

    Ebenfalls läuft nach meinem Kenntnisstand der Vertrag mit dem Hauptsponsor Phoenix Contact im Sommer 2016 aus. Keine Ahnung, wie da der Stand der Dinge ist, aber vermutlich keine unerhebliche Frage, um auch die nach den auslaufenden Verträgen zu beantworten.

    Mal sehen, was davon bis Weihnachten beantwortet wird.

    Was die Gummersbacher aktuell für Schmerzen haben, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Punktemäßig ist doch alles so ziemlich im Lack, oder nicht? Man gewinnt überraschend in Melsungen und dafür (beides für mich weniger überraschend) nicht gegen Leipzig und in Stuttfeld oder Bittengart ( jaja, ich weiß; ich bin kein Freund von Umbenennungen ). In einem 50:50 Spiel kriegt man gegen den HSV einen auf die Zwölf. So what? In Summe alles völlig normal, mal so aus OWL betrachtet.

    Die letzten drei Spiele hat der TBV gegen den VFL verloren. Warum überhaupt, kann man sich bei zwei dieser drei Spiele bis heute immer noch fragen, ist aber andererseits längst kalter Kaffee. Wenn der TBV am Samstag an die Leistung in Berlin (habe mir gerade den Stream des Spiels angeguckt, zu dem Spiel sage ich *hust* besser nix ) anknüpft wird man sich nicht fragen müssen, warum man verloren hat, aber ein anderes Auftreten und eine Reduzierung scheinbar unnötiger Fehler von der ersten Minute an sollte man erwarten können.

    Für mich ist das noch kein Spiel, dass der TBV zwingend gewinnen muss. Warum? Ich bin ehrlich gesagt nicht der Meinug, dass die Aufsteiger so wahnsinng stark sind und überraschende Punktgewinne en masse feiern. Eisenach hat zwei Mal zu Hause gegen augenscheinliche Konkurrenten im Abstiegskampf gewonnen, kriegt aber ziemlich oft derbe eingeschenkt. Bittenfeld spielt zumeist anständig mit, holt aber offensichtlich zu wenig Punkte - drei nach zehn Spielen macht der Konkurrenz wahrscheinlich noch keine Angst, der Auftritt in Lemgo auch nicht (das gilt allerdings auch für Wetzlar, die schon 11 Punkte haben und damit für mich fast schon über alle Berge sind). Balingen wirkt auf mich weitaus anfälliger als im Vorjahr. Lübbecke kann aus meiner Sicht noch ohne Weiteres alles selbst regeln, scheint die größten Probleme allerdings mit sich selbst zu haben. Als Lemgoer kennt man das so ähnlich aus dem Vorjahr. Ich sehe den OWL-Nachbarn derzeit noch nicht als Absteiger, wofür auch noch der Bergische HC in Betracht kommt.

    Der Abstiegskampf in dieser Saison heißt für mich "Drei aus sechs", die sechs Verdächtigen sind Balingen und Stuttgart aus dem Süden, N-Lübbecke und Lemgo aus OWL sowie der Bergische HC und Eisenach. Vielleicht kann Leipzig da noch hereinrutschen, aber sonst sehe ich derzeit keinen mehr für den dicksten Schlamassel.

    Gummersbach landet für mich irgendwo zwischen Europacup und Abstiegszone und bildet vielleicht mit Hamburg, Hannover und Wetzlar das MIttelfeld.

    So, das ist meine aktuelle Prognose. (Wobei meine Prognosen in den letzten 1,5 Jahren vor allem für die Tonne getaugt haben. ;) )

    Meine Prognose für das Spiel Samstag?
    Keine Ahnung ...

    Die NW/LZ vom Montag hält es für möglich, dass Spieler beim TuS suspendiert werden könnten. Hm. Ich weiß ja nicht. Irgendwie erscheint mir die Frage naheliegender, ob Tim Suton ohne einen Trainer Goran Suton dort noch spielen wollen würde. Offensichtlich ist er ja erst durch den Vater auf die Idee gekommen, beim TuS spielen zu wollen, und Vereinswechseln erscheint Suton jr. grundsätzlich ja nicht gänzlich abgeneigt zu sein, wie die letzten 1,5 Jahre zeigen.

    Laut TBV-Webseite hat Arne Niemeyer fünf Tore geworfen. Wie war er denn so?

    Das war mit Sicherheit sein bislang bestes (Heim-)Spiel für den TBV - gut, in den ersten Partien in der Lipperlandhalle lief bei ihm auch noch nicht sehr viel zusammen. Er hat Torgefahr ausgestrahlt, Druck gemacht und keine/kaum unnötigen Fehler praktiziert - hat mir gut gefallen und mich daran erinnert, warum ich seine Verpflichtung im Sommer für eine gute Idee gehalten habe.

    Man hat jetzt 5 Punkte ohne Rolf Hermann ( Max Höning in der 2. Häfte mit wichtigen Toren aus dem Rückraum ) geholt - einen hat man gegen Wetzlar noch verdaddelt, dennoch ist das für diese Phase eine recht akzeptable Ausbeute, finde ich.

    Heimspiel gegen einen Aufsteiger, der mutmaßlich zu den Mannschaften gehört, die man am Saisonende auf jeden Fall hinter sich lassen muss, um nicht selbst auf einem Abstiegsplatz zu landen - klar, da ist ein Heimsieg Pflicht, egal ob mit oder weiter ohne Rolf Hermann. Ich denke, dass wird man schaffen. Wäre auch mal an der Zeit für die ersten Heimbuden von Arne Niemeyer.

    Unabhängig davon fände ich es auch schön, wenn man, egal wie hoch oder niedrig die Zuschauerzahl am Spieltag nun tatsächlich sein wird, es seitens der Vereinsvertreter schaffen würde, nicht über diese Zahl zu klagen, denn das fängt allmählich an mich zu nerven. Ich empfehle einen Blick in die Nachbarschaft, egal ob nach Lübbecke oder Melsungen der Hannover oder letzte Saison nach Minden. Der TBV hat eine ziemlich hohe Anzahl von Leuten, die so oder so zu den Spielen kommen, ganz egal, was die Protagonisten tun - oder auch nicht tun. Diese Anzahl der "Unverprellbaren" ( gemeint sind solche Honks wie z. B. ich selbst ) ist m. E. höher als z. B. bei den eben genannten Vereinen. Darüber sollte man sich derzeit freuen. Warum?

    Nach einer emotionalen Saison wie der letzten kommt ein totaler Umbruch in der Mannschaft - und dieser wurde teilweise ohne Not sehr groß. Im Grunde nicht wechselwillige Publikumslieblinge wurden nach Lübbecke getrieben, andere Spieler, die noch einen laufenden Vertrag hatten, wurden abgegeben ... gut, in einer Saison, in der sehr viele Verträge ( plus/minus 10 ) ausliefen wie der letzten, kann viel passieren. Das insbesondere A-Nationalspieler das Interesse anderer Clubs auf sich ziehen und nicht auf Teufel komm raus gehalten werden können - verständlich. Früher gingen solche Spieler auch mal nach Lemgo, heute halt woanders hin. Umso klarer sollte eigentlich sein, wie wichtig auch für das Umfeld Spieler sind, die sich über Jahre hinweg - und auch in dunkelsten Zeiten - mit dem Verein identifiziert haben. Wenn das aber nicht der Fall ist, muss ich mich dochals Verantwortlicher fragen: welches Zeichen setze ich damit, und was bewirke ich damit vielleicht? Die Liste ließe dich noch fortsetzen, z. B. um den Punkt, wie viel Vertrauen in meine Mannschaft ich nach außen transportiere, wenn 3 von 8 Neuzugängen einen Vertrag für ein Jahr haben und 2 meiner Vertragsverlängerungen, die ich in der vergangenen Saison vorgenommen habe, auch nur über ein Jahr gehen? Mag ja im Einzelfall alles sinnvoll sein, führt aber in Summe zu dem Ergebnis: vielleicht habe ich in einem Jahr schon wieder einen Komplettumbruch, und dann ist es fast wie im Eishockey, wo ein Zuschauer kaum noch einen Spieler aus dem Vorjahr kennt.

    Nun ja. Das waren ein paar Punkte, warum man m. E. im Moment dem TBV nicht unbedingt die Bude einrennt bei den Heimspielen ( aber, wie gesagt: m. E. ist das Jammern auf recht hohem Niveau, also genau das, was in dieser Republik so das Übliche. Wahrscheinlich nervt mich genau das. ;)

    Ach ja: Wenn man sich wirklich beim TBV darüber wundert, dass der Schnitt der bisherigen Spiele ( > 4.000 + > 3.500+ > 3.000 = ca. 3.500 ) niedriger ist als in der Rückrunde der letzten Saison, sollte man vielleicht doch schnellstmöglich P.G. Reimann wieder ins Boot holen. Der kann es, glaube ich, erklären. ( Es ist auch nicht selbstverstänldich, dass der Zuschauerschnitt der vergangenen Spielzeit ohne Spiel im GWS in Halle höher war als in der Saison davor mit dem Spiel in Halle gegen den THW. Das zeigt doch nur, dass der TBV im "Krisenfall" Unterstützung bekommt. Im Vergleich dazu: In Lübbecke waren in der Endphase der letzten Saison mehr als einmal < 2.000 Zuschauer, und auch dieser Verein hat bis zum Schluss gegen den Abstieg gespielt. Noch`n Beispiel? Die Differenz der Zuschauerzahl Gummersbach - Wetzlar und eine Woche später Lemgo - Wetzlar betrug 100 Zuschauer ( Gedächtnisprotokoll, +- 10 % ).

    So, genug "aufgeregt" für heute, der Wein ist eh alle. ;) Bis Samstag in der Halle ( ja, mir sind 4.000+ auch lieber als 3.000+, aber das wird schon wieder ... spätestens, wenn wir wieder gewinnen müssen ... )

    18.45 Uhr? Ist diese interessante Anwurfzeit womöglich ein Tippfehler oder doch ein Schildbürgerstreich?

    Wie dem auch sei, bin ja sehr gespannt auf diese Partie. Wäre an der Zeit für den TBV, auch mal eine adäquate Auswärtsleistung zu zeigen - in Aue (Pokal), Hamburg und Kiel war das nur sehr eingeschränkt der Fall. Der Gastgeber für mich hier (mehr oder weniger leicht) favorisiert - eben aufgrund des Heimvorteils. Mut machen beim TBV kann insbesondere die Abwehr ( sprich: stabiler Innenblock + Torwart; zumeist also Stenbäcken/Mansson + Maier ), die mir für den früher Zeitpunkt der Saison als neu zusammengestellt sehr gut gefällt. Die Rückkehr von Hermann wäre, wenn er fit ist, insbesondere auswärts, womöglich hilfreich, wird sich laut Presse aber erst spät in der Woche entscheiden.

    Freundschaft!

    Eine interessante und substanzielle Einschätzung, Huhn.

    Bezüglich der Fehlverpflichtung sollte man wissen, daß diese Einschätzung nicht dem Spieler galt, sondern mir. Weil ich mir mal erdreistet habe, diese Neuverpflichtung als sinnvoll zu bezeichnen. Es gibt eben immer Menschen, deren Niveau locker den Anbau von Meeresalgen ermöglichen würde. Muß man nicht weiter kommentieren.

    Ein Spieler wie Finn Lemke macht schon deshalb Sinn, weil er der Mannschaft Optionen bringt, die sie vorher nicht hatte. Ob er nun 60 Minuten spielt oder nur Spezialeinsätze bekommt, ist dabei erstmal völlig egal. Er kann zu jeder Zeit ein Tor machen oder die Abwehr rausziehen. Von daher ist es nicht ganz so schlimm, wenn er nicht über die volle Distanz durchhält.

    Für mich hat man mit Damgaard die richtige Ergänzung gewählt (von Typ her). Sie ergänzen sich gut. Unter den beiden sehe ich allerdings Lemke aus die erste Option an (auch im Angriff, aber noch viel klarer in der Deckung) und den Dänen als Alternative. So gesehen ist es dann schade, wenn Lemke nicht so lange auf der Platte durchhält. Was letztlich auch zu der eigentümlichen Situation führte, daß Geir trotz zwei Neuzugänge auf Halblinks dann doch teilweise mit Bezjak und Haaß gespielt hat. Ich gehe mal davon aus, daß die Geschichte mit Lemke stimmt und es kein geplantes taktisches Manöver war.

    Aus Sicht des SCM macht die Verpflichtung Lemkes m. E. großen Sinn. Im Angriff kann ihn der Gegner im Normalfall allein aufgrund theoretischer Möglichkeiten kaum aus den Augen lassen, und wie stark er in der Abwehr ist/sein kann, hat er in der Schlussphase der letzten Saison in einer sportlich sicher nicht gerade einfachen Situation gezeigt. Ebenfalls ist er bereit, Verantwortung ( im Sinne von "entscheidende Situation im Spiel, hier muss jetzt einer was machen" ) zu übernehmen. Das ist vielleicht nicht immer von Erfolg gekrönt, aber ich mag solche Spielertypen ( wer nicht wirft, wird ja vermutlich auch nicht treffen ;) ). Mit dem eher flinken Damgaard in Kombination ein sicher interessantes Duo!

    Die HSG ist mir ja durchaus sympathisch (allein schon wegen der Fete 1997 in Hamburg mit der guten alten HSG D/M), aber nach dem Spiel am Samstag in Lemgo, wo der Gastgeber ziemlich dusselig unnötigerweise noch einen Punkgt für die Heimfahrt gesponsort hat, würde ich -4 oder -5 schon für ein prima Ergebnis halten. (Jaja, ich weiß: wir sind scheinbar auch nicht besser. ;) )


    Da sieht man mal, was ich für `ne Ahnung habe ... :wall:

    Hätte ich nicht geglaubt - Glückwunsch, HSG, und die SG hat den Sieg gegen den THW längst wieder aufgebraucht.

    Ich fürchte nur leider, der Rote Teufel hat Recht und das war wirklich die Motivation zur Verpflichtung Sutons in Nettelstedt... Oder fällt jemandem eine bessere Begründung ein?

    Hat glaube ich auch wirklich niemand. Im August beim Spielothek-Cup habe ich mit ein paar Nettelstedtern geplaudert. Wussste keiner so recht, was und wieso und warum. Waren sich aber alle sicher, dass man sich gemeinsam mit dem TBV auf Augenhöhe sehr weit unten befinden wird. Also, zumindest bei einigen wird sich die Überraschung über den Start im Rahmen halten, wobei - nüchtern betrachtet - auch noch nicht allzu viel passiert ist - eine Auswärtsniederlage in Eisenach, die vielleicht nicht ganz vielen anderen passieren wird, und eine in Balingen, die schon mal dem einen oder anderen passieren kann ... den Rest ( H: SCM, THW, A: FAG ) kann man ohnehin schon mal verlieren, wenn es dumm - oder normal - läuft. Da ist nichts bei, was sich nicht korrigieren ließe. Aber auch, wenn ich jetzt relativiere, bin ich mir sicher, dass der erste Trainerwechsel in Lübbecke vollzogen wird - ich würde sagen: "All-in!" :rolleyes:

    Das muss bei Lemke aber nicht an der Vorbereitung liegen. Er hatte in den vergangenen Jahren immer Probleme mit Infekten, Drüsenfieber (?) etc. Es könnte sein, dass es mit seiner gesundheitlichen Konstitution einfach nicht zum Besten bestellt ist. Sicherlich hätte man das in Magdeburg auch vor der Verpflichtung bedenken können.

    Exilberliner hat ja, wenn ich das richtig verfolgt habe, durchaus mehrere Spiele des TBV gesehen. Ich stimme ihm zu, dass Lemke "traditionell" nach relativ kurzer Zeit so wirkt, als sei er schon am äußeren Rande. Neben dem schon erwähnten Pfeifferschen Drüsenfieber, dessen Nachwirkungen ich nicht zu beurteilen vermag ( man denke aber nur an den ehemaligen Fussballprofi O. Bodden) kann das m. E. aber auch ein Stück weit Veranlagung sein - ein Marc Baumgartrner hat auch schon immer nach 10 Minuten gepumpt und sich auf den Knien abgestützt - oder auch an in der Vergangenheit inkompletten Saisonvorbereitungen ( wegen Junien-WM oder ähnlichen ) liegen. Vielleicht sind auch Menschen mit extremer Körpergröße "schonungsbedürftiger" im allgemeinen Trainingsbetrieb, der nur einen Zentimer größere Volker Zerbe hatte ja zeitweise auch seine Sonderwürste beim DHB. Beim TBV hatteLemke jedenfalls in drei Spielzeiten keine "reibungslose" Vorbereitung gehabt, soweit ich mich erinnern kann. Habe mich aber schon gewundert, als jemand hier nach dem Spiel gegen die RNL neulich schrieb, dass er eine Fehlverpflichtungf ist - wobei es natürlich faszinierend ist, dass nach 8 Minuten abschließend beurteilen zu können ... ;)

    Ich wünsche Finn alles Gute - er hat sich bis zum Ende reingehangen beim TBV - manche mögen das als selbstverständlich empfinden, für mich ehrt es ihn aber auch.

    Die HSG ist mir ja durchaus sympathisch (allein schon wegen der Fete 1997 in Hamburg mit der guten alten HSG D/M), aber nach dem Spiel am Samstag in Lemgo, wo der Gastgeber ziemlich dusselig unnötigerweise noch einen Punkgt für die Heimfahrt gesponsort hat, würde ich -4 oder -5 schon für ein prima Ergebnis halten. (Jaja, ich weiß: wir sind scheinbar auch nicht besser. ;) )

    Es sieht für meine Begriffe schon unnatürlich aus, wenn für eine Aktion weit jenseits des Tores ein 7-Meter verhängt wird. Das Spiel hat ja bis zu dieser Stelle auch eine Geschichte gehabt und die andere Mannschaft ( in diesem Fall Wetzlar ) 59:.. Minuten Zeit gehabt, ein anderes Ergebnis herzustellen. (Versteht jemand, was ich meine?) Mir gefällt die Regel nicht, da ich nicht recht einsehen will, warum Aktionen zu verschiedenen Zeitpunkten eines Spiels unterschiedlich sanktioniert werden.

    Ansonsten zum Spiel: von beiden Mannschaften kein gutes Spiel, am Ende muss der TBV das Ding natürlich gewinnen, schießt sich aber selbst in den Fuss. Ebner wechselt in der 2. Halbzeit kurzzeitig für Höning auf RR und trifft von dort. Arne Niemeyer ist bislang noch gar kein Faktor und Anfang der zweiten Halbzeit "verschludert" Lemgo vor allem durch misslungene Kreisspiele eine relativ komfortable Führung.