Beiträge von pko

    Hier ein kleiner Bericht über Ketsch - Dortmund


    Ketsch legt vor

    Auf dem Weg zum Final Four um die deutsche Handball-Meisterschaft der weiblichen B-Jugend hat die TSG Ketsch mit einem 32:22 (13:14)-Erfolg über den ASC Dortmund einen großen Schritt vorwärts gemacht.
    Doch danach sah es zunächst überhaupt nicht aus. Dauerten das erste Dutzend Dortmunder Angriffe – ohne das zuviel dabei raus sprang (0:3) – jeweils gut eine Minute, warfen die Ketscher ihre Bälle meist nach wenigen Sekunden weg. Auch Torfrau Bianca Stan bekam des Trainers Unmut kurz zu spüren. Tom Löbich beorderte sie zum sich sammeln auf die Bank. Dann hatten sich die Gastgeber aber gefangen und legten das 10:8 vor, ein eigenes Timeout unterbrach jedoch den Spielfluss (11:14). Kurz nach dem Seitenwechsel war dieses Manko allerdings behoben (14:14/26.). Die TSG nun wie ausgewechselt, die Abwehr stand kompakt und Stan hütete mit neu erwachter Sicherheit ihren Kasten. Über 21:15 (34.) und 25:17 (38.) eilten die Badener ihren westfälischen Besuchern auf und davon. Auch eine direkte Deckung gegen Ketschs Lena Ebel half da nichts.
    Löbich hatte das „grundsätzliche Problem“ bei seinen Mädels im Kopf ausgemacht, wie schon in den verlorenen Spielen um den süddeutschen Titel. Doch im Gegensatz zu jenen Partien gelang es nun, den Schalter umzulegen. Für ASC-Coach Rolf Benninghaus lag der Grund für die deftige Klatsche in der Robustheit der Ketscher Defensive begründet. „Das war zu körperlich keinesfalls unfair, aber wir sind das nicht gewohnt.“
    Während auf der einen Seite noch lange nach Abpfiff Tränen flossen, verhaltene Freude auf der anderen. „Das Wort ,Halbfinale’ ist streng verboten“, so Löbich. Solche Spielergebnisse seien nur „relativ“, warnt der erfahrene und auch leidgeprüfte Übungsleiter. Für seinen Dortmunder Kontrahenten ist die Geschichte allerdings längst klar. „Wir wollen zwar noch alles geben, aber wir haben im Rückspiel keine Chance.“

    TSG: Stan, Adler (14.-17); Petri, Fettel (13/2), Arnold (3), Feiniler (1), Ebel (4), Hofstetter (2), Hofmann, Behnke (7), Moser (1), Kempf (1), Jung, Koch.
    ASC: Kleinschnittger, Buchholz (25.-40.); Schroll (1), Neurath (3), Oswald, Bojda (4), Elkenkamp (2), Busse (3), Gellisch (3), Fabisch (3), Moll, Kamann (3).


    hier steht ein weiterer: http://www.morgenweb.de/region/schwetz…0004259386.html

    Dormagen ist am 16. der 1. Liga gescheitert.
    Ob ESA leichter ist, wage ich zu bezweifeln. Die hatten hohe Ansprüche und Platz 4 muss gehalten werden. Und OBB hat ein DEUTLICH besseres Torverhältnis (+19) im Vergleich zum BHC (+3).

    Let the Games begin

    Zitat

    Wenn sich diese Spieler nun einen Platz in der höheren Liga erspielen, dann haben sie in sich auch verdient!

    Da steht außer Frage,, das wollten in der Vargangenheit in diesem Landesverband aber auch schon andere und wurden abschlägig beschieden. Wird es jetzt erlaubt, wird es zum Dauerzustand und spielen auf einmal drei oder vier 2. Mannschaften Badenliga und die "kleineren" Vereine mit ehrlicher Jugendarbeit schauen in die Röhre.

    Heike hat es zuerst gefunden auf der HP der SG Schalksmühle-Halver.


    HBL-Präsidium vertagt den Fall Leichlingen
    Thomas Machatzke / Lüdenscheider Nachrichten/Allgemeiner Anzeiger

    Das Präsidium der Handball-Bundesliga hat gestern keine Entscheidung im Fall Leichlingen getroffen, die Thematik vertagt. Zunächst beriet das Präsidium lange und läutete dann am Abend mit einem Empfang des Senats der Hansestadt Hamburg das "Final four"-Wochenende im DHB-Pokal ein. Am Rande des Empfangs bestätigte Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL, was bereits zuvor durchgesickert war. "Wir haben die Frage vertagt", erklärte Bohmann, "dem Antrag der Leichlinger auf ein Relegationsspiel konnten wir nicht folgen, aber die Abstiegsfrage ist damit noch nicht geklärt." Nach der Ortenauer Insolvenz und der Fusion von Wallau und Münster dürften den beiden 2. Bundesligen für die Saison 2009/ 10 zur Sollstärke zwei Mannschaften fehlen, so dass sich der Leichlinger TV als sportlicher Absteiger Hoffnungen auf ein "Hintertürchen" für Liga zwei gemacht hatte. Dieses Hintertürchen ist auch keineswegs zu - die HBL wird bestrebt sein, die Ligen auf 18 Teams aufzufüllen. Am 19. Mai findet die nächste Sitzung des HBL-Präsidiums statt, auf der das Thema neu aufgegriffen werden soll.
    Für die Vereins des HV Westfalen bedeutet dies: Die Dinge bleiben in der Schwebe. Das Nachrücken der SG Schalksmühle-Halver in die Regionalliga ist weiter ein Thema, der Klassenerhalt für den Drittletzten der HH-Oberliga ebenfalls - nachdem Staffelleiter Bruno Alberternst inzwischen ein Nachrücken eines Verbandsliga-Zweiten ausgeschlossen hat. Auch die Relegation der Verbandsliga-Drittletzten bleibt angesetzt - auch wenn sie sich im Nachgang womöglich als überflüssig herausstellen sollte. Das Gleiche gilt für den Abstiegskampf in der Bezirksliga. Hier muss bis zur Entscheidung des HBL-Präsidiums von drei Absteigern pro Staffel ausgegangen werden. Sollte sich die HBL pro Leichlingen aussprechen - so wäre der Drittletzte der Bezirksliga nachträglich gerettet.

    Der offizilelle Abgesang, allerdings will inzwischen der TV Willstätt, nachdem wegen Personalmangels als "zweite" Mannschaft der HRO anerkannt wurde, deshalb für den "Absteiger" einen BWOL-Platz einnehmen.

    Tiefschläge für den Handball und besonders für mch war, dass ich heute Abend zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen nach den "Bestechungen und Skandalen im Handball" gefragt wurde - von Leuten, die sich garnicht oder wenn, dann nur rudimentär mit Fußball (bißchen WM und BL) beschäftigen. Das Negtive bleibt an uns hängen, das andere interessiert überhaupt nicht. So erschließen sich keine "neuen Märkte", gewinnen wir keine frischen Anhänger.

    Er findet Nielsens Vorgehen nicht unbedingt in Ordnung, sondern gesteht ihm seine eigene Anschaung zu.

    Zitat

    Das ist seine Meinung, und die darf er kundtun. Ich halte es aber nicht für möglich, dass es nach wie vor Spielmanipulationen gibt. Der THW hat eine tolle Mannschaft und ist berechtigt Deutscher Meister geworden. Dazu muss man dem Klub gratulieren.


    Weiter oben geht er auch nicht inhaltlich auf Aussagen ein sondern sagt nur

    Zitat

    Ich sehe aber nicht, was Thorsten Storm oder Jesper Nielsen in den vergangenen Wochen falsch gemacht haben sollten. Das war alles okay von den beiden Herren.