1. Bundesliga 2012/13

  • Danke für diese Übersicht. Wenn man diese Zahlen so vergleicht, war Göppingen schon damals bei den Schulden spitze. :( Hoffentlich sind die Aussichten positiv. :rolleyes:

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  • und jetzt noch die restlichen die veröffentlicht wurden (jeweils letzte Bilanz mit GJ 06/2011 bzw 05/2011):


    Handball-Marketing Buxtehude: Verbindlichkeiten 240 TEUR, kein ausgewiesener VerlustVFL Oldenburg GmbH: Verbindlichkeiten 49 TEUR, Bilanzverlust 8 TEURTUS Metzingen handball GmbH: Verbindlichkeiten 53 TEUR, nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag 20 TEURHC Leipzig Bundesliga GmbH: Verbindlichkeiten 421 TEUR, nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag 255 TEUR"Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die bestehende bilanzielle Überschuldung zum einen durch stille Reserven gedeckt ist. Zum anderen werden positive Ergebnisse für das folgende Wirtschaftsjahr prognostiziert."HSG Blomberg-Lippe Handball GmbH: Verbindlichkeiten 192 TEUR, nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag 103 TEURFrisch Auf Frauen Bundesliga GmbH: Verbindlichkeiten 463 TEUR, nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag 431 EURTHC Sport GmbH: Verbindlichkeiten 265 TEUR, nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag 44 TEURBayer Leverkusen und Trier treten als Verein auf, es gibt also keine veröffentlichte Bilanz, Vulkan Ladies sind treten als UG auf, leider auch nicht veröffentlichte Bilanz...Kommt also eine ganz ordentliche Summe zusammen..


    Vulkan Ladies als UG (haftungsbeschränkt).


    UG (haftungsbeschränkt) | Gründerszene Lexikon


    Wieso wundert mich das nicht?
    Forderungen von Gläubigern an diese Firma sind im Falle einer Insolvenz = 0 Euro Wert.
    Da es wohl keine veröffentlichte Billanz gibt, ist davon auszugehen, dass keine größere Vermögenswerte vorhanden sind.
    Das Haftungskapital einer UG (haftungsbeschränkt) beträgt statt wie bei einer GmbH, wo mindestens 25 000 Euro hinterlegt sein müssen, 1 Euro.


    Eine Bilanz müsste es trotzdem geben. ?( Gibt es da keine Veröffentlichungs-Pflicht?

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  • Trainer Fuhr hat seit 2 Jahren ein Verhältnis mit der 23 jährigen Außenspielerin Franziska Müller.
    Wie soll so etwas gut gehen.


    Frag doch mal bei Dago Leukefeld nach. Wenn ich mich richtig entsinne, hatte er eine Beziehung mit Maren Baumbach, als die beiden 2003 Deutscher Meister wurden. Kann also auch leistungsfördernd wirken ;)

  • Ich finde,wer mit wem eine enge (nennen wir es) Freundschaft eingeht und eingegangen ist sollten wir hier nicht erörtern. Meiner Meinung nach gehört sich das nicht. Das hat BILD-Zeitungsniveau :pillepalle: :pillepalle:

  • Denke das man das durchaus schreiben kann und im Ton habe ich mich bestimmt nicht vergriffen. Außerdem kommt es darauf an ob es eine Beziehung ist, über die die Mannschaft Bescheid weiß, oder ob man die Spielerin über einen langen Zeitraum verarscht hat.


    Diese Konstellation bringt Grüppchenbild und sind für den Zusammenhalt in einer Mannschaft äußerst schädlich. Es sind schon genug Spielerinnen wegen Fuhr gegangen, wenn einmal eine wegen dem bleibt ist das in der Relation bedeutungslos.


  • "Kleine" Korrektur: Das Stammkapital bei der VL UG (...) beträgt immerhin 1 000 Euro. :/:

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  • "Kleine" Korrektur: Das Stammkapital bei der VL UG (...) beträgt immerhin 1 000 Euro. :/:


    Allerdings ist eine UG aber auch bereits bei der ersten Forderung, die nicht beglichen werden kann, verpflichtet einen Insolvenzantrag zu stellen. Zudem geht es bei einer UG darum, in naher Zukunft den Betrieb in eine andere GEsellschaftsform umzuwandeln. Hierfür müssen, so weit ich weiss, Gelder zur Seite gelegt werden. So lang man also nichts von Zahlungsschwierigkeiten aus der Eifel hört, sollten alle froh sein. Ansonsten geht das mit dem Insolvenzverfahren sehr schnell.


    Sollte ich bei dem ein oder anderen Punkt falsch liegen, lasse ich mich gern korrigieren. Ganz so fest stecke ich in der Materie auch nicht drin.

  • Vulkan Power: Dieses Rumspekulieren wegen der UG ist Quatsch. Die UG wurde seinerzeit deshalb als Form gewählt, weil Steuerberater dieses Unternehmensform empfohlen haben und es nach dem Umzug nach Koblenz inklusive neuem Namen schnell gehen musste. Im Übrigen unterliegt auch die Ug den Lizensierungsbedingungen der HBF und hinter der UG steht ein seriöser Unternehmer, der den Verein seit über 10 Jahren stützt.


    Ich verstehe nur nicht, warum eine UG schneller zu gründen sein soll als eine GmbH. Der seriöse Unternehmer hatte sicher nur keine Lust, 25.000 Euro netto in den Club zu stecken. Da sind 1.000 Euro Stammkapital und der Rest als Sponsoring steuerlich deutlich attraktiver.
    Und es ist ja auch nichts dagegen einzuwenden.
    Die UG steht wegen des wenigen Stammkapitals eben immer kurz vor der Insolvenzantragspflicht. Da ist eine GmbH mit Mindeststammkapital wenigstens nach der Gründung noch mit einem kleinen Polster ausgestattet.
    Aber solange die Geschäftsführung alle Gläubiger im Griff hat, freuen wir uns doch mit den Vulkan Ladies auf die neue Saison

  • Ich kann nicht nachvollziehen, warum hier der Eindruck erweckt wird (oder werden soll), dass die Unternehmensform der UG irgendeine halbseidene Sache sei.


    Dass man die persönliche Haftung für die handelnden und verantwortlichen Personen beschränken möchte, ist doch sicherlich nachvollziehbar. Und dass man dafür eine Unternehmensform wählt, die der Gesetzgeber speziell für derartige Ausgangssituationen geschaffen hat, ist doch beileibe nicht verwerflich.


    Stattdessen wird hier - ohne jedwedes stichhaltige Argument - so getan, als sei die UG an sich schon ein Indiz für eine drohende Insolvenz.


    Was soll das? Soll jetzt, nachdem die Unkenrufe hinsichtlich befürchteter mangelnder Zuschauerzahlen oder vermeintlich fehlender Sponsoren nicht gefruchtet haben, hier die nächste Sau durch´s Dorf getrieben werden?


    Aber vielleicht gibt es ja einmal etwas Konkreteres? Dann könnte man wenigstens einmal fundiert diskutieren...

  • Nachvollziehen kann ich es auch nicht wirklich. Es besteht nunmal die Möglichkeit mit dieser Gesellschaftsform eine Ausgliederung zu verwirklichen. Diese gab es zu der Zeit als die GmbH´s der anderen Vereine gegründet wurden noch nicht. Des weiteren ist eine UG zu jedem ZEitpunkt ihres bestehens deutlich gesünder als jede GmbH, die hier bereits zuvor aufgeführt wurde. Die UG hätte mit einem ähnlichen Schuldenstand wie die meisten GmbH´s lange Insolvenz anmelden müssen. Somit sehe ich die UG der VL eher als zeichen für wirtschafltiche Seriösität. Das kann jeder gern anders sehen, aber die Gesellschaftsform gibt ein solchen Schuldenstand, wie z.B. bei FAG nicht her.

  • Was wir bei den ganzen Zahlen nicht vergessen sollten ist die Tatsache, dass diese sich meistens auf die Geschäftsjahren 2010-11 beziehen und sich sowohl im positiven bzw. negativen Sinne entwickelt haben könnten.... Auf Grund der Wirtschaftslage vermute ich in vielen Fällen allerdings ehr einen Rückgang der Einnahmen aus Sponsoring und damit vermutlich höhere Verluste....


    Geppinger: Sehr guter Hinweis auf die Veröffentlichungspflicht gegenüber dem Bundesanzeiger. Hatte das überhaupt nicht mehr auf dem Zettel und finde die Zahlen sehr interessant...

    Einmal editiert, zuletzt von Fridulin ()

  • Zum Konkreten, im www gefundene Beiträge, z. B. Wirtschaftswoche (Mai 2012):
    "...Besonders von Insolvenz bedroht sind laut Bürgel derzeit die so genannte
    Unternehmergesellschaften (haftungsbeschränkt) (UG) - eine
    GmbH-Rechtsform mit geringerem Stammkapital - sowie Jungunternehmen: Die
    Insolvenzstatistik bei den UG steigt um 82,5 Prozent auf 396 Fälle." (1.Quartal 2012)
    Konjunktur: Insolvenz-Gefahr für Jungunternehmer wächst - Konjunktur - Politik - Wirtschaftswoche


    oder einer Meldung von Januar 2013 (Bürgel-Bilanz):
    "...Ein weiteres Ergebnis war, dass Gewerbebetriebe am häufigsten von der
    Insolvenz betroffen waren (40,6 %), allerdings habe sich die Zahl im
    Vorjahresvergleich um 3,7 % verringert. Bei den GmbHs betrug der Anteil
    34,3 %. Auf Platz 3 kam mit 5,2 % die Rechtsform der
    Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt). Diese Rechtsform habe im
    vergangenen Jahr 26,1 % mehr Insolvenzen verursacht als noch im Referenzjahr 2011.
    ..."
    Bürgel-Bilanz 2012: Nach dem Tiefstand steigen die Insolvenzzahlen – MittelstandsWiki

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  • Und was sollen uns diese links nun sagen?
    Soll DAS die Antwort auf meine Frage sein, ob die Unternehmensform der UG an sich schon ein Indiz für eine mögliche oder gar drohende Insolvenz der Vulkan-Ladies ist?


    Nun, falls dem so sein soll, betrachten wir die "Argumentation" einmal etwas genauer:


    1.)
    Nehmen wir einmal an, dass die Angaben von Bürgel stimmen und die Zahl der Insolvenzen im Bereich der UG in 2012 im Vergleich zu anderen Unternehmensformen überproportional gestiegen ist (demnach um 82,5% gegenüber 2011).
    Dann sollte man aber der Vollständigkeit halber auch erwähnen, dass die GESAMTZAHL der im Handelsregister eingetragenen UG´n seit 2009 um fast 400% gestiegen ist (Stand 01.11.12: 76.377, Quelle: Elektronisches Handelsregister).
    (Was an sich wiederum nicht verwunderlich ist, weil es diese Rechtsform erst seit 2008 gibt.)


    Und dass bei einer Steigerung von einer sehr kleinen Zahl (UG-Insolvenzen 2011: 217) auf eine immer noch kleine Zahl (2012: 396) ein vermeintlich beeindruckender Prozentwert entsteht, gehört zu den gerne genutzten Taschenspielertricks eines jeden Statistikers.
    Übrigens: Wenn man es einmal andersherum betrachtet: Gerade einmal 5 Promille aller UG´n gingen demnach 2012 in die Insolvenz. Nicht sehr beeindruckend für ein angeblich so ideales Medium für Bescheißer, Trickser und unseriöse Gauner...


    Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die angegebene Quelle (Bürgel) selbst darauf hinweist, dass ein Großteil der Insolvenzen (ALLER Unternehmensformen) in den ersten 4 Jahren eintreten.
    Wie gesagt: die Unternehmensform der UG gibt es erst seit 5 Jahren.
    Ist es dann nicht sogar ein Argument FÜR die Seriosität der UG, dass es nur so wenige Pleiten in diesem Bereich gibt?


    2.
    Das Folgende ist der eigentliche Kernpunkt: Selbst wenn (!!) man Punkt 1. komplett außer Betracht lässt und immer noch die UG insgesamt als Teufelswerk pauschal verurteilt, was hat das dann mit dem konkreten Fall der Vulkan-Ladies zu tun?
    Wo ist auch nur der geringste kausale Zusammenhang zwischen diesen statistischen Zahlen und der realen Art der Geschäftsführung in Koblenz/Weibern?
    Welche konkreten Indizien - gar von nachprüfbaren Beweisen will ich gar nicht sprechen - gibt es für die suggerierte mangelnde Seriosität?
    Wo sind die ausgebliebenen Spielergehälter, die unterschlagenen Sponsorgelder oder unfinanzierbaren Luftschlösser?


    Nicht missverstehen: ich sage nicht, dass man am Deutschen Eck mit dem Projekt "Vulkan-Ladies" über den Berg ist! Hier aber billige Polemik zu verbreiten, die - wie oben dargestellt - keiner Überprüfung standhält, nimmt jeder Diskussion die Ernsthaftigkeit.

  • Verstehe das ganze Ballyho um die UG der VL gar nicht.Wen interessiert das und sportlich gehts auch bloß wieder gegen Abstieg. :wall:

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