Bis Sommer 2017 keine Nationalmannschaft.
Dissinger trifft eine vernünftige Entscheidung
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Sehr nachvollziehbar. Er muss mal ein Jahr haben wo es keine Verletzungen für ihn gibt. 2017 ist im Grunde fast noch zu früh. Das werden manche nicht mögen, aber die alternative Entscheidung ist es die Bundesliga zu verlassen. Andere Möglichkeiten haben die Spieler zur Zeit nicht der Überbelastung zu begegnen. Ich befürchte er könnte nicht der letzte bzw der letzte relativ junge Spieler sein der diesen Schritt macht.
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Schön wäre, wenn die EHF endlich mal erkannt, welch ein Schwachsinn ein CL-Gruppenmodus ist, in dem sechs von acht Vereinen die nächste Runde erreichen...
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Ich fürchte hier setzt Du zu hohe intellektuelle Anforderungen an die Herren der EHF
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Oder nicht jedes Jahr ein Nationalmannschaftsturnier spielen oder gar 2, dann gäbe es mal Winterpause. Die Belastung war ja schon vor der Gruppenphase da, das Problem wurde dadurch verschlimmert. Es sieht für mich nicht so aus als wenn sich strukturell irgendwo was ändert. Da kann man eben nur als Spieler persönlich das machen was geht.
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Sehr nachvollziehbar. Er muss mal ein Jahr haben wo es keine Verletzungen für ihn gibt. 2017 ist im Grunde fast noch zu früh. Das werden manche nicht mögen, aber die alternative Entscheidung ist es die Bundesliga zu verlassen. Andere Möglichkeiten haben die Spieler zur Zeit nicht der Überbelastung zu begegnen. Ich befürchte er könnte nicht der letzte bzw der letzte relativ junge Spieler sein der diesen Schritt macht.
Das Problem ist aber nicht die Bundesliga, sondern die idiotischen Turniermodis der EHF und die viel zu oft ausgetragenen Turniere der Nationalmannschaft!
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Das sehe ich etwas anders, denn diesen Rhythmus gab es schon in den 90er Jahren und da traten nicht reihenweise Spieler wegen der Überbelastung zurück. Vielmehr ist es auch die Veränderung der Sportart, u.a. durch die Einführung der schnellen Mitte. Nun hat man eine weitere Regel eingeführt, die Verletzungen eher forciert, aber gut... Dennoch wäre es natürlich richtig die Turniere zu beschränken oder gerade die Topmannschaften wie Frankreich, Spanien, Deutschland, Kroatien oder Dänemark für die Turniere zu setzen, damit sie sich diese sinnfreien Qualifikationsspiele sparen können. Turniere in drei Länder mit unsinnigen Reisen (wie EURO 2020) sorgen natürlich auch nicht für Entlastung.
Paul Jonas: Eine freiwillige Pause würden die Vereine im Januar auch sicherlich nicht einlegen. Dann würde durchgespielt werden, zumal man im Januar viele Tickets absetzen könnte.
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Das Problem ist aber nicht die Bundesliga, sondern die idiotischen Turniermodis der EHF und die viel zu oft ausgetragenen Turniere der Nationalmannschaft!
Für mich ist das Problem alles: aufgeblähte CL; zu viele Turniere mit der Nationalmannschaft; 14 statt 16 Spieler in der Bundesliga und auch wenn ich es für falsch halten würde diesen Weg zu gehen...18 statt 16 Mannschaften in der Bundesliga.
Du könntest strukturell an mindestens 3-4 Baustellen ansetzen um Belastungen für Spieler wie Dissinger zu reduzieren. Viele dieser Probleme bestehen seit Jahren. Passiert ist nie was.
@Capitano
Das es zu viele Nationalmannschaftsturniere gibt, habe ich persönlich zum ersten mal 2002 im Zusammenhang mit der Belastung gehört (was durchaus bedeutet das es eine ältere Beschwerde sein kann). Es ist nicht so als wenn es nicht schon früher Leute gab die darunter massiv litten wie Daniel Stephan oder Christian Berge, Perunicic war auch so einer wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Es ist lediglich noch schlimmer geworden.Was die Pause angeht...vielleicht nicht...aber du könntest den Spielplan doch ungleich mehr strecken. Viel weniger englische Wochen wenn du nen ganzen Monat dazu kriegst. Das würde helfen.
Ich bin allerdings auch dafür wenn man schon so viele Turniere hat, die gleichzeitig mal als Quali zu benutzen. Macht man ja teilweise, aber das sollte ausgeweitet werden. Natürlich noch mit offenen Slots um das System nicht abzuschließen, aber diese Qualispiele zum Beispiel im Juli nach der Saison sind mir jedes mal ein Dorn im Auge.
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Wenn ich daran, was für einen Aufschrei es vor vier Jahren gab, als Holger Glandorf von der NM zurücktrat (https://www.handballecke.de/board10-intern…ein-feuer-mehr/), hat sich eine ganze Menge in Sachen Verständnis + Einsicht bei Fans, Medien, Funktionären getan (ich weiß noch nicht, was HB dazu sagt) - Glandorf und einige andere haben viel an Unterstellungen, Häme, Kritik einstecken müssen, damit nun Spieler leichteren Herzens, bzw. mit besserem Gewissen auf ihren Körper hören können und für sich die Belastung einteilen können.
Einzig Lösungen, um es Spielern zu ermöglichen, dauerhaft auf mehreren Hochzeiten mit ausreichend Regeneration zu tanzen, sind nicht in Sicht, was immer noch ein bisschen ein Armutszeugnis für alle beteiligten Gremien ist. -
Man sollte aber nicht vergessen, welche Teams es besonders trifft: Die deutschen CL-Teilnehmer. Die CL-Teilnehmer aus Polen, Ungarn, Spanien, Frankreich oder weiß der Geier woher beschweren sich darüber nicht. Nicht auf 16 Spieler zu erweitern war ein großer Fehler HBL. So hätte man die Belastung der Spieler besser steuern können. Ich kann Dissingers Entscheidung sehr gut nachvollziehen, da besonders er schon oft verletzt war, noch dazu schwer. Das geheuchelte Gejammer der Verantwortlichen der CL-Teilnehmer aus der HBL kann ich aber nicht mehr hören. Man stelle sich vor noch zwei deutsche Clubs würden teilnehmen, was wäre dann das Theater groß seitens des dritten Topclubs, der dann nicht dabei ist. Und dann, wenn sie dort spielen, jammern sie über die zu hohe Belastung, wollen aber durch die Teilnahme ordentlich Geld scheffeln. Ich finde das sehr fragwürdig. Man kann es sich nicht immer so hinbiegen, wie man möchte.
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Und du willst mit deinem Beitrag genaus was ausdrücken? Bei Dissinger war es jetzt grad so ok mit der Absage wegen seiner Verletzungen?
Es geht bei dieser Frage nicht um die Vereine (oder nicht nur), sondern zunächst mal um die einzelnenSpieler.
Mit mehreren Hochzeiten meinte ich in diesem Fall 18er Liga + Nati, dazu für mehrere DHB-pokal, dazu für einige EHF-Pokal und für wenige CL. Und meist ist ja so, dass die Nati-Spieler eher in den ersten 5 bis 8 Mannschaften spielen.
Natürlich wollen und "müssen" die Clubs CL oder so was Komisches wie Vereinscup in Katar spielen, weil es Kohle ausmacht.
Da fällt eben die NM für die Spieler als erstes zurück. Würdest du es dir andersherum wünschen? -
Was ich mir wünsche spielt doch gar keine Rolle. Entscheidend ist die aktuelle Situation. Die ist mehr als mies, aber eben nur für die deutschen Clubs, die in der CL/EHF Cup spielen. Frag mal einen Spieler ais Leipzig, Stuttgart oder Balingen, ob die sich überbelastet fühlen. Ich denke nicht.
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Was ich mir wünsche spielt doch gar keine Rolle. Entscheidend ist die aktuelle Situation. Die ist mehr als mies, aber eben nur für die deutschen Clubs, die in der CL/EHF Cup spielen. Frag mal einen Spieler ais Leipzig, Stuttgart oder Balingen, ob die sich überbelastet fühlen. Ich denke nicht.
Die freuen sich aber denke ich schon alle wenn Kiel dann kommt und ihre Halle ausverkauft, manche ziehen dafür dann ja sogar in eine größere als sonst um. Kriegt Kiel davon etwas ab? Dafür scheinen Dissinger und Co nämlich dann doch gut genug zu sein.
Ich finde dieses "ist nicht unser Problem"-denken sehr zynisch. Hier geht es wirklich nicht darum das sich gute Mannschaften einen weiteren Wettbewerbsvorteil verschaffen sondern darum das sich Spieler nicht verletzen. Zumal die entsprechenden Mannschaften ja auch weiterhin nicht meckern, wenn die CL-Mannschaften erschöpft bei ihnen ankommen und da mal Punkte lassen. Dann ist es der große Sensationssieg des Underdogs.
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Das wiederum finde ich ein wenig strange von Pekeler - sich öffentlich Gedanken über eine WM-Absage machen, aber noch nicht mit dem Trainer gesprochen zu haben und sich dann im Dezember entscheiden zu wollen - vielleicht bisschen knapp für den Trainer und den Nachfolgenden:
http://www.sport1.de/handball/natio…m-dhb-team-nach -
Oder nicht jedes Jahr ein Nationalmannschaftsturnier spielen oder gar 2, dann gäbe es mal Winterpause. Die Belastung war ja schon vor der Gruppenphase da, das Problem wurde dadurch verschlimmert. Es sieht für mich nicht so aus als wenn sich strukturell irgendwo was ändert. Da kann man eben nur als Spieler persönlich das machen was geht.
Ich denke dass ist der entscheidende Punkt. Man hat doch gut gelebt mit WM (wie im Fußball) alle vier Jahre, dann kam der Rhythmus auf alle zwei Jahre, dann kamen noch die Europameisterschaften dazu. Und der Europa-Pokal der unter Titel CL ist zum Haupt-Abkassieren für die EHF geworden ist, speziell die Gruppenphase, denn die bringt SPIELE. Aber die Vereine heulen doch mit den Wölfen: Spiele, Spiele und nochmals Spiele, der Handballspieler ist in dem Geschäft die kleinste Größe und die ärmste Sau (das großzügige Salär soll bei dieser Aussage mal unberücksichtigt bleiben).