Man muss sich doch sportlich qualifizieren können ohne Angst haben zu müssen, dass der Platz doch nicht eingenommen werden kann, weil die EHF den Verein unsympathisch oder sonst was findet. Einfach nur lächerlich. Das es sowas im Jahr 2026 überhaupt noch gibt, unfassbar.
Die sportliche Qualifikation ist vollkommen unabhängig von der Sympathie der EHF. Wie oben erklärt ist die sportliche Qualifikation klar geregelt und damit kann jeder Verein planen. Kein Verein verliert ein sportlich erreichtes Startrecht im europäischen Wettbewerb. Es könnte nur sein, dass Vereine beim Upgrade oder einer Wildcard leer ausgehen - wobei es da in der Vergangenheit nur sehr wenige Beispiele gibt, bei denen eine im nationalen Wettbewerb sportlich besser platzierte Mannschaft übergangen worden wäre.
Grundsätzlich würde ich mir aber auch mehr Teilnehmerplätze nach sportlichen Kriterien und weniger Upgrades & Wildcards wünschen.
In Anbetracht der wirtschaftlichen Auswirkungen der Frage, ob man CL spielt oder nicht, ist es für die Vereine schon ziemlich dramatisch, ob man erst Ende Juni weiß, ob man dabei ist oder nicht. Bisher hatte man im Frühjahr zumindest schon mal eine Ahnung, ob es auf die Teilnahme hinausläuft.
Auch mit einem festen zweiten oder gar dritten deutschen Startplatz in der Champions-League könnte Stand heute kein Verein außer dem SC Magdeburg mit einer Teilnahme planen. (In anderen Saisons war die Situation an der Tabellenspitze manchmal eindeutiger.)