Beiträge von Peter2000

    Anscheinend leben aber manche User in einer perfekten Technikwelt, die 24/7 immer zu 100 % funktioniert und erwarten das natürlich auch vom kleinen DYN.

    Lies' nochmal die Eigenwerbung von Dyn, die ich heute früh verlinkt habe (RE: Handball bei DYN)

    Wenn ich mir Zuverlässigkeit und Qualität auf die Fahnen schreibe, dann sollte ich daran arbeiten, dass sich Fehler nicht wiederholen.

    Ich bin nicht so weit weg von der IT, dass das alles böhmische Dörfer für mich wären. Eine Uptime-Garantie von >99 % ist heute Stand der Technik. Wenn ich anfällige Infrastruktur habe und Zuverlässigkeit bewerbe, dann setze ich auf Redundanz.

    Wenn meine Zuschauer sich wiederholt über Lautstärkeunterschiede oder Farbverschiebungen beschweren, dann stelle ich das ab. Das ist alles kein Hexenwerk.

    Und was willst du mit "kleinem Dyn" zum Ausdruck bringen? Sollen wir glauben, dass die aus einer Garage oder einem Hobbykeller heraus agieren? Laut früherer Pressemeldungen setzt Dyn auf Riedel Networks und NEP. Beides sind international agierende Unternehmen, die seit Jahrzehnten agieren.

    Super Spiel des SCM gestern. Und das Gute: Im Angriff ist noch viel Luft nach oben. Zeitweise sah es so aus, als hätte man eine Vereinbarung mit Jensen, ihm zu einer guten Quote zu verhelfen. Aber die SCM-Abwehr und Hernandez waren top und Garanten für den Sieg.

    Die Gruppe auf Platz 1 abzuschließen - wer hätte da nach den Hinspielen drauf gewettet?

    Bei mir waren es gestern (Chromecast mit Dyn-App) nicht nur die letzten Minuten. Bereits in der ersten Halbzeit verabschiedete sich mehrmals der Stream mit Fehlermeldung der Dyn-App. So konnte ich mir auch schon die letzte Minute der ersten Halbzeit nicht live ansehen. In der zweiten Halbzeit häufte sich das dann und gipfelte im Totalausfall in den Schlussminuten.

    Zitat

    Mit Fokus auf Qualität und Zuverlässigkeit freuen wir uns darauf, den Fans ihre Lieblingssportarten völlig neu zu präsentieren.

    Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-153282.html

    Die Plattform muss sich an ihren eigenen Worten messen lassen. Mir persönlich ist das Drumherum völlig egal. Community, Social Media, das Wiedergeben von Posts von X, Facebook & Co. - das ist alles billig produzierbarer Content. Ich brauche niemanden, der Tweets vorliest. Das schaffe ich auch allein. Was Hinz und Kunz beim Handballschauen auf der heimischen Couch veranstalten - das ist für mich noch nutzloseres Wissen als Katzenvideos.

    Was ich aber nicht kann, ist mir selbst einen Livestream der Spiele zu produzieren. Und das ist für mich eine elementare Aufgabe eines Anbieters, der Spiele live übertragen möchte. In der Politik zieht man nach 100 Tagen eine erste Bilanz. Das Projekt Dyn gibt es nun bereits seit rund zwei Jahren. Da sollten alle Kinderkrankheiten ausgemerzt sein.

    Ich kann mich an letzte Spiele der Saison erinnern, mit anschließender Party an der GETEC Arena, Da hat die halbe Mannschaft des SCM mit Bier und/oder Kippe mitgefeiert :lol: . Unter anderem gehörten da gleich zwei aktuelle Sportmanager und ein aktueller Weltklassetrainer dazu :)

    Vor dem Spiel?

    Wenn nicht: Ich hoffe, du erkennst selbst, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob ein Spieler vor oder nach dem Spiel zur Flasche greift.

    Hast du denn Rot für Andersson als gerechtfertigt gesehen? In live Geschwindigkeit habe ich gar keinen Kontakt gesehen, in der ersten Kamera Perspektive sieht man die Erschütterung aber nicht wo und wie und die zweite Perspektive sah für mich eher nach Brust als nach Kopf aus.


    Rein vom Mechanismus sah es auf den ersten Blick nach genau dem aus, was die Außen Spieler häufig machen um den Außen Wurf zu verhindern: Den Rücken möglichst unauffällig in den Gegner rein drehen.

    Reden wir von derselben Szene?

    Andersson hat sich nicht gedreht. Der Gegner läuft frontal auf ihn drauf und Andersson peitscht mit seinen Händen energisch in Richtung des Angreifers. Gerade der rechte Arm bewegt sich, als wenn Andersson selbst werfen wollte (nur halt ohne Ball). Das ist keine schlaue Abwehrbewegung, das gleicht eher einer Backpfeife. Die Hände (vor allem die linke) landen dann im Bereich Kinn/Hals und rutschen Richtung Brust runter.

    Dass die beiden Füchse-Kommentatoren das nicht sehen wollten, ist keine Überraschung.

    Aber wenn ich die Szene mit der von Link vergleiche, dann sehe ich da keinen Unterschied in Bezug auf die Unnötigkeit/Dämlichkeit der Handlung.

    Das sehe ich genau so. So schnell geht es ja nun nicht bergab und er war auch nicht grundlos im EM-Kader vor kurzem.

    Immer noch sehr gut, etwas unglücklich bei den letzten Einsätzen, kein "Problemfall".

    Er war im EM-Kader, das stimmt. Zur bitteren Wahrheit gehört aber auch, dass er von allen dänischen Torschützen bei der EM die schlechteste Quote hatte. 17 Tore in 100 Minuten Spielzeit, Quote 49 %. Zum Vergleich Weber: 8 Tore in 43 Minuten, Quote 57 %. Weber mit 6 Assists, Damgaard mit 3.

    Gegen welche Mannschaften in der Bundesliga hat Damgaard diese Saison performt? Erwähnenswert sind am Anfang Flensburg und Berlin, danach nur noch gegen Teams des Mittelfelds und abwärts. Das Spiel gegen Melsungen kürzlich war ohne Wert, da durfte und konnte ja jeder wie er wollte.

    In der 2. Hälfte der letzten Saison hat er durchgängig geliefert, wenn ich mich nicht irre, hat sehr viel dazu beigetragen dass wir Platz 2 erreicht haben und damit die erneute CL - Quali.

    Die guten alten Zeiten...

    Es ist unbestritten, welche Leistungen Damgaard in der Vergangenheit für den SCM vollbracht hat. Nur kann man sich dafür hier und heute nichts mehr kaufen. Wir wissen lediglich, dass er mal in der Lage war, Spitzenleistungen zu bringen. Und wer das betont, hofft offenbar, diese Leistungen wieder in gewohnter Quantität zu sehen. Nur wäre das nicht der erste Sportler auf diesem Planeten, bei dem der Zenit überschritten ist. Messen lassen muss er sich an den Leistungen, die er derzeit zeigt. Alles andere ist Wunschdenken. Nur mal zur Erinnerung: Weber war auch Torschützenkönig der Bundesliga. Heute würde niemand mehr einen Cent drauf wetten, dass er das noch einmal schafft.

    Mika und Weber, das war wieder nichts.

    Naja, Weber hatte recht schnell eingesehen, dass das mit dem Torewerfen nichts wird und hat dann wenigstens noch ordentlich mitgespielt und seine Mitspieler in Szene gesetzt.

    Damgaard war da gestern nochmal eine Klasse tiefer anzusetzen. Da ist vom Glanz vergangener Zeiten nicht viel übrig. Und das hat meiner Meinung nach nichts mit dem EM-Finale zu tun. Die Defizite waren bereits vorher erkennbar. Bei ihm sucht man immer häufiger nach dem positiven Ausreißer. Das ist kein Spieler mehr, der die nötige Sicherheit gibt.

    Weber hatte gestern glasklare Chancen versemmelt, Damgaard hat sich ohne Not Würfe genommen, wo wahrscheinlich nur er gesehen hat, dass da was draus werden könnte. Das würde ich nicht gleich bewerten.

    Bei den Spielen unter der EHF ist es wohl so, daß es dort nur um Rot oder 2 min geht. In der HBL kann auch entschieden werden, daß nicht bestraft wird.

    Die Formulierungen der Regeln für den Videobeweis sind bei EHF und HBL identisch. In der HBL werden lediglich zwei nicht angewendet.

    Hier mal die Texte:

    https://www.liquimoly-hbl.de/?proxy=redaktion/20230705_-Anhang-Richtlinie-Videobeweis.pdf

    https://www.eurohandball.com/media/4ljdgzq3/ehf_use-of-officiating-technology.pdf

    60 Minuten vor Anpfiff, zur techn. Besprechung muss die endgültige Aufstellung vorgelegt werden. Ein Wechsel ist dann nicht mehr möglich.

    Ich erinnere mich an ein Spiel in KS, als Morten Olsen beim Aufwärmen merkte, dass es nicht ging mit ihm. Mävers durfte nicht nachgemeldet werden und musste hinter die Bank.

    Das war mir auch nicht bewusst, ist aber tatsächlich so:

    https://www.liquimoly-hbl.de/?proxy=redaktion/20230706_DFO-Richtlinie-fuer-die-Durchfuehrung-von-Spielen-der-Lizenzligen.pdf

    Bei uns im Verband dürfen bis zu 25 Spieler auf der Liste stehen, von denen maximal 16 als aktiv gekennzeichnet werden dürfen. Nachtragen während des Spiels ist ausdrücklich zugelassen.

    Sei froh, dass du die Würfe von Musche und Mertens nicht gesehen hast.

    Das ist eine leicht verzerrte Darstellung.

    Musche in HZ 1 mit tadellosen 4/4, dann in HZ 2 drei Fehlwürfe. Am Ende 4/7. Mertens kam für die letzten 9,5 Minuten aufs Spielfeld und hatte genau einen Wurfversuch aufs Tor,

    Bevor ich über die Beiden diskutiere, hätte ich stundenlang Redebedarf über den Rückraum und die Abwehr.

    Eine Stunde später und ich bin immer noch nicht aus dem Kopfschütteln raus.

    In anderen Sportarten würde man jetzt prüfen, ob es ungewöhnliche Wetteinsätze auf so einen Spielverlauf gab. Der SCM hat das Spiel bis zur Halbzeit völlig unter Kontrolle. Es gab null Anzeichen, dass Hannover das Spiel drehen könnte. Doch dann macht Wiegert ein Trainingsspiel draus und unterlässt alle notwendigen Maßnahmen, um den Sieg zu sichern. Unvermögen oder Absicht - was anderes bleibt da nicht übrig.

    Gestern bei Füchse-SG waren wieder diese extremen Lautstärkeunterschiede. Bei der plötzlichen Werbung fliegen dir die Ohren weg, macht man leiser ist dann der normale Hallenton wieder viel zu leise wenn zurück geschaltet wird.

    Das haben doch nun schon sehr viele angemerkt. Was ist dabei das Problem ? Es muss doch ein einheitlicher Ton machbar sein wie bei allen anderen Anbietern auch.

    Früher war es im TV gängige Praxis, dass Werbung zur Erhöhung der Aufmerksamkeit lauter ausgestrahlt wurde als die regulären Sendungen. Nur gab es irgendwann mal die Meldung, dass die TV-Sender diese Praxis einstellen wollen. Bei DYN scheint das noch nicht angekommen zu sein. Vielleicht sucht man aktuell einen Praktikanten, der weiß, welche Knöpfe man da drücken muss?

    Dass dies nicht alle Zuschauer wahrnehmen, kann auch an den Endgeräten liegen. Seit weit über 10 Jahren gibt es Fernseher mit dynamischer Lautstärkeanpassung, die genau solche Sprünge verhindern.

    Ja, nur ist die DHB-Ansicht da nicht relevant.

    Die Regeln wurden von der IHF gemacht (Scharoff ist Regelexperte da)

    Auch international tätige Experten können sich irren.

    Zudem sollte man nicht davon ausgehen, dass ein aktueller "Experte" bereits jeden Buchstaben der Regeln umgedreht hat. Je nach Alter der Regeln ist eher davon auszugehen, dass sie einfach so vor sich hin existieren und das Wissen darüber, warum sie genau so formuliert wurden, mehr und mehr verloren geht.

    Ich habe berufsmäßig permanent mit Normen und Regelwerken zu tun (DIN, ISO, ASTM, ...). Die werden vor der Veröffentlichung in nationalen und internationalen Expertenkreisen erstellt und geprüft. Und trotzdem finden sich teils haarsträubende Fehler darin, bei denen man sich fragt, warum die bisher niemanden aufgefallen sind. Mein aktuelles Highlight ist eine Forderung für eine Prüfung, die chemisch unmöglich zu realisieren ist. Und in bester Behördenmanier werde ich von einer Stelle zur nächsten verwiesen, weil niemand sich in der Lage fühlt, darüber Auskunft zu geben, wie man es umsetzen soll, von einer Fehlerkorrektur ganz zu schweigen.

    Unkorrekte Position/Stellung eingenommen 15.1 oder Ausführungsort verändert 13.6? Sanktion in beiden Fällen nach 15.7. Kann man einen Ausführungsort verändern ohne eine Unkorrekte Position/Stellung einzunehmen? Ab wann ändert sich der Ausführungsort?

    Darf ein Spieler mit den Füßen Rutschen (staubige Halle), Berührt er noch den Boden mit einem Fuß?

    13.6 spielt ab dem Anpfiff des Freiwurfs überhaupt keine Rolle mehr. Mit dem Anpfiff bestätigen die Schiedsrichter, dass ihrer Auffassung nach alle Spieler die für die Freiwurfausführung korrekten Positionen eingenommen haben. Alles, was danach passiert, ist nicht mehr Teil dieser Regel.

    Interessant wie man die Worte, wird ausgeführt an der Stelle oder im englischen is taken from the place, aus 13.6, unterschiedlich auslegen kann. So kann man wie hier darüber streiten ob dies die Positionsbestimmung vor oder im Zuge der Ausführung ist.

    13.6 legt die generelle Position auf dem Spielfeld fest, an dem der Freiwurf durchzuführen ist.

    Die Ausführung durch den Werfer selbst ist in 15 geregelt. Und dort steht, dass vor der Wurfausführung die korrekte Position eingenommen worden sein muss.

    Deshalb erfolgt eine Positionskorrektur (sprich Wiederholung der Wurfausführung), wenn der Spieler die korrekte Position noch nicht eingenommen hatte. Das aber nur, wenn der Freiwurf ohne Pfiff ausgeführt wird.

    Wenn ein Freiwurf angepfiffen wird, haben die Schiedsrichter im Vorfeld die Korrektheit der Position aller Spieler überprüft und ggf. korrigiert.

    Deshalb gibt es nach einem angepfiffenen Freiwurf keine Positionsbestimmung mehr im Sinne der Regel 13.6. Mit dem Anpfiff beginnt die Phase der Wurfausführung, mit den hier hinreichend diskutierten Bedingungen an den Werfer bzw. dessen Füße.

    Und hier hat man jetzt nach DHB-Ansicht die Option gezogen, dass der Wechsel des Standbeins ein Verlassen der ursprünglichen Position bedeutet, was nach 15.7 als Regelwidrigkeit zu ahnden ist, sprich Ballverlust.