Kreis ab! - Der Handball-Podcast (alle Infos)

  • Spielgeschwindigkeit bleibt ein großes Thema

    Ja das war sehr gut zu sehen am Montag Abend , damit kann man so einige Mannschaften dann unter Druck setzen... Da haben es dann die Abwehrspieler ganz schwer. Frankreich kann das aber auch... sollte man im Hinterkopf haben...

  • Hier ist die nächste Ausgabe zur Männer-EM 2026:

    Kreis Ab – Spezial - Männer-EM 2026 (13)

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Timo Fleth (Flensborg Avis)

    Themen (u.a.):

    • Dänemark hat einfach den längeren Atem
    • Personalentscheidungen werfen Fragen auf
    • Spielgeschwindigkeit bleibt ein großes Thema

    Danke für eine interessante, unterhaltsame und vor allem meinungsstarke Folge! Hatte das Auto voller jugendlicher Handballer und alle haben interessiert, amüsiert und zustimmend zugehört. Habe selber erst nach einigen Minuten bemerkt, dass das Gemurmel und Gegrunze verstummt war!🦍

    Mein Vorbild: Die Gelassenheit eines Stuhls.

    Der muss ja auch mit jedem Arsch klarkommen.

  • Mir hat das ehrlich gesagt nicht so gut gefallen. Ich stimme einigen Kritikpunkten zu, aber in dieser Polemik kaum, weil du ein bisschen verkennst, wie dieses Turnier insgesamt verläuft. Das bezeichnet man dann eben als verrückten Verlauf, aber es bedeutet das es keine Selbstverständlichkeit ist zu punkten. Einfach giftig und gallig sein und schon ist der Weltmeister am Boden, wäre die ebenfalls polemische Zusammenfassung deines "Rants" und das kann ja auch nicht wirklich zutreffen. Das die Dänen so spielen, habe ich jedenfalls bisher nicht wahrgenommen. Da scheint es mir eher Richtung selbstverständliche Lockerheit zu gehen. Dieses Selbstverständnis hat auch Frankreich.

  • Ich finde, dass wir hierzulande komplett aufgehört haben Dinge mal konkret anzusprechen. Das hat mich auch so emotional werden lassen. Niemand, wirklich niemand hat mal so richtig den Mut die Dinge offen anzusprechen und richtig zu kritisieren von den Journalisten, die sich in Teilen auch vom Verband abhängig machen. Das ist, wenn man mal auf die Details achtet, nicht zu fassen. Alle wollen immer mit allen befreundet sein, verkennen aber ihre Rolle. Die Aufgabe des Journalismus ist, dass kritisch, neutral und objektiv berichtet wird. Wenn Du Dir die Abschlussdistanz der Dänen ansiehst, dann kannst Du, sonst niemand und auch Alfred Gislason, nicht ernsthaft zu der Erkenntnis kommen, dass die vermehrt über ihren starken Rückraum abschließen. Das wird von der deutschen Medienmeute vor Ort aber fast gar nicht thematisiert (zum Glück gibt es Ausnahmen). Wir spielen, wenn wir Olympia 2024 mal rausnehmen, wo die Vorrunde ja auch richtig gut war und man Gruppensieger geworden ist, seit der Amtsübernahme von Gislason keinen Deut besser oder wirklich erfolgreicher als unter Prokop. Der wurde damals an die Wand genagelt. Er kam ein Mal ins Halbfinale und hat das Spiel um den dritten Platz sauknapp verloren und 2020 ist er Fünfter geworden. Die Ansprachen in den Auszeiten von Gislason sind nicht besser, eher im Gegenteil. Nur Allgemeinplätze. Vielleicht erklärt all das ein wenig meine Emotionen. Und, ganz wichtig, bitte nicht persönlich nehmen. Mir geht es ausnahmslos um die Sache.

  • Wenn Du Dir die Abschlussdistanz der Dänen ansiehst, dann kannst Du, sonst niemand und auch Alfred Gislason, nicht ernsthaft zu der Erkenntnis kommen, dass die vermehrt über ihren starken Rückraum abschließen. Das wird von der deutschen Medienmeute vor Ort aber fast gar nicht thematisiert (zum Glück gibt es Ausnahmen).

    Das hat mich in den letzten Tagen wirklich am meisten erschüttert: Der Bundestrainer haut diesen haarsträubenden Blödsinn raus (das exakte Gegenteil ist richtig) und kaum einer sagt was dazu. Ich meine: Denkt er das wirklich (dann müsste man an seinem Handballsachverstand und seiner Wahrnehmung ernste Zweifel haben) oder erzählt er bewusst irgendwelchen Blödsinn, um seine Kaderentscheidung, die vorher für viel Wirbel gesorgt hat, zu rechtfertigen? Egal wie: Wirft kein gutes Licht auf den Mann.

  • Ich finde, dass wir hierzulande komplett aufgehört haben Dinge mal konkret anzusprechen. Das hat mich auch so emotional werden lassen. Niemand, wirklich niemand hat mal so richtig den Mut die Dinge offen anzusprechen und richtig zu kritisieren von den Journalisten, die sich in Teilen auch vom Verband abhängig machen. Das ist, wenn man mal auf die Details achtet, nicht zu fassen. Alle wollen immer mit allen befreundet sein, verkennen aber ihre Rolle. Die Aufgabe des Journalismus ist, dass kritisch, neutral und objektiv berichtet wird. Wenn Du Dir die Abschlussdistanz der Dänen ansiehst, dann kannst Du, sonst niemand und auch Alfred Gislason, nicht ernsthaft zu der Erkenntnis kommen, dass die vermehrt über ihren starken Rückraum abschließen. Das wird von der deutschen Medienmeute vor Ort aber fast gar nicht thematisiert (zum Glück gibt es Ausnahmen). Wir spielen, wenn wir Olympia 2024 mal rausnehmen, wo die Vorrunde ja auch richtig gut war und man Gruppensieger geworden ist, seit der Amtsübernahme von Gislason keinen Deut besser oder wirklich erfolgreicher als unter Prokop. Der wurde damals an die Wand genagelt. Er kam ein Mal ins Halbfinale und hat das Spiel um den dritten Platz sauknapp verloren und 2020 ist er Fünfter geworden. Die Ansprachen in den Auszeiten von Gislason sind nicht besser, eher im Gegenteil. Nur Allgemeinplätze. Vielleicht erklärt all das ein wenig meine Emotionen. Und, ganz wichtig, bitte nicht persönlich nehmen. Mir geht es ausnahmslos um die Sache.

    Ich habe deinen Podcast gehört. Die Wiederholung macht es in meinen Augen nicht besser. Das man in diesem Land Dinge nicht konkret anspricht ist vielleicht in deiner Bubble so, wo man sicherlich auf vielen Infos sitzt und weiss das das Gegenüber weniger erzählt als er könnte oder schlicht lügt....aber auf die Gesellschaft bezogen ist es grober Unfug. Jeder sagt heutzutage was er denkt....ob es jemanden interessiert oder nicht.

  • Letzteres nehme ich tatsächlich anders wahr. Die knallharte Wahrheit hört man selten, weil man dann gerne in eine Ecke geschoben wird. Heute war das Spiel natürlich sehr gut, dann muss auch entsprechend gelobt werden. Vorher gab es auch deutliche Kritikpunkte, vor allem inhaltlich recht leicht nachweisbar.

  • Hier ist die nächste Ausgabe zur Männer-EM 2026:

    Kreis Ab – Spezial - Männer-EM 2026 (15)

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Jonas Späth (freier Journalist)

    Themen (u.a.):

    • Knorr-Gala bringt Deutschland ins Halbfinale
    • Rückraum übernimmt in der Schlussphase
    • Schiedsrichterleistungen bleiben weiter schwach
    • Ausbau der Fan-Zone setzt erneut Maßstäbe
  • Letzteres nehme ich tatsächlich anders wahr. Die knallharte Wahrheit hört man selten, weil man dann gerne in eine Ecke geschoben wird. Heute war das Spiel natürlich sehr gut, dann muss auch entsprechend gelobt werden. Vorher gab es auch deutliche Kritikpunkte, vor allem inhaltlich recht leicht nachweisbar.

    In welche "Ecke" willst du denn angeblich geschoben werden, wenn du was im Handball "aussprichst"? Wie gesagt kann ich das aus deiner Perspektive sogar verstehen bzw. deiner Bubble. Du bekommst bestimmt bei bestimmten Leuten keine Interviews oder Infos mehr, wenn du bestimmte Dinge sagst. Das man aber auf gesagtes Gegenwind bekommt, vor allem öffentlich gesagtes, bedeutet doch nur das jeder sagen kann was man will. Kritik und Gegenwind sind keine Redeverbote sondern das Gegenteil.

    Ich habe dir hier auch nur widersprochen, weil du meiner Meinung nach deutlich übers Ziel hinausgeschossen bist. Das man zum Beispiel trotz guter Leistung eines Torhüters auf einen anderen setzt im nächsten Spiel, habe ich im Handball schon dutzende Male gesehen, auch in solchen Kontexten. Wenn es nicht funktioniert sieht es immer scheiße aus. Auch Gislasons Verletzungsbegründungen so abzubügeln....sorry dann muss du auch andere Nationaltrainer kritisieren, die das gleiche machen, insbesondere von Mannschaften die besser sind. Ist Jacobsen vorsichtig mit dem Einsatz seiner Topspieler Richtung Thema verheizen? Seh ich nicht.

    Das man Gislason taktisch kritisieren kann, bin ich ganz bei dir. Aber es gibt Grenzen. Hast du in dem Moment auch selbst eingeräumt emotional zu sein, nur seltsam das du es jetzt hartnäckig verteidigen musst.

  • Ich bewerte doch aber beim täglichen EM-Podcast nicht die anderen Trainer, sondern es geht größtenteils um das deutsche Team. Die reinen Zahlen zum Wechsel Wolff/Späth und das Argument dazu von Gislason zeigen doch eindeutig auf, dass seine Begründung inhaltlich einfach falsch ist. Er hätte auch sagen können, dass es sein Bauchgefühl war und er es für unwahrscheinlich hält, dass Wolff im Spiel danach direkt wieder so hält. Das wäre nachvollziehbarer gewesen als die Nummer mit den dänischen Abschlüssen aus dem Rückraum. Was die Spieler angeht, die angeschlagen waren, sagte ein Betroffener (Mertens) selbst, dass er hätte spielen können. Beide Themen machen mich in Bezug auf Gislasons Aussagen dann doch stutzig. Ist das für Dich nicht nachvollziehbar?

  • capitano19

    Ich stimme euch in fast allem bzgl. der Schiedsrichter zu.

    Mit einer Ausnahme:

    Du gehst davon aus, dass die EHF da einen 7-Meter hätte haben wollen.

    Das halte ich in dieser Konstellation (Gastgeber…) für naiv.

    Woher nimmst Du den Eindruck, dass ich glauben wollen würde was der EHF eventuell gefallen hätte? Ich habe doch nur die aus meiner Sicht falsche Entscheidung diskutiert.

  • Ich bewerte doch aber beim täglichen EM-Podcast nicht die anderen Trainer, sondern es geht größtenteils um das deutsche Team. Die reinen Zahlen zum Wechsel Wolff/Späth und das Argument dazu von Gislason zeigen doch eindeutig auf, dass seine Begründung inhaltlich einfach falsch ist. Er hätte auch sagen können, dass es sein Bauchgefühl war und er es für unwahrscheinlich hält, dass Wolff im Spiel danach direkt wieder so hält. Das wäre nachvollziehbarer gewesen als die Nummer mit den dänischen Abschlüssen aus dem Rückraum. Was die Spieler angeht, die angeschlagen waren, sagte ein Betroffener (Mertens) selbst, dass er hätte spielen können. Beide Themen machen mich in Bezug auf Gislasons Aussagen dann doch stutzig. Ist das für Dich nicht nachvollziehbar?

    Wenn Mertens das sagt, dann glaube ich das auch. Aber ob es sinnvoll gewesen wäre ist eine andere Frage.
    Bei der Begründung bei den Torhütern bin ich bei dir. Ich hätte aber auch mit Späth angefangen, da ich Wolffs Selbstbewusstsein nicht gefährden wollte. Die Chance Frankreich zu schlagen war für mich deutlich besser.
    Hat aber nichts gebracht, denn unsere Torhüter waren gegen Frankreich gefühlt schlechter als in den anderen Spielen.

  • Woher nimmst Du den Eindruck, dass ich glauben wollen würde was der EHF eventuell gefallen hätte? Ich habe doch nur die aus meiner Sicht falsche Entscheidung diskutiert.

    Weil du gesagt hast, du fändest eine Erklärung gut, dass die Entscheidung falsch war.

    Die ist doch für‘n A…., wenn die sich eigentlich denken: Tobi, Robbie, fein gemacht.

  • Hier ist die nächste Ausgabe zur Männer-EM 2026:

    Kreis Ab – Spezial - Männer-EM 2026 (17)

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Zoi Tasovali (dpa)

    Themen (u.a.):

    • Abwehrbollwerk sichert den Finaleinzug
    • Kroatiens Kraft reicht am Ende nicht aus
    • Frust von Sigurdsson sorgt für Veränderung
    • Dänemark ist ein verwundbarer Favorit