Freundschaft!
Der THW Kiel war 1983/84 als Vizemeister im Europapokal der Landesmeister. So gesehen stimmt "nie" nicht wirklich.
inwiefern war das dubios? Im Jahr vorher erhielt Veszprem den zweiten Startplatz hinter Titelverteidiger Honved.
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Der THW Kiel war 1983/84 als Vizemeister im Europapokal der Landesmeister. So gesehen stimmt "nie" nicht wirklich.
inwiefern war das dubios? Im Jahr vorher erhielt Veszprem den zweiten Startplatz hinter Titelverteidiger Honved.
Im Fußball ist es ebenso üblich, dass sich der Gewinner der EL für die CL qualifiziert.
Tja, wie gesagt, das wäre nachvollziehbar. Aber dann müsste es auch genauso lauten. Beide Leaguesieger und der Meister. Tut es aber nicht
Tja, wie gesagt, das wäre nachvollziehbar. Aber dann müsste es auch genauso lauten. Beide Leaguesieger und der Meister. Tut es aber nicht
Es ist doch genau so.
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Da war ich 9 und wohnte noch nicht mal in Kiel
Was war denn die Begründung?
Ich war noch jünger und noch durch einen Eisernen Vorhang verhindert.
Begründung kenne ich nicht. Da muss ich mal gucken, ob ich da vielleicht etwas finde. Den Sachverhalt kann ich schildern. 1983/84 haben etliche Ostblock-Verbände keine Europapokalstarter gemeldet, wie sie das in vorolympischen Jahren immer gemacht haben (die Sowjetunion sogar alle zwei Jahre auch in WM-Jahren). Der SCM war dadurch auch nicht dabei, in der Saison, in der er seine stärkste Mannschaft hatte. Am Ende wurde dann auch noch Olympia boykottiert. Das war als auch noch sinnlos. Nach dem Olympia-Boykott wurde allerdings die Praxis eingestellt, den Europapokal in vorolympischen Jahren auszulassen.
Den Europapokal der Landesmeister hatte der VfL Gummersbach gewonnen, der auch Meister war. Insofern hat der THW Kiel einen der Startplätze des VfL übernommen. Die gab es eigentlich aber nicht. Der Titelverteidiger hatte im Europapokal der Landesmeister keinen Startplatz. Man musste schon Meister werden, um dabei zu sein. Der SCM als Titelverteidiger 1978 und SKA Minsk 1987 starteten in der Folgesaison jeweils im Europapokal der Pokalsieger, für den sie sich qualifiziert hatten. Ganz krass war das bei Minsk, weil sie die stärkste Mannschaft in Europa waren und so wahrscheinlich an vier Titeln in Serie bei den Meistern gehindert wurden.
Die Regel, dass der Titelverteidiger einen eigene Startplatz hatte, gab es drei Jahre. Mit dem THW Kiel, Skoda Pilzen und Borac Banja Luka profitierten drei Vizemeister, weil der Europapokalsieger auch Meister war. In den frühen Jahren gab es teilweise auch mal Startplätze für den Titelverteidiger. Davon haben zum Beispiel Göppingen (1962/63) und Gummersbach profitiert (1970/71).
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Es ist doch genau so.
Nein, so ist es nicht. Es ist der Meister, der Vize und genau einer der Cupsieger oder der Dritte der Bundesliga.
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inwiefern war das dubios? Im Jahr vorher erhielt Veszprem den zweiten Startplatz hinter Titelverteidiger Honved.
"Dubios" daran war, dass es nicht durchgehend so war. Und halt nie ein Titelverteidiger davon profitiert hat.
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Ich war noch jünger und noch durch einen Eisernen Vorhang verhindert.
Begründung kenne ich nicht. Da muss ich mal gucken, ob ich da vielleicht etwas finde. Den Sachverhalt kann ich schildern. 1983/84 haben etliche Ostblock-Verbände keine Europapokalstarter gemeldet, wie sie das in vorolympischen Jahren immer gemacht haben (die Sowjetunion sogar alle zwei Jahre auch in WM-Jahren). Der SCM war dadurch auch nicht dabei, in der Saison, in der er seine stärkste Mannschaft hatte. Am Ende wurde dann auch noch Olympia boykottiert. Das war als auch noch sinnlos. Nach dem Olympia-Boykott wurde allerdings die Praxis eingestellt, den Europapokal in vorolympischen Jahren auszulassen.
Den Europapokal der Landesmeister hatte der VfL Gummersbach gewonnen, der auch Meister war. Insofern hat der THW Kiel einen der Startplätze des VfL übernommen. Die gab es eigentlich aber nicht. Der Titelverteidiger hatte im Europapokal der Landesmeister keinen Startplatz. Man musste schon Meister werden, um dabei zu sein. Der SCM als Titelverteidiger 1978 und SKA Minsk 1987 starteten in der Folgesaison jeweils im Europapokal der Pokalsieger, für den sie sich qualifiziert hatten. Ganz krass war das bei Minsk, weil sie die stärkste Mannschaft in Europa waren und so wahrscheinlich an vier Titeln in Serie bei den Meistern gehindert wurden.
Die Regel, dass der Titelverteidiger einen eigene Startplatz hatte, gab es drei Jahre. Mit dem THW Kiel, Skoda Pilzen und Borac Banja Luka profitierten drei Vizemeister, weil der Europapokalsieger auch Meister war. In den frühen Jahren gab es teilweise auch mal Startplätze für den Titelverteidiger. Davon haben zum Beispiel Göppingen (1962/63) und Gummersbach profitiert (1970/71).
z.B. Gummersbach war 1980/81 hinter Großwallstadt auch dabei.
83/84 hatte der THW doch aber gar kein Standing für Extrawürste. Da war es halt der deutsche Vizemeister, der den Platz bekam und das war dann zufälligerweise Kiel.
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z.B. Gummersbach war 1980/81 hinter Großwallstadt auch dabei.
Aber 1981/82 nicht Empor Rostock. Ergo war es nicht regelhaft.
Wahrscheinlich hoffte die IHF auf eine ausverkaufte Westfalenhalle im Finale.
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Nein, so ist es nicht. Es ist der Meister, der Vize und genau einer der Cupsieger oder der Dritte der Bundesliga.
Doch. Grundsätzlich ist es erstmal so. Es gibt aber halt Ausnahmen: "Die Europäische Handball-Föderation hat die Teilnahmebedingungen für die Champions League der Männer ab der Saison 2026/27 konkretisiert. Demnach erhalten künftig sowohl der Titelverteidiger als auch der Sieger der European League einen Startplatz für die Königsklasse - auch, wenn sie sich nicht über die nationale Liga qualifiziert haben.
Die EHF hat allerdings eine Einschränkung eingebaut. Kommen die Sieger der Champions League und der European League aus einem Land und haben sich beide nicht über die Liga qualifiziert, gibt es nur für den Königsklassen-Gewinner einen Startplatz. Bekräftigt wurde auf der Sitzung des EHF-Exekutivkomitees im polnischen Kattowitz zudem, dass es pro Nationalverband höchstens drei Startplätze geben wird." Der Meister ist sicher qualifiziert. Also in Summe genau das, was SCMgrinch gerne hätte.
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Wahrscheinlich hoffte die IHF auf eine ausverkaufte Westfalenhalle im Finale.
Zu der Zeit gab es schon Hin- und Rückspiel im Finale. Aber es gab auch mal das Gerücht, dass der IHF-Pokal eingeführt worden sei, damit Gummersbach nicht ohne Europapokalplatz blieb. Das stimmt aber nicht. Das wurde bereits auf dem IHF-Kongress 1980 beschlossen. Das habe ich bei der Suche gefunden. Leider noch nichts zu dem Extrastartplatz. Am Ende war das wirklich noch eine "Lex Gummersbach".
Prognose: Jicha fliegt, Goggi kommt zur nächsten Runde.
Weshalb sollte sich Sigurdsson verschlechtern wollen?
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Zu der Zeit gab es schon Hin- und Rückspiel im Finale.
Ich denke trotzdem, dass die IHF da noch abkassiert hat, dann sogar bei beiden Finalspielen. Bei den früheren Endspielen auf "neutralem Platz" in Dortmund war ja der DHB offizieller Ausrichter und kassierte ebenfalls ordentlich daran.
Der Europapokal der Pokalsieger wurde übrigens auf Initiative Polens ins Leben gerufen, damit der Vizemeister nicht zwangsläufig in die internationale Röhre schaut.
Sorry an alle für's kurze Off-topic.
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Der Europapokal der Pokalsieger wurde übrigens auf Initiative Polens ins Leben gerufen, damit der Vizemeister nicht zwangsläufig in die internationale Röhre schaut.
Wusste ich nicht. Das ist schon irgendwie ironisch, weil der polnische Verband in den 1980ern nur noch im Europapokal der Landesmeister gemeldet hat, nicht mehr in den anderen Wettbewerben. Ich vermute aus Kostengründen.
Wo hat Jicha oder Figo denn den kessen Spruch mit der DM gebracht?
Ich kann gern weitermachen mit Beispielen von Offiziellen. Interview mit Storm im August 2017:
Genau wie Trainer Alfred Gislason und Sie als Geschäftsführer - beide bis 2019. Wie sehen die Erwartungen an Sie beide als Führungsduo aus?
Alfred will und muss Titel gewinnen.
Jicha hat sich vor der Saison bewusst bedeckt gehalten. Szilagyi hat dagegen vor der Saison gesagt, man habe einen CL-Kader. Das beeinhaltet für mich aber eine konkurrenzfähige 2. Reihe, um die Doppelbelastung wuppen und Verletzungen kompensieren zu können. Die haben wir definitiv nicht.
1970/71: FAG und Gummersbach
1971/72: Gummi und GWD
1972/73: Bjelovar
1973/74: MAI Moskau und ZSKA
1974/75: Gummi
1975/76: weder Frankfurt/Oder noch DDR-Meister dabei
1976/77: Banja Luka
1977/78: Steaua als TV und M nicht dabei
1978/79: Empor (Edit: laut wikipedia: Titelverteidiger SC Magdeburg wurde vom Deutschen Handballverband der DDR lediglich für den Europapokal der Pokalsieger gemeldet.)
1979/80: TVG und Hofweier
1980/81: TVG und Gummi
1981/82: SCM
1982/83: Honved und Veszprem
1983/84: Gummi (TV+M) und Kiel
1984/85: Dukla Prag und Pilsen
1985/86: Sabac und Banja Luka
1986/87: Sabac und Roter Stern
1987/88: ZSKA (M)
1988/89: Minsk (M)
1989/90: Minsk (TV+M)
1990/91: Astrachan (M)
1991/92: Barcelona (TV+M) und Santander
1992/93: Zagreb (TV+M) und Rijeka
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Streng genommen schrieb SCMgrinch"DER Meister und". Das bezieht sich dann auf ein Land (und hier wohl konkret Deutschland gemeint). Und da können nicht beide Cupsieger starten.
Ja, das hatte ich schon so verstanden. Da der CL-Sieger in der Regel aber auch auf den ersten beiden Plätzen landet, passt es im Endeffekt.
Die Urpsrungsthese war ja, dass diese Regelung exklusiv für den THW eingeführt wurde. Und in der Hinsicht macht seine Herleitung/Begründung in meinen Augen überhaupt keinen Sinn. Inwiefern unterstreicht diese denn, dass diese nur für den THW in dieser Form verabschiedet wurde. Andere Vereine können genauso profitieren. Dieses Jahr und auch in Zukunft. Am Ende kann der EL Sieger ja sogar in die Röhre gucken, wenn sich der CL Sieger nicht über die Liga qualifiziert.
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Alles anzeigen1970/71: FAG und Gummersbach
1971/72: Gummi und GWD
1972/73: Bjelovar
1973/74: MAI Moskau und ZSKA
1974/75: Gummi
1975/76: weder Frankfurt/Oder noch DDR-Meister dabei
1976/77: Banja Luka
1977/78: Steaua als TV und M nicht dabei
1978/79: SCM und Empor
1979/80: TVG und Hofweier
1980/81: TVG und Gummi
1981/82: SCM
1982/83: Honved und Veszprem
1983/84: Gummi (TV+M) und Kiel
1984/85: Dukla Prag und Pilsen
1985/86: Sabac und Banja Luka
1986/87: Sabac und Roter Stern
1987/88: ZSKA (M)
1988/89: Minsk (M)
1989/90: Minsk (TV+M)
1990/91: Astrachan (M)
1991/92: Barcelona (TV+M) und Santander
1992/93: Zagreb (TV+M) und Rijeka
Stimmt aber nicht alles.