Strategiepapier zur Zukunft des Frauenhandballs

  • Klar, Hoffnung liegt auf Trainerwechsel...


    Ich hab zumindest Groener schon seit der taktischen Totalblamage bei der EM 2018 gegen Ambros Martin nicht in der Lage gesehen, so eine Mannschaft zu trainieren.

  • vlt. ruht ja bei dem neuen trainer auch die hoffnung darauf,

    dass sich nicht durch konflikte trainer/ spielerinnen die anzahl gleich selbst dezimiert.


    und rheiner- wir sind seit jahren/ jahrzehnten international bis auf wengie ausnahmen nur zweitklassig,

    da sieht man dann doch auch den derzeitigen status und es ist für mich logisch, dass wir auf einigen positionen dann

    auch max. durchschnittlich besetzt sind- was zunäcsht auch nicht am trainer liegt.


    ich sehe daran auch kein problem- frauenhandball ist eine reine randsportart.

    temporär oder auch manchmal vereinsbezogen sicherlich tolle ausreisser nach oben-

    aber den deutschen damenhandball 10 jahre lang unter den top5 der welt, werden wir nicht erleben.


    was ja nicht heisst, dass sich die spielerinnen nicht ausserordentlich bemühen- halt in ihrem rahmen und

    der für jede einzelne selbst gewählten bedeutung des handballs- das sollten wir auch respektieren.

  • Was es um so wichtiger ist es also einen Trainer zu haben, der mit den vorhandenen Spielerin ein passendes System findet und nicht versucht "sein System" umzusetzen und sich dann wundert, dass er keine passende Spielerin findet :) Ich denke die Beachhandball Mädels haben gerade gezeigt, was es bedeutet als Team zu funktionieren und was es dann für einen unterschied machen kann. Das kann für ein Team wie Deutschland den Unterschied machen, ob man mit den Top-Teams mithalten kann oder halt nur Platz 10 bei der EM holt.

  • Es wäre ein Verrat an den Spielerinnen gewesen, wenn die DHB-Spitze Groener aus Bequemlichkeit im Wissen so lange im Amt gehalten hätte... (und einiges deutet drauf hin)


    Das von diesen Leuten jetzt Strategien kommen... (na, vielleicht geht es auch eher drum, Fördergelder auf der Basis von Strategiepapieren einzuwerben - Grundidee ist ja auch, es muss mehr Geld und professionelles Personal in den Frauenhandball rein)


    Bei der Liga Reduzierung erscheinen mir die Argumente der mitteldeuschen Mannschaften im mdr-Artikel zumindest sehr plausibel

  • MDR-Artikel:

    Zitat

    Also ging der Blick in den Norden Europas, wo Neue mit guter Mentalität und bezahlbaren Gehaltsvorstellungen warteten.

    Interessante Aussage. Für alle verpflichteten Skandinavierinnen ist es die erste Auslandstation (außer Buhl). Die können logischerweise überhaupt nicht wissen, was in Deutschland angemessene Gehaltsvorstellungen für professionelle Sportlerinnen wären (oder anders gesagt, was vom Brutto am Ende Netto für sie übrig bleibt). Was Rentsch hier zwischen den Zeilen sagt, ist, dass man sich die Unerfahrenheit und Unwissenheit der ausländischen Spielerinnen zu Nutze machen kann.

  • MDR-Artikel:

    Interessante Aussage. Für alle verpflichteten Skandinavierinnen ist es die erste Auslandstation (außer Buhl). Die können logischerweise überhaupt nicht wissen, was in Deutschland angemessene Gehaltsvorstellungen für professionelle Sportlerinnen wären (oder anders gesagt, was vom Brutto am Ende Netto für sie übrig bleibt). Was Rentsch hier zwischen den Zeilen sagt, ist, dass man sich die Unerfahrenheit und Unwissenheit der ausländischen Spielerinnen zu Nutze machen kann.

    Glaubst du nicht das "DIE" auch alle einen Berater oder eine Agentur haben die sie nach Zwickau vermitteln?Da könnte das von dir angedeutete "über den Tisch ziehen" schwierig werden

    Normal macht es auch Sinn immer 2 aus einem anderen Land zu holen,die können sich unterstützen beim Einleben,beim Sprache lernen usw,und fast immer sind die Ausländerinnen gut fürs Team,weil sich alle anderen verantwortlich fühlen sie in einem neuen Land zu unterstützen.

  • Glaubst du nicht das "DIE" auch alle einen Berater oder eine Agentur haben die sie nach Zwickau vermitteln?Da könnte das von dir angedeutete "über den Tisch ziehen" schwierig werden

    Normal macht es auch Sinn immer 2 aus einem anderen Land zu holen,die können sich unterstützen beim Einleben,beim Sprache lernen usw,und fast immer sind die Ausländerinnen gut fürs Team,weil sich alle anderen verantwortlich fühlen sie in einem neuen Land zu unterstützen.

    Ich meinte das auch gar nicht im Sinne von Boshaftigkeit. Die Spielerinnen haben den Traum im Ausland zu spielen und Deutschland ist grundsätzlich attraktiv als Zielland. Wenn Summe X dann nicht ganz so hoch ist wie erhofft, akzeptiert man vielleicht trotzdem, um seinen Traum zu verwirklichen.

  • vlt. akzeptieren die es, weil man es für möglich halten kann, dass sie selbst in jungen jahren auf infos zurückgreifen können- nicht nur berater - die ihnen eine gewisse sicherheit geben, dass das geld auch tatsächlich bezahlt wird und

    die "nebengräusche" wie zb. ausbildung,sozialleistungen, alltagsleben etc. auch recht angenehm sein können im gegensatz zu manchen anderen angeboten.

    es wird kaum einen "überprüfbareren" bzw. im streitfalle "einklagbarenen " weg als in unserem staat geben als den unseren, deswegen würde ich den ansatz, dass man da irgendjemanden "übervorteilen" kann, fast ausschliessen.

  • man könnte sich auch mal das frei zugängliche interview mit m.sammer von heute auf sport 1 durchlesen,

    da gehts auch um nachwuchs etc.

    da steckt auch sicherlich etliches wahres drin, was auf den handball auch genau so zutrifft....

  • langsam nerven die Kleinkriege von @ juliscka, Karl und TCLIP hier nur noch-irgendwie macht die HE keinen Spaß und Sinn mehr wenn hier nur persönliche Anfeindungen und politische Verirrungen zum Besten gegeben werden.

    Alle haben Ahnung vom Handball-außer die Schiedsrichter

  • netter59 Du hast vollkommen recht, wir haben darauf auch keine Lust mehr, und werden in Zukunft dementsprechend agieren. Erinnerungen und Ermahnungen gab es genug.

  • Ganz schön was los , wenn man im Urlaub ist oder war....

    Einiges kann man nach vollziehen.... bzw. da kann man auch eine andere , eigene Meinung haben.

    Tja das ist so eine Sache mit den neuen Vorschlägen usw. Meiner Meinung nach wird viel zu spät darauf reagiert.. Wir werden in den nächsten Jahren im Sport sowieso einige Schritte zurück machen in allen Sportarten... nicht nur im Handball. Da kann es zwar erfreuliche Topergebnisse dann schon mal noch geben ( wie die Weltmeisterinnen im Beach Handball was Klasse ist ) , aber insgesamt werden wir weniger Siege , Medaillen holen , da wir viel zu wenig in den Nachwuchs investieren , in allen Sportarten ... nicht nur im Handball. Darauf sollte von oben reagiert werden.

    Ob das mit den Play Offs nun gut oder schlecht ist , sei auch dahin gestellt... Es gibt Trainer in der HBF , die das sich schon lange wieder wünschen und welche die dagegen sind. Man wird es dann sehen finde ich. Manchmal muss man ausprobieren aber es darf nicht alles zu lange dauern. Play Offs haben wir doch schon gehabt und das fand ich persönlich auch nicht so schlecht. Man muss nur sehen , dass die Belastung sich in Grenzen hält und es nicht übertrieben wird , wie im Fußball.( der viel zu hoch bewertet wird...)

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