Du hast von deinem VIP Platz gut reden...😉
Erzähl Rheiner, wie war die Verpflegung
Habe kein Vip. Wollte lieber nah dran sitzen.
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Der Videobeweis lieferte doch das richtige Ergebnis. Wie kann das zu einer fehlenden Akzeptanz führen?
Der Videobeweis war für mich eine Bankrotterklärung der Schieris. Den überhaupt zu bemühen, wenn der Ball gut 10 cm vor der Torlinie aufkommt, da muss man schon fragen dürfen, ob der Torschiedsrichter seinen Blindenhund dabei hatte. Ein vermeintliches Top-Team sieht so ein klares Ding nicht? Und dann der nächste Witz: Sie bauchen 3 Wiederholungen, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Was sollte dieses Theater? War das Show oder hatten sie die Anweisung, mind. 1x pro Spiel den Videobeweis zu bemühen? Sollte das jetzt die Kritiker beruhigen, im Sinne von: Seht mal, wir können es doch?
Der Videobeweis war für mich eine Bankrotterklärung der Schieris. Den überhaupt zu bemühen, wenn der Ball gut 10 cm vor der Torlinie aufkommt, da muss man schon fragen dürfen, ob der Torschiedsrichter seinen Blindenhund dabei hatte. Ein vermeintliches Top-Team sieht so ein klares Ding nicht? Und dann der nächste Witz: Sie bauchen 3 Wiederholungen, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Was sollte dieses Theater? War das Show oder hatten sie die Anweisung, mind. 1x pro Spiel den Videobeweis zu bemühen? Sollte das jetzt die Kritiker beruhigen, im Sinne von: Seht mal, wir können es doch?
Dem stimme ich zu. Aber was führt zu einer fehlenden Akzeptanz?
Fazit nach Köln:
Wenn genug Kameras da sind,
und wenn neutrale Schiris hinter‘m Bildschirm sitzen,
und wenn er wenig (und vor allem nicht bei Schauspielerei!) genutzt wird…
dann ist der Videobeweis okay.
Fazit nach Köln:
Wenn genug Kameras da sind,
und wenn neutrale Schiris hinter‘m Bildschirm sitzen,
und wenn er wenig (und vor allem nicht bei Schauspielerei!) genutzt wird…
dann ist der Videobeweis okay.
Für mich ist die Anzahl der Videobeweise bei diesem Final4 zu gering gewesen, um eine Bewertung abzugeben.
Für mich ist die Anzahl der Videobeweise bei diesem Final4 zu gering gewesen, um eine Bewertung abzugeben.
Genau darum war er okay.
Weil er eben nicht (wie letztes Jahr und in der HBL) für jeden Mist eingesetzt wurde.
Genau darum war er okay.
Weil er eben nicht (wie letztes Jahr und in der HBL) für jeden Mist eingesetzt wurde.
In den ersten beiden HF wars aber genau umgekehrt. Bei klaren Situationen eingesetzt, bei unklaren nicht.
Genau darum war er okay.
Weil er eben nicht (wie letztes Jahr und in der HBL) für jeden Mist eingesetzt wurde.
Es gab für mich einige Aktionen, bei denen ich den Videobeweis genommen hätte. Gerade gestern!
Es gab für mich einige Aktionen, bei denen ich den Videobeweis genommen hätte. Gerade gestern!
Da war doch nichts, was Rot war, oder?
Da war doch nichts, was Rot war, oder?
Es gab im Spiel zwischen dem BHC und dem SCM schon Gesichtstreffer, die man sich hätte anschauen können.
Ich hab nichts gesehen, was für Rot in Frage kam.
Für reine Zeitstrafen ist der Videobeweis nicht gemacht.
Und ja, ich weiß, dass die Grenzen in der HBL sehr stark aufgeweicht wurden.
Ich hab nichts gesehen, was für Rot in Frage kam.
Für reine Zeitstrafen ist der Videobeweis nicht gemacht.
Und ja, ich weiß, dass die Grenzen in der HBL sehr stark aufgeweicht wurden.
Unterarm/Ellenbogen ins Gesicht sollte immer geprüft werden.
Unterarm/Ellenbogen ins Gesicht sollte immer geprüft werden.
Letztes Jahr im Juni wurde das an selber Stelle so gemacht.
War absolut furchtbar.
Mit den besten Gespannen der Welt.
Da hat mir das dieses WE um Längen besser gefallen.
Kann ein Videobeweis gleichzeitig richtig (entschieden) und falsch (eingesetzt) sein?
Der Strafwurf für den SC Magdeburg am Ende der Verlängerung im DHB-Pokal-Halbfinale war regelkonform und trotzdem habe ich persönlich ein Problem damit, dass in diesem Moment die Schiedsrichter nicht auf dem Feld entschieden haben, sondern zum Monitor gegangen sind. Das war eine klassische Spielsituation in der ein Angreifer den Durchbruch versucht, die Abwehrspieler die Lücke versuchen zu schließen und die Schiedsrichter entscheiden müssen, wer zuerst in der Position war und ob ein Vergehen wie z.B. ein Kreiseintritt eines Abwehrspielers vorlag. Diese Situation gibt es in einem Spiel typischerweise zehn- bis fünfzehnmal pro Spiel und die Schiedsrichter sollten über 60 (bzw. hier 70) Minuten eine klare, nachvollziehbare Linie anlegen, wie sie das beurteilen. Warum geht das in der letzten Spielszene nicht? Durch den Videobeweis kann diese Linie in der Spielführung verzerrt werden.
Bei Marcus Hurst und Mirko Krag habe ich den Eindruck, dass sie nach dem HBL-Spiel zwischen dem VfL Gummersbach und dem SC Magdeburg im letzten Dezember eine deutliche Ansprache erhalten haben, denn seitdem haben sie sich mehrfach in Bundesligaspielen in den Schlusssekunden per Videobeweis abgesichert, anstatt auf ihre eigene Einschätzung zu vertrauen.
Kann ein Videobeweis gleichzeitig richtig (entschieden) und falsch (eingesetzt) sein?
Der Strafwurf für den SC Magdeburg am Ende der Verlängerung im DHB-Pokal-Halbfinale war regelkonform und trotzdem habe ich persönlich ein Problem damit, dass in diesem Moment die Schiedsrichter nicht auf dem Feld entschieden haben, sondern zum Monitor gegangen sind. Das war eine klassische Spielsituation in der ein Angreifer den Durchbruch versucht, die Abwehrspieler die Lücke versuchen zu schließen und die Schiedsrichter entscheiden müssen, wer zuerst in der Position war und ob ein Vergehen wie z.B. ein Kreiseintritt eines Abwehrspielers vorlag. Diese Situation gibt es in einem Spiel typischerweise zehn- bis fünfzehnmal pro Spiel und die Schiedsrichter sollten über 60 (bzw. hier 70) Minuten eine klare, nachvollziehbare Linie anlegen, wie sie das beurteilen. Warum geht das in der letzten Spielszene nicht? Durch den Videobeweis kann diese Linie in der Spielführung verzerrt werden.
Bei Marcus Hurst und Mirko Krag habe ich den Eindruck, dass sie nach dem HBL-Spiel zwischen dem VfL Gummersbach und dem SC Magdeburg im letzten Dezember eine deutliche Ansprache erhalten haben, denn seitdem haben sie sich mehrfach in Bundesligaspielen in den Schlusssekunden per Videobeweis abgesichert, anstatt auf ihre eigene Einschätzung zu vertrauen.
Ich habe auch den Eindruck, dass gerade in so einer Situation der Videobeweis bemüht wird, um auf Nummer sicher zu gehen. Das ist nachvollziehbar, weil man ja keine falschen Entscheidung treffen möchte, die dann später mithilfe der Fernsehbilder kritisiert wird. Gleichwohl geben das die Regularien meines Erachtens eigentlich nicht her.
Im »Reglement für den Videobeweis« des IHF heißt es...
ZitatEinleitung
Der Videobeweis bietet den Schiedsrichtern die Möglichkeit, Situationen unmittelbar auf einem Bildschirm anzusehen, wenn sie die Aktion nicht vollständig auf dem Spielfeld sehen konnten und vor dem Treffen einer Entscheidung nochmals überprüfen möchten. Dies betrifft insbesondere Schlüsselsituationen im Spiel, in denen die Schiedsrichter beschließen, sich zusätzlich zu ihrem Eindruck auf dem Spielfeld die Fernsehbilder anzusehen.
ZitatAnmerkungen
Unter allen Umständen müssen die Schiedsrichter eine Tatsachenentscheidung auf Grundlage dessen Treffe, was sie auf dem Spielfeld sehen. Der Videobeweis wird nur eingesetzt, wenn die Schiedsrichter ernsthafte Zweifel an der korrekten Entscheidung haben oder aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage waren, die Situation auf dem Spielfeld gut zu sehen.
Aber die Schiedsrichter können/werden ja immer sagen, dass diese Voraussetzungen vorlagen.
Ich habe auch den Eindruck, dass gerade in so einer Situation der Videobeweis bemüht wird, um auf Nummer sicher zu gehen. Das ist nachvollziehbar, weil man ja keine falschen Entscheidung treffen möchte, die dann später mithilfe der Fernsehbilder kritisiert wird. Gleichwohl geben das die Regularien meines Erachtens eigentlich nicht her.
Im »Reglement für den Videobeweis« des IHF heißt es...
Aber die Schiedsrichter können/werden ja immer sagen, dass diese Voraussetzungen vorlagen.
Die SR haben sich hier auf die "letzte 30 s Regel bezogen"
Die SR haben sich hier auf die "letzte 30 s Regel bezogen"
Ja, schon klar, aber nach den Regeln, die ich zitiert habe, reicht das – zumindest nach meinem Verständnis – nicht aus. Es muss eine Unsicherheit vorliegen. Die SR können nicht sagen: »Wir haben es zwar gut gesehen, wollte aber auf Nummer sicher gehen.«
Ja, schon klar, aber nach den Regeln, die ich zitiert habe, reicht das – zumindest nach meinem Verständnis – nicht aus. Es muss eine Unsicherheit vorliegen. Die SR können nicht sagen: »Wir haben es zwar gut gesehen, wollte aber auf Nummer sicher gehen.«
Sehen wir es positiv, sie wollten sicher gehen, ob Stürmerfoul oder 7m und da der Abwehrspieler vorher im Raum war gab es 7m.
Die SR haben sich hier auf die "letzte 30 s Regel bezogen"
Losgelöst von der - glücklicherweise für den BHC - nicht mehr entscheidenden Situation am Samstag habe ich mit dieser 30s-Regel tatsächlich das gleiche Problem wie hier:
Das war eine klassische Spielsituation in der ein Angreifer den Durchbruch versucht, die Abwehrspieler die Lücke versuchen zu schließen und die Schiedsrichter entscheiden müssen, wer zuerst in der Position war und ob ein Vergehen wie z.B. ein Kreiseintritt eines Abwehrspielers vorlag. Diese Situation gibt es in einem Spiel typischerweise zehn- bis fünfzehnmal pro Spiel und die Schiedsrichter sollten über 60 (bzw. hier 70) Minuten eine klare, nachvollziehbare Linie anlegen, wie sie das beurteilen. Warum geht das in der letzten Spielszene nicht? Durch den Videobeweis kann diese Linie in der Spielführung verzerrt werden.
Ich verstehe, dass es in den letzten 30-Sekunden gewisse Anreize gibt, härter zu foulen, das Spiel mutwillig zu unterbrechen etc. Und dass es da, weil eventuell spielentscheidend, das Bedürfnis der Verantwortlichen gibt, ihren Schiedsrichtern alle Möglichkeiten der Absicherung zu geben. Wenn es allerdings unentschieden steht, kann rückblickend auch eine Abwehr im Raum in der 35. Minute, die keinen 7m gab, spielentscheidend gewesen sein. Natürlich kann danach das Spiel immer noch ganz anders laufen, es ist also in der 35. keineswegs determiniert, dass das Spiel anders ausgehen würde, dennoch wäre das eine ebenso große Fehlentscheidung. Solange es diese 30s-Regel gibt, werden die Schiedsrichter den Videobeweis in einer solchen Situation bemühen. Man kann ja jetzt schon im Thread zum Halbfinale nachlesen, dass der BHC "zu aggressiv", "griechisch-römisch", "brutal" (ach ne, das war im Spielbericht THW-BHC, kurz durcheinandergekommen) war und sonst ja keine Chance gehabt hätte. Was wäre wohl los gewesen, wenn das am Ende nicht erkannt worden wäre. Diese Regel gehört geändert, um den Sport und die Schiris zu schützen.
Wenn das durchgeht und Schule macht können wir unseren Handball bald vergessen. -4 und Protest weil ein reguläres Tor aberkannt wurde. Welche Partie soll dann noch ohne Protest ablaufen? Und zwar runter bis zur C Jugend.