• Kopftreffer sind ein ganz schlechtes Beispiel für angebliche Schauspielerei.

    Jeder, der selber mal Handball gespielt hat weiß, wie weh es tun kann ! Und auch dabei hat jeder einzelne Spieler wieder eine eigene Schmerzkurve.

    Gesichtstreffer ist Gesichtstreffer, und da hat der Schiedsrichter zu reagieren.

    „Kopftreffer“ sind der Hauptpunkt für Schauspielerei (wegen der möglichen roten Karten).


    Und natürlich rede ich ausdrücklich nicht von einer Geraden ins Gesicht ( oder wie oben beschrieben), sondern von all dem was touchierten oder berühren betrifft.


    Es ist natürlich schwierig Berührungen jetzt zu definieren, weil es da keine Scala gibt, damit wir über die gleiche Intensität sprechen. In meinen Aufen wird jetzt schon jeder Hauch im Gesicht von einem zu großen Teil der Spieler genutzt (spätestens dann, wenn der eigene Wurf mies war und ein Ballverlust droht).


    Bei einer Sache hast du möglicherweise Recht. Der Schiri hat zu reagieren, weil das Regelwerk so ist. Deswegen kann es aber trotzdem eine Fehlentwicklung sein.


    Es gibt ja auch andere Beispiele für eine Fehlentwicklung durch neue Regelauslegung. Der Grat zwischen clever und unsportlich mag da immer fliesend sein. Mit gefällt vieles im heutigen Handball besser. Der Umgang mit Gesichtstrefferchen (ich verniedliche extra noch mal, um harte Treffer explizit auszunehmen!!!) nicht.

  • Schauspielerei und Diskussionen sind ganz hoch im Kurs. Besonders von den Spielern die auf der Bank sitzen. Und dann immer der unschuldige Blick... Ich , nein ich doch nicht, ich habe nichts aber auch gar nichts gemacht... Da muss viel mehr von den Schiedsrichtern durchgegriffen werden.

  • Schauspielerei und Diskussionen sind ganz hoch im Kurs. Besonders von den Spielern die auf der Bank sitzen. Und dann immer der unschuldige Blick... Ich , nein ich doch nicht, ich habe nichts aber auch gar nichts gemacht... Da muss viel mehr von den Schiedsrichtern durchgegriffen werden.

    Wie genau schauspielern denn die Spieler auf der Bank?! 🤔

  • Wie genau schauspielern denn die Spieler auf der Bank?! 🤔

    Sie fordern massiv Strafen.

    Bestes Beispiel war vor kurzem bei Blagotinsek gegen Simak, als noch nicht mal ein Stürmerfoul von Simak vorlag. Denn der Zusammenprall ging von Blagotinsek aus.

    Aber auf der Flensburger Bank zeigte einer 2 Minuten, einer machte das Videobeweiszeichen, und der Dritte zeigte nen Ellenbogenschlag an.

    Mit Erfolg. Nach Videobeweis gab es 2 Minuten Simak und Freiwurf Flensburg. Witz-Entscheidung.

    Die Teams versuchen, diesen Videobeweis bestmöglich für sich zu nutzen, was ihr gutes Recht ist. Der Fehler liegt nicht bei den Mannschaften.

    Einmal editiert, zuletzt von Rheiner (21. Mai 2026 um 16:19)

  • Sie fordern massiv Strafen.

    Bestes Beispiel war vor kurzem bei Blagotinsek gegen Simak, als noch nicht mal ein Stürmerfoul von Simak vorlag. Denn der Zusammenprall ging von Blagotinsek aus.

    Aber auf der Flensburger Bank zeigte einer 2 Minuten, einer machte das Videobeweiszeichen, und der Dritte zeigte nen Ellenbogenschlag an.

    Mit Erfolg. Nach Videobeweis gab es 2 Minuten Simak und Freiwurf Flensburg. Witz-Entscheidung.

    Die Teams versuchen, diesen Videobeweis bestmöglich für sich zu nutzen, was ihr gutes Recht ist. Der Fehler liegt nicht bei den Mannschaften.

    Mit guten Schiedsrichtern würde so etwas nicht passieren.

  • Sie fordern massiv Strafen.

    Bestes Beispiel war vor kurzem bei Blagotinsek gegen Simak, als noch nicht mal ein Stürmerfoul von Simak vorlag. Denn der Zusammenprall ging von Blagotinsek aus.

    Aber auf der Flensburger Bank zeigte einer 2 Minuten, einer machte das Videobeweiszeichen, und der Dritte zeigte nen Ellenbogenschlag an.

    Mit Erfolg. Nach Videobeweis gab es 2 Minuten Simak und Freiwurf Flensburg. Witz-Entscheidung.

    Die Teams versuchen, diesen Videobeweis bestmöglich für sich zu nutzen, was ihr gutes Recht ist. Der Fehler liegt nicht bei den Mannschaften.

    Diese Kritik ist für mich – grundsätzlich – immer noch nicht so ganz nachvollziehbar. Auf dem Video sieht man ja nur, was tatsächlich passiert ist, noch dazu aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Natürlich bleiben auch da immer mal Zweifel und Entscheidungen, die man auch anders hätte treffen können. Aber grundsätzlich sollte das doch die Richtigkeit der Entscheidungen erhöhen. Nur weil irgendjemand den Videobeweis und/oder eine Strafe fordert, ist ja zuvor nichts anderes passiert.

    Ich könnte die Kritik nur nachvollziehen, wenn man diese Detailtiefe nicht haben wollte. Dann müsste sowas so gepfiffen werden, wie es die Schiedsrichter in dem Moment gesehen haben. Ich weiß aber nicht, ob da viel anderes dabei rauskommen würde. Wie gesagt, habe ich beispielsweise in der 3. Liga ohne Videobeweis nicht den Eindruck, dass es dort weniger rote Karten gibt, eher im Gegenteil.

    Um das zu verändern, müsste man, wie ebenfalls schon gesagt, bei den Regeln bzw. deren Auslegung ansetzen. Das wiederum könnte ich mir durchaus gut vorstellen, insbesondere bei versehentlichen Gesichtstreffern im Rahmen normaler Abwehraktionen.

  • Es war das zurzeit, mit Abstand!, beste Gespann der HBL.

    Ohne den Videomist hätten die das niemals so entschieden!

    Man hat doch z.B. bei Schulze/Tönnies gesehen, dass die auch ohne Videobeweis Mist gepfiffen haben.

  • Man hat doch z.B. bei Schulze/Tönnies gesehen, dass die auch ohne Videobeweis Mist gepfiffen haben.

    Ich hab nicht von Schulze/Tönnies geredet.

    Wenn selbst das beste Gespann der Saison (Baumgart/Dinges) so krass daneben liegt mit diesem Videobeweis (und zwar nur da!) -

    dann liegt das Problem beim Videobeweis.

    Eine Anwendung ist dann gut, wenn die, die sie anwenden sollen, auch anwenden können. Und das ist nicht der Fall. Und zwar bei keinem Gespann!