TV Großwallstadt 2025/2026

  • Wir schreiben das Jahr 2032:

    Der TVG Frankfurt (ehemals TV Grosswallstadt) empfängt im Deutsche Bank Mainhattan Super Dome zum Derby die Rhein-Neckar-Löwen (ehemals SG Kronau-Östringen), es gibt kostenlos Popcorn und 45.000 Klatschpappen für die erwarteten 15.000 Zuschauer

    In der Woche drauf geht es für die Frankfurter dann zum Abstiegsgipfel zum TVB Stuttgart (ehemals TV Bittenfeld)


    Ich Verzichte! - aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung!

    Wer auf den Arenen Flair steht, der kann heute schon von Aschaffenburg aus in grob 1h (oder 1:15) regelmäßig nach Mannheim fahren, die paar Minuten weniger Fahrzeit nach Frankfurt in 5-10 Jahren machen dann den Bock auch nicht mehr wirklich fett.

  • Richtig. Wenn ich die Wahl habe Elsenfeld oder Mannheim, dann lieber Elsenfeld. Dieser ganze Event-Quatsch ist mir einfach zu viel. Ich war letztes Jahr in München beim Länderspiel gegen Island, alles ganz schön aber dieser ganze Hype in dieser High-Tech-Arena mit Furz und Feuerstein, brauch ich nicht. Aber ich kann nur von mir sprechen, bin da offenbar ein wenig Romantiker.

  • Richtig. Wenn ich die Wahl habe Elsenfeld oder Mannheim, dann lieber Elsenfeld. Dieser ganze Event-Quatsch ist mir einfach zu viel. Ich war letztes Jahr in München beim Länderspiel gegen Island, alles ganz schön aber dieser ganze Hype in dieser High-Tech-Arena mit Furz und Feuerstein, brauch ich nicht. Aber ich kann nur von mir sprechen, bin da offenbar ein wenig Romantiker.

    Ich halte Elsenfeld auf lange Sicht nicht für tragbar. Offensichtlich gibt der Standort mehr finanzielle Möglichkeiten nicht her. Also droht weiterhin das Abstiegsgespenst. Einen erneuten Abstieg würde man nicht verkraften. Dann kannst du im Sportpark Grosswallstadt spielen. Ist ja auch ne schöne Halle.

    Klar ist Frankfurt auch ein wenig überspitzt aber der Blick über den Tellerrand muss schon erfolgen.

  • Ich halte Elsenfeld auf lange Sicht nicht für tragbar. Offensichtlich gibt der Standort mehr finanzielle Möglichkeiten nicht her. Also droht weiterhin das Abstiegsgespenst. Einen erneuten Abstieg würde man nicht verkraften. Dann kannst du im Sportpark Grosswallstadt spielen. Ist ja auch ne schöne Halle.

    Klar ist Frankfurt auch ein wenig überspitzt aber der Blick über den Tellerrand muss schon erfolgen.

    Ich meine das jetzt komplett ohne Ironie und Sarkasmus, weil ich es noch nicht verstanden habe. Was genau ist besser in der Linde MH Arena im Vergleich zur Untermainhalle?

    Ich hab so verstanden dass es irgendwie um den VIP Bereich geht. Ist die Theorie dass wir mehr und besser zahlende Sponsoren hätten wenn der VIP Bereich „besser“ wäre? Ich hatte immer angenommen bei Sponsoring geht es in erster Linie um Reichweite, und erst danach kommen die „persönlichen Befindlichkeiten“ der Geldgeber.

    Viel mehr Reichweite hat man in Aschaffenburg vermutlich auch nicht. Die Übertragung auf Dyn wäre die gleiche, die Zuschauerzahlen sind etwas höher, aber eben auch die Kosten für die Halle und die Arbeit beim Aufbau (Hallenboden). Finanziell hat sich meiner Meinung nach nur im Spiel des Jahres in Frankfurt, und jetzt beim Glückslos Magdeburg, etwas bewegt. Vermutlich kann man viel mehr dadurch erreichen dass man jedes Jahr im Pokal spielt und versucht so lange drin zu bleiben bis ein attraktiver Erstligist zugelost wird.

    Also positiv für AB:

    • Attraktiver für VIPs
    • Mehr Plätze
    • Bessere Parkinfrastruktur

    Negativ:

    • Höhere Kosten pro Veranstaltung
    • Höhere Aufwände je Veranstaltung
    • Kapazität ist nur bei wenigen Spielen in Elsenfeld ein Thema

    Ich glaube wenn es nicht einen konkreten Sponsor gibt, der sagt „Ich Zahl X wenn ich in AB den VIP Bereich regelmäßig nutzen kann“ und der Betrag X die Mehrkosten und -aufwände ausgleicht. Ansonsten vermute ich dass man mit einem ordentlichen Spiel des Jahres in einer großen Arena in Frankfurt und einer kleinen Zahl ausgewählter Spiele in AB finanziell fast besser fährt.

    Aber ich weiß es natürlich auch nicht. Das ist meine Meinung, aber ich glaub ich hab auch noch nicht 100% verstanden was das Argument für Linde MH Arena genau ist.

  • Hallo DeKarlOtto, auch ganz ohne Sarkasmus, da scheinst du wirklich was nicht verstanden zu haben. Ich mache mir mal die Mühe das etwas umfangreicher zu erklären.
    Eines Vorweg genommen: Die Linde MH Arena ist auch nicht perfekt für den heutigen Bundesliga-Handball geeignet.

    Beim Sponsoring geht es gerade im regionalen Profisport eben nicht nur um Reichweite im klassischen Sinn (TV, Dyn, Zuschauerzahlen), sondern sehr stark um Beziehungsarbeit. Der VIP-Bereich ist kein nettes Beiwerk, sondern für viele Sponsoren der eigentliche Produktkern fürs Netzwerken, Kunden einladen, Geschäftspartner pflegen, Atmosphäre, Wahrnehmung von Professionalität. Genau da liegt der Unterschied zwischen Untermainhalle und Linde MH Arena. 150m² VIP-Raum mit Getränkebar und ein paar Tischen gegen die über 1.000m² große Herbert-Neumeyer Lounge in Aschaffenburg mit trockener, kurzer Anbindung an die Halle und die besten Plätze, VIP Parken, verschiedene Barbereiche und Platz für umfangreiches Catering. VIP/ Hospitality ist kein Nice-to-have, sondern ein starkes Verkaufsargument
    Viele Sponsoren buchen nicht „Werbung“, sondern Erlebnisse. Wenn ich als Unternehmer Kunden oder Partner einlade, will ich eine Umgebung, die diesem Anspruch gerecht wird. Das gelingt in Aschaffenburg deutlich besser unabhängig davon, ob Dyn überträgt oder nicht. Die mediale Reichweite ist in Elsenfeld vs. Aschaffenburg nahezu identisch, aber genau deshalb entscheidet oft die Qualität des Kontakts, nicht die Quantität. Ein gut genutzter VIP-Platz kann für einen Sponsor mehr Wert haben als tausend zusätzliche TV-Zuschauer.Würdest du zu Hause bleiben weil ja die Alternative "Dyn" existiert? Ich nicht, ich nutze meine Dauerkarte nur nicht, wenn ich nicht da bin oder anderweitig verpflichtet bin.
    Ich würde jetzt auch nicht sagen:"Wir gehen nach AB und das Budget verdoppelt sich!", denn es gibt selten den einen Sponsor, der sagt „Ich zahle Sponsoring X nur wenn ihr nach Aschaffenburg geht“. Viel häufiger ist es ein schleichender Effekt:

    • bestehende Sponsoren erhöhen ihr Engagement, weil sie die weitere Professionalisierung spüren
    • neue steigen auf höherem Niveau ein, (Mund-zu-Mund Propaganda, gute Marketing-Kommunikation, "Do good things and talk about it" - Marketing Regel Nr. 1)
    • Pakete lassen sich teurer und einfacher verkaufen.
      Das funktioniert nur, wenn das Gesamtprodukt „Heimspiel“ professionell wirkt und die oben genannten Aspekte eintreten können.

      Dann der Punkt "Kosten": Ja, AB ist teurer und aufwendiger. Aber die Frage ist nicht nur „Was kostet ein Spiel?“, sondern: "Was kostet uns jeder nicht gewonnene Sponsor? Was kostet es, wenn wir strukturell unter unserem Marktwert bleiben?" Stillstand ist im Profisport langfristig fast immer teurer als kontrolliertes Wachstum. Stillstand ist Elsenfeld die letzten Jahre. Klar, die Events Magdeburg und Frankfurt sind gut, wobei Magdeburg ein Zufallsprodukt war und wir erst Bietigheim aus dem Weg räumen mussten, was man in dieser Kategorie nicht immer schafft oder man fliegt auswärts in Dormagen o.ä. raus. Zudem ist die Pokal-Qualifikation jedes Jahr auch alles andere als gesichert. Diese Events sind wichtig, aber sie sind punktuell. Sponsoring basiert auf Regelmäßigkeit. Ein VIP-Partner will nicht ein Highlight im Jahr, sondern ein verlässliches Setting über eine ganze Saison.
      Und ganz ehrlich, wenn die Linde ihr Namenssponsoring mit Nährwert versehen will und die Stadt Aschaffenburg neben Bülent Ceylan und dem Opel Brass Cup ihre Halle mit weiterem Leben füllen will, dann muss sie eben mit ins Boot.
      Dann muss ein Boden beschafft werden, dann muss Infrastruktur her (5G war gestern dort extrem beschissen), dann muss Platz her für lagerndes Gut und im Zweifel auch Manpower. Dann muss eben Herrn Herzing die Frage gestellt werden ob er sportlich mit 5. & 6. Liga Fußball zufrieden ist oder ob er ein echtes Highlight alla TVG der späten 1990er Jahre haben will. Auf beiden Seiten gilt die Devise, "Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!" Dann bleibt seine Stadt eben auch eine graue Maus unter vielen, wobei es dem TVG nicht aufzubürden ist, das Image der Stadt Aschaffenburg aufzupolieren.

      Deine Rechnung geht höchstens dann auf, wenn man den Status quo verwalten will, wobei ich das anders sehe, wie ich in einem früheren Post bereits gesagt habe. Eine Weiterentwicklung erkenne ich die letzten 5 Jahre leider nicht. diese Ansicht werden die meisten hier auch teilen. Das Argument für die Linde MH Arena ist aber kein kurzfristiges Plus, sondern die strategische Weiterentwicklung des Gesamtprodukts "TVG". Ob sich das rechnet, hängt weniger von einem einzelnen Sponsor ab als davon, ob man bereit ist, sich auf ein professionelleres, aber auch anspruchsvolleres Umfeld einzulassen und, ob man die wirtschaftliche Angst ablegt, die einen schleichend dahinsiechen lassen wird.

      Das alles ist meine persönliche Meinung, ganz ohne Kritik am Management, das sicherlich auch viele Diskussionen für und wider der Standorte führt. Dafür fehlt mir ja auch die Einsicht in Finanzen etc.
      Ich für meinen Teil spiele aber lieber in Liga 1 um Platz 8 mit als in Liga 2 um Platz 11-18

  • Danke für die Aufklärung. Das hilft mir sehr, und jetzt verstehe ich das Argument auch besser. Aber von erste Liga zu sprechen während man eigentlich seit 4 Jahren Zeitliga-Abstiegskampf-Team ist, ist ja ein langfristiger Plan. Als professioneller Sportclub sollte man eh einen langfristigen Plan verfolgen, sonst würde man ja auch nicht junge Spieler ausbilden usw. Wäre dann nicht doch die Halle in Frankfurt eine langfristige Alternative? In 5 Jahren ist 2031, das vergeht wie Nix. Vielleicht sind ja die „Spiele des Jahres“ dafür da um sich langsam heran zu tasten, mit aktuellen Sponsoren zu reden ob die mit gehen, mit potentiell neuen Sponsoren zu reden wie Bedingungen aussehen könnten, die Handball-Lust des direkten Frankfurter Umlands auszukundschaften… bin ja eher so ein ganz oder gar nicht Typ. Wenn groß denken, warum dann nicht richtig groß und dann braucht man eh Jahre Vorbereitung. Man könnte den Betrieb, Fanbase usw. Jetzt nicht von heute auf Morgen umverlegen. Die Struktur langsam aufbauen, Kontakte knüpfen, immer mehr Spiele Richtung AB, und immer mehr Spiele nach Frankfurt bis man gar nicht mehr in Elsenfeld spielt und später nur noch in Frankfurt. Natürlicher Wachstum… schön wärs und ich wäre dabei. Dorfhandball gibts in der Gegend ja genug. Der TVG darf sich ruhig neu erfinden. TVF, oder direkt was ganz neues mit Tieren: Die Frankfurter Kaninchen. Hobtsi kann man direkt weiter verwenden. Handkäse ist ja leider schon von Güttenberg belegt.

    Ne Spaß beiseite: gibt schon interessante Optionen. Aber vielleicht führt man auch solche Gespräche und es gab bisher keine positiven Signale von aktuellen und potentiellen Geldgebern. 🤷🏻‍♂️

  • Ganz sicher hast du da Recht, weswegen ich von einer einmaligen Chance rede. Das Ganze könnte schon fast eine märchenhafte Konstellation werden, Rhein-Main, die Symbiose aus Nordbayern und Hessen, Dorf meets Grossstadt etc.

    Dazu 7 Deutsche Meisterschaften auf der Fahne und ein begeistertes Publikum aus einem Pool von 5.8Mio Menschen.

    Perfekt an die A3 angebunden, besser als jeder hessische oder pfälzische Verein.

    Die Aussichten, die du da fabulierst sind mit „märchenhaft“ wahrlich treffend beschrieben. Auch wenn ich mir das sehr wünschen würde, glaube ich nicht, dass wir das noch erleben dürfen.

  • Ich könnte mir vorstellen das in der neuen Halle in Frankfurt Basketball und Eishockey einziehen werden. Beide spielen ja schon in Frankfurt und auch in der jeweiligen Bundesliga.

    Das ist definitiv Teil des Planes der Stadt Frankfurt, sowohl Eishockey als auch Basketball brauchen beide mittelfristig eine neue Halle, sonst ist man bald nicht mehr bundesligatauglich.

  • Danke für die Aufklärung. Das hilft mir sehr, und jetzt verstehe ich das Argument auch besser. Aber von erste Liga zu sprechen während man eigentlich seit 4 Jahren Zeitliga-Abstiegskampf-Team ist, ist ja ein langfristiger Plan. Als professioneller Sportclub sollte man eh einen langfristigen Plan verfolgen, sonst würde man ja auch nicht junge Spieler ausbilden usw. Wäre dann nicht doch die Halle in Frankfurt eine langfristige Alternative? In 5 Jahren ist 2031, das vergeht wie Nix. Vielleicht sind ja die „Spiele des Jahres“ dafür da um sich langsam heran zu tasten, mit aktuellen Sponsoren zu reden ob die mit gehen, mit potentiell neuen Sponsoren zu reden wie Bedingungen aussehen könnten, die Handball-Lust des direkten Frankfurter Umlands auszukundschaften… bin ja eher so ein ganz oder gar nicht Typ. Wenn groß denken, warum dann nicht richtig groß und dann braucht man eh Jahre Vorbereitung. Man könnte den Betrieb, Fanbase usw. Jetzt nicht von heute auf Morgen umverlegen. Die Struktur langsam aufbauen, Kontakte knüpfen, immer mehr Spiele Richtung AB, und immer mehr Spiele nach Frankfurt bis man gar nicht mehr in Elsenfeld spielt und später nur noch in Frankfurt. Natürlicher Wachstum… schön wärs und ich wäre dabei. Dorfhandball gibts in der Gegend ja genug. Der TVG darf sich ruhig neu erfinden. TVF, oder direkt was ganz neues mit Tieren: Die Frankfurter Kaninchen. Hobtsi kann man direkt weiter verwenden. Handkäse ist ja leider schon von Güttenberg belegt.

    Ne Spaß beiseite: gibt schon interessante Optionen. Aber vielleicht führt man auch solche Gespräche und es gab bisher keine positiven Signale von aktuellen und potentiellen Geldgebern. 🤷🏻‍♂️

    Ich glaube nicht dran, aber wer weiss.

  • Nicht falsch verstehen… ich glaube auch nicht dran. Reine Spinnerei von mir. Man sollte den Fokus auch erst mal auf Stabilität legen, Wachstum hat „nur“ Prio 2.

    Danke übrigens für den immer wieder regen und respektvollen Austausch

  • Das ist definitiv Teil des Planes der Stadt Frankfurt, sowohl Eishockey als auch Basketball brauchen beide mittelfristig eine neue Halle, sonst ist man bald nicht mehr bundesligatauglich.

    genau darin sehe ich übrigens mitunter das größte "Risiko" wenn man all zu sehr auf die Karte Frankfurt setzt

    Die "Sportstadt Frankfurt" ist ne andere Welt als der bayrische Untermain wo du den etablierten TVG hast, die seit etlichen Jahren taumelnde Viktoria und noch "ein paar" Bundesliga Mannschaften im Ringen

    In Frankfurt hast du den Platzhirsch Eintracht an dem absolut gar nix vorbeigeht

    Und dann kommen mit großem Abstand zur Eintracht irgendwann Eishockey und Basketball, die ebenfalls in der Nahrungskette (weil längst etabliert in Frankfurt) erst mal weit über einem potentiellen Handball Hometeam für die neue Arena anzusiedeln sind.

    Sprich da bist du dann in Sachen Sponsoren, Zuschauerzuspruch, Hallenbelegung (als drittes Hometeam) in einem wahrlichen Haifischbecken drin und musst sehr stark aufpassen nicht unter die Räder zu kommen bzw. ganz schnell das fünfte Rad am Wagen zu sein...


    schöne Vision das alles, aber wenn es so kommen sollte (was in den Sternen steht), dann wird das auch ein ganz ganz hartes Brot

    siehe einst SG WM Frankfurt, siehe die HSV Handballer in Frankfurt und schauen wir mal ob es Dominik Klein und Steffen Weinhold gelingt in München neben viel Fußball, Basketball und Eishockey dort in den nächsten Jahren ebenfalls noch den HC München in der Handball Beletage zu platzieren und zu etablieren, auch dort wird es kein Selbstläufer werden

    • Kapazität ist nur bei wenigen Spielen in Elsenfeld ein Thema

    interessanter Punkt

    wie viele Spiele gab es denn wirklich in den letzten 3 bis 5 Jahren in der es in Elsenfeld wirklich hieß "ausverkauft", alle Sitz- und Stehplatztickets restlos weg:

    Pokalspiel 2025 gegen Magdeburg, da war es der Fall


    aber ernstgemeinte Frage, wann war es zuvor/zuletzt der Fall?

    (ich habe noch die Europapokal Spiele im Kopf als man mit Weinhold, Kneer und Co bis ins Finale gegen Göppingen kam, da war im Halbfinale und im Finale die Elsenfelder Halle brechend voll, aber ansonsten, mhm?!?)

  • Komplett ausverkauft ist sie selten, aber es gab durchaus eine Hand voll Spiele bei denen die meisten Sitzplätze weg waren. Man könnte jetzt argumentieren dass noch einige Leute keine Karten gekauft haben weil nur noch Stehplätze zu haben waren. Oder man könnte auch argumentieren dass in Aschaffenburg dann doch ein paar interessierte Fans mehr in die Halle kommen würden weil es einfach „Zuhause um die Ecke“ ist und nicht 15-20 Minuten außerhalb.

    Keine Ahnung ob das so ist. Fakt ist allerdings mal Hallenunabhängig dass die Zuschauerzahlen dieses Jahr zum ersten Mal seit Jahren zurück gehen. Da sollte man mal zügig schauen woran das liegt und gegensteuern. Erstens geht da direkt Geld verloren und zweitens ist natürlich eine gefüllter Halle auch leichter in Stimmung zu bekommen, und Stimmung in Elsenfeld kann manchmal neue Kräfte in die Spieler befördern.


    Edit: Was man in AB naturlich gewinnen würde ist das Umland. Kahl, Kleinostheim, Michelbach und alles innerhalb des Dreiecks ist eine Handballregion. Von Michelbach fährt man zur Untermainhalle über 40km/35min, zur Linde MH Arena sind es nur 20km/20min. Hanau und Gelnhausen sind auch näher. Aber welche Fans „verliert“ man dann aus der anderen Richtung. Und sind diese handballinteressierten Leute aus dem Umkreis AB dann öfter in der Halle oder kommen die eh nur 1-2 mal pro Saison und nehmen dann aktuell eben eines der AB-Spiele oder Frankfurt. Mehr Zuschauer würden natürlich auch direkt mehr Geld bringen. Tickets, Getränke, Essen, Merch. Sicher keine Riesenbeträge, aber vermutlich trotzdem spürbar.

    Einmal editiert, zuletzt von DeKarlOtto (13. Januar 2026 um 11:00)

  • ich meine das letzte mal richtig voll war es beim 3. Ligaspiel gegen Kirchzell 2016, nach dem Titelgewinn des DHB. Kohlbacher und Wolff waren vor Ort und gaben in der Halbzeitpause Autogramme usw.

  • Keine Ahnung ob das so ist. Fakt ist allerdings mal Hallenunabhängig dass die Zuschauerzahlen dieses Jahr zum ersten Mal seit Jahren zurück gehen.

    Hast du zufällig die Zahlen dazu parat?

    Also Zuschauerschnitt letzte Saison und Zuschauerschnitt diese Saison bisher?


    Denke man dürfte da grob bei 1200/1300 liegen (vermutlich sogar etwas zu optimistisch)

    Mit 1250 wärst du in Elsenfeld bei einer Auslastung von 50%

    Diese Auslastung ist halt wirklich ein Punkt, der erst einmal nicht dafür spricht dass man definitiv in eine größere Halle umziehen sollte


    Denn in Aburg muss der Schnitt dann schon bei 2100 sein um auf 50% Auslastung zu sein und die sehe ich bei 2.Liga (unteres) Mittelfeld dort halt auch nicht!

    Zumal das hatten wir hier auch schon zu Genüge, aufgrund der Bauweise bekommst du bei einer halbvollen Halle in Elsenfeld weitaus eher noch Heimspielatmosphäre als in der nun mal weitläufigeren Halle in AB


    Die Pro AB Argumente des Patrioten hinsichtlich VIP Möglichkeiten und "Geschäftskunden" Betreuung / Networking Möglichkeiten rund um die Herbert Neumeyer Lounge in AB kann ich hingegen absolut nachvollziehen.

  • Die Träume mit Handball in der neuen Arena in FFM werden Träume bleiben. Frankfurt ist keine Handballstadt. Es gibt nicht mal einen Regionalligisten im Stadtgebiet.Goldstein kämpft um den Verbleib in der Oberliga. Das Experiment mit der SG W/M vor über 20 Jahren hat gezeigt, dass es Frankfurt nicht zieht. Ich sehe nicht wie man in FFM auf 8000 + Zuschauer kommen will, die man wohl braucht um wirtschaftlich zu überleben.

  • Hast du zufällig die Zahlen dazu parat?

    Also Zuschauerschnitt letzte Saison und Zuschauerschnitt diese Saison bisher?


    Denke man dürfte da grob bei 1200/1300 liegen (vermutlich sogar etwas zu optimistisch)

    Mit 1250 wärst du in Elsenfeld bei einer Auslastung von 50%

    Fairerweise muss man sagen, dass Aschaffenburg und Frankfurt - die waren ja diese Saison noch nicht - ganz gut gefüllt sind und auch in den letzten Jahren der Anfang der Saison schleppender lief als gegen Mitte bis Ende.

    • Aktuell laufende Saison: 1.476
    • Saison 24/25: 2.051
    • Saison 23/24: 1.767
    • Saison 22/23: 1.243

      Hatte eigentlich gehofft der Aufwärtstrend wird fortgesetzt, dann hätte man zwangsläufig über ne größere Halle - zumindest bei einigen Spielen - nachdenken müssen.