Klugscheißermodus an: Der amtierende Deutsche Meister ist noch Berlin
OK, dann Klugscheißermodus auch von mir ![]()
In der Handball-Bundesliga (HBL) ist man ab dem Moment amtierender Meister, in dem der Titelgewinn rechnerisch feststeht – also sobald kein anderes Team den Tabellenführer in der laufenden Saison mehr einholen kann.
Das bedeutet im Detail:
- Die Wachablösung: Man trägt den Titel „amtierender Meister“ ab dem entscheidenden Spieltag der Meisterschaft und behält ihn über die gesamte darauffolgende Saison hinweg.
- Das Ende der Amtszeit: Die Bezeichnung verliert der Verein erst dann, wenn in der nächsten Saison ein neues Team rechnerisch als Meister feststeht oder am letzten Spieltag die Schale offiziell an den Nachfolger übergeben wird.
Der SC Magdeburg hat gestern Abend (Donnerstag, den 21. Mai 2026) um 21:45 Uhr mit dem Schlusspfiff gegen die SG Flensburg-Handewitt (Endstand 31:30) die Meisterschaft vorzeitig klargemacht.
Da Magdeburg bei noch drei ausstehenden Spielen rechnerisch nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen ist, gilt die Faustregel von eben: Seit gestern Abend ist der SC Magdeburg der neue amtierende Deutsche Meister der Handball-Bundesliga.
Die offizielle Übergabe der Meisterschale auf dem Feld folgt zwar traditionell erst am letzten Spieltag (Anfang Juni), aber den Status und den Titel haben sie sich gestern fix erspielt.