Was lest Ihr gerade

  • Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär von Walter Moers. Unfassbare, lustige Fantasie. Ist bisher völlig an mir vorbei gegangen das Buch. Kann man auch als Erwachsener lesen.

    Klatschpappen und Marktschreier in Handballhallen sind peinlich.

  • Ich hab mit "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace den Sprung ins kalte...nein eiskalte Wasser gewagt. Irgendwer hier, der auch diese ganz spezielle Leseerfahrung teilen kann?

  • Ich hab mit "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace den Sprung ins kalte...nein eiskalte Wasser gewagt. Irgendwer hier, der auch diese ganz spezielle Leseerfahrung teilen kann?

    Hi Sinola,


    ja, habe das Buch gelesen. Mit großem Vergnügen, obwohl ich theoretisch nicht so ein Freund von "Fußnoten" bin und mir manchmal die Sätze zu lang sind. Ich hatte aber jederzeit den Eindruck, dass der Autor genau weiß, worüber er schreibt. Wenn man so will, kann man das Buch auch als Enzyklopädie betrachten. In Tiefe und Breite beeindruckendes Buch, finde ich.


    Ich finde es im Stil und in Sachen Breite und Tiefe durchaus vergleichbar mit einigen Titeln von Thomas Pynchon, den man sicher auch als speziell bezeichnen kann. Oder muss. ;) Hast Du schon mal was von Pynchon gelesen? Wenn ja, würde mich deine Meinung zu ihm interessieren.<span=&quot;)" no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; border: medium none;">Merken

    Teil 5 der Handball-Satire mit dem Titel "Wo die Bälle trudeln 2016 2017: (K)eine Strahlkraft" ist jetzt zum kostenlosen Download verfügbar.

  • Gerade fertig mit "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury. Großartig, wird für mein Verständnis völlig zu Recht als Klassiker bezeichnet.

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  • Gerade fertig mit "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury. Großartig, wird für mein Verständnis völlig zu Recht als Klassiker bezeichnet.


    Das ist ja nun ein ganz alter Schinken, quasi die Mutter aller Science-Fiction-Romane. Dann wird die auch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley, "Clockwork Orange" von Anthony Burgess und die Kurzgeschichte "All You Zombies" von Robert A. Heinlein (deutsch "Entführung in die Zukunft", verfilmt 2014 als "Predestination") gefallen. Wahrscheinlich auch "2001 - Odyssee im Weltraum" von Arthur C. Clarke. Alles absolute Klassiker.
    "Predestination" habe ich gerade erst entdeckt und gesehen. Fand ihn wirklich gut.

  • Bradburys "Der illustrierte Mann" war einer der Klassiker meiner Jugend in einer Phase, wo es von eher konventioneller SF a la Asimov oder Heinlein zu Autoren wie Philip K. Dick oder JG Ballard ging. Fahrenheit 451 kenne ich nur als Truffaut-Film und als Hawkwind-Song ;) ok, ich wird mal das Büchlein bei rebuy bestellen.


    Von Pynchon habe ich noch nichts gelesen. Ich frage mich ohnehin bei der Lektüre von DFW, was als nächstes gelesen werden kann. Dauernd beschleicht mich das Gefühl, dass danach und dagegen jedes andere Buch gnadenlos abkackt. Dabei ist das natürlich Quatsch. Es ist soviel "anders", dass es gar nicht mit normaler Prosa vergleichbar ist. Aber: Geduld ist gefragt - und natürlich Zeit. Grob überschlagen werde ich bei meinem Lesetempo irgendwann im September fertig sein. Die Fußnoten empfinde ich auch als etwas lästig. Erstens tragen sie nicht sonderlich zur Bereicherung der Handlung bei, zweitens fällt mir immer das Lesezeichen raus und es muss ständig zur richtigen Seite geblättert werden...

  • Das ist ja nun ein ganz alter Schinken, quasi die Mutter aller Science-Fiction-Romane. Dann wird die auch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley, "Clockwork Orange" von Anthony Burgess und die Kurzgeschichte "All You Zombies" von Robert A. Heinlein (deutsch "Entführung in die Zukunft", verfilmt 2014 als "Predestination") gefallen. Wahrscheinlich auch "2001 - Odyssee im Weltraum" von Arthur C. Clarke. Alles absolute Klassiker.
    "Predestination" habe ich gerade erst entdeckt und gesehen. Fand ihn wirklich gut.

    Das ist bei Büchern so wie bei Handballern: gibt keine alten und jungen Bücher, nur gute und schlechte. ;)
    "Schöne neue Welt" ist auch klasse, kann für mich aber atmosphärisch nicht ganz mit "Fahrenheit 451" mithalten. Clockwork Orange ist verdammt lang her, dass ich es gelesen habe, eines meiner ersten Post-Pubertät-Bücher. ;) Definitv lesenswert, der Film kann - wie eigentlich üblich - bei Weitem nicht mithalten.


    Die anderen Titel sind gute Tipps!


    Als nächstes lese ich wohl "Unschuld" von Jonathan Franzen. Bin gespannt, ob der Titel an "Freiheit" (absolut lesenswert) der "Die Korrekturen" heranreichen kann.

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  • Ich bin zufällig über "Dirk Gentlys holistische Detektei" von Douglas Admas gestolpert. Als Fan der Anhlater-Reihe war mir dieses Buch bisher unbekannt. Ich fand es zimich gut ;)

    "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)


    "Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun." (Orson Welles)


    „Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist.“ (John Dewey)

  • Das ist ja nun ein ganz alter Schinken, quasi die Mutter aller Science-Fiction-Romane. Dann wird die auch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley, "Clockwork Orange" von Anthony Burgess und die Kurzgeschichte "All You Zombies" von Robert A. Heinlein (deutsch "Entführung in die Zukunft", verfilmt 2014 als "Predestination") gefallen. Wahrscheinlich auch "2001 - Odyssee im Weltraum" von Arthur C. Clarke. Alles absolute Klassiker.
    "Predestination" habe ich gerade erst entdeckt und gesehen. Fand ihn wirklich gut.


    Und natürlich 1984 / George Orwell

  • Fahrenheit 451 kenne ich nur als Truffaut-Film und als Hawkwind-Song ok, ich wird mal das Büchlein bei rebuy bestellen.


    Hab den Song gerade bei YouTube gehört, gute Rock-Musik, kannte ich vorher nicht.

  • Norman Ohler: Der totale Rausch, Drogen im 3. Reich. Habe ich geschenkt bekommen.
    Es liefert einen für mich bisher weitestgehend neuen Aspekt und Blick auf die NS-Zeit, wo man ja eher dazu neigt, dass man denkt, dass man alles schon gehört, gelesen oder gesehen hat. Interessantes Thema, aber leider zu ungenau, zu verschwommen, nicht wissenschaftlich genug und nicht klar abgegrenzt genug umgesetzt. Es bleibt zu allgemein, zu oberflächlich und punktet vor allem mit netten Wortspielen und Anekdoten. Es liest sich dadurch ganz gut, sein Wert bezüglich der Geschichtserklärung ist aber nicht sonderlich hoch einzuschätzen und man sollte sich hüten zu denken, dass das jetzt alles Unerklärliche erklärt.

    Die Bmigos!!! "In meiner Hose wohnt ein Iltis"!!!
    Die kulturelle Evolution ist lamarckisch und sehr schnell, während die biologische Evolution darwinistisch und normalerweise sehr langsam ist. -> Edward O. Wilson!

  • So hab grad Hölleluja von Kretzsche durch, bin ja nicht sein größter Fan, aber das Buch ist gut geschrieben. Und viele Details aus seinem Handballleben.

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