HSG Wetzlar - Die Hesse komme!

  • Natürlich war das Spiel gegen Hannover bescheiden, in jeder Hinsicht. Aber klar ist auch, das die Mannschaft nach den letzten Ergebnissen total verunsichert ist. Von daher war und ist der Druck aktuell maximal....

    Trotzdem ist es der falsche Weg, die Mannschaft jetzt schon in die zweite Liga zu schreiben, soweit ist es noch lange nicht. Siehe zum Beispiel das Spiel in Melsungen. Das hätte auch anders herum ausgehen können.

    Jetzt geht es darum, diese Verunsicherung aus den Köpfen zu kriegen. Dafür gilt es den Trainerwechsel zu nutzen, vor allem in dem Spiel gegen Eisenach.

    Einen Sieg von Leipzig gegen Hamburg hat auch nicht jeder erwartet.

  • Aber klar ist auch, das die Mannschaft nach den letzten Ergebnissen total verunsichert ist.

    wieso. man war in den letzten Spielen nah dran, mit der MT auf Augenhöhe. diese klatsche gegen hannover war doch ein Statement. Da hatte es unter der Woche vielleicht intern einfach nochmal so richtig geknallt.

  • Keine Frage, die Situation ist äußerst gefährlich. Da sind einige grobe Fehler gemacht worden. Ilic hat man falsch eingeschätzt. Die Nummer war für ihn als Novize, der auch als Spieler immer nur Erfolg kannte, einfach eine Nummer zu groß.
    Dass Carstens gehen musste bzw. Sein Vertrag nicht verlängert wurde, war aus meiner Sicht absolut verständlich. Es war null Entwicklung unter ihm erkennbar. Man hat sich letzte Saison die Punkte vor allem dank eines sehr starken Mappes (ist in dieser Saison entweder nicht fit oder verletzt), eines im November/Dezember 2024 guten Cavor (seit Monaten in einem Dauertief) und einigen wenigen Top-Spielen von Till Klimpke (bspw. in Erlangen oder zu Hause Kiel) geholt. Solche individuellen Höchstleistungen (vor allem im Tor) fehlen diese Saison nahezu komplett. Ich habe es schon einmal geschrieben: Mit einer ordentlichen TW-Leistung gewinnen wir gegen Göppingen, Gummersbach und in Melsungen - wobei in Melsungen auch eine faire SR-Leistung zum Sieg gereicht hätte.

    Ich will damit nicht sagen, dass unter Ilic eigentlich alles gut war. Mitnichten kann es so sein. Ich habe zum Beispiel null Konzept im Angriff erkannt. Die Abwehr war immer viel zu offensiv ausgelegt. Aber man darf die oben genannten Punkte im Vergleich Carstens/Ilic nicht unterschlagen. Ohne Mappes und ohne Torwart hätte die HSG schon vergangene Saison große Probleme gehabt.

    Ich verspreche mir vom neuen Trainer schon einen Impuls in die richtige Richtung. Seine Ruhe und auch die Erfahrung werden der Mannschaft gut tun. Es wird für ihn wichtig sein, eine Formation von 8,9 Spielern zu finden, die möglichst konstant ihr Leistungsniveau bringen. Dann kommt das Team auch wieder in den Bereich, Spiele zu gewinnen. Ob es am Ende reicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich hoffe es, aber ich habe meine Zweifel - sofern personell nicht noch einmal nachgelegt wird (vor allem im Tor) .


    Noch eins zu dem Text in der Gießener Allgemeinen. Zum Teil sind das gute Analysen, zum Teil ist das aber auch einfach eine Nummer drüber. Ich kenne den Autor aus vergangenen Tagen. Er ist ein guter Journalist, aber auch mit einem großen Ego ausgestattet. Aus meiner Sicht gehört in die Analyse die Verletzungsproblematik mit dazu. Ein fitter Mappes hätte für mehr Punkte gesorgt.
    Noch etwas zum Etat: Die 5 Mio. beziehen sich meines Wissens nach auf den Gesamtetat ( nicht auf den Spieleretat). Da alles in den vergangenen zwei Jahren teurer geworden ist und der Verein ja im vergangenen Jahr auch nicht unwesentlich in die Geschäftsstelle investiert hat, heißt das nicht, dass unbedingt so viel mehr Geld in der Mannschaft stecken muss.

  • Ich kann Deine Analyse durchaus nachvollziehen.

    Möchte aber auch anmerken, dass die Hochs der letzten Saison von einzelnen Spielern (Cavor, Mappes, Klimpke) und die jetzigen Dauertiefs fast aller Spieler doch was mit dem Trainer zu tun haben können.

    Die kritisierte Nicht-Weiterentwicklung unter Carstens war zum Schluss doch mehr als der Rückwärtsgang unter Ilic.

    Der Kader inkl. Etat sollte sicher reichen, um die Klasse zu halten.

    Wer macht den eigentlich in Wetzlar das Torhütertraining? Es gibt einen sportlichen Leiter mit ausgewiesener Expertise dazu. Schon in der letzten Saison empfande ich die Torhüterleistungen von Klimpke und Suljaković als deutlich absteigend (wenn auch mit einzelnen Highlights).

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    Grüße aus der Barbarossastadt

  • Welche Trainer wären denn auf dem Markt gewesen, die realistischerweise für einen Job in Wetzlar zu haben gewesen wären und denen man eine bessere Perspektive als dem jetzt Auserwählten gegeben hätte. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass die Verantwortlichen einen erfahrenen Trainer geholt haben, der das Arbeiten bei einem abgestürzten Mittelklasseverein kennt. Das ist erst einmal viel Wert.
    Stefan Kneer macht einen guten Job in Hüttenberg. Aber er hat Vertrag. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man dieses Vertragsverhältnis zwischen den Vereinen, die auch gemeinsam Jugendarbeit machen, respektieren wollte. Außerdem wäre Kneer ein Novize als BL-Trainer. Was auch für einen Julian Bauer gilt, den ich sehr spannend finde.
    Die alte Garde um Roth und Schwalb wäre für mich Wortcase gewesen. Auch Petkovic zähle ich dazu. Deren Zeit ist vorbei.
    Naji hat sich selbst ins Abseits geschossen. Raul Alonso wäre schwierig zu verkaufen gewesen. Ein ausländischer Trainer, wie Musa, Fahlgren, Carlén hätte viel Mut bedurft. Erste Mal BL und dann gleich zu einem Team das mit dem Rücken zur Wand steht.
    Letztlich bringt Sigtryggsson viel mit, was man braucht. Er muss jetzt erst einmal nichts entwickeln. Er muss der Mannschaft die Lockerheit geben, ihnen die Einfachheit des Spiels wieder näherbringen.
    Was mir in der Rückschau viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass die HSG 5:7 Punkte hatte und in dieser Phase einige richtig gute Auftritte hatte. Übrigens mit Elementen, wie man sie lange nicht mehr gesehen hatte. Meine Frage ist deswegen, was nach diesen ersten sechs Spielen passiert ist? Irgendwas muss sich doch geändert haben. Irgendwo sind Trainer und/oder Team danach doch falsch abgebogen.

  • Welche Trainer wären denn auf dem Markt gewesen, die realistischerweise für einen Job in Wetzlar zu haben gewesen wären und denen man eine bessere Perspektive als dem jetzt Auserwählten gegeben hätte. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass die Verantwortlichen einen erfahrenen Trainer geholt haben, der das Arbeiten bei einem abgestürzten Mittelklasseverein kennt. Das ist erst einmal viel Wert.
    Stefan Kneer macht einen guten Job in Hüttenberg. Aber er hat Vertrag. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man dieses Vertragsverhältnis zwischen den Vereinen, die auch gemeinsam Jugendarbeit machen, respektieren wollte. Außerdem wäre Kneer ein Novize als BL-Trainer. Was auch für einen Julian Bauer gilt, den ich sehr spannend finde.
    Die alte Garde um Roth und Schwalb wäre für mich Wortcase gewesen. Auch Petkovic zähle ich dazu. Deren Zeit ist vorbei.
    Naji hat sich selbst ins Abseits geschossen. Raul Alonso wäre schwierig zu verkaufen gewesen. Ein ausländischer Trainer, wie Musa, Fahlgren, Carlén hätte viel Mut bedurft. Erste Mal BL und dann gleich zu einem Team das mit dem Rücken zur Wand steht.
    Letztlich bringt Sigtryggsson viel mit, was man braucht. Er muss jetzt erst einmal nichts entwickeln. Er muss der Mannschaft die Lockerheit geben, ihnen die Einfachheit des Spiels wieder näherbringen.
    Was mir in der Rückschau viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass die HSG 5:7 Punkte hatte und in dieser Phase einige richtig gute Auftritte hatte. Übrigens mit Elementen, wie man sie lange nicht mehr gesehen hatte. Meine Frage ist deswegen, was nach diesen ersten sechs Spielen passiert ist? Irgendwas muss sich doch geändert haben. Irgendwo sind Trainer und/oder Team danach doch falsch abgebogen.

    Er gibt der Mannschaft eher Phlegma statt Lockerheit, er ist nicht der Typ dazu. Aber vielleicht täuschen wir uns. Vielleicht.

  • Ich denke auch, dass vor allen Dingen ein erfahrener Trainer her muss, der kommunikativ gut ist und der Erfahrung im Abstiegskampf hat.

    Den hat ja "DHfK" jetzt. Ich finde leider, dass das Personalkarussell eure Chancen verschlechtert hat, drücke aber weiter die Daumen, dass ihr es noch schafft.

  • Welche Trainer wären denn auf dem Markt gewesen, die realistischerweise für einen Job in Wetzlar zu haben gewesen wären und denen man eine bessere Perspektive als dem jetzt Auserwählten gegeben hätte. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass die Verantwortlichen einen erfahrenen Trainer geholt haben, der das Arbeiten bei einem abgestürzten Mittelklasseverein kennt. Das ist erst einmal viel Wert.
    Stefan Kneer macht einen guten Job in Hüttenberg. Aber er hat Vertrag. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man dieses Vertragsverhältnis zwischen den Vereinen, die auch gemeinsam Jugendarbeit machen, respektieren wollte. Außerdem wäre Kneer ein Novize als BL-Trainer. Was auch für einen Julian Bauer gilt, den ich sehr spannend finde.
    Die alte Garde um Roth und Schwalb wäre für mich Wortcase gewesen. Auch Petkovic zähle ich dazu. Deren Zeit ist vorbei.
    Naji hat sich selbst ins Abseits geschossen. Raul Alonso wäre schwierig zu verkaufen gewesen. Ein ausländischer Trainer, wie Musa, Fahlgren, Carlén hätte viel Mut bedurft. Erste Mal BL und dann gleich zu einem Team das mit dem Rücken zur Wand steht.
    Letztlich bringt Sigtryggsson viel mit, was man braucht. Er muss jetzt erst einmal nichts entwickeln. Er muss der Mannschaft die Lockerheit geben, ihnen die Einfachheit des Spiels wieder näherbringen.
    Was mir in der Rückschau viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass die HSG 5:7 Punkte hatte und in dieser Phase einige richtig gute Auftritte hatte. Übrigens mit Elementen, wie man sie lange nicht mehr gesehen hatte. Meine Frage ist deswegen, was nach diesen ersten sechs Spielen passiert ist? Irgendwas muss sich doch geändert haben. Irgendwo sind Trainer und/oder Team danach doch falsch abgebogen.

    Ja, Kneer macht nen guten Job.

    Sigtryggsson ist keine schlechte Wahl, bedenkt man den Leipziger Kader den er zur Verfügung hatte, hatte er auch keinen leichten Job damals.

    Illic hat leider als Trainer bisher nicht beweisen können, auf dem gleichen Niveau zu sein, wie als Spieler. Keine der Mannschaften die er trainierte hatte klare Ideen oder konnte eine signifikante Verbesserung wahrgenommen werden. Obsthändler wäre vielleicht besser als Handballtrainer

    Welche Trainer wären denn auf dem Markt gewesen, die realistischerweise für einen Job in Wetzlar zu haben gewesen wären und denen man eine bessere Perspektive als dem jetzt Auserwählten gegeben hätte. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass die Verantwortlichen einen erfahrenen Trainer geholt haben, der das Arbeiten bei einem abgestürzten Mittelklasseverein kennt. Das ist erst einmal viel Wert.
    Stefan Kneer macht einen guten Job in Hüttenberg. Aber er hat Vertrag. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man dieses Vertragsverhältnis zwischen den Vereinen, die auch gemeinsam Jugendarbeit machen, respektieren wollte. Außerdem wäre Kneer ein Novize als BL-Trainer. Was auch für einen Julian Bauer gilt, den ich sehr spannend finde.
    Die alte Garde um Roth und Schwalb wäre für mich Wortcase gewesen. Auch Petkovic zähle ich dazu. Deren Zeit ist vorbei.
    Naji hat sich selbst ins Abseits geschossen. Raul Alonso wäre schwierig zu verkaufen gewesen. Ein ausländischer Trainer, wie Musa, Fahlgren, Carlén hätte viel Mut bedurft. Erste Mal BL und dann gleich zu einem Team das mit dem Rücken zur Wand steht.
    Letztlich bringt Sigtryggsson viel mit, was man braucht. Er muss jetzt erst einmal nichts entwickeln. Er muss der Mannschaft die Lockerheit geben, ihnen die Einfachheit des Spiels wieder näherbringen.
    Was mir in der Rückschau viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass die HSG 5:7 Punkte hatte und in dieser Phase einige richtig gute Auftritte hatte. Übrigens mit Elementen, wie man sie lange nicht mehr gesehen hatte. Meine Frage ist deswegen, was nach diesen ersten sechs Spielen passiert ist? Irgendwas muss sich doch geändert haben. Irgendwo sind Trainer und/oder Team danach doch falsch abgebogen.

    Crunchtime ist SCM-time 8o

  • Sigrygsson hat mächtig am Gefüge gerüttelt. In der Abwehrformation Grahovac rausgelassen. Dafür Löwen neben Simic im Innenblock. Die Sofortmaßnahmen scheint wohl erst mal zu sein "Amtsprache Deutsch". Immerhin, der Patient lebt noch.

  • vistorop und Müller sind RM und beide haben bewiesen, dass sie das gut können. Vistorop allerdings noch nicht in Wetzlar.

    Genau das ist das Problem, so viele gute Spiele von Müller habe ich auch noch nicht gesehen....