SG Flensburg-Handewitt

  • Naja, das Schöngerede kann ich langsam aber auch nicht mehr hören.

    Man muss nüchtern konstatieren, dass z.B. in den Auswahlmannschaften Land und Bund die Akademie kaum vertreten ist. Die Jungs sind individuell nicht gut genug für die Konkurrenz.

    Genau die Individualität ist aber der Grund, warum lt. Akademie die BuLi Mannschaften nicht um Titel mitspielen, weil man eben Wert auf die Förderung des Einzelnen legt.

    Scheint aber nicht zu klappen. Leider muss ich auch sagen, dass ich selbst und auch Andere entsetzt waren, wie sich manche Nachwuchsspieler beim FinalFour benommen haben. Mit eigenem Trikot!!!

    M. E. sollte das Konstrukt überprüft werden. Letztendlich ist Volquardsen ein Geschäftsmann und verdient Geld damit, warum nicht Investoren für eine Alternative suchen, die professioneller aufgestellt ist?

    Mein Vorbild: Die Gelassenheit eines Stuhls.

    Der muss ja auch mit jedem Arsch klarkommen.

  • Kurzfassung des Artikels:

    Die SG Flensburg-Handewitt ist im Ausbildungsbonus-Ranking der Handball-Bundesliga erneut auf dem letzten Platz gelandet. Das Ranking bewertet jedoch nicht die Qualität der Nachwuchsarbeit, sondern vor allem, wie viele Einsatzminuten selbst ausgebildete Spieler bis 23 Jahre in den Bundesligen erhalten und weitere Faktoren wie Ausbildungsdauer, Tabellenplatz und Nationalmannschaftsnominierungen.

    Akademieleiter Johann Volquardsen hält den Namen des Rankings deshalb für irreführend. Seiner Ansicht nach vermittelt er den Eindruck einer schlechten Nachwuchsausbildung, obwohl das Ranking in erster Linie den "Output" misst. Als Gründe für das schwache Abschneiden nennt er unter anderem die geringeren Kapazitäten der Flensburg Akademie, die fehlende öffentliche Förderung, den Fokus auf regionale Talente sowie den hohen sportlichen Anspruch eines Spitzenvereins, der jungen Spielern weniger Spielzeit ermöglicht.

    Positiv hebt Volquardsen hervor, dass mit Moritz Detlefsen und Catalin Haidu zuletzt zwei Eigengewächse Profiverträge erhalten haben. Beide sollen zunächst über den Kooperationspartner DHK Flensburg Spielpraxis sammeln. Gleichzeitig räumt der Artikel ein, dass sich seit Jacob Heinl kein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs dauerhaft bei den SG-Profis etabliert hat.

    Der Artikel ordnet das Ranking daher eher als Messgröße für den Einsatz junger Eigengewächse im Profibereich ein und weniger als direkte Bewertung der Qualität der Nachwuchsausbildung.

  • In der Tat!

    Ich mag Schappert. Habe alle Hölle Nord Podcasts (auch die ersten mit Muhl) gehört und finde auch seine Texte nah am Geschehen, aber doch deutlich entspannter als die von der südlichen Förde zum Beispiel....

    bei Tammo Schwarz habe ich immer den Eindruck, dass der THW die Texte erst freigeben muss, egal, ob "frei" recherchiert wurde oder nicht:hi::lol::hi:

  • Kurzfassung des Artikels:

    Die SG Flensburg-Handewitt ist im Ausbildungsbonus-Ranking der Handball-Bundesliga erneut auf dem letzten Platz gelandet. Das Ranking bewertet jedoch nicht die Qualität der Nachwuchsarbeit, sondern vor allem, wie viele Einsatzminuten selbst ausgebildete Spieler bis 23 Jahre in den Bundesligen erhalten und weitere Faktoren wie Ausbildungsdauer, Tabellenplatz und Nationalmannschaftsnominierungen.

    Akademieleiter Johann Volquardsen hält den Namen des Rankings deshalb für irreführend. Seiner Ansicht nach vermittelt er den Eindruck einer schlechten Nachwuchsausbildung, obwohl das Ranking in erster Linie den "Output" misst. Als Gründe für das schwache Abschneiden nennt er unter anderem die geringeren Kapazitäten der Flensburg Akademie, die fehlende öffentliche Förderung, den Fokus auf regionale Talente sowie den hohen sportlichen Anspruch eines Spitzenvereins, der jungen Spielern weniger Spielzeit ermöglicht.

    Positiv hebt Volquardsen hervor, dass mit Moritz Detlefsen und Catalin Haidu zuletzt zwei Eigengewächse Profiverträge erhalten haben. Beide sollen zunächst über den Kooperationspartner DHK Flensburg Spielpraxis sammeln. Gleichzeitig räumt der Artikel ein, dass sich seit Jacob Heinl kein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs dauerhaft bei den SG-Profis etabliert hat.

    Der Artikel ordnet das Ranking daher eher als Messgröße für den Einsatz junger Eigengewächse im Profibereich ein und weniger als direkte Bewertung der Qualität der Nachwuchsausbildung.

    Halte ich alles für eine lose Rechtfertigung. Regionalität? Ja, aber Haidu kommt aus Rumänien in das Internat. Übrigens gibt es auch Vereine ohne Internatsstrukturen. Sicherlich ist es schwieriger junge Spieler zu integrieren in den Topmannschaften aber es gibt in der Tabelle trotzdem 17 Mannschaften, die das besser hinbekommen. Es werden übrigens auch Spieler für Flensburg gewertet, welche den Sprung in Liga 2 oder zu einem anderen Bundesligisten schaffen. Selbst der SCM leistet das doch regelmäßig. Oder seht ihr das anders?

  • geringeren Kapazitäten der Flensburg Akademie

    Fokus auf regionale Talente

    Catalin Haidu

    Fokus auf regionale Talente? Wenn man ein Internat hat und im selben Atemzug einen Torhüter aus Rumänien als Gegenargument nennt? Und geringe Kapazitäten? Was sollen denn die Vereine ganz ohne Internatsstrukturen sagen?

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.

  • Das ist nicht sein Thema, da er ja genau ein Internat leitet. Mit den Teams, die eine Akademie haben, will er sich messen lassen, daher die Vergleiche mit den Olympiastützpunkten.

    Für das schlechte Abschneiden der SG hätte man direkt Vranjes fragen sollen, weil Einsatzminuten in der 1. Mannschaft die meisten Punkte gibt, so verstehe ich das.

    Nordischbynature meint, vielleicht reicht aber die Qualität der Akademie für nicht mehr, das wäre dann ein vorgelagertes Problem, dem man sich widmen sollte.

    Ich kann in dem Ranking kein Muster erkennen hinsichtlich Standort und/oder Ligaplatzierung, allein die Plätze 6 bis 10 spiegeln da nichts wider. Und bei den schlechten Plätzen von Melsungen, Lemgo und Schlusslicht Flensburg liegt es jetzt woran?

    Bei der SG hatte ich noch nichts besseres erwartet, bei der MT hatte ich öfter den Eindruck, da spielt die halbe Jugend A mit ähnlich den Füchsen.

    Erwartet hatte ich die Füchse da oben, aber so eklatant schon vor dem 2. Platzierten, das sollte man sich anschauen.

    Ich bin ja nicht der schnellste und ich bin auch nicht der stärkste, aber vielleicht bin ich ein schlauer Spieler. (JG24)

  • Bei den Füchsen wurde viel richtig gemacht. Dadurch haben sie einen guten Ruf und ziehen Spieler aus allen Teilen Deutschlands an. Gute Trainer und gute Trainingsbedingungen und Berlin schafft es auch gute Jugendspieler an andere Bundesligisten weiter zu geben.

  • Ich will nichts entschuldigen, aber der Standort wird immer einen Nachteil darstellen. Zentralere und größere Orte, mit richtigen Sportinternaten auch nur im 100 im Einzug, wird es in Flensburg nie geben und das spielt eben doch eine Rolle

  • Berlin schafft es auch gute Jugendspieler an andere Bundesligisten weiter zu geben

    Ich kenne da die Mengen nicht, aber es kommen mir durchaus einige Namen in anderen Vereinen als mit Flensburger Ausbildung bekannt vor, einige sind auch in der dänischen Liga unterwegs. Ich kenne noch einige Kieler Namen von Youngstern, aber wenn es nicht gesagt wird, kann ich andere da nicht zuordnen. Meist wird ja nur gesagt, jetzt kommt das Eigengewächs auf das Feld und meist nicht, jetzt kommt XY, der wurde da und da ausgebildet. Insofern fehlt mir für deine Aussage der Vergleich.

    Aber für die Vergangenheit bekommt man nicht die Punkte, letzte Saison zählte und da war die SG immer noch nicht besser als das Jahr davor, obwohl das Thema für Vranjes doch eine Herzensangelegenheit ist mit den Kooperationspartnern etc.

    Ich bin ja nicht der schnellste und ich bin auch nicht der stärkste, aber vielleicht bin ich ein schlauer Spieler. (JG24)

  • Was hat Ljubo in der Akademie zu melden? Nüscht.

    Und ein Internat ist die Akademie auch nicht. Ab 17:00 sind die Jungs da alleine, einige Zimmer werden als Hotelzimmer angeboten.

    Den Standortnachteil müsste man mit Kompetenz, welche sich in Laufbahnen oder Titeln messen lassen kann, ausgleichen.

    Mein Vorbild: Die Gelassenheit eines Stuhls.

    Der muss ja auch mit jedem Arsch klarkommen.

  • Für die nächsten Jahre sehe ich aus dem 2010er Jahrgängen 1, 2 Spieler die überragend sind.
    Die müssen aber sportlich und menschlich top betreut werden, damit sie das Beste aus sich machen können.

    Mein Vorbild: Die Gelassenheit eines Stuhls.

    Der muss ja auch mit jedem Arsch klarkommen.