• Einige wichtige.

    Das ist aber normal.

    Ein Federer, Nadal oder Djokovic haben auch harte Niederlagen einstecken müssen.

    Natürlich kann man sich immer verbessern, aber ihr gewinnt eigentlich fast jedes Spiel.

    Eure Argumentation finde ich "anmerken" auf äußerst hohem Niveau.

    Spiele wie gegen Berlin in Köln, den BHC oder damals in Hannover wird man immer mal wieder haben. So ist es im Sport...

  • Ich sehe auch weiterhin "die Umstände" als mitursächlich für das zähe Vergnügen vom Sonntag. Spiel nach dem Topspiel gegen Berlin, kleines emotionales Loch, Spannungsabfall, kurze Zeit dazwischen, lange Auswärtsfahrt, Vielspieler nicht ganz frisch....

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Ich habe das gestern aber nix von spielerischer Unterlegenheit gesehen. Der Ball lief gut, die schnelle Mitte war wirklich schnell, die Außen bekamen Bälle und die KM waren mir auch einige Male zu oft frei anspielbar. Vom Rückraum und deren Würfen spreche ich erst gar nicht. Wo ich bei dir bin, dass Balingen hinten einfach mehr gekämpft hat. Und das war genau der entscheidende Punkt, warum sie immer dran blieben und am Ende eben einfach nur verloren hatten, weil auch die launische Diva Fortuna am Ende noch umschwenkte.

    Der erste Teil in meinem Post #53.507 war eigentlich mehr generell gemeint, schließt aber das Spiel in Balingen mit ein. Zu den Zeiten als der SCM kein Kandidat für Plätze im vorderen Drittel war, hat diese Herangehensweise dem Club ab und zu geholfen, auch schon in der altehrwürdigen HGH.

  • Ich sehe auch weiterhin "die Umstände" als mitursächlich für das zähe Vergnügen vom Sonntag. Spiel nach dem Topspiel gegen Berlin, kleines emotionales Loch, Spannungsabfall, kurze Zeit dazwischen, lange Auswärtsfahrt, Vielspieler nicht ganz frisch....

    Sicher, die Umstände spielen immer mit. Unter den Umständen, wie unsere 3 Rückraumrecken in die Mangel genommen wurden, war der Angriff insgesamt mit seinen 31 Treffern noch recht erfolgreich.

    Das Spiel war nach guten 12-15 min zu lesen. Die Linie der Schiedsrichter, die Gangweise von Balingen hinten und wie Balinen vorne immer wieder die Tore erzielt. Im Grunde hochsteigen und aus 7-9 m den Ball in die Maschen hauen. Und dafür brauchten sie weniger Energie investieren, als wir. Das spart Körner, die sie hinten wieder nutzen konnten. Sie waren meistens schneller zurück und nach Ballgewinnen auch schneller vorne, als wir. Wir mussten uns in deren Abwehr aufreiben. Warum stressen wir sie nicht genauso? Ran und an freien Würfen hindern, anstatt werfen zu lassen.

    "Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT." (Coco Chanel)

    "Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein" (Gandhi)

    "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant" (Hoffmann von Fallersleben)

    AC/DC - House of Jazz

    Led Zeppelin - Black Dog

    Black Sabbath - Paranoid

  • Im Grunde hochsteigen und aus 7-9 m den Ball in die Maschen hauen. Und dafür brauchten sie weniger Energie investieren, als wir. Das spart Körner, die sie hinten wieder nutzen konnten.

    Das wünsche ich mir mal öfter beim BSV ... Da wird minutenlang der Ball hin und her gepasst ohne das man da etwas erreicht... und dann geht der arm hoch und man bekommt das flattern... Ups Zeitspiel und dann klappt oft nix mehr... und schwupp die wupp wirft die andere Mannschaft das Tor...

  • Damit sagst du doch selber, dass in HZ 2 etwas an Stellschrauben gedreht wurde und mehr über außen gespielt wurde und ob nun über links oder recht ergibt sich a) aus dem Spiel und b) gezielt wg . der Abwehr. Davon ab, bei 50% zu 100% war es doch vollkommen richtig, eher über rechtsaußen zu spielen;)

    btw auch in der Abwehr gibt es nicht nur einen 0815 Plan, sondernr schon unterschiedliche Herangehensweisen, sprich unterschiedliche Varianten der 6:0 Deckung. Es sind oftmals kleine Details, die verändert werden.

    Das mach alles sein, aber zu sehen war davon gestern nichts. Selbst Jicha hatte in Punkto Abwehr mehr Varianten im Köcher ;)

    Wenn es nicht wie gedacht lief, war in den Auszeiten immer wieder zu hören, dass wir im Plan bleiben. Wenn ich einmal in Zukunft höre, dass wir den Plan ändern, bekommste ne Kiste Störtebeker frei Haus.:bier:

    Ich bin weit davon entfernt, in einer Sammlung von Plänen von A bis Z das Allheilmittel zu sehen. Die Phrasen von Plan A, B und C sind sowislo nicht mein Ding. Da bin ich kein Verfechter von, zumal man auch nicht auf alle möglichen Varianten des Gegners irgendeinen Gegenplan einstudieren kann. Worauf ich hinaus will, ist reagieren auf das Spielgeschehen. Das war in Gummersbach schon so, dass wir Probleme gegen Würfe auf Rückraum fern hatten. Die Torhüterleistung war da ähnlich bescheiden, wie gestern. Wenn Kuzma da in HZ2 nicht noch ein paar Bälle gehalten hätte, wer die Weste schon befleckt. Aber auch dort hatten wir Schluroff werfen lassen. Wenn sie nicht treffen, dann bitte weiter in der 6:0 vor dem Kreis verschieben und sie aus 7-9 Metern werfen lassen. Aber wenn fast jeder Wurf aus der Distanz im Netz zappelt, muss ich doch drauf reagieren, anstatt drauf zu warten, dass irgendwann mal verworfen wird.

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  • Freundschaft!

    Gestern wurde es übrigens zwischendurch mit 4 Rückraumspielern versucht und im letzten Angriff gab es ein 7:6. :P

    Das mit vier Angreifern war für mich kontraproduktiv. Man hätte gegen die Deckung vielleicht eher mit 2 Kreisläufern agieren müssen.

    7:6 bei Remis war riskant. Da kann man auch leicht den sicheren Punkt verspielen. Da sieht man natürlich das Mindset, rafikal auf Sieg zu spielen.

  • Die Frage hatten wir ja auch im Spiel-Thread. Meine Erklärung: Statistik. Würfe aus der zweiten Reihe zulassen und durch gekonntes Verschieben den Gegner nicht bis auf 6 m kommen lassen. Das verringert die Gefahr, dasss der Gegner sich in Freiwürfe retten kann und erhöht (theoretisch) die Chance, dass die Torhüter mal einen Ball halten.

    Dass Wiegert das jetzt schon seit Jahren so praktiziert, lässt ja nur den Schluss zu, dass es willentlich so gespielt wird. Und wenn man vorn auf SCM-typische Angriffswerte kommen würde, wäre die Abwehr überhaupt kein Thema, was man diskutierten müsste.

    Jo zum Glück haben wir 3 Angriffe mehr produziert. Die 2 leichten Angriffe kurz vor der HZ und den Siegtreffer. Und nachdem wir bei der Quote zwischenzeitlich 15% zurück waren, sind es zum Schluss nur 3%.

    Der HBW hat aber nicht nur aus der Ferne getroffen (4:2 sagt die Statistik), sondern auch von KM (3:3) und Außen (5:7). Das war schon variable aufgezogen. BHW hat mit 75% sogar deutlich über Schnitt getroffen. Wir können wie gesagt froh sein, dass Raguse bei 30:29 drüber schrotet und der letzte Angriff geblockt bzw. abgefangen wird.

  • Damit sagst du doch selber, dass in HZ 2 etwas an Stellschrauben gedreht wurde und mehr über außen gespielt wurde und ob nun über links oder recht ergibt sich a) aus dem Spiel und b) gezielt wg . der Abwehr. Davon ab, bei 50% zu 100% war es doch vollkommen richtig, eher über rechtsaußen zu spielen;)

    btw auch in der Abwehr gibt es nicht nur einen 0815 Plan, sondernr schon unterschiedliche Herangehensweisen, sprich unterschiedliche Varianten der 6:0 Deckung. Es sind oftmals kleine Details, die verändert werden.

    Man hat ja mehr über Außen gespielt, weil man in HZ 1 auch 3 Pässe am Kreis ins Nichts geschmissen hat. Da wird Benno nachgesteuert haben.

    Zur Abwehr. Die ist teilweise auf 9m rausgtreten im IB und auf halb. Aber ohne TW ist es schwer Bälle zu bekommen. Da haben wir Glück, dass die letzten beiden Angriffe der Balinger drüber gehen bzw. gar nicht erst zum Tor finden.

    Gisli mit gebrauchtem Tag (5 von 8 TF gehen auf ihn). Vielleicht war der Stau vom Vortag noch in den Köpfen.

    Von Oscar hätte ich mir mehr Schraubzwinge erwünscht...

    Ist aber müßig. Mehr als 2 Punkte waren sowieso nicht drin.

  • Jo zum Glück haben wir 3 Angriffe mehr produziert. Die 2 leichten Angriffe kurz vor der HZ und den Siegtreffer. Und nachdem wir bei der Quote zwischenzeitlich 15% zurück waren, sind es zum Schluss nur 3%.

    Der HBW hat aber nicht nur aus der Ferne getroffen (4:2 sagt die Statistik), sondern auch von KM (3:3) und Außen (5:7). Das war schon variable aufgezogen. BHW hat mit 75% sogar deutlich über Schnitt getroffen. Wir können wie gesagt froh sein, dass Raguse bei 30:29 drüber schrotet und der letzte Angriff geblockt bzw. abgefangen wird.

    Das ist nochmal komprimiert das, wovon hier schon seitenlang geschrieben wird. Warum trifft BW gerade gegen uns überdurchschnittlich und warum braucht der große SCM 3x Glück zum Schluss und einen (zugegebenermaßen) gut ausgespielten letzten Angriff???

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Freundschaft!

    Das mit vier Angreifern war für mich kontraproduktiv. Man hätte gegen die Deckung vielleicht eher mit 2 Kreisläufern agieren müssen.

    7:6 bei Remis war riskant. Da kann man auch leicht den sicheren Punkt verspielen. Da sieht man natürlich das Mindset, rafikal auf Sieg zu spielen.

    Die KM haben aber nix gefangen vorher. Da war es konsequent auf 4 Rückräumer zu setzen. Zumal man dann wieder getroffen hat. Einfach mal kurzfristig den Fokus neu setzen.

    Da Benno immer gewinnen will, war das 7 gegen 6 klar. Es war zwar ein anderer Angriff abgesprochen. Aber Gisli zieht 2 Abwehrspieler auf sich, so dass Albin freie Fahrt hat (geplant war der Sauger) und dann war es Glück, dass der Balinger Angreifer nicht steht, sondern abspringt um zu werfen, was nicht erlaubt ist. Da werden die auch was draus lernen.

    Wir selbst haben ja schon in weniger Zeit ein Gegentor kassiert und hatten gestern den Lucky Punch.

  • Das ist nochmal komprimiert das, wovon hier schon seitenlang geschrieben wird. Warum trifft BW gerade gegen uns überdurchschnittlich und warum braucht der große SCM 3x Glück zum Schluss und einen (zugegebenermaßen) gut ausgespielten letzten Angriff???

    Weil der HBW insbesondere zu Hause kein Fallobst ist, der Matti Flohr als Berti Vogts des Handballs seine Mannschaft auf den SCM gut eingestellt hat und man selbst vom Konzept erfolgreich war. Gegen HCH lag man bei 67% in Eisenach bei 71%, gestern dann bei 75%. Alles hochprozentig!!!

  • Weil der HBW insbesondere zu Hause kein Fallobst ist, der Matti Flohr als Berti Vogts des Handballs seine Mannschaft auf den SCM gut eingestellt hat und man selbst vom Konzept erfolgreich war. Gegen HCH lag man bei 67% in Eisenach bei 71%, gestern dann bei 75%. Alles hochprozentig!!!

    Stimmt, das ist nicht gerade ein typischer Saisonstart für einen Aufsteiger. Mal sehen ob Balingen so stabbiel bleibt?

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Freundschaft!

    Das mit vier Angreifern war für mich kontraproduktiv. Man hätte gegen die Deckung vielleicht eher mit 2 Kreisläufern agieren müssen.

    7:6 bei Remis war riskant. Da kann man auch leicht den sicheren Punkt verspielen. Da sieht man natürlich das Mindset, rafikal auf Sieg zu spielen.

    Ohne es jetzt sicher zu wissen, aber spielt da nicht jede Truppe 7 gegen 6 und auf Sieg ?

    Habe es gefühlt noch nie anders gesehen

  • Ohne es jetzt sicher zu wissen, aber spielt da nicht jede Truppe 7 gegen 6 und auf Sieg ?

    Habe es gefühlt noch nie anders gesehen

    Oh doch. Oft kommt die Ansage "Einen Punkt haben wir sicher","Kein Risiko" "Frühestens 3 s vor Schluß werfen", .... Wenn ein "Kleiner" gegen einen "Großen" einen Punkt sicher hat wird der meist geschützt.

  • Freundschaft!

    Das mit vier Angreifern war für mich kontraproduktiv. Man hätte gegen die Deckung vielleicht eher mit 2 Kreisläufern agieren müssen.

    7:6 bei Remis war riskant. Da kann man auch leicht den sicheren Punkt verspielen. Da sieht man natürlich das Mindset, rafikal auf Sieg zu spielen.

    Den Gedanken hatte ich auch.

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  • Jo zum Glück haben wir 3 Angriffe mehr produziert. Die 2 leichten Angriffe kurz vor der HZ und den Siegtreffer. Und nachdem wir bei der Quote zwischenzeitlich 15% zurück waren, sind es zum Schluss nur 3%.

    Der HBW hat aber nicht nur aus der Ferne getroffen (4:2 sagt die Statistik), sondern auch von KM (3:3) und Außen (5:7). Das war schon variable aufgezogen. BHW hat mit 75% sogar deutlich über Schnitt getroffen. Wir können wie gesagt froh sein, dass Raguse bei 30:29 drüber schrotet und der letzte Angriff geblockt bzw. abgefangen wird.

    Darauf hatte Benno 60 min gewartet. Na ja, zum Ende wurde das Warten belohnt ;)

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  • Man hat ja mehr über Außen gespielt, weil man in HZ 1 auch 3 Pässe am Kreis ins Nichts geschmissen hat. Da wird Benno nachgesteuert haben.

    Zur Abwehr. Die ist teilweise auf 9m rausgtreten im IB und auf halb. Aber ohne TW ist es schwer Bälle zu bekommen. Da haben wir Glück, dass die letzten beiden Angriffe der Balinger drüber gehen bzw. gar nicht erst zum Tor finden.

    Gisli mit gebrauchtem Tag (5 von 8 TF gehen auf ihn). Vielleicht war der Stau vom Vortag noch in den Köpfen.

    Von Oscar hätte ich mir mehr Schraubzwinge erwünscht...

    Ist aber müßig. Mehr als 2 Punkte waren sowieso nicht drin.

    Raustreten und mit gestrecktem Arm hochspringen oder Festmachen sind mitunter unterschiedliche Stiefel. Balingen hat´s vorgemacht. Immer rauf auf den ballführenden Angreifer und oft genug auch am Arm, egal ob Albin, der Claare oder Gisli. Der Angriff unterbunden und es ging mit Freiwurf weiter. Warum mach ich es nich genauso. Ran an den Werfer und fest. Dann gehen schon früher mal die Würfe drüber und die Angriffe enden nach Zeitspiel ohne Torerfolg.

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  • Weil der HBW insbesondere zu Hause kein Fallobst ist, der Matti Flohr als Berti Vogts des Handballs seine Mannschaft auf den SCM gut eingestellt hat und man selbst vom Konzept erfolgreich war. Gegen HCH lag man bei 67% in Eisenach bei 71%, gestern dann bei 75%. Alles hochprozentig!!!

    HCH und Eisenach sind natürlich auch ein Gradmesser. Ich würde eher fragen, warum schaffen die es, die Trefferquote der Balinger niedriger zu halten, als der große SCM.;)

    Man kann es sehen, wie man will. Für mich, also so wie ich es gesehen habe, waren die Balinger in der Abwehr einfach galliger als wir. Wir waren da zu lieb, nicht konsequent genug, meinetwegen auch nicht dreckig genug. Haben sie nicht genug am Torerfolg gehindert.

    "Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT." (Coco Chanel)

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