• Das Klammern (von vorn) passierte aus dem Spiel heraus und war ein stinknormaler Freiwurf. Keine Ahnung, wie man da 7-Meter und Rot fordern kann.

    Anders sieht's beim anschließenden Freiwurf aus. Da kann man schon recht deutlich sehen, dass Bombac die Freiwurfausführung behindert. Nur ist auch hier nicht wirklich klar, ob es sich um einen Regelverstoß handelt. Es hängt alles daran, wie die Schiedsrichter das wahrgenommen haben und nicht, wie sie es hätten wahrnehmen sollen.

    Ein vergleichbarer Fall: https://www.dhb.de/sites/default/…%202%202024.pdf

    Sofern es überhaupt zu einer Verhandlung kommt, wird der Ausgang primär davon abhängen, wie die Schiedrichter ihre Wahrnehmung schildern. Die Kamerabilder haben da keinen Einfluss drauf.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Die Übertragung auf Dyn, besonders in der Crunch-time hat sich dem Leipziger Spiel angepasst.

    Es war eine Zumutung.

    Nichts hat funktioniert,das blanke Chaos bei der Übertragung.

    Ist in der 2. Liga nicht der Heimverein für die Bilder zuständig? Ich meine, dass das im ersten Heimspiel der Leipziger auch Thema bei den Kommentatoren war. Die sagtensinngemäß, Leipzig muss erst lernen, wie man das macht, da sie die letzten 11 Jahre in der 1. Liga spielten, wo sie sich damit nicht beschäftigen mussten.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Ist in der 2. Liga nicht der Heimverein für die Bilder zuständig? Ich meine, dass das im ersten Heimspiel der Leipziger auch Thema bei den Kommentatoren war. Die sagtensinngemäß, Leipzig muss erst lernen, wie man das macht, da sie die letzten 11 Jahre in der 1. Liga spielten, wo sie sich damit nicht beschäftigen mussten.

    Ja, in der 2. Liga macht das der Heimverein alleine, da ist niemand von DYN vor Ort

    Handball ist mehr als Rock`n´Roll...it`s HEAVY METAL :smokin:

  • Unanfechtbare Tatsachenentscheidung…

    Das hängt ganz davon ab, wie die Schiedsrichter ihre Entscheidung begründen.

    Wenn sie erkannt haben, was Bombac da gemacht hat, dann haben sie einen Regelverstoß begangen. Und so kurz vor Spielende und dem knappen Ausgang wäre das garantiert ein spielentscheidender Regelverstoß.

    Wenn sie aber erklären, die Aktion von Bombac nicht als Behinderung der Freiwurfausführung wahrgenommen zu haben, dann ist es tatsächlich die unanfechtbare Tatsachenentscheidung.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Das Klammern (von vorn) passierte aus dem Spiel heraus und war ein stinknormaler Freiwurf. Keine Ahnung, wie man da 7-Meter und Rot fordern kann.

    Anders sieht's beim anschließenden Freiwurf aus. Da kann man schon recht deutlich sehen, dass Bombac die Freiwurfausführung behindert. Nur ist auch hier nicht wirklich klar, ob es sich um einen Regelverstoß handelt. Es hängt alles daran, wie die Schiedsrichter das wahrgenommen haben und nicht, wie sie es hätten wahrnehmen sollen.

    Ein vergleichbarer Fall: https://www.dhb.de/sites/default/…%202%202024.pdf

    Sofern es überhaupt zu einer Verhandlung kommt, wird der Ausgang primär davon abhängen, wie die Schiedrichter ihre Wahrnehmung schildern. Die Kamerabilder haben da keinen Einfluss drauf.

    Bei leerem Tor und wenn der geklammerte Spieler werfen wollte, hätte es auch ein 7m sein müssen. Denn leeres Tor+Wurfversuch=klare Torchance. (Habe die Szene selbst nicht gesehen, nur das Bild)

    Aber sehe trotzdem nicht, wie ein Protest hier erfolgreich sein soll.

  • Halte lediglich die Szene von Bombac für eine Wurfverhinderung, die eigentlich mit 7m hätte bestraft werden müssen. Aber es war echt clever gemacht von Bombac, so dass die Schiris diesen absichtlichen Schritt nach vorne eben nicht als Behinderung werteten. So oder so ist es eine Tatsachenentscheidung und ich sehe absolut keine Chance auf einen erfolgreichen Einspruch

    Handball ist mehr als Rock`n´Roll...it`s HEAVY METAL :smokin:

    Einmal editiert, zuletzt von oko (15. September 2026 um 14:21)

  • Bei leerem Tor und wenn der geklammerte Spieler werfen wollte, hätte es auch ein 7m sein müssen. Denn leeres Tor+Wurfversuch=klare Torchance. (Habe die Szene selbst nicht gesehen, nur das Bild)

    Aber sehe trotzdem nicht, wie ein Protest hier erfolgreich sein soll.


    In dem Standbild bei Sportbild ist, als der Abwehrspieler (von vorn) klammert, keine Wurfbewegung zu erkennen. Der Angreifer steht bei 12-13m. An der 6m-Linie stehen zudem noch 2 Abwehrspieler, ein weiterer bei ca. 10m. Für eine klare Torgelegenheit ist das ein bisschen wenig.

  • In dem Standbild bei Sportbild ist, als der Abwehrspieler (von vorn) klammert, keine Wurfbewegung zu erkennen. Der Angreifer steht bei 12-13m. An der 6m-Linie stehen zudem noch 2 Abwehrspieler, ein weiterer bei ca. 10m. Für eine klare Torgelegenheit ist das ein bisschen wenig.

    Wie gesagt, einzig eine Wurfabsicht wäre relevant. Alle anderen Verteidiger die sich irgendwo dazwischen befänden sind nicht relevant. Die Definition ist, leeres Tor und Wurfabsicht = klare Torchance. Irrelevant, wer da noch dazwischen irgendwo steht. Aber das war es dann auch zur Regelkunde.

  • Wie gesagt, einzig eine Wurfabsicht wäre relevant. Alle anderen Verteidiger die sich irgendwo dazwischen befänden sind nicht relevant. Die Definition ist, leeres Tor und Wurfabsicht = klare Torchance. Irrelevant, wer da noch dazwischen irgendwo steht. Aber das war es dann auch zur Regelkunde.

    Die Szene wird im Netz heiß diskutiert. Laut Lübecker Nachrichten (leider hinter Paywall) hat ein "ehemaliger Top-Schieri" für beide Szenen einen Strafwurf gefordert.

    Ich kann da weiterhin nur bedingt zustimmen. Beim Konter kommt der Spieler für mich nicht klar genug in die Wurfbewegung. Vergleichbare Szenen, bei denen z.B. ein Kreisläufer von der im Raum stehenden Abwehr geklammert wird, enden da auch nicht mit Strafwurf, wenn der Angreifer nicht deutlich einen Wurf ausführen wollte.

    Der Abwehrspieler von Leipzig ist quasi mit der Ballannahme am Gegner dran, der den Ball dann gerade so noch kontrolliert bekommt. Auf Profi-Niveau ist das einfach viel zu wenig für einen Strafwurf. Der Versuch zu springen und einen Wurfversuch anzutäuchen, ist dann auch zu halbherzig.

    Halte lediglich die Szene von Bombac für eine Wurfverhinderung, die eigentlich mit 7m hätte bestraft werden müssen. Aber es war echt clever gemacht von Bombac, so dass die Schiris diesen absichtlichen Schritt nach vorne eben nicht als Behinderung werteten. So oder so ist es eine Tatsachenentscheidung und ich sehe absolut keine Chance auf einen erfolgreichen Einspruch

    Ich wiederhole mich hier gern: Alles hängt davon ab, wie die Schiedsrichter die Szene wahrgenommen haben. Als Außenstehende wissen wir überhaupt nicht, ob die das als Behinderung gewertet haben oder nicht. Es sieht halt nur danach aus, dass es für sie keine war. Die Alternative wäre, dass sie das sehr wohl wahrgenommen haben, aber nicht regelfest waren und deshalb falsch entschieden haben. Und das wäre dann keine Tatsachenentscheidung mehr.

    Aber ich stimme zu: Ein Urteil pro VfL könnte es hier nur geben, wenn die Schiedsrichter ihren Fehler zugeben. Aber warum sollten sie das tun?

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Aber ich stimme zu: Ein Urteil pro VfL könnte es hier nur geben, wenn die Schiedsrichter ihren Fehler zugeben. Aber warum sollten sie das tun?

    Sie sollten sagen, was sie wahrgenommen haben. Das gebietet die sportliche Fairness gegenüber beiden Mannschaften.