Beiträge von TLpz

    Es ist pädagogisches Pfeifen. :)


    DAS und nur das wäre in den untersten Altersklassen wichtig. Ob der Schiedsrichter unerfahren oder erfahren ist spielt keine Rolle, er muss die Kindern beim Erlernen der Sportart unterstützen. Das kann einerseits ein jahrelanger E- Jugendtrainer sein, der gerade den Schiri- Schein gemacht hat, andererseits kann ein jahrelang erfahrener Schiedsrichter in einem solchen Spiel völlig deplatziert sein.


    Regelverstöße erklären, Strafen anwenden, aber regeltechnisch auch mal fünfe gerade sein lassen wenn es der Motivation der Spieler hilft. Erfordert aber auch die Mithilfe der Trainer und man bringt i.d.R. immer irgendwelche Eltern gegen sich auf.

    ...
    da es aber aus einer ruhenden position war udn nicht aus dem spiel heraus, sollte man von einem schieri verlangen können in liga 1, dass er sich
    darauf konzentriert und einen standort wählt, der eine fehleinschätzung ausschliesst- zumindest bei so einem direkten wurf und keinem
    "gerangel" auf der linie.
    für mich war es schon ein klarer fehler.


    Es gibt für den Schiedsrichter keinen perfekten Standort um diese Regel 100%ig sicher zu beurteilen. Es sei denn der Schiedsrichter würde auf der Torlinie im Tor stehen oder wir hätten Torpfosten aus Glas...

    Nach der Leseart von TCLIP zweifelst du gerade an der Integrität der Gerichte und unsere Rechtsstaatlichkeit, Vorsicht! :)


    Ja, in diesem Fall liegt nahe, das hier irgendetwas nicht koscher gelaufen ist. M.E. geht es dabei gar nicht um das Stattfinden der Demo an sich, sondern um den Versammlungsort. Den hat die Versammlungsbehörde auf einen Parkplatz an der Neuen Messe in Leipzig verlegt, um der Corona- Verordnung (wie gut oder schlecht die auch immer sein mag) gerecht zu werden. Es weiß bis heute keiner, warum zur Hölle das OVG in Bautzen den Querdenkern Recht gegeben hat und den Versammlungsort (wieder) auf den Leipziger Augustusplatz zu legen und 16.000 Demonstranten zu gestatten (eine offizielle Urteilsbegründung habe ich noch nirgends finden können). Bereits vorher waren ja 20.000 Demonstranten angemeldet, es war fast klar, dass hier mehr erscheinen werden.


    Bereits mit den genehmigten 16.000 Demonstranten ließ sich ein Mindestabstand auf dem Versammlungsort gar nicht realisieren. Bei 1,5m Mindestabstand zu anderen Personen nimmt man bei Veranstaltunger ca. 3-4 qm Fläche pro Person an, dazu gehören ja auch Wege zum Platz usw. Der Leipziger Augustusplatz misst lt. Wikipedia 40.000 qm. Davon muss man allerdings noch Kioske, Parkhausausgänge (Milchtöpfe), die Pergola auf der einen Seite des Platzes sowie Haltestellenhäuschen etc. abziehen. Letztendlich wäre der Platz bereits für 16.000 Demonstranten zu klein gewesen, hinzu kommt noch die räumliche Enge auf den Zuwegungen zum Versammlungsort.


    In einem Facebook- Kommentar zum Thema habe ich sinngemäß gelesen: 'Das Beste aus Bautzen ist der Senf' - (und Silbermond, aber das ist Geschmackssache)...


    Ich persönlich bevorzuge ehrlich gesagt Variante 5: niemand wird unnötig aufhuscht und ebenso wenig muss sich jemand um Dinge kümmern, die vielleicht völlig überflüssig wären (auch für Gastronomen ist Zeit = Geld - auch wenn sie jetzt vielleicht gerade relativ viel davon haben, werden die meisten etwas sinnvolleres damit anzufangen haben, als Leuten hinterher zu telefonieren. Ganz abgesehen davon, dass dies gar nicht in den Zuständigkeitsbereich des Gastronoms fällt)


    Um es noch genauer zu sagen: Der Gastronom DARF das gar nicht. Das wäre ein Missbrauch der Adressen und ein gewaltiger Verstoß gegen die DSGVO!

    Bezüglich des Vorschlags von Streeck und der kassenärztlichen Vereinigung. Der Vorschlag ist noch sehr allgemein gehalten. ..., Eigenverantwortung übernehmen, bundeseinheitliches Ampelsystem und vordefinierte Maßnahmen bei gewissen Ampelfarben. Ausserdem keine Verbote sondern Gebote.


    Das Ampelsystem soll das Infektionsgeschehen und die medizinische Versorgung berücksichtigen. Die Maßnahmen werden nicht näher erklärt.


    Ich finde es richtig, auch andere Ansätze zu diskutieren, aber mir ist das viel zu nebulös.



    Stimmt. Und außerdem ist deren Konzept sehr widersprüchlich. Eigenverantwortung heißt da u.a., dass positiv getestete ihre Kontakte selbst informieren. Dafür keine Kontaktnachverfolgung mehr durch das Gesundheitsamt (weil die das eh nicht mehr schaffen). Allerdings gibt es dann auch keine Daten mehr für das Ampelsystem...

    Des weiteren verstehe ich nicht wie 2 Leute, die ich beide für vernünftige Leute halte zu 2 völlig verschiedenen Aussagen kommen. Der eine sagt, (Tobi75) dass es sich bei ORR XXXX nicht um eine priv. Meinung handelt, der andere (blocker) sagt das Gegenteil.
    Für möglich halte ich bei der Causa BMI weiterhin beide Varianten.


    Wenn man sich anschaut, WIE der Bericht geschrieben ist, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass es sich um eine Privatmeinung handelt. Sehr oft wird in der Ich- Form geschrieben, bereits im Vorwort, aber auch in (Teil-) Überschriften. Weiterhin persönliche Wertungen (z. Bsp. zur Auswertung früherer Übungen). Auch die (teilweise) Art und Weise der Formulierungen entsprechen nicht dem allgemein bekannten "Behördendeutsch".



    Edit: Formatierung korrigiert


    Ich finde, dieses Video macht die Fehlentscheidungen sehr deutlich. Besonders in der Crunchtime. Ein klares Tor nicht gegeben, ein irreguläres Tor beim 20:20, weil Pekeler Duvnjak vorher abräumt, ein Stürmerfoul, welches eigentlich hättge 7m geben müssen. Wer da immer noch keine Benachteilligung sieht, schaut ein wenig zu sehr durch die deutsche Brille.


    Also wenn man genau hinschaut (aber nur wenn man gaaaanz genau schaut und wenn man es sehen will) sieht man in der Szene mit Pekeler und Duvnjak, bevor Duvnjak fällt, wie ein schwarzes Trikot vom Kreis weggezogen wird. So ganz sauber hat Mister Lamentiermeister da auch nicht gearbeitet...Und bei Szene 10 kann man auch der Ansicht sein dass der deutsche Spieler bereits steht. Handelt sich vielleicht nur im einen Millisekundenbruchteil...



    Gut finde ich allerdings, dass Gjeding wenigstens einen groben Fehler zugegeben hat.


    Nein, er hat lediglich gesagt das es im Video anders zu sehen ist als er es im Spiel wahrgenommen hat.



    Ich frage mich trotzdem, wie es zu so einer Häufung von Fehlern in der entscheidenden Phase kommen kann. Ich spreche hier nicht von Betrug. Aber merkwürdig finde ich es trotzdem.


    Weil Menschen pfeifen. Und bei immer schneller werdenden Spielen müssen Entscheidungen schneller getroffen werden. Da verlässt man sich oft auch auf bekannte "Verhaltensmuster" weil man gar nicht alles genau sehen kann. Es gab glaube ich mal einen Artikel zum Abseits beim Fußball mit der Erkenntnis das bei bestimmten Stellungskonstellationen in Verbindung mit der menschlichen Reaktionszeit eine Abseitsstellung nicht erkannt werden kann...


    Aber vielleicht haben wir irgendwann mal einen vollautomatischen Referee der dann gar keine Fehler mehr macht, weil Technik ja bekanntlich immer und fehlerfrei funktioniert. Allerdings hätten wir dann vermutlich auch vollautomatisierte Spieler...


    Im übrigen ist die Bildqualität des Videos überraschend schlecht. In Kroatien sollte es doch auch schon HDTV und entsprechend Bandbreite geben. Oder ist das vielleicht Absicht?...

    ^Aaaarg! Interpretiere nicht zuviel und konstruiere nicht! Lies einfach die Regeln. In 5.10 ist diese Situation genau so beschrieben und mit der entsprechenden Spielfortsetzung versehen. Da gibt es keinen Spielraum!


    Für den TW gibt es eben Sonderregelung, deswegen ist es auch ziemlich genau und extra definiert was passiert wenn der TW den Torraum verläßt.


    Und ja : Auch in allen anderen unter 13.1 auch genannten kann es keinen 7m geben, sonst stünden sie nicht unter Regel 13...


    Klare Torgelegenheit gilt nicht weil in Regel 5:10 EXPLIZIT auf Regel 13:1a verwiesen wird. Demnach kann es für diese Regelwidrigkeit nur einen Freiwurf geben. Ansonsten ist es ein Regelverstoß!

    Auch wenn ich es noch nie gesehen habe, eigentlich könnte der Werfer auch mit einer Schrittbewegung werfen, sofern der hintere Fuß den Boden berührt, bis der Ball die Hand verlassen hat.



    15:1 wäre dann immer erfüllt


    ...und sofern die 7m- Linie nicht überschritten wird. Ja, ein solcher 7m wäre korrekt...


    Aha! SR sollen also, wenn sie mal in einem Spiel einen Regelverstoß begangen haben, die "benachteiligte" Mannschaft nie mehr in dieser Saison pfeifen? Na da wird sich der Ansetzer aber freuen. Irgendwann pfeifen dann die Kreisklasse- Schiris in der Bundesliga.


    Regelverstöße werden weniger wenn man schult und auswertet. Und trotzdem bleibt ein "Restrisiko" da die Entscheidungen von Menschen getroffen werden. Die können auch mal anders wahrnehmen, anders interpretieren. Und selbst der Videobeweis wie beim Confed- Cup macht die Sache nicht besser.


    Mit deinem Post unterstellst du auch indirekt dass die SR eine Mannschaft bewußt benachteiligen würden...


    Ich sehe das etwas anders. Ob eine Fehlentscheidung vorliegt hängt nicht davon ab, was der Schiedsrichter gesehen oder nicht gesehen hat sondern von dem, was passiert ist. Die Entscheidung des Schiedsrichters kann subjektiv (d.h. aus seiner Perspektive) richtig sein und dennoch eine Fehlentscheidung. Sie ist also nicht vermeidbar.
    Eine andere Situation ist wenn die Schiedsrichterentscheidung nicht zu dem von ihm beobachteten (wahrgenommenen) Aktionen passt. Diese sind vermeidbar.


    Ähm, nicht ganz. Eine Entscheidung hängt davon ab was passiert ist, wie der Schiedsrichter dies gesehen/wahrgenommen hat und wie er sie interpretiert hat. Wir müssten also grundsätzlich erstmal wissen was der Schiedsrichter gesehen hat. Und da ist schon mal ziemlich sicher das dieser keine framegenaue Betrachtungsmöglichkeit hat. Bei den von frank1706 gemessenen Zeitabständen besteht durchaus die Möglichkeit, das der SR in Realgeschwindigkeit zu dem Entschluss gekommen ist, dass hier ein Nichtniederlegen des Balles erfolgt ist. Beim Betrachten in Realgeschwindigkeit hätte ich auch so entschieden. Das der Ball nach dem Pfiff von einem Spieler aufgenommen wurde und schneller hätte weitergespielt werden können war zum Zeitpunkt der Entscheidung des SR (also der Entscheidung im Kopf) höchstwahrscheinlich nicht vorhersehbar. Die von frank1706 gemessenen Zeitabstände untermauern dies...


    Und noch eines wird gern vergessen: Bei dem Spiel handelt es sich um ein Spiel aus einer unteren Klasse. Da ist das Leistungsniveau eines SR natürlich auch ein anderes wie in der BuLi...


    Merkwürdig!


    Eine genaue Auswertung des Videos bezeichnest du als falsch, weil das Video Fehler haben kann.
    Sind dann auch nicht alle anderen Beiträge hier im Thread falsch, denn es beziehen sich alle auf das ("eventuell fehlerhafte") Video.


    Oder ist das Video nur falsch, wenn man es genau auswertet?


    Nein! Falsch ist nur das Video einseitig auszuwerten! Und eine Reaktionszeit der Schiedsrichter (von der Entscheidung im Kopf zu pfeifen bis zum tatsächlichen Pfiff) gehört eben genauso dazu wie die theoretische Möglichkeit, dass das Video nicht völlig synchron läuft.


    Falsch ist auch den SR eine Fehlentscheidung nachweisen zu wollen indem man das Video pro Frame analysiert. Die SR haben im Spiel diese Entscheidungshilfe nicht und müssen in Realgeschwindigkeit entscheiden. Das haben alle die hierzu Beiträge geschrieben haben auch so gemacht.


    Was daran jetzt falsch ist und bestraft werden muss entzieht sich meinem Verstehen. Aber TLzp wird es erklären.
    Gruß Frank


    Ja, was daran falsch ist kann ich dir erklären.



    Ich habe den Video heruntergeladen und Frames gezählt um auf die Zeiten zu kommen.


    Das ist daran falsch. Der SR hat keine Möglichkeit im Spiel das Video herunterzuladen und Frames zu zählen. Also zählt nur die Realgeschwindigkeit, alles andere ist für eine Diskussion irrelevant. Weiterhin ignorierst du dass das Video technische Fehler haben kann (Woran erkennst du das Bild und Ton absolut synchron sind und nicht vielleicht 0,3 Sekunden versetzt?) und das eben auch ein SR eine Reaktionszeit hat. Dem Spieler gestehst du diese ja auch zu...

    Ich weiß nicht, was du für einen "Kick" gesehen haben willst.


    Er nimmt den Ball auf, als er mit beiden Beinen auf dem Boden steht, jedoch mit dem Oberkörper weit vorgeneigt ist. Danach macht er mit dem rechten Bein 1 Schritt vorwärts , um das auszugleichen. Als er dann los läuft wirft er den Ball 20 cm neben die Stelle, wo sein rechter Fuß stand - zusätzlich noch in Richtung eines Gegenspielers, der dadurch den Ball eben NICHT holen muss, sondern nur aufnehmen.


    Einfacher hätte er es dem Gegenspieler kaum machen können



    Nach Sichtung des Videos muss man sagen: Korrekte Entscheidung der Schiedsrichter! Der Ausführungsort des Freiwurfes ist der Ort, an dem der Angreifer mit dem Fuß spielt. Der Pfiff zum Freiwurf kommt bevor der Angreifer den Ball wieder mit den Händen aufnehmen will. Dort steht ein Gegenspieler der denn Ball evtl. direkt aufnehmen könnte. Durch das Wegwerfen des Balles (auch wenn es "nur" ein paar Zentimeter sind, verschafft er dem Gegner einen weiteren Nachteil).


    Dass dort wo der Ball hinfällt auch gerade ein Abwehrspieler steht und den Ball aufnimmt ist Zufall und war für den SR evtl. so nicht "vorhersehbar" (Stellung der SR ist im Video nur erahnbar). Wahrscheinlich waren die SR eher der Auffassung das der 1. Gegenspieler den Ball hätte aufnehmen können...

    Und was passiert, wenn Leipzig die Lizenz für die 1. und 2. Liga nicht bekommt? Lt. Pressebericht müssen die dann in der 3. Liga aufgenommen werden. Heißt das dann, dass Birkenau doch absteigt oder wird es insgesamt dann eine Mannschaft mehr?


    Nö, dieser Fall wäre doch super einfach zu lösen: Kommt Leipzig 1 in die 3. Liga muss Leipzig 2 zwangsläufig dort raus. Also Leipzig 2 = Leipzig 1...

    Vielleicht legt die SR-Neuausbildung den Schwerpunkt ein wenig zu sehr darauf, dass Freiwürfe nur dann angepfiffen werden, wenn der Werfer mit den Fersen vor der 9-m-Linie steht, anstatt mal über das "Was erwartet mich eigentlich und wie gehe ich damit um" und die Stressbewältigung zu sprechen.


    Im Leben ist nun mal nicht jede "Kritik" fair, ausgeglichen und sachlich; damit muss man / frau umgehen lernen, gerade in jungen Jahren.


    Ich gebe Recht, dass in der SR- Ausbildung zu wenig auf die Stressbewältigung und den Umgang mit "schwierigen" Zuschauern gelegt wird.


    ABER:
    Wenn schon Zuschauer angeblich "Narrenfreiheit" geniessen dann ist es umso wichtiger, das Offizielle und Vereinsverantwortliche respektvoll mit den Schiedsrichtern (und allen am Spiel Beteiligten) umgehen. Hier hapert es oftmals, i.d.R. je tiefer die Liga oder je weiter der Spielort von eienr Großstadt entfernt ist...


    Nach den Berichten haben die gemachten Äußerungen nicht, aber auch garnichts mit "Kritik" zu tun. In Anbetracht der Stellung der beiden hoffe ich, dass das Sportgericht den Spielabbruch bestätigt und beide Herren eine entsprechende Strafe erhalten.

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