Im GN Artikel zum Neuzugang fällt auch erstmals das Wort "Sparkurs". Man verliert mit Van der Merwe einen der besten Keeper der letzten 2 Jahre, aber bekommt einen mit genauso viel Qualität. Kacper wurde in den letzten Wochen und Monaten im Polen mehrfach zum MvP gewählt. Da die Torwartposition am wichtigsten ist, wird er wahrscheinlich der qualitativ stärkste Neuzugang sein. Die anderen Positionen wird man wohl notfalls mit Jugendspielern besetzen, die für lau spielen.
HSG Nordhorn-Lingen zurück in der 2. Liga
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Beitrag von rapera (
30. März 2026 um 15:44 )Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (30. März 2026 um 15:44 ). -
Auf der Torwart Position mach ich mir mit Ligarzewski und Tschentscher keine Sorgen.
Die Aussagen von Jonker im GN Artikel sehe ich grundsätzlich als vielversprechend. Keinen Aufstieg über den eigentlichen finanziellen Möglichkeiten hinaus erzwingen, sondern das Ziel die HSG erstmal wieder gesund wirtschaften und dabei vermehrt auf junge (hoffentlich hungrige) Talente setzen, anstatt auf gestandene Spieler; damit kann ich als Fan gut leben. Bin auf das angekündigte Zukunftskonzept gespannt.
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Auf der Torwart Position mach ich mir mit Ligarzewski und Tschentscher keine Sorgen.
Die Aussagen von Jonker im GN Artikel sehe ich grundsätzlich als vielversprechend. Keinen Aufstieg über den eigentlichen finanziellen Möglichkeiten hinaus erzwingen, sondern das Ziel die HSG erstmal wieder gesund wirtschaften und dabei vermehrt auf junge (hoffentlich hungrige) Talente setzen, anstatt auf gestandene Spieler; damit kann ich als Fan gut leben. Bin auf das angekündigte Zukunftskonzept gespannt.
Eigentlich habe ich die letzten Jahre gedacht, dass die HSG zu den wirtschaftlich stärksten Vereinen der 2. Liga zählt, aber das scheint wohl nicht zu stimmen. Stattdessen hat man wohl im Hintergrund wie zu alten Zeiten Geld ausgegeben, das man nicht hatte, und gehofft, dass man so ganz schnell wieder in die 1. Liga kommt. Erinnert sich noch jemand an die Worte von Siegbert Loeks nach seinem Weggang in der Saison 19/20? In den Saisons 21/22 und 22/23 hat man ordentlich Geld verbrannt, um wieder aufzusteigen. Geklappt hat es am Ende nicht, wie wir wissen. Man hatte mit Kubes keinen guten Trainer, die Teamchemie war nicht mehr so gut wie zu Bültmann Zeiten und dazu kamen immer wieder schwere Verletzungen. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass die Spieler in den letzten Jahren ein fürstliches Gehalt bekommen haben und zum Teil noch bekommen. Schade, dass es erst wieder einen neuen Geschäftsführer braucht, um wirtschaftlich wieder auf gesunden Beinen zu stehen, was die Zukunft angeht. Auch schade, dass 2020 nicht die Vernunft von Loeks gesiegt hat. Mit der Altendorfer hatte man einen guten, stabilen Sponsor.
Ich kann den GN-Artikel leider nicht lesen, aber taucht in diesem der Name Stroot auf oder nur Jonker? Zum 1. April fängt ja auch Thomas Grotjan (noch OHV Aurich) bei der HSG an. Vielleicht verlässt Stroot ja auch schon vorher die HSG 🤷
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Ich kann den GN-Artikel leider nicht lesen, aber taucht in diesem der Name Stroot auf oder nur Jonker? Zum 1. April fängt ja auch Thomas Grotjan (noch OHV Aurich) bei der HSG an. Vielleicht verlässt Stroot ja auch schon vorher die HSG 🤷
Zur Neuverpflichtung bzw. dem Abgang von Van der Merwe wird dort nur Jonker zitiert, hier der relevante Ausschnitt:
"Michael Jonker, der zum 1. April Matthias Stroot als Geschäftsführer der HSG Marketing GmbH ablösen wird, erklärt den neuen Kurs mit der „angespannten allgemeinen wirtschaftlichen Situation“. Die Folgen: „Das merken wir beim Sponsoring. Deswegen müssen wir unsere Kosten senken. Und das geht im Sport vor allem über Personalkosten.“ Was das für das Zwei-Städte-Team bedeutet, erklärt Jonker so: „Wenn wir bislang auf bundesligaerfahrene Spieler gesetzt haben, die entsprechend teuer sind, wollen wir in der Zukunft jüngere und günstigere Spieler verpflichten, bei denen wir das Potenzial sehen, sie weiter entwickeln zu können.“ Jonker will sich bald detaillierter äußern, wie es mit der HSG perspektivisch weitergehen soll: „In den nächsten Wochen werden wir ein schlüssiges Zukunftskonzept präsentieren“, sagt er." -
Ich glaube es ist ein Mix aus beiden hier geäußerten Vermutungen. Sicherlich hatte man den Traum, schnell wieder aufzusteigen und ist ein gewisses Risiko eingegangen.
Mit den Krisen in den letzten 3 Jahren hätte man aber gegensteuern müssen. Viele Betriebe müssen ihre Ausgaben wegen u.a. hoher Energiepreise im Blick behalten und sparen beim Sponsoring, was auch nicht verwerflich ist.
Ich finde den notwendigerweise eingeschlagenen Weg gut und bin gespannt auf das Konzept 👍
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Interessant sind die Äußerungen von van der Merwe in dem Artikel. Er geht nicht freiwillig und wäre gerne geblieben. Einerseits schön für Nordhorn-Lingen, das sich Spieler dort wohlfühlen, aber für das Image als verlässlicher Arbeitgeber ist das nicht gut - und es passt auch nicht zum über viele Jahre erfolgreich gelebten Prinzip der Konitnuität.
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Kann man also sagen, dass der neue GF die Fehler deiner Vorgänger ausbaden darf und für eigene Ideen nur wenig Spielraum hat? Hoffentlich wusste er bei Vertragsunterzeichnung, was auf ihn zu kommt.
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Interessant sind die Äußerungen von van der Merwe in dem Artikel. Er geht nicht freiwillig und wäre gerne geblieben. Einerseits schön für Nordhorn-Lingen, das sich Spieler dort wohlfühlen, aber für das Image als verlässlicher Arbeitgeber ist das nicht gut - und es passt auch nicht zum über viele Jahre erfolgreich gelebten Prinzip der Konitnuität.
Gleiche Aussagen wie bei Sajenev. Die Spieler gehen alle nicht freiwillig. Sehr sehr schade.
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Kann man also sagen, dass der neue GF die Fehler deiner Vorgänger ausbaden darf und für eigene Ideen nur wenig Spielraum hat? Hoffentlich wusste er bei Vertragsunterzeichnung, was auf ihn zu kommt.
Richtig. Irgendeiner muss es ja machen. Man kann nur hoffen das man die Lücke schnell gefüllt bekommt und ein größerer Sponsor zur HSG stößt.
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Ich habe kein Problem damit, wenn man junge Talente mit Potential in die Region holen will, aber auch die muss man bezahlen können. Potsdam zeigt ja ganz gut was mit jungen Spielern drin ist. Vielleicht sollte die HSG auch mal über eine Partnerschaft mit einer anderen Mannschaft nachdenken. Bissendorf ist nicht weit weg.
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Richtig. Irgendeiner muss es ja machen.
Er wusste also, was von ihm erwartet wurde. Mit weniger Kohle auskommen, "teure" Spieler loswerden, trotzdem die Anhänger und Sponsoren nicht verprellen, am besten noch neue Großsponsoren an Land ziehen. Hut ab, wer sich das antut.

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