• Ich gehe da voll mit!!


    für mich ist das auch so eine typisch deutsche Argumentation, dass die Emotion verloren ginge!


    Der US Sport lebt oft genug vom Momentum und hat ja quasi die Crunchtime erfunden. Da steigern VAR Entscheidungen die Emotionen sogar noch eher!!

    Dann gehst du also nicht mit!?

  • Ich gehe da voll mit!!


    für mich ist das auch so eine typisch deutsche Argumentation, dass die Emotion verloren ginge!


    Der US Sport lebt oft genug vom Momentum und hat ja quasi die Crunchtime erfunden. Da steigern VAR Entscheidungen die Emotionen sogar noch eher!!

    Ich verstehe nicht, wie deine Aussage zu dem Zitat von brodie79 passt. Ich bekomme das nicht übereinander gelegt.

  • Es ist ja klar geregelt, das der Spielzug insgesamt, der zum letzten Tor führt angesehen werden kann, also wird auch keiner sagen guck dir nur die eine Sache an. Hat die HBL ja auch bestätigt, dass zum letzten Spielzug sowohl der Wurf, sowie der letzte Pass und das direkte davor gehört. Also wird der Trainer der die Challenge zeiht "den Spielzug" prüfen lassen.

    Jetzt, ja. Aber nicht bei der Challenge!

    Bei der CL in Köln 23 war das so nicht und es wäre auch Mist.

    Sonst könnten Trainer bei jedem Siegtor für den Gegner sagen: „Prüft den Angriff.“

    Irgendwas findet man dann oft.

    Das ist nicht der Sinn einer Challenge im Sport. Es muss immer konkret gesagt werden, was.

  • Was ist mich allerdings manchmal wirklich frage warum es Schiris so schwer fällt das mit den Schritten in den Griff zu bekommen? Man kann trefflich über Regeln oder deren Auslegung streiten (Stichwort hier mal der "angesprungene Außen"), aber Schritte sind da ja keine Auslegung, sondern einfach eine kardinale Auslegung - drei ja, alles ab vier nein, es sei denn prellen. Wir streiten doch extrem selten über das Gegenteil!! Also es werden sehr selten Schritte gepfiffen, obwohl es nur zwei oder drei Schritte waren oder zeitig geprellt wurde. Das muss doch, wenigstens in Teilen, trainierbar sein?!!

    Es ist einfach wahnsinnig schwierig, bei der hohen Geschwindigkeit und der enormen Variabilität des Spiels die Anzahl der Schritte richtig zu erkennen. Optisch kommt hinzu, dass die Spieler ja keine bestimmten Bahnen entlanglaufen, sondern Haken schlagen, Pirouetten drehen usw. Außerdem kann kein Schiedsrichter die Schritte wirklich zählen, sondern muss sie zwingend nach – begründetem – Gefühl pfeifen. Das alles macht es fast unmöglich, Grenzfälle zuverlässig zu bewerten. Und damit meine ich nicht nur die Frage, ob der Fuß in dem Moment, als der Ball gerade den Kontakt zu den Fingerspitzen verloren hat, schon auf dem Boden war oder noch einen halben Zentimeter darüber. Mittlerweile gibt es den Nullschritt aus dem eigenen Prellen. Aber dafür müssen beide Füße in der Luft sein. Ist ein Fuß auf dem Boden (das kann natürlich auch der hintere sein, auf den man nicht so sehr achtet), ist das Aufkommen mit dem vorderen Fuß der erste Schritt.

    Ich habe mir unzählige Videoclips angesehen, bei denen man in Originalgeschwindigkeit praktisch absolut sicher war, dass mindestens fünf Schritte gemacht wurden und die Kommentarspalten dementsprechend auch voll sind mit Kommentaren wie »Wandertag« usw., bei denen sich dann aber in Zeitlupe oder Bild-für-Bild-Betrachtung herausgestellt hat, dass kein Schrittfehler vorlag.

    Vor diesem Hintergrund finde ich es nicht grundsätzlich falsch, beim Pfeifen eines vermeintlichen Schrittfehlers etwas vorsichtig zu sein. Andererseits ist die Regel natürlich so wie sie ist und vier Schritte sind einer zu viel. Das soll schon auch gepfiffen werden, damit sich niemand einen regelwidrigen Vorteil verschafft. Ich glaube, es ist einfach sehr schwierig, die richtige Balance zu finden.

  • Die SG hätte Challenge gezogen und längst überprüft, dass es Schritte waren. Gäbe es die Option hätte jeder Verein entsprechendes Personal!

    Ich kenne mich im US Sport nicht aus, aber ich bin relativ sicher, dass es technisch kein großes Ding wäre eine KI parallel zum Spiel die TV Bilder auswerten zu lassen, die ständig Schrittfehler scannt! Und wenn es heute noch schwierig wäre, dann ganz sicher morgen nicht mehr.


    Dürfte man dann seine Challenges behalten, so denn der Einspruch gerechtfertigt wäre, dann würde manches Handballspiel ein langer Spaß!

    Dann können die Schiedsrichter die Schritte gleich direkt gezählt bekommen und müssten es nur noch pfeifen.
    Ich bin mir leider gar nicht so sicher, ob das von „oben“ gewollt ist. Würde ja das gewollt schnelle Spiel sabotieren.

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Es ist ja klar geregelt, das der Spielzug insgesamt, der zum letzten Tor führt angesehen werden kann, also wird auch keiner sagen guck dir nur die eine Sache an. Hat die HBL ja auch bestätigt, dass zum letzten Spielzug sowohl der Wurf, sowie der letzte Pass und das direkte davor gehört. Also wird der Trainer der die Challenge zeiht "den Spielzug" prüfen lassen.

    Das muss ja nicht so bleiben.
    Denn wenn man die Regeln ändert mit einer Challenge, ist deren Ausgestaltung ja auch neu zu regeln

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Da jetzt wieder das Challenge-Argument kommt - lasst uns das einmal für das Spiel am Samstag durchspielen:

    Flensburg hätte Challenge gezogen und gesagt, Köster war im Kreis.

    Und dann?

    Wäre in Ordnung gewesen, die Überprüfung durch den Videobeweis lief ja regelkonform ab und die Schritte waren offensichtlich.
    Mit der Challenge hätte aber auch der Gegner (in diesem Fall der THW) vorher die Möglichkeit gehabt Situationen überprüfen zu lassen.
    Damit kommt man aus dieser Situation raus, dass unterschiedliche Maßstäbe an Situationen bei 59:29 min und in den letzten 30 sec angelegt werden.

  • Jetzt, ja. Aber nicht bei der Challenge!

    Bei der CL in Köln 23 war das so nicht und es wäre auch Mist.

    Sonst könnten Trainer bei jedem Siegtor für den Gegner sagen: „Prüft den Angriff.“

    Irgendwas findet man dann oft.

    Das ist nicht der Sinn einer Challenge im Sport. Es muss immer konkret gesagt werden, was.

    Bei einer Challenge geht es immer um die Prüfung einer Entscheidung des Schiedsrichters. Diese müsste trotzdem (oder gerade deswegen) erstmal auf dem Feld getroffen werden.

  • Die meisten Videobeweise beim Handball drehen sich um rote Karten.

    Wollen wir das wirklich, dass Trainer per Challenge rote Karten für den Gegner fordern?

    Gibt‘s das in irgendeiner Sportart?

    Inwiefern kann man mit Challenges rote Karten fordern?


    Challenges wären ja auch nicht unbegrenzt und könnten beispielsweise mit dem Verlust eines Timeouts einhergehen, wenn sie nicht erfolgreich sind.
    Zumindest käme man so aus der Problematik der Eingriffsschwelle heraus, wie sie see Videobeweise oder der VAR im Fußball haben.

  • Frag die Leute, die ne Challenge wollen.

    Fakt ist, dass sich die allermeisten Challenges im Handball um rote Karten drehen.

    Was soll man denn challengen, wenn man die ausklammert?

    Dann bleiben ja fast nur die letzten 30 Sekunden.

    Ich frage dich, weil du diese Aussage “um rote Karten zu fordern” getroffen hast.

    Letztlich würde der Videobeweis ja nicht anders angewendet und am Ende müssen sowieso die Schiedsrichter entscheiden. Es geht maßgeblich um die Eingriffsschwelle. Somit hätten beide Teams auch außerhalb der 30 sec die Möglichkeit Situationen nochmal überprüfen zu lassen. Mit Abzug von Timeouts etc lässt sich die Challenge auch so begrenzen, dass es nicht aus dem Ruder läuft.

  • Wenn man die Challenge für die aktuellen Prüf-Fälle zulässt, könnte doch ein Trainer sagen: „Ich glaub, das waren nicht zwei Minuten, sondern Rot. Challenge.“

    Oder versteh ich das falsch?

    Wo Rot gegeben wird, wurde ja sowieso vorher geprüft. Da muss man nichts mehr challengen.

  • Wenn man die Challenge für die aktuellen Prüf-Fälle zulässt, könnte doch ein Trainer sagen: „Ich glaub, das waren nicht zwei Minuten, sondern Rot. Challenge.“

    Oder versteh ich das falsch.

    Wo Rot gegeben wird, wurde ja sowieso vorher geprüft. Da muss man nichts mehr challengen.

    Wo siehst du da ein Problem? Es ginge auch in die andere Richtung, wenn man der Meinung wäre, das waren keine 2 min


    Rot gibt es nur nach Videobeweis?